Gespräche im Museum: Spiegelglas und Frauenbiografien in Fürth erleben


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Gespräche im Museum: Spiegelglas, Stadtgeschichte und Frauenbiografien
Am Sonntag, den 15. November 2026, lädt das Museum Frauenkultur Regional-International in Fürth zu einem besonderen Kunsterlebnis im Rahmen der Ausstellung Die Frauen der Hirschenstraße ein. Im Mittelpunkt steht das Spiegelglasunternehmen S. Bendit & Söhne aus Fürth und Marktredwitz. Dr. Michael Müller und Gaby Franger verbinden dabei Unternehmensgeschichte, lokale Mikrogeschichte und die Perspektiven von Frauen zu einer anschaulichen Werkbetrachtung.
Ein historischer Blick auf Glas und Stadtgesellschaft
Spiegelglas verweist auf weit mehr als ein industrielles Produkt. Es öffnet den Blick auf technische Innovation, wirtschaftliche Verflechtungen und die Lebenswelten einer Stadt im Wandel. Die Veranstaltung nimmt das Unternehmen S. Bendit & Söhne zum Anlass, die Geschichte Fürths und Marktredwitz’ aus kulturhistorischer Perspektive zu betrachten.
Die Ausstellung Die Frauen der Hirschenstraße versteht die markante Fürther Straße als soziales und historisches Archiv. Rund 170 Jahre Stadtgeschichte werden anhand weiblicher Biografien sichtbar: Frauen erscheinen als Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, Mieterinnen, Künstlerinnen und sozial engagierte Akteurinnen. Diese kuratorische Perspektive erweitert die klassische Stadt- und Wirtschaftsgeschichte um Erfahrungen, die in der offiziellen Erinnerung häufig verborgen blieben.
Ästhetische Erfahrung zwischen Erinnerung und Gegenwart
Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Wechsel zwischen persönlichen Geschichten, historischen Spuren und der materiellen Vorstellung von Glas, Spiegelung und Licht. Die Werkbetrachtung führt von konkreten Lebenswegen zu größeren Fragen nach Migration, Industrialisierung, gesellschaftlicher Teilhabe und kultureller Identität.
Im Gespräch entsteht ein Raum für kulturelle Bildung: Historische Fakten werden nicht isoliert präsentiert, sondern in Beziehung zu Biografie, Quartier und Gegenwart gesetzt. Die Veranstaltung spricht damit Besucherinnen und Besucher an, die sich für Malerei, Fotografie, Installation, Alltagsgeschichte und die gesellschaftliche Funktion von Museen interessieren.
Dialogische Vermittlung mit Dr. Michael Müller und Gaby Franger
Dr. Michael Müller und Gaby Franger eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Thema. Ihre Gesprächsform verbindet wissenschaftliche Einordnung mit erzählerischer Vermittlung und lädt dazu ein, die Geschichte des Spiegelglasunternehmens im regionalen Kontext neu zu lesen. Das Museum wird dabei zum lebendigen Ort des Austauschs, an dem Stadtgeschichte, Frauenkultur und Industriekultur miteinander in Dialog treten.
Fazit: Fürther Geschichte neu sehen
Besucherinnen und Besucher erwartet ein konzentriertes, bildungsorientiertes Kunsterlebnis über Spiegelglas, Arbeit, Erinnerung und weibliche Handlungsspielräume. Wer Fürth aus einer neuen Perspektive entdecken und die Ausstellung Die Frauen der Hirschenstraße vertiefen möchte, findet an diesem Nachmittag eine anregende Verbindung aus Gespräch, Forschung und ästhetischer Erfahrung. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die Geschichte nicht nur betrachten, sondern im Dialog verstehen möchten.
Offizielle Kanäle von Museum Frauenkultur Regional-International:
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- Website: https://www.frauenindereinenwelt.de/










