Nikolas Lelle und Tom Uhlig in Fürth: Buchpremiere zu Antisemitismus definieren


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Eine Buchpremiere, die Begriffsschärfe und Gegenwartsdiagnose verbindet
Mit Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung rückt in Fürth eine Buchpremiere in den Mittelpunkt, die mehr ist als eine klassische Lesung: Nikolas Lelle und Tom Uhlig eröffnen einen intellektuellen Raum, in dem Antisemitismus nicht verkürzt, sondern präzise befragt wird. Der Abend im Jüdischen Museum Franken verspricht eine Autor-Begegnung mit politischer Dringlichkeit, wissenschaftlicher Tiefe und jener Lesungs-Atmosphäre, in der Sprache zur Analyse wird.
Ein Thema, das Genauigkeit verlangt
Der Band setzt dort an, wo öffentliche Debatten oft ins Ungefähre kippen. Lelle und Uhlig arbeiten heraus, wie Antisemitismus in alltagspraktischen und akademischen Deutungen missverstanden oder nur teilweise erfasst wird. Gerade darin liegt die literarisch wie gesellschaftlich relevante Qualität dieses Abends: Begriffe werden nicht als bloße Schlagworte präsentiert, sondern als Werkzeuge des Verstehens.
Autorität aus Forschung, Bildung und Praxis
Nikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung und forscht zu Antisemitismuskritik, Erinnerungskultur und Gesellschaftstheorie. Tom Uhlig ist Vertretungsprofessor für Demokratieförderung und Methoden an der Hochschule RheinMain und Mitherausgeber von Freie Assoziation. Beide bringen damit jene Expertise ein, die eine fundierte Buchvorstellung von einer bloßen Lesung unterscheidet: Hier sprechen keine Stimmen aus dem luftleeren Raum, sondern zwei Autoren mit klarer fachlicher Verankerung.
Der Ort: Jüdisches Museum Franken als passender Resonanzraum
Das Jüdische Museum Franken in Fürth gibt dem Abend einen historischen und kulturellen Rahmen, der das Thema vertieft. Die Kombination aus Museum, Studienbibliothek und Veranstaltungsort schafft eine intime, konzentrierte Umgebung für ein literarisches Erlebnis, das zugleich Bildung, Erinnerungskultur und gegenwärtigen Diskurs miteinander verbindet. Barrierefreiheit, induktive Audioanlage und ein früher Einlass unterstreichen den organisierten Charakter der Veranstaltung.
Was Besucher erwartet
Erwartet wird eine sachlich dichte, zugleich zugängliche Buchpremiere mit Gesprächscharakter, die Argumente statt Parolen bietet. Wer sich für Antisemitismusforschung, politische Bildung und aktuelle Debatten interessiert, erlebt hier einen Abend mit Substanz, Orientierung und klarer Sprache. Diese Veranstaltung lohnt sich für alle, die Literatur als Denkraum verstehen und Gegenwartsfragen live erleben wollen.
Fazit: In Fürth entsteht am 18. Juni 2026 ein Abend mit Gewicht, der Begriffsarbeit, Gegenwartsanalyse und kulturelle Verantwortung zusammenführt. Wer die Buchpremiere besucht, erlebt nicht nur eine Lesung, sondern eine präzise Autor-Begegnung mit hoher Relevanz.
Offizielle Kanäle von Nikolas Lelle und Tom Uhlig:
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