Heimsuchung im Kulturforum Fürth: Ein Live-Hörspiel von großer Wucht


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Ein Haus als Gedächtnis der deutschen Geschichte
Mit Heimsuchung zieht ein Live-Hörspiel ins Kulturforum Fürth ein, das Jenny Erpenbecks Roman als vielschichtige Klangkunst auf die Bühne bringt. Der Abend erzählt von einem Haus am märkischen See, von Verlust, Erinnerung und den Bruchlinien eines ganzen Jahrhunderts. Die offizielle Fürther Ankündigung beschreibt eine literarische Reise von den Zwanzigerjahren bis in die Gegenwart, verdichtet in Stimmen, Geräuschen und Musik. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-termine/veranstaltungskalender/veranstaltungsdetails/heimsuchung-1900-09-04-2027-429491/))
Literatur wird zu Theateratmung
Erpenbecks Stoff wirkt auf der Bühne wie ein seismografisches Protokoll deutscher Geschichte. Das Haus wird zum stillen Zeugen, die Figuren zu Trägern von Zeit, Enteignung, Flucht und Erinnerung. Gerade in der Form des Live-Hörspiels entfaltet sich jene Spannung, die der Roman seit Jahren auf deutschen Bühnen erzeugt: konzentriert, poetisch und mit einer dramaturgischen Dichte, die Orientierung fordert und belohnt. Kritiken heben immer wieder die Herausforderung der Adaption hervor, aber auch die besondere Stimmung, die aus der Verbindung von Sprache, Klang und szenischer Reduktion entsteht. ([die-deutsche-buehne.de](https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/existenzverhandlung/?utm_source=openai))
Zwischen Chronik und Klangraum
Das Bühnenerlebnis lebt von der Verschmelzung aus akustischer Präzision und literarischer Weite. Wenn Erinnerungen als Geräusche aufscheinen und Geschichte als Stimme hörbar wird, entsteht eine Theateratmosphäre, die nicht auf Spektakel setzt, sondern auf innere Bewegung. Genau darin liegt die Kraft dieser Inszenierung: Das Publikum hört nicht nur zu, es folgt den Spuren von Verlust, Umbruch und Beharrlichkeit durch einen vielstimmigen Hörerraum. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-termine/veranstaltungskalender/veranstaltungsdetails/heimsuchung-1900-09-04-2027-429491/))
Kulturforum Fürth als passender Resonanzraum
Das Kulturforum Fürth ist als Produktions- und Veranstaltungsort der freien Kulturszene auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs ein Haus mit Geschichte und Charakter. Die Adresse Würzburger Straße 2, die große Halle, der kleine Saal und die barrierefreien Zugänge prägen den Rahmen für diesen Theaterabend. Laut Stadt Fürth gibt es rollstuhlgerechte Plätze, einen barrierefreien Zugang und ein barrierefreies WC; Parkmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung, konkrete Behindertenparkplätze sind jedoch nicht vorhanden. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/kulturforum-fuerth-312557/?utm_source=openai))
Warum dieser Abend berührt
Heimsuchung verbindet Literatur, Schauspielkunst und Klangdramaturgie zu einem konzentrierten Abend über Heimat und Verlust, über Besitz und Entzug, über die leisen Narben der Geschichte. Wer Theater mit geistiger Tiefe, atmosphärischer Verdichtung und historischer Wucht sucht, findet hier einen Abend, der lange nachhallt. Dieses Live-Hörspiel empfiehlt sich als intensives Kulturerlebnis für alle, die große Stoffe im intimen Format lieben. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-termine/veranstaltungskalender/veranstaltungsdetails/heimsuchung-1900-09-04-2027-429491/))
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