Alfred Stoll: Transgression durch Hoffnung im kultur.lokal.fürth


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Alfred Stoll: Eine Ausstellung zwischen Verletzlichkeit und visueller Hoffnung
Im kultur.lokal.fürth entfaltet Alfred Stoll mit Transgression durch Hoffnung ein Kunsterlebnis, das Fotografie, Videoarbeit und Medieninstallation zu einer stillen, intensiven Werkbetrachtung verbindet. Die Ausstellung führt in eine Bildwelt, in der Identität, Erinnerung und das Verborgene in fein austarierten Schwarz-Weiß-Kompositionen sichtbar werden.
Schwarz-Weiß als psychologischer Raum
Stolls Fotoserie, im Frühjahr 2025 entstanden, arbeitet mit unscheinbaren Alltagsobjekten, Fragmenten, Silhouetten und intimen Porträts. Gerade im Verzicht auf Farbe gewinnt die Ausstellungsatmosphäre an Spannung: Licht, Schatten und Oberfläche rücken näher zusammen und lassen eine Bildsprache entstehen, die zugleich fragil und präzise wirkt.
Digitale Fotografie, Medienkunst und metamoderne Sensibilität
Der Nürnberger Künstler, seit 2020 freischaffend tätig, entwickelt seine Arbeiten im Feld der Neuen Medien. Augmented Reality, Virtual Reality, generative Kunst, digitale Malerei, Zeichnung und 3D-Modellierung gehören zu seinem erweiterten Vokabular. In Fürth zeigt sich diese Praxis nicht als Technikschau, sondern als reflektierte Auseinandersetzung mit dem Menschenbild der Gegenwart.
Ein Raum für innere Bewegung
Die begleitenden Videoarbeiten und Medieninstallationen verwandeln den Ausstellungsraum in einen physischen Resonanzkörper. Besucherinnen und Besucher begegnen hier keiner lauten Inszenierung, sondern einer konzentrierten Form kultureller Bildung, die zum genauen Sehen einlädt. Nähe und Distanz, Naivität und Bewusstsein, Zärtlichkeit und Groteske treten in einen offenen Dialog.
Ein Blick auf den Künstler
Alfred Stoll wurde 1993 in Kasachstan geboren, wuchs nach Stationen in Russland auf und lebt heute in Nürnberg. Seine künstlerische Entwicklung ist eng mit dem Metamodernismus verbunden, den er in seinen Arbeiten auf die Gegenwart der digitalen Bildproduktion überträgt. Frühere Ausstellungen, etwa im Haus des Deutschen Ostens in München oder im kultur.lokal.fürth, markieren eine kontinuierliche Präsenz in der zeitgenössischen Kunstszene.
Fazit
Transgression durch Hoffnung verspricht eine dichte, ästhetisch sensible Ausstellung über Wahrnehmung, Erinnerung und menschliche Verletzbarkeit. Wer sich für Fotografie, Medienkunst und zeitgenössische Kunst mit Tiefgang interessiert, sollte diese Präsentation im kultur.lokal.fürth unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Alfred Stoll:
- Instagram: https://www.instagram.com/alfred_stoll/
- Facebook: https://www.facebook.com
- YouTube: https://www.alfredstoll.com
- Website: https://www.alfredstoll.com







