There Is No Other Place Like Home im kultur.lokal.fürth: Kunst über Heimat und Sichtbarkeit


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Ein stilles, eindringliches Kunsterlebnis über Heimat, Körper und Zugehörigkeit
Mit der Vernissage There Is No Other Place Like Home öffnet das kultur.lokal.fürth am 9. Mai 2026 einen Raum für eine Ausstellung, die persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Fragehaltung auf besondere Weise verbindet. Leon Eichelbaum und Kati Schubin setzen sich in ihren Arbeiten mit Nähe, Rückzug, Erinnerung und dem Begriff von Heimat auseinander. Der Abend führt mitten hinein in eine sensible Werkbetrachtung, in der Fotografie, Zeichnung, Text und Installation einander begegnen.
Heimat als Zuflucht und als Grenze
Die Ausstellung rückt eine Lebensrealität in den Fokus, die oft unsichtbar bleibt: das Leben mit ME/CFS. Laut offizieller Ankündigung begleitet Leon Eichelbaum seinen Alltag mit der Erkrankung in Fotografien, Zeichnungen und Texten. Daraus entstehen intime Arbeiten über Schmerz, Sehnsucht und Fürsorge, aber auch über Körperlichkeit, Abhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Gerade diese Verschränkung von persönlicher Erfahrung und kultureller Bildung verleiht der Ausstellung ihre besondere Autorität.
Material, Licht und die stille Kraft der Form
Im kultur.lokal.fürth entfaltet sich die Ausstellungsatmosphäre in unmittelbarer Nähe zum Publikum. Der Raum am Bahnhofplatz macht Kunst nicht nur sichtbar, sondern körperlich erfahrbar. Diese Präsenz verstärkt die Wirkung der Arbeiten: Zeichnungen wirken wie tastende Protokolle, Fotografien als fragile Zeugnisse eines Alltags im Ausnahmezustand, Texte als poetische Verdichtung von Distanz und Wunsch nach Verbindung.
Kuratierung mit gesellschaftlicher Relevanz
Das Projekt steht für einen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur. Das kultur.lokal.fürth versteht sich als Modellprojekt des Kulturamts der Stadt Fürth und bietet wechselnden Formaten Raum für Ausstellung, Begegnung und Austausch. Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch ein Kunsterlebnis, das über reine Betrachtung hinausgeht: Es lädt zur Reflexion über Krankheit, Fürsorge, soziale Teilhabe und die Frage ein, wie viel Heimat ein Raum geben kann.
Ein Abend für aufmerksame Betrachtung
Die Vernissage verspricht keine laute Inszenierung, sondern eine konzentrierte, berührende Annäherung an eine künstlerische Position, die Empathie und Genauigkeit verbindet. Wer sich auf diese Ausstellung einlässt, erlebt ein vielschichtiges Zusammenspiel von Bild, Sprache und Raum, das lange nachwirkt. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, denn There Is No Other Place Like Home öffnet einen seltenen, eindringlichen Blick auf Kunst als Form von Sichtbarkeit und Mitgefühl.
Offizielle Kanäle von Leon Eichelbaum und Kati Schubin:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://leoneichelbaum.de/










