Paride ed Elena: Glucks Opernrevolution klingt live im Stadttheater Fürth


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Glucks Opernrevolution lebt in Fürth neu auf
Mit Paride ed Elena steht im Stadttheater Fürth am 10. Mai 2026 ein konzertanter Opernabend auf dem Spielplan, der historische Aufführungspraxis, große Stimmen und barocke Dramatik in einer konzentrierten Live-Atmosphäre bündelt. Die Internationale Gluck Festspiele 2026 holen Christoph Willibald Glucks Dramma per musica in fünf Akten in das Große Haus und setzen damit auf jene Mischung aus musikalischer Präzision und emotionaler Wucht, die Glucks Reformgedanken bis heute so lebendig macht.
Ein Abend zwischen Klangpracht und Reformgeist
Die Produktion vereint die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Michael Hofstetter mit Samuel Mariño, Roberta Mameli und dem Ensemble Cantus Thuringia. Im Zentrum steht ein Werk, das als Schlüsselstück von Glucks Opernästhetik gilt: Musik und Handlung verschmelzen zu einer affektdramatischen Einheit, die in konzertanter Form besonders unmittelbar wirkt. Gerade diese Reduktion auf Stimme, Orchester und Ausdruck schärft den Blick für Glucks Orchestrierung, für die dramaturgische Spannung der Partitur und für den feinen Wechsel zwischen Innigkeit und theatralischer Energie.
Historische Aufführungspraxis mit frischer Strahlkraft
Besonders reizvoll ist die Besetzung der Titelpartie: Erstmals seit dem 18. Jahrhundert wird die Rolle des Paride wieder von einem Mann gesungen, womit eine historische Perspektive auf die Uraufführungstradition neu hörbar wird. Samuel Mariño übernimmt diese Partie mit außergewöhnlichem Stimmumfang, während Roberta Mameli den vokalen Gegenpol setzt. Zusammen mit der stilkundigen Arbeit der Akademie für Alte Musik Berlin entsteht ein Konzerterlebnis, das nicht museal wirkt, sondern glanzvoll gegenwärtig.
Das Stadttheater Fürth als stimmiger Rahmen
Das Stadttheater Fürth bietet für diese konzertante Opernaufführung den passenden Rahmen: zentral gelegen in der Königstraße, gut erreichbar mit U-Bahn und Bus, dazu mit Parkmöglichkeiten in umliegenden Parkhäusern. Der Abend lebt von konzentrierter Aufmerksamkeit, klarer Akustik und jener Publikumsstimmung, die sich bei großen Opernwerken in wenigen Takten auflädt. Wer historische Oper, barocke Emotion und einen hochkarätigen Ensembleklang liebt, erlebt hier einen Termin mit besonderem Rang.
Fazit: Ein Pflichttermin für Opernfreunde
Paride ed Elena verspricht in Fürth einen Abend von seltener Intensität: klangmächtig, stilbewusst und voller dramatischer Eleganz. Die Verbindung aus Glucks Reformoper, internationaler Besetzung und der konzertanten Form macht diese Aufführung zu einem Live-Erlebnis, das Opernfreunde nicht verpassen sollten.
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