Dagmar Leupold in Fürth: Lesung aus Muttermale eröffnet einen Abend der Erinnerung


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Ein Abend über Erinnerung, Herkunft und die leise Kraft der Sprache
Dagmar Leupold bringt mit Muttermale einen Roman nach Fürth, der weniger erzählt als behutsam freilegt. Die Lesung und das Autorinnengespräch in der Innenstadtbibliothek öffnen einen Raum für literarische Erinnerungskunst, für Spurensuche und für das, was Familiengeschichten oft erst nach Jahren preisgeben.
Ein Roman als Annäherung
Muttermale ist kein lautes Buch, sondern eines von seltener Konzentration. Leupold verfolgt die Geschichte einer Mutter, die aus Ostpreußen flieht, im Westen fremd bleibt und auch der eigenen Tochter innerlich entgleitet. Aus Gegenständen, Fotos, Gewohnheiten und Worten entsteht eine präzise literarische Rekonstruktion, die historische Erfahrung und familiäre Distanz miteinander verschränkt.
Dagmar Leupold und ihre Sprachkunst
Die Autorin, 1955 geboren und in München lebend, zählt zu den profilierten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays; ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem Literaturpreis der Stadt München, dem Tukan-Preis und dem aspekte-Literaturpreis. Wer Leupold kennt, weiß um ihre kontrollierte, bildstarke und psychologisch genaue Prosa, die literarische Qualität mit kultureller Tiefenschärfe verbindet.
Lesungs-Atmosphäre in der Innenstadtbibliothek
Die Volksbücherei Fürth - Innenstadtbibliothek Carl Friedrich Eckart Stiftung bietet für diesen Abend den passenden Rahmen: ein kultureller Ort mit Lesecafé, WLAN, barrierefreiem Zugang und städtischer Offenheit für Literaturvermittlung. Die Lesung findet im 3. und 4. Stock statt, was dem Termin eine intime, beinahe kammerliterarische Stimmung verleiht. Genau hier entfaltet Leupolds Text seine Wirkung: nah, konzentriert, nachhallend.
Was Besucher an diesem Abend erwartet
Im Mittelpunkt steht eine Autor-Begegnung, die Literatur nicht nur vorstellt, sondern erfahrbar macht. Das Gespräch verspricht Einblicke in die Entstehung von Muttermale, in das Verhältnis von Erinnerung und Sprache sowie in die Frage, wie sich familiäre Traumata literarisch fassen lassen. Ein Abend für Leserinnen und Leser, die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur, Biografie, Geschichte und präzise Sprachkunst schätzen.
Fazit
Diese Lesung in Fürth verspricht ein eindringliches literarisches Erlebnis zwischen persönlicher Erinnerung und historischer Erfahrung. Wer sich für Gegenwartsliteratur mit Tiefe, feiner Beobachtung und großer sprachlicher Genauigkeit interessiert, sollte diesen Abend live erleben.
Offizielle Kanäle von Dagmar Leupold:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://jungundjung.at/verfasser/leupold-dagmar/
- Verlag: https://jungundjung.at/muttermale/










