Tinten (T)Räume im kultur.lokal.fürth: Kunst, Sprache und Tinte erleben


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Tinten (T)Räume im kultur.lokal.fürth: Wenn Linien zu Geschichten werden
Mit Tinten (T)Räume – Let it flow! öffnet das kultur.lokal.fürth einen poetischen Raum für Zeichnung, Text und Experiment. Vom 17. bis 27. Oktober 2026 begegnen sich Petra Herberger und Jürgen Findeiss in einer Ausstellung, die Tinte nicht als bloßes Medium versteht, sondern als Ausgangspunkt für Bild, Erzählung und ästhetische Erfahrung.
Die Vorberichterstattung macht deutlich: Hier entsteht kein stilles Schauraum-Gefüge, sondern ein offenes Kunsterlebnis. Zeichnungen, Wortfragmente und live entstehende Arbeiten verdichten sich zu einem Tinten-Kosmos, der Besucherinnen und Besucher zum Weiterdenken, Mitmachen und Mitfühlen einlädt.
Tinte als Material zwischen Präzision und Freiheit
Tinte verlangt Konzentration und Offenheit zugleich. Genau aus diesem Spannungsverhältnis bezieht die Ausstellung ihre Spannung: Pinsel, Feder und Schrift treffen auf spontane Geste, auf kontrollierte Linie und auf das Moment des Unvorhersehbaren. Die Werke verweisen auf die lange Tradition von Zeichnung und Illustration, erweitern sie aber um eine spielerische, erzählerische Dimension.
Petra Herberger bringt ihre Erfahrung aus Grafik-Design, Illustration und Animationsarbeit ein. Jürgen Findeiss ergänzt diese Bildsprache mit Wort und Geschichte. So entsteht eine installative Präsentation, die nicht nur betrachtet, sondern im wahrsten Sinn gelesen werden will.
Inktober als Impuls für eine offene Werkstatt
Die Ausstellung knüpft an die internationale Inktober-Aktion an, in der im Oktober täglich mit Tinte gezeichnet wird. Im kultur.lokal.fürth wird daraus eine öffentliche Werkstatt der Vorstellungskraft: Jeden Tag entsteht vor Ort ein neues Tintenbild, während das Publikum eingeladen ist, eigene Tintenspuren zu hinterlassen.
Gerade diese Offenheit prägt die Ausstellungsatmosphäre. Der Raum wird zum Resonanzkörper für Konzentration, Gespräch und kreative Teilhabe. Wer kommt, erlebt nicht nur fertige Arbeiten, sondern einen Prozess, der sich sichtbar entfaltet.
Begleitprogramm: Mitmachen, zuhören, eintauchen
Zur Eröffnung am 17. Oktober 2026 ab 19 Uhr ist Live-Musik angekündigt. Danach folgen mehrere Formate, die den museumspädagogischen und kulturellen Mehrwert der Ausstellung stärken: Am 18. und 25. Oktober findet jeweils der Workshop Tinte selber machen statt. Am 23. Oktober lädt (Dr)Ink together zu einem lockeren Austausch ein. Am 24. Oktober gibt ein Kurzvortrag Einblick in 6.000 Jahre Tintengeschichte.
Diese Programmpunkte machen die Ausstellung besonders attraktiv für Kunstinteressierte, Familien, Neugierige und alle, die die Verbindung von Zeichnung, Text und kultureller Bildung schätzen. Hier wird Kunstvermittlung unmittelbar erfahrbar.
Menschen, die mit Material und Sprache arbeiten
Petra Herberger studierte Grafik-Design mit Schwerpunkt Illustration in Nürnberg, arbeitete in Werbeagenturen, spezialisierte sich in Hamburg auf Animation und wurde für ihren Abschlussfilm ausgezeichnet. Seitdem bewegt sie sich zwischen Film, Illustration und Kinderbuch. Jürgen Findeiss arbeitet als studierter Erziehungswissenschaftler an Themen von Teilhabe, sozialer Öffnung und erzählerischer Gestaltung. Zusammen formen sie ein Duo, das Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt zeigt, sondern als lebendige Kommunikation.
Stimmen der Besucher
Die ersten Reaktionen auf solche offenen Tintenräume fallen erfahrungsgemäß begeistert aus: Viele Kunstfreunde schätzen die Mischung aus Zeichnung, Sprache und Mitmachformaten. Gerade das direkte Arbeiten vor Ort erzeugt jene Nähe, die aus einer Ausstellung ein echtes Kunsterlebnis macht.
Auch die soziale Offenheit des Formats überzeugt: Wer sich auf Material, Linie und Text einlässt, erlebt, wie aus einer scheinbar einfachen Substanz eine vielschichtige Erzählung entsteht.
Fazit: Tinten (T)Räume – Let it flow! verspricht eine Ausstellung zwischen Werkbetrachtung, kreativer Teilhabe und kulturhistorischem Wissen. Wer zeichnerische Prozesse, poetische Bildwelten und experimentelle Ausstellungskultur liebt, sollte diese Präsentation im kultur.lokal.fürth unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Petra Herberger:
- Instagram: https://www.instagram.com/petraherberger/
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.petra-herberger.de/










