Fürth
Lange Str. 53, 90762 Fürth, Deutschland
Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG | Wohnen & Quartiersbüro
Die Spiegelfabrik Fürth ist weit mehr als ein Wohnobjekt mit ungewöhnlichem Namen. Sie verbindet genossenschaftliches Wohnen, Nachbarschaftsarbeit, kulturelle Begegnung und nachhaltige Architektur zu einem städtebaulich und sozial besonderen Ort in der Fürther Oststadt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Spiegelmanufaktur ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt entstanden, das in offiziellen Quellen als Ergebnis eines langen Planungs- und Bauprozesses beschrieben wird. Gleichzeitig ist die Spiegelfabrik heute ein aktiver Stadtteilort: Das Quartiersbüro dient als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Akteure im Quartier, während die Baugenossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen mit Mitbestimmung und sozialem Anspruch steht. Die Lage in der Langen Straße 53 ist innenstadtnah, grün und eng mit dem Stadtteil verbunden; weitere Projektteile werden auch mit der Dr.-Mack-Straße 42 geführt. Damit ist die Spiegelfabrik ein Ort, an dem Wohnen, Engagement und Stadtentwicklung nicht getrennt nebeneinander stehen, sondern bewusst zusammen gedacht werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Quartiersbüro, Veranstaltungen und Nachbarschaft im Alltag
Das Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost ist ein zentraler Baustein des Standorts. Offiziell wird es als Teil der Koordinierten Stadtteilnetzwerke Fürth geführt und von einem Team aus hauptamtlicher Stadtteilkoordination und mehreren Ehrenamtlichen getragen. Die Website beschreibt das Büro als Anlaufstelle für Information, Beratung und Vernetzung im Stadtteil. Dazu kommen konkrete Öffnungszeiten, die den Zugang für Anwohnerinnen, Nachbarn und interessierte Gruppen erleichtern: dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Für Fragen steht außerdem die allgemeine E-Mail-Adresse sowie das Quartiersbüro direkt zur Verfügung. Schon diese Struktur zeigt, dass die Spiegelfabrik nicht nur ein Wohnhaus ist, sondern ein im Alltag sichtbarer Treffpunkt für die Oststadt, an dem Begegnung und niedrigschwellige Teilhabe tatsächlich organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
Inhaltlich ist das Quartiersbüro deutlich auf Nachbarschaft und Aktivierung ausgerichtet. Die offiziellen Seiten nennen als Ziel, Begegnung und Nachbarschaft im Quartier zu fördern, lokale Akteure zu vernetzen, städtische Stellen vor Ort zu holen und Raum für Initiativen zu geben, die noch keine eigene Plattform haben. Außerdem unterstützt das Quartiersbüro eigene nachbarschaftliche Projekte mit Infrastruktur und Ausstattung, etwa mit einer Räumlichkeit für kleine Veranstaltungen, Veranstaltungstechnik, Gartenwerkzeug für Baumpatenschaften oder einer Biertischgarnitur für Nachbarschaftsfeste. Das passt zu den regelmäßig veröffentlichten Formaten wie Hofflohmarkt, Pop-up-Café, Willkommens-Café, Lesereihen, Mitmachangeboten für Kinder, Sportkursen und Gesprächsformaten. Die Spiegelfabrik ist dadurch nicht nur Kulisse, sondern Veranstaltungs- und Beteiligungsort. Sie erzeugt Nachbarschaft im wörtlichen Sinn, weil dort konkrete Begegnung, Information und Mitgestaltung organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/wer-sind-wir/ziele/))
Genossenschaftliches Wohnen, Wohnungen und Mitbestimmung
Die Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG steht für ein Wohnmodell, das bewusst anders funktioniert als klassischer Mietwohnungsbau. Auf der offiziellen Genossenschaftsseite heißt es, dass sich dort 17 Wohnungen unterschiedlicher Größe befinden, darunter auch einige Sozialwohnungen. Gleichzeitig machen die Texte rund um die Projektgeschichte deutlich, dass der Standort aus einem gemeinschaftlich geplanten Wohnprojekt hervorgegangen ist. Entscheidend ist dabei die genossenschaftliche Logik: Die Bewohnerinnen und Bewohner sind nicht nur Nutzerinnen und Nutzer, sondern zugleich Mitglieder und damit Teilhaberinnen und Teilhaber des Projekts. Das schafft Mitbestimmung, Verlässlichkeit und eine langfristige Perspektive für das Haus. Die Genossenschaft betont außerdem, dass sie eine soziale und zugleich sichere Form des Wohnens beziehungsweise der Geldanlage sein kann, wenn Fördermitglieder die Idee unterstützen. So wird aus einem Gebäude eine gemeinschaftliche Struktur, die nicht auf kurzfristige Verwertung, sondern auf Stabilität, Teilhabe und solidarisches Wohnen angelegt ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Zur Idee des genossenschaftlichen Wohnens gehören in der Spiegelfabrik auch geteilte Ressourcen und eine starke soziale Einbettung. Der Verein beschreibt, dass die gesamte Bewohnerschaft engagiert ist, um das Gemeinschaftsleben weiterzuentwickeln und inklusive sowie integrative Elemente zu stärken. Genannt werden eine Praxis des solidarischen Teilens von Wissen und Besitz, also etwa Werkzeuge, Waschmaschinen oder Fahrzeuge, sowie Mitbestimmung für eine nachhaltige und soziale Stadtgesellschaft im Quartier. Genau darin liegt der besondere Reiz des Projekts: Das Wohnen ist nicht auf die einzelne Wohnung reduziert, sondern in ein System aus Nachbarschaft, Verantwortung und gemeinschaftlicher Infrastruktur eingebettet. Die Architekturquellen ergänzen, dass das Gesamtprojekt 58 neue Wohneinheiten umfasst und einen Mix aus genossenschaftlichem und selbstgenutztem Wohnraum bietet. Damit ist die Spiegelfabrik ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich soziale Wohnformen und gemeinschaftliche Lebensmodelle in einem einzigen Ensemble zusammenfinden können. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/verein/))
Spiegelsaal, Gemeinschaftsraum und Räume für kleine Veranstaltungen
Ein zentraler Begriff rund um die Spiegelfabrik ist der Spiegelsaal. In den architekturbezogenen Quellen taucht er als Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss auf, also als ein Raum, der für gemeinschaftliche Nutzung konzipiert wurde. Die offizielle Quartiersbüro-Seite zeigt zudem, dass solche Räume tatsächlich im Alltag genutzt werden: Dort finden nicht nur interne oder nachbarschaftliche Treffen statt, sondern auch Lesungen, Workshops, Gesprächsabende, Mitmachformate und kleinere öffentliche Veranstaltungen. Die Kombination aus Raum und Programm ist für die Standortidentität wichtig. Der Spiegelsaal ist damit weniger ein dekorativer Name als vielmehr ein funktionaler Teil des gemeinschaftlichen Lebens im Haus. Er steht für einen Ort, an dem nicht nur gewohnt, sondern auch diskutiert, organisiert, gefeiert und gelernt wird. Genau solche Räume sind in verdichteten Stadtteilen selten, aber besonders wertvoll. ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html?utm_source=openai))
Auch die Architektur bestätigt diese Nutzungslogik. Die offiziellen Preis- und Architekturquellen erwähnen Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und einen zentralen Gemeinschaftsraum mit Küche, der sich zum Innenhof öffnet. Das ist bemerkenswert, weil es die Grenze zwischen privatem und gemeinsamem Raum bewusst durchlässig macht. Statt eines Hauses mit bloßer Erschließung gibt es Orte für Austausch und für unterschiedliche Formen von Alltag: praktische Arbeit, kulturelle Begegnung, Kinderangebote, Informationsveranstaltungen oder gemeinsames Essen. Das Quartiersbüro ergänzt diese Struktur mit technischer und organisatorischer Ausstattung für kleine Formate. Die Spiegelfabrik bietet also nicht nur den Namen eines Raums, sondern ein räumliches Ökosystem für Nachbarschaft. Wer nach Spiegelsaal, Veranstaltungsraum oder Begegnungsort sucht, findet hier keine Eventhalle im klassischen Sinn, sondern einen bewusst gestalteten gemeinschaftlichen Rahmen im Wohnquartier. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Anfahrt, Lage und Parken rund um die Spiegelfabrik
Die Spiegelfabrik liegt in der Langen Straße 53 in Fürth; die Genossenschaft nennt zusätzlich die Dr.-Mack-Straße 42 als Teil ihrer Kontaktdaten. Die Lage wird als grüne Innenstadtlage beschrieben, und ein Planungsbericht hebt hervor, dass sich das Projekt in fußläufiger Nähe zum Stadtpark Fürth befindet. Das macht die Spiegelfabrik für Besuche im Stadtteil attraktiv, weil sie trotz urbaner Lage nicht von einer reinen Hauptverkehrsachse geprägt ist, sondern in einem Quartier liegt, das eher auf Nachbarschaft, kurze Wege und Stadtparknähe setzt. Die Erschließung wurde in den Planungsunterlagen von Norden beziehungsweise Nordosten her gedacht, wobei die Dr.-Mack-Straße als Zugang eine Rolle spielt. Für Menschen, die mit dem Ziel eines Quartiersbüros, einer Veranstaltung oder eines Treffens kommen, ist das eine gute Orientierung, auch wenn der Ort selbst kein klassischer Veranstaltungsbau mit großem Vorplatz ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Beim Thema Parken sollte man die Eigenlogik des Projekts beachten. Die Spiegelfabrik betont auf der Startseite ausdrücklich ein autoarmes Mobilitätskonzept und nennt dafür Carsharing, Lastenradnutzung, eine gemeinschaftliche Fahrradwerkstatt und gegebenenfalls Stellplatzmiete. Das heißt: Die Anlage ist nicht primär auf massenhaftes Besucherparken ausgelegt, sondern auf reduzierte Autonutzung und alternative Mobilität. In den offiziellen Quellen werden keine allgemeinen Besucherparkplätze hervorgehoben, weshalb es sinnvoll ist, vor einem Termin im Quartiersbüro oder bei einer Veranstaltung kurz nachzufragen, wenn man mit dem Auto anreist. Gleichzeitig ist das Projekt besonders gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar, was zur Lage in der Oststadt und zur Nähe zum Stadtpark passt. Für SEO-Suchen rund um Anfahrt und Parken ist das wichtig: Wer Informationen sucht, erwartet meist konkrete Hinweise, und genau hier zeigt sich die Besonderheit der Spiegelfabrik als Ort mit bewusst anderer Mobilitätskultur. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie im Quartier
Die Spiegelfabrik ist auch ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag aussehen kann. Auf der Startseite wird sie als Minikraftwerk beschrieben: Die Partnerin infra Fürth sorgt für Wärme im Haus und erzeugt Strom über ein Haus-Blockheizkraftwerk sowie eine Photovoltaikanlage. In den Architekturquellen wird das Projekt als robuste Holzhybridkonstruktion mit hohem Energiestandard beschrieben; außerdem wird eine Eigenstromproduktion von 60 Prozent genannt. Solche Werte sind nicht nur technische Randnotizen, sondern Teil des Selbstverständnisses des Projekts. Nachhaltigkeit ist hier nicht bloß ein Schlagwort, sondern in Materialwahl, Energieversorgung und Mobilitätskonzept eingebaut. Das macht die Spiegelfabrik für Leserinnen und Leser interessant, die nach einem Standort mit glaubwürdiger ökologischer Haltung suchen. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Auch räumlich und sozial ist das Nachhaltigkeitskonzept sichtbar. Die Preis- und Architekturtexte erwähnen Gründächer, Gärten, Laubengänge, kommunikative Eingangsbereiche und eine effiziente Ausnutzung des Grundstücks. Das Projekt verzichtet damit auf eine anonyme Massenstruktur und schafft stattdessen kleinteilige Übergänge zwischen Privatheit und Gemeinschaft. Hinzu kommt die bewusste Reduktion von Stellplätzen durch Carsharing, was den Flächenverbrauch mindert und den innerstädtischen Charakter stärkt. Solche Entscheidungen sind für ein Wohnprojekt in einer wachsenden Stadt besonders relevant, weil sie zeigen, dass Verdichtung nicht automatisch zu Enge führen muss. In der Spiegelfabrik wird Verdichtung mit Aufenthaltsqualität, Energieeffizienz und gemeinschaftlicher Nutzung verbunden. Genau diese Mischung aus ökologischer Vernunft und sozialer Idee macht den Standort so eigenständig. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Geschichte, Architektur und die Entwicklung des Projekts
Die Geschichte der Spiegelfabrik ist eng mit dem Wandel eines ehemaligen Industriegrundstücks verbunden. Die Architektur- und Preisseiten beschreiben das Projekt als Umnutzung eines Areals, auf dem früher eine Spiegelmanufaktur beziehungsweise eine nicht mehr aktive Spiegelfabrik stand. Aus dieser Ausgangslage entstand ein gemeinschaftliches Wohnprojekt, das von einer Bauherrengemeinschaft getragen und von Heide & von Beckerath aus Berlin architektonisch begleitet wurde. In den offiziellen Quellen wird die Fertigstellung für März 2021 genannt; 2022 erhielt das Projekt den Deutschen Bauherrenpreis. Das ist relevant, weil es die Spiegelfabrik nicht nur als gut gemeinten Sozialraum, sondern als fachlich anerkanntes Beispiel für qualitätsvolle Stadtentwicklung erscheinen lässt. Aus einer ehemaligen Produktionsstätte wurde also kein beliebiger Neubau, sondern ein prämiertes Ensemble mit klarer Haltung. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Architektonisch ist das Projekt durch eine längliche Struktur mit zwei Kopfbauten und einem verbindenden Mittelteil gekennzeichnet. Die Quellen sprechen von Laubengängen, offenen Erschließungen, T-Stützen und einer robusten Holzhybridkonstruktion. Besonders wichtig ist der gemeinschaftliche Gedanke: Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und ein zentraler Gemeinschaftsraum mit Küche öffnen das Haus zum Innenhof und zur Nachbarschaft hin. Die DBZ beschreibt zudem, dass das Projekt bewusst soziale Vielfalt, unterschiedliche Lebenslagen und sogar Wohnungen für Geflüchtete beziehungsweise eine obdachlos gewordene Familie mitgedacht hat. Das zeigt, dass die Spiegelfabrik über reine Architektur hinausgeht. Sie ist Ausdruck einer sozialen Idee, die in bauliche Form übersetzt wurde. Wer heute nach der Spiegelfabrik sucht, findet deshalb nicht nur eine Adresse, sondern eine Geschichte von gemeinschaftlicher Planung, städtebaulicher Nachverdichtung und sozialer Verantwortung im Zentrum Fürths. ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
Quellen:
- Spiegelfabrik Fürth - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
- Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutscher Bauherrenpreis 2022 ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Bayerische Architektenkammer ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutsche BauZeitschrift ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
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Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG | Wohnen & Quartiersbüro
Die Spiegelfabrik Fürth ist weit mehr als ein Wohnobjekt mit ungewöhnlichem Namen. Sie verbindet genossenschaftliches Wohnen, Nachbarschaftsarbeit, kulturelle Begegnung und nachhaltige Architektur zu einem städtebaulich und sozial besonderen Ort in der Fürther Oststadt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Spiegelmanufaktur ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt entstanden, das in offiziellen Quellen als Ergebnis eines langen Planungs- und Bauprozesses beschrieben wird. Gleichzeitig ist die Spiegelfabrik heute ein aktiver Stadtteilort: Das Quartiersbüro dient als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Akteure im Quartier, während die Baugenossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen mit Mitbestimmung und sozialem Anspruch steht. Die Lage in der Langen Straße 53 ist innenstadtnah, grün und eng mit dem Stadtteil verbunden; weitere Projektteile werden auch mit der Dr.-Mack-Straße 42 geführt. Damit ist die Spiegelfabrik ein Ort, an dem Wohnen, Engagement und Stadtentwicklung nicht getrennt nebeneinander stehen, sondern bewusst zusammen gedacht werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Quartiersbüro, Veranstaltungen und Nachbarschaft im Alltag
Das Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost ist ein zentraler Baustein des Standorts. Offiziell wird es als Teil der Koordinierten Stadtteilnetzwerke Fürth geführt und von einem Team aus hauptamtlicher Stadtteilkoordination und mehreren Ehrenamtlichen getragen. Die Website beschreibt das Büro als Anlaufstelle für Information, Beratung und Vernetzung im Stadtteil. Dazu kommen konkrete Öffnungszeiten, die den Zugang für Anwohnerinnen, Nachbarn und interessierte Gruppen erleichtern: dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Für Fragen steht außerdem die allgemeine E-Mail-Adresse sowie das Quartiersbüro direkt zur Verfügung. Schon diese Struktur zeigt, dass die Spiegelfabrik nicht nur ein Wohnhaus ist, sondern ein im Alltag sichtbarer Treffpunkt für die Oststadt, an dem Begegnung und niedrigschwellige Teilhabe tatsächlich organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
Inhaltlich ist das Quartiersbüro deutlich auf Nachbarschaft und Aktivierung ausgerichtet. Die offiziellen Seiten nennen als Ziel, Begegnung und Nachbarschaft im Quartier zu fördern, lokale Akteure zu vernetzen, städtische Stellen vor Ort zu holen und Raum für Initiativen zu geben, die noch keine eigene Plattform haben. Außerdem unterstützt das Quartiersbüro eigene nachbarschaftliche Projekte mit Infrastruktur und Ausstattung, etwa mit einer Räumlichkeit für kleine Veranstaltungen, Veranstaltungstechnik, Gartenwerkzeug für Baumpatenschaften oder einer Biertischgarnitur für Nachbarschaftsfeste. Das passt zu den regelmäßig veröffentlichten Formaten wie Hofflohmarkt, Pop-up-Café, Willkommens-Café, Lesereihen, Mitmachangeboten für Kinder, Sportkursen und Gesprächsformaten. Die Spiegelfabrik ist dadurch nicht nur Kulisse, sondern Veranstaltungs- und Beteiligungsort. Sie erzeugt Nachbarschaft im wörtlichen Sinn, weil dort konkrete Begegnung, Information und Mitgestaltung organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/wer-sind-wir/ziele/))
Genossenschaftliches Wohnen, Wohnungen und Mitbestimmung
Die Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG steht für ein Wohnmodell, das bewusst anders funktioniert als klassischer Mietwohnungsbau. Auf der offiziellen Genossenschaftsseite heißt es, dass sich dort 17 Wohnungen unterschiedlicher Größe befinden, darunter auch einige Sozialwohnungen. Gleichzeitig machen die Texte rund um die Projektgeschichte deutlich, dass der Standort aus einem gemeinschaftlich geplanten Wohnprojekt hervorgegangen ist. Entscheidend ist dabei die genossenschaftliche Logik: Die Bewohnerinnen und Bewohner sind nicht nur Nutzerinnen und Nutzer, sondern zugleich Mitglieder und damit Teilhaberinnen und Teilhaber des Projekts. Das schafft Mitbestimmung, Verlässlichkeit und eine langfristige Perspektive für das Haus. Die Genossenschaft betont außerdem, dass sie eine soziale und zugleich sichere Form des Wohnens beziehungsweise der Geldanlage sein kann, wenn Fördermitglieder die Idee unterstützen. So wird aus einem Gebäude eine gemeinschaftliche Struktur, die nicht auf kurzfristige Verwertung, sondern auf Stabilität, Teilhabe und solidarisches Wohnen angelegt ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Zur Idee des genossenschaftlichen Wohnens gehören in der Spiegelfabrik auch geteilte Ressourcen und eine starke soziale Einbettung. Der Verein beschreibt, dass die gesamte Bewohnerschaft engagiert ist, um das Gemeinschaftsleben weiterzuentwickeln und inklusive sowie integrative Elemente zu stärken. Genannt werden eine Praxis des solidarischen Teilens von Wissen und Besitz, also etwa Werkzeuge, Waschmaschinen oder Fahrzeuge, sowie Mitbestimmung für eine nachhaltige und soziale Stadtgesellschaft im Quartier. Genau darin liegt der besondere Reiz des Projekts: Das Wohnen ist nicht auf die einzelne Wohnung reduziert, sondern in ein System aus Nachbarschaft, Verantwortung und gemeinschaftlicher Infrastruktur eingebettet. Die Architekturquellen ergänzen, dass das Gesamtprojekt 58 neue Wohneinheiten umfasst und einen Mix aus genossenschaftlichem und selbstgenutztem Wohnraum bietet. Damit ist die Spiegelfabrik ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich soziale Wohnformen und gemeinschaftliche Lebensmodelle in einem einzigen Ensemble zusammenfinden können. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/verein/))
Spiegelsaal, Gemeinschaftsraum und Räume für kleine Veranstaltungen
Ein zentraler Begriff rund um die Spiegelfabrik ist der Spiegelsaal. In den architekturbezogenen Quellen taucht er als Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss auf, also als ein Raum, der für gemeinschaftliche Nutzung konzipiert wurde. Die offizielle Quartiersbüro-Seite zeigt zudem, dass solche Räume tatsächlich im Alltag genutzt werden: Dort finden nicht nur interne oder nachbarschaftliche Treffen statt, sondern auch Lesungen, Workshops, Gesprächsabende, Mitmachformate und kleinere öffentliche Veranstaltungen. Die Kombination aus Raum und Programm ist für die Standortidentität wichtig. Der Spiegelsaal ist damit weniger ein dekorativer Name als vielmehr ein funktionaler Teil des gemeinschaftlichen Lebens im Haus. Er steht für einen Ort, an dem nicht nur gewohnt, sondern auch diskutiert, organisiert, gefeiert und gelernt wird. Genau solche Räume sind in verdichteten Stadtteilen selten, aber besonders wertvoll. ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html?utm_source=openai))
Auch die Architektur bestätigt diese Nutzungslogik. Die offiziellen Preis- und Architekturquellen erwähnen Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und einen zentralen Gemeinschaftsraum mit Küche, der sich zum Innenhof öffnet. Das ist bemerkenswert, weil es die Grenze zwischen privatem und gemeinsamem Raum bewusst durchlässig macht. Statt eines Hauses mit bloßer Erschließung gibt es Orte für Austausch und für unterschiedliche Formen von Alltag: praktische Arbeit, kulturelle Begegnung, Kinderangebote, Informationsveranstaltungen oder gemeinsames Essen. Das Quartiersbüro ergänzt diese Struktur mit technischer und organisatorischer Ausstattung für kleine Formate. Die Spiegelfabrik bietet also nicht nur den Namen eines Raums, sondern ein räumliches Ökosystem für Nachbarschaft. Wer nach Spiegelsaal, Veranstaltungsraum oder Begegnungsort sucht, findet hier keine Eventhalle im klassischen Sinn, sondern einen bewusst gestalteten gemeinschaftlichen Rahmen im Wohnquartier. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Anfahrt, Lage und Parken rund um die Spiegelfabrik
Die Spiegelfabrik liegt in der Langen Straße 53 in Fürth; die Genossenschaft nennt zusätzlich die Dr.-Mack-Straße 42 als Teil ihrer Kontaktdaten. Die Lage wird als grüne Innenstadtlage beschrieben, und ein Planungsbericht hebt hervor, dass sich das Projekt in fußläufiger Nähe zum Stadtpark Fürth befindet. Das macht die Spiegelfabrik für Besuche im Stadtteil attraktiv, weil sie trotz urbaner Lage nicht von einer reinen Hauptverkehrsachse geprägt ist, sondern in einem Quartier liegt, das eher auf Nachbarschaft, kurze Wege und Stadtparknähe setzt. Die Erschließung wurde in den Planungsunterlagen von Norden beziehungsweise Nordosten her gedacht, wobei die Dr.-Mack-Straße als Zugang eine Rolle spielt. Für Menschen, die mit dem Ziel eines Quartiersbüros, einer Veranstaltung oder eines Treffens kommen, ist das eine gute Orientierung, auch wenn der Ort selbst kein klassischer Veranstaltungsbau mit großem Vorplatz ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Beim Thema Parken sollte man die Eigenlogik des Projekts beachten. Die Spiegelfabrik betont auf der Startseite ausdrücklich ein autoarmes Mobilitätskonzept und nennt dafür Carsharing, Lastenradnutzung, eine gemeinschaftliche Fahrradwerkstatt und gegebenenfalls Stellplatzmiete. Das heißt: Die Anlage ist nicht primär auf massenhaftes Besucherparken ausgelegt, sondern auf reduzierte Autonutzung und alternative Mobilität. In den offiziellen Quellen werden keine allgemeinen Besucherparkplätze hervorgehoben, weshalb es sinnvoll ist, vor einem Termin im Quartiersbüro oder bei einer Veranstaltung kurz nachzufragen, wenn man mit dem Auto anreist. Gleichzeitig ist das Projekt besonders gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar, was zur Lage in der Oststadt und zur Nähe zum Stadtpark passt. Für SEO-Suchen rund um Anfahrt und Parken ist das wichtig: Wer Informationen sucht, erwartet meist konkrete Hinweise, und genau hier zeigt sich die Besonderheit der Spiegelfabrik als Ort mit bewusst anderer Mobilitätskultur. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie im Quartier
Die Spiegelfabrik ist auch ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag aussehen kann. Auf der Startseite wird sie als Minikraftwerk beschrieben: Die Partnerin infra Fürth sorgt für Wärme im Haus und erzeugt Strom über ein Haus-Blockheizkraftwerk sowie eine Photovoltaikanlage. In den Architekturquellen wird das Projekt als robuste Holzhybridkonstruktion mit hohem Energiestandard beschrieben; außerdem wird eine Eigenstromproduktion von 60 Prozent genannt. Solche Werte sind nicht nur technische Randnotizen, sondern Teil des Selbstverständnisses des Projekts. Nachhaltigkeit ist hier nicht bloß ein Schlagwort, sondern in Materialwahl, Energieversorgung und Mobilitätskonzept eingebaut. Das macht die Spiegelfabrik für Leserinnen und Leser interessant, die nach einem Standort mit glaubwürdiger ökologischer Haltung suchen. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Auch räumlich und sozial ist das Nachhaltigkeitskonzept sichtbar. Die Preis- und Architekturtexte erwähnen Gründächer, Gärten, Laubengänge, kommunikative Eingangsbereiche und eine effiziente Ausnutzung des Grundstücks. Das Projekt verzichtet damit auf eine anonyme Massenstruktur und schafft stattdessen kleinteilige Übergänge zwischen Privatheit und Gemeinschaft. Hinzu kommt die bewusste Reduktion von Stellplätzen durch Carsharing, was den Flächenverbrauch mindert und den innerstädtischen Charakter stärkt. Solche Entscheidungen sind für ein Wohnprojekt in einer wachsenden Stadt besonders relevant, weil sie zeigen, dass Verdichtung nicht automatisch zu Enge führen muss. In der Spiegelfabrik wird Verdichtung mit Aufenthaltsqualität, Energieeffizienz und gemeinschaftlicher Nutzung verbunden. Genau diese Mischung aus ökologischer Vernunft und sozialer Idee macht den Standort so eigenständig. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Geschichte, Architektur und die Entwicklung des Projekts
Die Geschichte der Spiegelfabrik ist eng mit dem Wandel eines ehemaligen Industriegrundstücks verbunden. Die Architektur- und Preisseiten beschreiben das Projekt als Umnutzung eines Areals, auf dem früher eine Spiegelmanufaktur beziehungsweise eine nicht mehr aktive Spiegelfabrik stand. Aus dieser Ausgangslage entstand ein gemeinschaftliches Wohnprojekt, das von einer Bauherrengemeinschaft getragen und von Heide & von Beckerath aus Berlin architektonisch begleitet wurde. In den offiziellen Quellen wird die Fertigstellung für März 2021 genannt; 2022 erhielt das Projekt den Deutschen Bauherrenpreis. Das ist relevant, weil es die Spiegelfabrik nicht nur als gut gemeinten Sozialraum, sondern als fachlich anerkanntes Beispiel für qualitätsvolle Stadtentwicklung erscheinen lässt. Aus einer ehemaligen Produktionsstätte wurde also kein beliebiger Neubau, sondern ein prämiertes Ensemble mit klarer Haltung. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Architektonisch ist das Projekt durch eine längliche Struktur mit zwei Kopfbauten und einem verbindenden Mittelteil gekennzeichnet. Die Quellen sprechen von Laubengängen, offenen Erschließungen, T-Stützen und einer robusten Holzhybridkonstruktion. Besonders wichtig ist der gemeinschaftliche Gedanke: Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und ein zentraler Gemeinschaftsraum mit Küche öffnen das Haus zum Innenhof und zur Nachbarschaft hin. Die DBZ beschreibt zudem, dass das Projekt bewusst soziale Vielfalt, unterschiedliche Lebenslagen und sogar Wohnungen für Geflüchtete beziehungsweise eine obdachlos gewordene Familie mitgedacht hat. Das zeigt, dass die Spiegelfabrik über reine Architektur hinausgeht. Sie ist Ausdruck einer sozialen Idee, die in bauliche Form übersetzt wurde. Wer heute nach der Spiegelfabrik sucht, findet deshalb nicht nur eine Adresse, sondern eine Geschichte von gemeinschaftlicher Planung, städtebaulicher Nachverdichtung und sozialer Verantwortung im Zentrum Fürths. ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
Quellen:
- Spiegelfabrik Fürth - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
- Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutscher Bauherrenpreis 2022 ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Bayerische Architektenkammer ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutsche BauZeitschrift ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG | Wohnen & Quartiersbüro
Die Spiegelfabrik Fürth ist weit mehr als ein Wohnobjekt mit ungewöhnlichem Namen. Sie verbindet genossenschaftliches Wohnen, Nachbarschaftsarbeit, kulturelle Begegnung und nachhaltige Architektur zu einem städtebaulich und sozial besonderen Ort in der Fürther Oststadt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Spiegelmanufaktur ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt entstanden, das in offiziellen Quellen als Ergebnis eines langen Planungs- und Bauprozesses beschrieben wird. Gleichzeitig ist die Spiegelfabrik heute ein aktiver Stadtteilort: Das Quartiersbüro dient als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Akteure im Quartier, während die Baugenossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen mit Mitbestimmung und sozialem Anspruch steht. Die Lage in der Langen Straße 53 ist innenstadtnah, grün und eng mit dem Stadtteil verbunden; weitere Projektteile werden auch mit der Dr.-Mack-Straße 42 geführt. Damit ist die Spiegelfabrik ein Ort, an dem Wohnen, Engagement und Stadtentwicklung nicht getrennt nebeneinander stehen, sondern bewusst zusammen gedacht werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Quartiersbüro, Veranstaltungen und Nachbarschaft im Alltag
Das Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost ist ein zentraler Baustein des Standorts. Offiziell wird es als Teil der Koordinierten Stadtteilnetzwerke Fürth geführt und von einem Team aus hauptamtlicher Stadtteilkoordination und mehreren Ehrenamtlichen getragen. Die Website beschreibt das Büro als Anlaufstelle für Information, Beratung und Vernetzung im Stadtteil. Dazu kommen konkrete Öffnungszeiten, die den Zugang für Anwohnerinnen, Nachbarn und interessierte Gruppen erleichtern: dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Für Fragen steht außerdem die allgemeine E-Mail-Adresse sowie das Quartiersbüro direkt zur Verfügung. Schon diese Struktur zeigt, dass die Spiegelfabrik nicht nur ein Wohnhaus ist, sondern ein im Alltag sichtbarer Treffpunkt für die Oststadt, an dem Begegnung und niedrigschwellige Teilhabe tatsächlich organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
Inhaltlich ist das Quartiersbüro deutlich auf Nachbarschaft und Aktivierung ausgerichtet. Die offiziellen Seiten nennen als Ziel, Begegnung und Nachbarschaft im Quartier zu fördern, lokale Akteure zu vernetzen, städtische Stellen vor Ort zu holen und Raum für Initiativen zu geben, die noch keine eigene Plattform haben. Außerdem unterstützt das Quartiersbüro eigene nachbarschaftliche Projekte mit Infrastruktur und Ausstattung, etwa mit einer Räumlichkeit für kleine Veranstaltungen, Veranstaltungstechnik, Gartenwerkzeug für Baumpatenschaften oder einer Biertischgarnitur für Nachbarschaftsfeste. Das passt zu den regelmäßig veröffentlichten Formaten wie Hofflohmarkt, Pop-up-Café, Willkommens-Café, Lesereihen, Mitmachangeboten für Kinder, Sportkursen und Gesprächsformaten. Die Spiegelfabrik ist dadurch nicht nur Kulisse, sondern Veranstaltungs- und Beteiligungsort. Sie erzeugt Nachbarschaft im wörtlichen Sinn, weil dort konkrete Begegnung, Information und Mitgestaltung organisiert werden. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/wer-sind-wir/ziele/))
Genossenschaftliches Wohnen, Wohnungen und Mitbestimmung
Die Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG steht für ein Wohnmodell, das bewusst anders funktioniert als klassischer Mietwohnungsbau. Auf der offiziellen Genossenschaftsseite heißt es, dass sich dort 17 Wohnungen unterschiedlicher Größe befinden, darunter auch einige Sozialwohnungen. Gleichzeitig machen die Texte rund um die Projektgeschichte deutlich, dass der Standort aus einem gemeinschaftlich geplanten Wohnprojekt hervorgegangen ist. Entscheidend ist dabei die genossenschaftliche Logik: Die Bewohnerinnen und Bewohner sind nicht nur Nutzerinnen und Nutzer, sondern zugleich Mitglieder und damit Teilhaberinnen und Teilhaber des Projekts. Das schafft Mitbestimmung, Verlässlichkeit und eine langfristige Perspektive für das Haus. Die Genossenschaft betont außerdem, dass sie eine soziale und zugleich sichere Form des Wohnens beziehungsweise der Geldanlage sein kann, wenn Fördermitglieder die Idee unterstützen. So wird aus einem Gebäude eine gemeinschaftliche Struktur, die nicht auf kurzfristige Verwertung, sondern auf Stabilität, Teilhabe und solidarisches Wohnen angelegt ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Zur Idee des genossenschaftlichen Wohnens gehören in der Spiegelfabrik auch geteilte Ressourcen und eine starke soziale Einbettung. Der Verein beschreibt, dass die gesamte Bewohnerschaft engagiert ist, um das Gemeinschaftsleben weiterzuentwickeln und inklusive sowie integrative Elemente zu stärken. Genannt werden eine Praxis des solidarischen Teilens von Wissen und Besitz, also etwa Werkzeuge, Waschmaschinen oder Fahrzeuge, sowie Mitbestimmung für eine nachhaltige und soziale Stadtgesellschaft im Quartier. Genau darin liegt der besondere Reiz des Projekts: Das Wohnen ist nicht auf die einzelne Wohnung reduziert, sondern in ein System aus Nachbarschaft, Verantwortung und gemeinschaftlicher Infrastruktur eingebettet. Die Architekturquellen ergänzen, dass das Gesamtprojekt 58 neue Wohneinheiten umfasst und einen Mix aus genossenschaftlichem und selbstgenutztem Wohnraum bietet. Damit ist die Spiegelfabrik ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich soziale Wohnformen und gemeinschaftliche Lebensmodelle in einem einzigen Ensemble zusammenfinden können. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/verein/))
Spiegelsaal, Gemeinschaftsraum und Räume für kleine Veranstaltungen
Ein zentraler Begriff rund um die Spiegelfabrik ist der Spiegelsaal. In den architekturbezogenen Quellen taucht er als Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss auf, also als ein Raum, der für gemeinschaftliche Nutzung konzipiert wurde. Die offizielle Quartiersbüro-Seite zeigt zudem, dass solche Räume tatsächlich im Alltag genutzt werden: Dort finden nicht nur interne oder nachbarschaftliche Treffen statt, sondern auch Lesungen, Workshops, Gesprächsabende, Mitmachformate und kleinere öffentliche Veranstaltungen. Die Kombination aus Raum und Programm ist für die Standortidentität wichtig. Der Spiegelsaal ist damit weniger ein dekorativer Name als vielmehr ein funktionaler Teil des gemeinschaftlichen Lebens im Haus. Er steht für einen Ort, an dem nicht nur gewohnt, sondern auch diskutiert, organisiert, gefeiert und gelernt wird. Genau solche Räume sind in verdichteten Stadtteilen selten, aber besonders wertvoll. ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html?utm_source=openai))
Auch die Architektur bestätigt diese Nutzungslogik. Die offiziellen Preis- und Architekturquellen erwähnen Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und einen zentralen Gemeinschaftsraum mit Küche, der sich zum Innenhof öffnet. Das ist bemerkenswert, weil es die Grenze zwischen privatem und gemeinsamem Raum bewusst durchlässig macht. Statt eines Hauses mit bloßer Erschließung gibt es Orte für Austausch und für unterschiedliche Formen von Alltag: praktische Arbeit, kulturelle Begegnung, Kinderangebote, Informationsveranstaltungen oder gemeinsames Essen. Das Quartiersbüro ergänzt diese Struktur mit technischer und organisatorischer Ausstattung für kleine Formate. Die Spiegelfabrik bietet also nicht nur den Namen eines Raums, sondern ein räumliches Ökosystem für Nachbarschaft. Wer nach Spiegelsaal, Veranstaltungsraum oder Begegnungsort sucht, findet hier keine Eventhalle im klassischen Sinn, sondern einen bewusst gestalteten gemeinschaftlichen Rahmen im Wohnquartier. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Anfahrt, Lage und Parken rund um die Spiegelfabrik
Die Spiegelfabrik liegt in der Langen Straße 53 in Fürth; die Genossenschaft nennt zusätzlich die Dr.-Mack-Straße 42 als Teil ihrer Kontaktdaten. Die Lage wird als grüne Innenstadtlage beschrieben, und ein Planungsbericht hebt hervor, dass sich das Projekt in fußläufiger Nähe zum Stadtpark Fürth befindet. Das macht die Spiegelfabrik für Besuche im Stadtteil attraktiv, weil sie trotz urbaner Lage nicht von einer reinen Hauptverkehrsachse geprägt ist, sondern in einem Quartier liegt, das eher auf Nachbarschaft, kurze Wege und Stadtparknähe setzt. Die Erschließung wurde in den Planungsunterlagen von Norden beziehungsweise Nordosten her gedacht, wobei die Dr.-Mack-Straße als Zugang eine Rolle spielt. Für Menschen, die mit dem Ziel eines Quartiersbüros, einer Veranstaltung oder eines Treffens kommen, ist das eine gute Orientierung, auch wenn der Ort selbst kein klassischer Veranstaltungsbau mit großem Vorplatz ist. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/genossenschaft/))
Beim Thema Parken sollte man die Eigenlogik des Projekts beachten. Die Spiegelfabrik betont auf der Startseite ausdrücklich ein autoarmes Mobilitätskonzept und nennt dafür Carsharing, Lastenradnutzung, eine gemeinschaftliche Fahrradwerkstatt und gegebenenfalls Stellplatzmiete. Das heißt: Die Anlage ist nicht primär auf massenhaftes Besucherparken ausgelegt, sondern auf reduzierte Autonutzung und alternative Mobilität. In den offiziellen Quellen werden keine allgemeinen Besucherparkplätze hervorgehoben, weshalb es sinnvoll ist, vor einem Termin im Quartiersbüro oder bei einer Veranstaltung kurz nachzufragen, wenn man mit dem Auto anreist. Gleichzeitig ist das Projekt besonders gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar, was zur Lage in der Oststadt und zur Nähe zum Stadtpark passt. Für SEO-Suchen rund um Anfahrt und Parken ist das wichtig: Wer Informationen sucht, erwartet meist konkrete Hinweise, und genau hier zeigt sich die Besonderheit der Spiegelfabrik als Ort mit bewusst anderer Mobilitätskultur. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie im Quartier
Die Spiegelfabrik ist auch ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag aussehen kann. Auf der Startseite wird sie als Minikraftwerk beschrieben: Die Partnerin infra Fürth sorgt für Wärme im Haus und erzeugt Strom über ein Haus-Blockheizkraftwerk sowie eine Photovoltaikanlage. In den Architekturquellen wird das Projekt als robuste Holzhybridkonstruktion mit hohem Energiestandard beschrieben; außerdem wird eine Eigenstromproduktion von 60 Prozent genannt. Solche Werte sind nicht nur technische Randnotizen, sondern Teil des Selbstverständnisses des Projekts. Nachhaltigkeit ist hier nicht bloß ein Schlagwort, sondern in Materialwahl, Energieversorgung und Mobilitätskonzept eingebaut. Das macht die Spiegelfabrik für Leserinnen und Leser interessant, die nach einem Standort mit glaubwürdiger ökologischer Haltung suchen. ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
Auch räumlich und sozial ist das Nachhaltigkeitskonzept sichtbar. Die Preis- und Architekturtexte erwähnen Gründächer, Gärten, Laubengänge, kommunikative Eingangsbereiche und eine effiziente Ausnutzung des Grundstücks. Das Projekt verzichtet damit auf eine anonyme Massenstruktur und schafft stattdessen kleinteilige Übergänge zwischen Privatheit und Gemeinschaft. Hinzu kommt die bewusste Reduktion von Stellplätzen durch Carsharing, was den Flächenverbrauch mindert und den innerstädtischen Charakter stärkt. Solche Entscheidungen sind für ein Wohnprojekt in einer wachsenden Stadt besonders relevant, weil sie zeigen, dass Verdichtung nicht automatisch zu Enge führen muss. In der Spiegelfabrik wird Verdichtung mit Aufenthaltsqualität, Energieeffizienz und gemeinschaftlicher Nutzung verbunden. Genau diese Mischung aus ökologischer Vernunft und sozialer Idee macht den Standort so eigenständig. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Geschichte, Architektur und die Entwicklung des Projekts
Die Geschichte der Spiegelfabrik ist eng mit dem Wandel eines ehemaligen Industriegrundstücks verbunden. Die Architektur- und Preisseiten beschreiben das Projekt als Umnutzung eines Areals, auf dem früher eine Spiegelmanufaktur beziehungsweise eine nicht mehr aktive Spiegelfabrik stand. Aus dieser Ausgangslage entstand ein gemeinschaftliches Wohnprojekt, das von einer Bauherrengemeinschaft getragen und von Heide & von Beckerath aus Berlin architektonisch begleitet wurde. In den offiziellen Quellen wird die Fertigstellung für März 2021 genannt; 2022 erhielt das Projekt den Deutschen Bauherrenpreis. Das ist relevant, weil es die Spiegelfabrik nicht nur als gut gemeinten Sozialraum, sondern als fachlich anerkanntes Beispiel für qualitätsvolle Stadtentwicklung erscheinen lässt. Aus einer ehemaligen Produktionsstätte wurde also kein beliebiger Neubau, sondern ein prämiertes Ensemble mit klarer Haltung. ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
Architektonisch ist das Projekt durch eine längliche Struktur mit zwei Kopfbauten und einem verbindenden Mittelteil gekennzeichnet. Die Quellen sprechen von Laubengängen, offenen Erschließungen, T-Stützen und einer robusten Holzhybridkonstruktion. Besonders wichtig ist der gemeinschaftliche Gedanke: Werkstätten, variable Arbeitsräume, ein Nachbarschaftszentrum und ein zentraler Gemeinschaftsraum mit Küche öffnen das Haus zum Innenhof und zur Nachbarschaft hin. Die DBZ beschreibt zudem, dass das Projekt bewusst soziale Vielfalt, unterschiedliche Lebenslagen und sogar Wohnungen für Geflüchtete beziehungsweise eine obdachlos gewordene Familie mitgedacht hat. Das zeigt, dass die Spiegelfabrik über reine Architektur hinausgeht. Sie ist Ausdruck einer sozialen Idee, die in bauliche Form übersetzt wurde. Wer heute nach der Spiegelfabrik sucht, findet deshalb nicht nur eine Adresse, sondern eine Geschichte von gemeinschaftlicher Planung, städtebaulicher Nachverdichtung und sozialer Verantwortung im Zentrum Fürths. ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
Quellen:
- Spiegelfabrik Fürth - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/))
- Quartiersbüro Spiegelfabrik Fürth Ost - Offizielle Website ([spiegelfabrik-fuerth.org](https://www.spiegelfabrik-fuerth.org/quartiersbuero/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutscher Bauherrenpreis 2022 ([deutscherbauherrenpreis.de](https://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/spiegelfabrik-fu%CC%88rth/))
- Spiegelfabrik, Fürth - Bayerische Architektenkammer ([byak.de](https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche-alle-projekte-neu/detail/spiegelfabrik.html))
- Spiegelfabrik, Fürth - Deutsche BauZeitschrift ([dbz.de](https://www.dbz.de/artikel/dbz_spiegelfabrik_fuerth-3761226.html))
Bevorstehende Veranstaltungen
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Mouamen Ghazal
14. Juli 2021
Ok
Martin Klement
17. Juni 2023
Wenn schon in der Großstadt, dann in einem solchem Wohnprojekt, mit viel Gemeinsinn und guter Nachbarschaft! Die Pegnitz ist nicht weit und bietet viel Natur!
Chris
29. Juni 2023
Schönes Haus, nette Leute und großes Gelände. Gibt nichts zu meckern. Aber es werden oft Fahrräder gestohlen. Trotzdem eine 10 von 10.
Pierce Vaughn
17. Oktober 2024
Gelungenes Wohnprojekt mit netten Menschen und einem guten Sozial und Kulturangebot.
Weltenbummler1980
13. Januar 2024
Schade das altes Erbe nicht erhalten bleibt sondern abgerissen wird für son Betonklotz
