Wer ist eigentlich Dr. Elisabeth Selbert? Fürther Bildungsangebot macht Demokratiegeschichte lebendig


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Ein lebendiger Blick auf Elisabeth Selbert und die Geschichte der Gleichberechtigung
Dieses performative Bildungsangebot führt Schulklassen und Interessierte mitten hinein in eine der wichtigsten biografischen Linien der deutschen Demokratiegeschichte. Im Museum Frauenkultur Regional - International begegnen die Besucherinnen und Besucher Elisabeth Selbert nicht als ferne historische Figur, sondern als Frau, Juristin und politische Gestalterin, deren Einsatz für die Gleichberechtigung von Mann und Frau bis heute nachwirkt.
Wenn Geschichte Stimme bekommt
Franziska Fröhlich und ihre Handpuppe eröffnen einen Zugang, der politische Bildung mit Theaterpädagogik und kreativer Vermittlung verbindet. Gerade darin liegt die besondere Qualität dieses Formats: Es macht das Grundgesetz anschaulich, ohne seine historische Tragweite zu verkürzen. Die Lesungs-Atmosphäre eines klassischen Literaturabends ersetzt hier ein unmittelbares, spielerisches und zugleich intellektuell präzises Autor-Beziehungsweise-Figuren-Erlebnis rund um eine Frau, die Verfassungswirklichkeit geprägt hat.
Elisabeth Selbert als Schlüsselgestalt der Demokratie
Elisabeth Selbert gehört zu den prägenden Stimmen des Parlamentarischen Rats. Gemeinsam mit drei weiteren Frauen setzte sie sich 1948 und 1949 dafür ein, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ausdrücklich in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Ihre Biografie steht für juristische Expertise, politischen Mut und kulturelle Bedeutung. Wer dieses Bildungsangebot besucht, erlebt keine abstrakte Geschichtsstunde, sondern eine verdichtete Form historischer Erzählung, in der Recht, Gesellschaft und Frauenbewegung zusammenfinden.
Ein Ort mit profilierter Kulturarbeit
Das Museum Frauenkultur Regional - International ist als erstes Frauenmuseum in Bayern eng mit der Arbeit von Frauen in der Einen Welt verbunden. Der Ort steht für regionale und internationale Perspektiven auf Frauenbiografien, kulturelle Erinnerung und gesellschaftliche Debatten. Genau diese inhaltliche Verankerung macht die Veranstaltung für Schulen besonders wertvoll: Sie verbindet kulturelle Bildung mit historischer Kompetenz und einem klaren Blick auf feministische Geschichtsschreibung.
Ein Format für Lernen, Nachdenken und Gespräch
Die Veranstaltung richtet sich an ein junges Publikum und an alle, die politische Bildung lebendig erleben möchten. Das performative Konzept schafft Nähe, die historische Distanz verringert und Diskussionen anregt. So entsteht ein literarisch und pädagogisch aufgeladenes Erlebnis, das nicht auf bloße Wissensvermittlung zielt, sondern auf Verstehen, Einordnung und Gespräch.
Fazit: Wer am 20. Mai 2026 nach Fürth kommt, erlebt eine kluge und eindringliche Annäherung an Elisabeth Selbert und den demokratischen Aufbruch der Nachkriegszeit. Das Publikum erwartet ein Bildungsangebot mit theatraler Kraft, historischer Tiefe und großer Relevanz für die Gegenwart. Unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Elisabeth Selbert:
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