
Hirschenstraße 16, Fürth
Hirschenstraße 16, 90762 Fürth, Germany
Museum Frauenkultur Fürth | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Museum Frauenkultur Regional-International in Fürth ist ein Ort, an dem Geschichte nicht nur gezeigt, sondern aus weiblichen Perspektiven neu befragt wird. Wer hierher kommt, besucht kein klassisches Großmuseum mit endlosen Sälen, sondern eine profilierte Kulturstätte, die bewusst auf Themen setzt, die in vielen Stadt- und Landesmuseen lange zu wenig Raum erhalten haben: Frauenleben, Alltag, Erinnerung, Migration, Sichtbarkeit, Kunst, Rollenbilder, gesellschaftliche Veränderung und internationale Verbindungen. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz aus. Das Museum verbindet Forschung, Ausstellungspraxis und Vermittlung auf eine Weise, die Besucherinnen und Besucher nicht nur informiert, sondern zum Weiterdenken anregt. Es ist eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern; damit trägt es nicht nur lokal, sondern auch bundesweit eine besondere kulturelle Verantwortung. Seit 2025 hat es in der Hirschenstraße 16 im Zentrum von Fürth eine neue Heimat gefunden, nachdem es zuvor viele Jahre im Marstall von Schloss Burgfarrnbach untergebracht war. Heute steht der Besuch in einem deutlich urbaneren Umfeld, mitten in der Stadt, mit einem klaren Profil und einer ebenso klaren Haltung: Frauenkultur sichtbar machen, regionale Geschichten mit internationalen Themen verbinden und den Blick auf die Welt erweitern. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen im Frauenmuseum Fürth
Wer einen Besuch plant, sollte vor allem die offiziellen Zeiten im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit klar definierten Öffnungstagen und bietet zusätzlich regelmäßige Führungen an. Laut der aktuellen Museumsseite ist von Donnerstag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 11.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr. Die reguläre Führung findet sonntags um 15.00 Uhr statt. Damit ist der Sonntag besonders attraktiv für alle, die den Museumsbesuch mit einer fachkundigen Einführung verbinden möchten. Preislich bleibt das Museum bewusst niedrigschwellig: Der Eintritt kostet 3,00 Euro, eine interaktive und/oder thematische Führung 5,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, ebenso gibt es Ermäßigungen für Personen mit Schwerbehindertenausweis sowie für Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte. Für Jahreskartenbesitzerinnen und -besitzer entfällt der Eintritt bei Gruppenführungen, was das Angebot auch für regelmäßige Besucher interessant macht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Gerade diese Struktur ist für ein spezialisiertes Museum wichtig, weil sie einen Besuch planbar und zugleich flexibel macht. Das Museum richtet sich nicht nur an Einzelbesucher, sondern auch an Gruppen, Schulklassen und Fachpublikum. Gruppenführungen sind ab acht Teilnehmenden möglich; wenn weniger Personen zusammenkommen, gilt eine Mindestgebühr. Die Führungen können sogar außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden, entweder per Mail oder telefonisch. Das ist ein starkes Signal an Schulen, Vereine, Initiativen und Projektgruppen, die das Museum gezielt in ihre Bildungsarbeit einbinden möchten. Hinzu kommt, dass die offizielle Tourismusseite Fürth das Haus ausdrücklich als Ort für Gruppen und Schulklassen beschreibt und darauf hinweist, dass es über das Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen gibt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Das Museum ist nicht nur ein Ort für spontane Einzelbesuche, sondern auch für geplante Lernerfahrungen, thematische Rundgänge und vertiefende Gespräche. Genau darin liegt ein Teil seiner Stärke. Es schafft einen Rahmen, in dem sich Kulturvermittlung, politische Bildung und persönliche Neugier gegenseitig verstärken. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Hirschenstraße 16: Lage, Innenstadt und Besuch vor Ort
Die aktuelle Adresse Hirschenstraße 16 ist nicht nur eine formale Standortangabe, sondern ein wesentlicher Teil der neuen Identität des Museums. Die Stadt Fürth beschreibt die neuen Räume als ehemaligen Laden in der Innenstadt, der dem Museum nach dem Umzug eine deutlich sichtbarere Präsenz verschafft. Das ist für eine Kultureinrichtung mit einem klaren Profil besonders wertvoll: Statt am Rand oder in einem separaten Museumsensemble zu liegen, ist das Haus nun mitten im städtischen Alltag verankert. Der neue Standort liegt in der westlichen Innenstadt und wurde von der Stadt als optimal gelegen bewertet. Genau daraus entsteht eine besondere Atmosphäre: Man verbindet den Museumsbesuch leichter mit einem Stadtspaziergang, mit Einkäufen, einem Café-Besuch oder weiteren Kulturstopps. Für ein Museum, das sich mit Alltagserfahrungen von Frauen beschäftigt, ist diese Nähe zum urbanen Leben auch inhaltlich stimmig. Es geht nicht um museale Distanz, sondern um Bezüge zur Gegenwart. Die Adresse in der Hirschenstraße macht diesen Anspruch sichtbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Die Stadt Fürth berichtet außerdem, dass die Verantwortlichen nach dem Verkauf der alten Räume im Marstall in Burgfarrnbach neue Räumlichkeiten in der Innenstadt gesucht und gefunden haben. Dieser Wechsel war keine kleine organisatorische Randnotiz, sondern ein echter Einschnitt, weil das Museum über viele Jahre an einem anderen Ort gewachsen war. Dass es schließlich in einem ehemaligen Ladengeschäft eine neue Bleibe gefunden hat, zeigt auch, wie eng in Fürth Kulturentwicklung und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind. Der neue Standort setzt kulturelle Impulse in einem Gebiet, das sich ohnehin als lebendige Innenstadt präsentiert. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch und atmosphärisch zugleich: Die Wege sind kürzer, der Bezug zum städtischen Umfeld ist direkter, und das Museum wird im Alltag präsenter. Die offizielle Eröffnung an der Hirschenstraße 16 war am 13. September 2025. Damit ist der Standortwechsel nicht nur historisch wichtig, sondern auch aktuell relevant, wenn man heute einen Besuch plant. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Vom mobilen Projekt zum festen Frauenmuseum
Die Geschichte des Museums beginnt nicht in Fürth als Ort eines festen Hauses, sondern als mobiles Projekt. Das ist kulturhistorisch bemerkenswert, weil daraus ein Museum entstanden ist, das von Anfang an auf Austausch und Beweglichkeit ausgelegt war. Laut offizieller Darstellung wurde das Museum Frauenkultur Regional-International 2003 als mobiles Museum gegründet. Seit 2006 hatte es dann seinen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Kooperation mit der Stadt Fürth. Damit wurde aus einer wandernden Idee ein institutionell verankertes Museum. Dieser Weg erklärt vieles von der heutigen Ausrichtung: Das Haus denkt nicht nur räumlich, sondern auch thematisch beweglich, arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und verbindet lokale, regionale und internationale Perspektiven. Die Trägerschaft liegt beim Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit auf interkultureller Frauenalltagsforschung und internationalem Austausch basiert. Schon dieser Vereinsname zeigt, dass es nicht um eine einzelne Sammlung, sondern um ein größeres kulturpolitisches Anliegen geht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geschichte ist die Anerkennung, die das Museum und sein Umfeld erhalten haben. Die offizielle Museumsseite weist darauf hin, dass das Haus 2014 mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet wurde. Zudem wird deutlich, dass der Verein und das Museum schon lange in Netzwerken arbeiten und in Austausch mit anderen Institutionen stehen. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Ausstellungen realisiert, von Kopftuchkulturen über Sehen und gesehen werden bis hin zu Technik#Weiblich#Logisch, Geburtskulturen, Baustelle Frauenbild oder Hört die Stimmen der Frauen. Diese Bandbreite zeigt: Das Museum hat sich nicht auf einen engen Themenkanon festgelegt, sondern entwickelt seine Arbeit entlang gesellschaftlicher Debatten weiter. Dass es 2025 nach Hirschenstraße 16 umzog, war daher kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein weiterer Entwicklungsschritt in einer langen, lebendigen Museumsgeschichte. Wer heute das Haus besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Stück Kulturarbeit, das über mehr als zwei Jahrzehnte gewachsen ist und immer wieder auf veränderte Kontexte reagiert hat. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ausstellungen, Sammlung und thematische Schwerpunkte
Das Museum Frauenkultur Regional-International lebt von seinen Themen. Die offizielle Übersicht zeigt, dass die Ausstellungen sehr unterschiedliche, aber inhaltlich klar verbundene Schwerpunkte setzen. Dazu gehören etwa Kopftuchkulturen, La Bonne, Schicksalsfäden, Ins Licht gerückt, Sehen und gesehen werden, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre, Technik#Weiblich#Logisch, Rück Blick Nach Vorne, Wie weiblich ist die Stadt?, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Schon die Titel machen deutlich, dass hier keine dekorative Museumswelt aufgebaut wird, sondern dass soziale, kulturelle und politische Fragen im Zentrum stehen. Das Museum arbeitet mit kulturvergleichenden Themen, mit Stoffen, Bildern, Kunstobjekten, Erzählungen und Alltagsmaterialien und öffnet damit einen Raum für unterschiedliche Formen von Wissen. Die Besucherinnen und Besucher erleben nicht nur Objekte, sondern auch Geschichten, Perspektiven und Deutungen. Diese Mischung aus regionaler Verankerung und internationaler Offenheit ist ein Kern des Hauses. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Besonders interessant ist, dass sich die Themen nicht in einer einzigen Richtung erschöpfen. Es gibt Ausstellungen zu Frauen und Technik, zu Migration und Alltagskultur, zu Stadtbildern, zu Gewalt und Überleben, zu Erinnerung, zu Lebenswelten in Afghanistan, zu weiblichen Rollenbildern oder zu Fragen des Blicks und der Sichtbarkeit. Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Sammlung als regional und international und betont, dass die Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen auf historischer, soziologischer und ethnologischer Forschung beruhen. Genau diese wissenschaftliche Basis unterscheidet das Museum von einer rein ästhetischen Präsentation. Es will nicht nur zeigen, sondern auch einordnen und verständlich machen. Gleichzeitig bleibt die Vermittlung niedrigschwellig genug, um ein breites Publikum anzusprechen. Die Themen sind oft unmittelbar an Erfahrungen anschlussfähig: Arbeit, Familie, Migration, Bildung, Körper, Öffentlichkeit, Kunst und gesellschaftliche Teilhabe. Dadurch eignet sich das Haus sowohl für kulturinteressierte Einzelbesucher als auch für Gruppen, die einen thematischen Zugang suchen. Wer hier durch die Räume geht, entdeckt keine starre Dauerschau, sondern ein Museum, das sich mit seinen Inhalten immer wieder neu erfindet. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
Barrierefreiheit, Gruppen und praktische Besuchstipps
Zu einer realistischen Besuchsplanung gehört auch der Blick auf die praktischen Rahmenbedingungen. Wichtig ist dabei vor allem ein Punkt: Das Museum ist laut offizieller Seite nicht barrierefrei. Diese Information sollte man ernst nehmen, wenn man mit Mobilitätseinschränkungen, Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen plant. Gleichzeitig zeigt die Museums- und Tourismusseite, dass das Haus auf flexible Formen der Vermittlung setzt. Gruppenführungen sind außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich, und für Schulklassen, Gruppen sowie Fachteams können spezielle Programme abgestimmt werden. Das ist ein deutlicher Vorteil, weil dadurch ein Besuch nicht nur als klassischer Museumsrundgang, sondern auch als Lern- oder Projekteinheit organisiert werden kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte frühzeitig Kontakt aufnehmen, um Termin, Schwerpunkt und Teilnehmerzahl zu klären. Genau diese Planbarkeit macht das Museum auch für Bildungsträger und Vereine interessant. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Praktisch ist außerdem, dass sich der Besuch gut mit anderen Fürther Zielen kombinieren lässt. Die Lage in der Innenstadt erleichtert es, den Museumsstopp in einen längeren Stadtaufenthalt einzubauen. Da das Haus eine relativ überschaubare Größe hat, eignet es sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die konzentriert, aber nicht überladen Kultur erleben möchten. Es ist ein Ort, den man bewusst ansteuert, statt sich zufällig in großen Besucherströmen zu verlieren. Auch die klare Preisstruktur spricht für einen unkomplizierten Besuch: keine komplizierten Tarifstufen, sondern ein transparenter Eintritt mit Ermäßigungen und freien Eintritten für Kinder und Jugendliche. Wer Informationen zu aktuellen Veranstaltungen sucht, sollte die offizielle Website im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und Begleitprogrammen. Das macht jeden Besuch ein wenig anders. Es lohnt sich also, vorab zu schauen, ob gerade eine Führung, ein Themennachmittag oder eine besondere Präsentation stattfindet. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein inhaltlich dichter Termin, der sich gut vorbereiten und noch besser nutzen lässt. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Warum das Museum Frauenkultur für Fürth so wichtig ist
Die Bedeutung des Museums reicht weit über einen einzelnen Ausstellungsraum hinaus. Die Stadt Fürth beschreibt das Haus als Ort interkultureller Verständigung auf Basis von Alltagserfahrungen von Frauen. Das ist ein starkes Leitmotiv, weil es den Blick auf Geschichte und Gegenwart verschiebt: Nicht nur große politische Akteure, sondern auch alltägliche Lebenswelten werden sichtbar. Genau darin liegt der gesellschaftliche Wert von Frauenmuseen. Sie fragen danach, wie Frauen gelebt, gearbeitet, gehandelt, gekämpft, gestaltet und erinnert haben. Sie fragen aber auch danach, warum bestimmte Perspektiven in der öffentlichen Erinnerung lange unterrepräsentiert waren. Das Fürther Museum beantwortet diese Fragen nicht abstrakt, sondern anhand von Ausstellungen, Objekten, Publikationen und Gesprächen. Weil es regional und international zugleich denkt, ist es für die Stadt nicht nur ein Kulturort, sondern auch ein Ort der Selbstverständigung. Es zeigt, dass lokale Geschichte immer auch Teil größerer Zusammenhänge ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Gerade in einer Zeit, in der Fragen von Sichtbarkeit, Gleichberechtigung, Erinnerung und Vielfalt weiterhin aktuell sind, hat ein solches Haus besondere Relevanz. Die Stadt Fürth hebt hervor, dass der neue Standort weitere kulturelle Impulse in der westlichen Innenstadt setzen wird und das Museum nun im Zentrum deutlich stärker wahrgenommen werden kann. Das ist nicht nur eine städtebauliche Beobachtung, sondern auch ein kulturpolitisches Statement. Das Museum wird sichtbarer, zugänglicher und präsenter im Alltag der Stadt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer sich für Frauengeschichte, gesellschaftlichen Wandel, Kunst mit Haltung und internationale Perspektiven interessiert, findet hier einen Ort mit Substanz. Die Stärke des Museums liegt nicht darin, möglichst viele Menschen mit spektakulären Effekten anzuziehen, sondern darin, mit klarem Profil eine dauerhafte Relevanz zu behaupten. Genau deshalb ist es ein wichtiger Ankerpunkt im kulturellen Angebot Fürths und ein empfehlenswerter Besuch für alle, die Stadtgeschichte nicht nur lesen, sondern aus einer anderen Perspektive erleben möchten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Quellen:
- Frauen in der Einen Welt - Startseite – Offizielle Website. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/))
- Öffnungszeiten - Preise - Führungen – Offizielle Besucherinfos. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
- Museum und Ausstellungen – Geschichte und Ausstellungen. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
- Frauenmuseum gibt ersten Einblick | Stadt Fürth – Neuer Standort und Einordnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
- Museum Frauenkultur Regional-International | Fürth Tourismus – Besucherinfos und Einordnung. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
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Museum Frauenkultur Fürth | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Museum Frauenkultur Regional-International in Fürth ist ein Ort, an dem Geschichte nicht nur gezeigt, sondern aus weiblichen Perspektiven neu befragt wird. Wer hierher kommt, besucht kein klassisches Großmuseum mit endlosen Sälen, sondern eine profilierte Kulturstätte, die bewusst auf Themen setzt, die in vielen Stadt- und Landesmuseen lange zu wenig Raum erhalten haben: Frauenleben, Alltag, Erinnerung, Migration, Sichtbarkeit, Kunst, Rollenbilder, gesellschaftliche Veränderung und internationale Verbindungen. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz aus. Das Museum verbindet Forschung, Ausstellungspraxis und Vermittlung auf eine Weise, die Besucherinnen und Besucher nicht nur informiert, sondern zum Weiterdenken anregt. Es ist eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern; damit trägt es nicht nur lokal, sondern auch bundesweit eine besondere kulturelle Verantwortung. Seit 2025 hat es in der Hirschenstraße 16 im Zentrum von Fürth eine neue Heimat gefunden, nachdem es zuvor viele Jahre im Marstall von Schloss Burgfarrnbach untergebracht war. Heute steht der Besuch in einem deutlich urbaneren Umfeld, mitten in der Stadt, mit einem klaren Profil und einer ebenso klaren Haltung: Frauenkultur sichtbar machen, regionale Geschichten mit internationalen Themen verbinden und den Blick auf die Welt erweitern. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen im Frauenmuseum Fürth
Wer einen Besuch plant, sollte vor allem die offiziellen Zeiten im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit klar definierten Öffnungstagen und bietet zusätzlich regelmäßige Führungen an. Laut der aktuellen Museumsseite ist von Donnerstag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 11.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr. Die reguläre Führung findet sonntags um 15.00 Uhr statt. Damit ist der Sonntag besonders attraktiv für alle, die den Museumsbesuch mit einer fachkundigen Einführung verbinden möchten. Preislich bleibt das Museum bewusst niedrigschwellig: Der Eintritt kostet 3,00 Euro, eine interaktive und/oder thematische Führung 5,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, ebenso gibt es Ermäßigungen für Personen mit Schwerbehindertenausweis sowie für Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte. Für Jahreskartenbesitzerinnen und -besitzer entfällt der Eintritt bei Gruppenführungen, was das Angebot auch für regelmäßige Besucher interessant macht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Gerade diese Struktur ist für ein spezialisiertes Museum wichtig, weil sie einen Besuch planbar und zugleich flexibel macht. Das Museum richtet sich nicht nur an Einzelbesucher, sondern auch an Gruppen, Schulklassen und Fachpublikum. Gruppenführungen sind ab acht Teilnehmenden möglich; wenn weniger Personen zusammenkommen, gilt eine Mindestgebühr. Die Führungen können sogar außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden, entweder per Mail oder telefonisch. Das ist ein starkes Signal an Schulen, Vereine, Initiativen und Projektgruppen, die das Museum gezielt in ihre Bildungsarbeit einbinden möchten. Hinzu kommt, dass die offizielle Tourismusseite Fürth das Haus ausdrücklich als Ort für Gruppen und Schulklassen beschreibt und darauf hinweist, dass es über das Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen gibt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Das Museum ist nicht nur ein Ort für spontane Einzelbesuche, sondern auch für geplante Lernerfahrungen, thematische Rundgänge und vertiefende Gespräche. Genau darin liegt ein Teil seiner Stärke. Es schafft einen Rahmen, in dem sich Kulturvermittlung, politische Bildung und persönliche Neugier gegenseitig verstärken. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Hirschenstraße 16: Lage, Innenstadt und Besuch vor Ort
Die aktuelle Adresse Hirschenstraße 16 ist nicht nur eine formale Standortangabe, sondern ein wesentlicher Teil der neuen Identität des Museums. Die Stadt Fürth beschreibt die neuen Räume als ehemaligen Laden in der Innenstadt, der dem Museum nach dem Umzug eine deutlich sichtbarere Präsenz verschafft. Das ist für eine Kultureinrichtung mit einem klaren Profil besonders wertvoll: Statt am Rand oder in einem separaten Museumsensemble zu liegen, ist das Haus nun mitten im städtischen Alltag verankert. Der neue Standort liegt in der westlichen Innenstadt und wurde von der Stadt als optimal gelegen bewertet. Genau daraus entsteht eine besondere Atmosphäre: Man verbindet den Museumsbesuch leichter mit einem Stadtspaziergang, mit Einkäufen, einem Café-Besuch oder weiteren Kulturstopps. Für ein Museum, das sich mit Alltagserfahrungen von Frauen beschäftigt, ist diese Nähe zum urbanen Leben auch inhaltlich stimmig. Es geht nicht um museale Distanz, sondern um Bezüge zur Gegenwart. Die Adresse in der Hirschenstraße macht diesen Anspruch sichtbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Die Stadt Fürth berichtet außerdem, dass die Verantwortlichen nach dem Verkauf der alten Räume im Marstall in Burgfarrnbach neue Räumlichkeiten in der Innenstadt gesucht und gefunden haben. Dieser Wechsel war keine kleine organisatorische Randnotiz, sondern ein echter Einschnitt, weil das Museum über viele Jahre an einem anderen Ort gewachsen war. Dass es schließlich in einem ehemaligen Ladengeschäft eine neue Bleibe gefunden hat, zeigt auch, wie eng in Fürth Kulturentwicklung und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind. Der neue Standort setzt kulturelle Impulse in einem Gebiet, das sich ohnehin als lebendige Innenstadt präsentiert. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch und atmosphärisch zugleich: Die Wege sind kürzer, der Bezug zum städtischen Umfeld ist direkter, und das Museum wird im Alltag präsenter. Die offizielle Eröffnung an der Hirschenstraße 16 war am 13. September 2025. Damit ist der Standortwechsel nicht nur historisch wichtig, sondern auch aktuell relevant, wenn man heute einen Besuch plant. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Vom mobilen Projekt zum festen Frauenmuseum
Die Geschichte des Museums beginnt nicht in Fürth als Ort eines festen Hauses, sondern als mobiles Projekt. Das ist kulturhistorisch bemerkenswert, weil daraus ein Museum entstanden ist, das von Anfang an auf Austausch und Beweglichkeit ausgelegt war. Laut offizieller Darstellung wurde das Museum Frauenkultur Regional-International 2003 als mobiles Museum gegründet. Seit 2006 hatte es dann seinen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Kooperation mit der Stadt Fürth. Damit wurde aus einer wandernden Idee ein institutionell verankertes Museum. Dieser Weg erklärt vieles von der heutigen Ausrichtung: Das Haus denkt nicht nur räumlich, sondern auch thematisch beweglich, arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und verbindet lokale, regionale und internationale Perspektiven. Die Trägerschaft liegt beim Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit auf interkultureller Frauenalltagsforschung und internationalem Austausch basiert. Schon dieser Vereinsname zeigt, dass es nicht um eine einzelne Sammlung, sondern um ein größeres kulturpolitisches Anliegen geht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geschichte ist die Anerkennung, die das Museum und sein Umfeld erhalten haben. Die offizielle Museumsseite weist darauf hin, dass das Haus 2014 mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet wurde. Zudem wird deutlich, dass der Verein und das Museum schon lange in Netzwerken arbeiten und in Austausch mit anderen Institutionen stehen. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Ausstellungen realisiert, von Kopftuchkulturen über Sehen und gesehen werden bis hin zu Technik#Weiblich#Logisch, Geburtskulturen, Baustelle Frauenbild oder Hört die Stimmen der Frauen. Diese Bandbreite zeigt: Das Museum hat sich nicht auf einen engen Themenkanon festgelegt, sondern entwickelt seine Arbeit entlang gesellschaftlicher Debatten weiter. Dass es 2025 nach Hirschenstraße 16 umzog, war daher kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein weiterer Entwicklungsschritt in einer langen, lebendigen Museumsgeschichte. Wer heute das Haus besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Stück Kulturarbeit, das über mehr als zwei Jahrzehnte gewachsen ist und immer wieder auf veränderte Kontexte reagiert hat. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ausstellungen, Sammlung und thematische Schwerpunkte
Das Museum Frauenkultur Regional-International lebt von seinen Themen. Die offizielle Übersicht zeigt, dass die Ausstellungen sehr unterschiedliche, aber inhaltlich klar verbundene Schwerpunkte setzen. Dazu gehören etwa Kopftuchkulturen, La Bonne, Schicksalsfäden, Ins Licht gerückt, Sehen und gesehen werden, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre, Technik#Weiblich#Logisch, Rück Blick Nach Vorne, Wie weiblich ist die Stadt?, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Schon die Titel machen deutlich, dass hier keine dekorative Museumswelt aufgebaut wird, sondern dass soziale, kulturelle und politische Fragen im Zentrum stehen. Das Museum arbeitet mit kulturvergleichenden Themen, mit Stoffen, Bildern, Kunstobjekten, Erzählungen und Alltagsmaterialien und öffnet damit einen Raum für unterschiedliche Formen von Wissen. Die Besucherinnen und Besucher erleben nicht nur Objekte, sondern auch Geschichten, Perspektiven und Deutungen. Diese Mischung aus regionaler Verankerung und internationaler Offenheit ist ein Kern des Hauses. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Besonders interessant ist, dass sich die Themen nicht in einer einzigen Richtung erschöpfen. Es gibt Ausstellungen zu Frauen und Technik, zu Migration und Alltagskultur, zu Stadtbildern, zu Gewalt und Überleben, zu Erinnerung, zu Lebenswelten in Afghanistan, zu weiblichen Rollenbildern oder zu Fragen des Blicks und der Sichtbarkeit. Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Sammlung als regional und international und betont, dass die Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen auf historischer, soziologischer und ethnologischer Forschung beruhen. Genau diese wissenschaftliche Basis unterscheidet das Museum von einer rein ästhetischen Präsentation. Es will nicht nur zeigen, sondern auch einordnen und verständlich machen. Gleichzeitig bleibt die Vermittlung niedrigschwellig genug, um ein breites Publikum anzusprechen. Die Themen sind oft unmittelbar an Erfahrungen anschlussfähig: Arbeit, Familie, Migration, Bildung, Körper, Öffentlichkeit, Kunst und gesellschaftliche Teilhabe. Dadurch eignet sich das Haus sowohl für kulturinteressierte Einzelbesucher als auch für Gruppen, die einen thematischen Zugang suchen. Wer hier durch die Räume geht, entdeckt keine starre Dauerschau, sondern ein Museum, das sich mit seinen Inhalten immer wieder neu erfindet. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
Barrierefreiheit, Gruppen und praktische Besuchstipps
Zu einer realistischen Besuchsplanung gehört auch der Blick auf die praktischen Rahmenbedingungen. Wichtig ist dabei vor allem ein Punkt: Das Museum ist laut offizieller Seite nicht barrierefrei. Diese Information sollte man ernst nehmen, wenn man mit Mobilitätseinschränkungen, Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen plant. Gleichzeitig zeigt die Museums- und Tourismusseite, dass das Haus auf flexible Formen der Vermittlung setzt. Gruppenführungen sind außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich, und für Schulklassen, Gruppen sowie Fachteams können spezielle Programme abgestimmt werden. Das ist ein deutlicher Vorteil, weil dadurch ein Besuch nicht nur als klassischer Museumsrundgang, sondern auch als Lern- oder Projekteinheit organisiert werden kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte frühzeitig Kontakt aufnehmen, um Termin, Schwerpunkt und Teilnehmerzahl zu klären. Genau diese Planbarkeit macht das Museum auch für Bildungsträger und Vereine interessant. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Praktisch ist außerdem, dass sich der Besuch gut mit anderen Fürther Zielen kombinieren lässt. Die Lage in der Innenstadt erleichtert es, den Museumsstopp in einen längeren Stadtaufenthalt einzubauen. Da das Haus eine relativ überschaubare Größe hat, eignet es sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die konzentriert, aber nicht überladen Kultur erleben möchten. Es ist ein Ort, den man bewusst ansteuert, statt sich zufällig in großen Besucherströmen zu verlieren. Auch die klare Preisstruktur spricht für einen unkomplizierten Besuch: keine komplizierten Tarifstufen, sondern ein transparenter Eintritt mit Ermäßigungen und freien Eintritten für Kinder und Jugendliche. Wer Informationen zu aktuellen Veranstaltungen sucht, sollte die offizielle Website im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und Begleitprogrammen. Das macht jeden Besuch ein wenig anders. Es lohnt sich also, vorab zu schauen, ob gerade eine Führung, ein Themennachmittag oder eine besondere Präsentation stattfindet. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein inhaltlich dichter Termin, der sich gut vorbereiten und noch besser nutzen lässt. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Warum das Museum Frauenkultur für Fürth so wichtig ist
Die Bedeutung des Museums reicht weit über einen einzelnen Ausstellungsraum hinaus. Die Stadt Fürth beschreibt das Haus als Ort interkultureller Verständigung auf Basis von Alltagserfahrungen von Frauen. Das ist ein starkes Leitmotiv, weil es den Blick auf Geschichte und Gegenwart verschiebt: Nicht nur große politische Akteure, sondern auch alltägliche Lebenswelten werden sichtbar. Genau darin liegt der gesellschaftliche Wert von Frauenmuseen. Sie fragen danach, wie Frauen gelebt, gearbeitet, gehandelt, gekämpft, gestaltet und erinnert haben. Sie fragen aber auch danach, warum bestimmte Perspektiven in der öffentlichen Erinnerung lange unterrepräsentiert waren. Das Fürther Museum beantwortet diese Fragen nicht abstrakt, sondern anhand von Ausstellungen, Objekten, Publikationen und Gesprächen. Weil es regional und international zugleich denkt, ist es für die Stadt nicht nur ein Kulturort, sondern auch ein Ort der Selbstverständigung. Es zeigt, dass lokale Geschichte immer auch Teil größerer Zusammenhänge ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Gerade in einer Zeit, in der Fragen von Sichtbarkeit, Gleichberechtigung, Erinnerung und Vielfalt weiterhin aktuell sind, hat ein solches Haus besondere Relevanz. Die Stadt Fürth hebt hervor, dass der neue Standort weitere kulturelle Impulse in der westlichen Innenstadt setzen wird und das Museum nun im Zentrum deutlich stärker wahrgenommen werden kann. Das ist nicht nur eine städtebauliche Beobachtung, sondern auch ein kulturpolitisches Statement. Das Museum wird sichtbarer, zugänglicher und präsenter im Alltag der Stadt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer sich für Frauengeschichte, gesellschaftlichen Wandel, Kunst mit Haltung und internationale Perspektiven interessiert, findet hier einen Ort mit Substanz. Die Stärke des Museums liegt nicht darin, möglichst viele Menschen mit spektakulären Effekten anzuziehen, sondern darin, mit klarem Profil eine dauerhafte Relevanz zu behaupten. Genau deshalb ist es ein wichtiger Ankerpunkt im kulturellen Angebot Fürths und ein empfehlenswerter Besuch für alle, die Stadtgeschichte nicht nur lesen, sondern aus einer anderen Perspektive erleben möchten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Quellen:
- Frauen in der Einen Welt - Startseite – Offizielle Website. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/))
- Öffnungszeiten - Preise - Führungen – Offizielle Besucherinfos. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
- Museum und Ausstellungen – Geschichte und Ausstellungen. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
- Frauenmuseum gibt ersten Einblick | Stadt Fürth – Neuer Standort und Einordnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
- Museum Frauenkultur Regional-International | Fürth Tourismus – Besucherinfos und Einordnung. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
Museum Frauenkultur Fürth | Öffnungszeiten & Eintritt
Das Museum Frauenkultur Regional-International in Fürth ist ein Ort, an dem Geschichte nicht nur gezeigt, sondern aus weiblichen Perspektiven neu befragt wird. Wer hierher kommt, besucht kein klassisches Großmuseum mit endlosen Sälen, sondern eine profilierte Kulturstätte, die bewusst auf Themen setzt, die in vielen Stadt- und Landesmuseen lange zu wenig Raum erhalten haben: Frauenleben, Alltag, Erinnerung, Migration, Sichtbarkeit, Kunst, Rollenbilder, gesellschaftliche Veränderung und internationale Verbindungen. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz aus. Das Museum verbindet Forschung, Ausstellungspraxis und Vermittlung auf eine Weise, die Besucherinnen und Besucher nicht nur informiert, sondern zum Weiterdenken anregt. Es ist eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern; damit trägt es nicht nur lokal, sondern auch bundesweit eine besondere kulturelle Verantwortung. Seit 2025 hat es in der Hirschenstraße 16 im Zentrum von Fürth eine neue Heimat gefunden, nachdem es zuvor viele Jahre im Marstall von Schloss Burgfarrnbach untergebracht war. Heute steht der Besuch in einem deutlich urbaneren Umfeld, mitten in der Stadt, mit einem klaren Profil und einer ebenso klaren Haltung: Frauenkultur sichtbar machen, regionale Geschichten mit internationalen Themen verbinden und den Blick auf die Welt erweitern. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen im Frauenmuseum Fürth
Wer einen Besuch plant, sollte vor allem die offiziellen Zeiten im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit klar definierten Öffnungstagen und bietet zusätzlich regelmäßige Führungen an. Laut der aktuellen Museumsseite ist von Donnerstag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 11.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr. Die reguläre Führung findet sonntags um 15.00 Uhr statt. Damit ist der Sonntag besonders attraktiv für alle, die den Museumsbesuch mit einer fachkundigen Einführung verbinden möchten. Preislich bleibt das Museum bewusst niedrigschwellig: Der Eintritt kostet 3,00 Euro, eine interaktive und/oder thematische Führung 5,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, ebenso gibt es Ermäßigungen für Personen mit Schwerbehindertenausweis sowie für Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte. Für Jahreskartenbesitzerinnen und -besitzer entfällt der Eintritt bei Gruppenführungen, was das Angebot auch für regelmäßige Besucher interessant macht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Gerade diese Struktur ist für ein spezialisiertes Museum wichtig, weil sie einen Besuch planbar und zugleich flexibel macht. Das Museum richtet sich nicht nur an Einzelbesucher, sondern auch an Gruppen, Schulklassen und Fachpublikum. Gruppenführungen sind ab acht Teilnehmenden möglich; wenn weniger Personen zusammenkommen, gilt eine Mindestgebühr. Die Führungen können sogar außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden, entweder per Mail oder telefonisch. Das ist ein starkes Signal an Schulen, Vereine, Initiativen und Projektgruppen, die das Museum gezielt in ihre Bildungsarbeit einbinden möchten. Hinzu kommt, dass die offizielle Tourismusseite Fürth das Haus ausdrücklich als Ort für Gruppen und Schulklassen beschreibt und darauf hinweist, dass es über das Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen gibt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Das Museum ist nicht nur ein Ort für spontane Einzelbesuche, sondern auch für geplante Lernerfahrungen, thematische Rundgänge und vertiefende Gespräche. Genau darin liegt ein Teil seiner Stärke. Es schafft einen Rahmen, in dem sich Kulturvermittlung, politische Bildung und persönliche Neugier gegenseitig verstärken. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Hirschenstraße 16: Lage, Innenstadt und Besuch vor Ort
Die aktuelle Adresse Hirschenstraße 16 ist nicht nur eine formale Standortangabe, sondern ein wesentlicher Teil der neuen Identität des Museums. Die Stadt Fürth beschreibt die neuen Räume als ehemaligen Laden in der Innenstadt, der dem Museum nach dem Umzug eine deutlich sichtbarere Präsenz verschafft. Das ist für eine Kultureinrichtung mit einem klaren Profil besonders wertvoll: Statt am Rand oder in einem separaten Museumsensemble zu liegen, ist das Haus nun mitten im städtischen Alltag verankert. Der neue Standort liegt in der westlichen Innenstadt und wurde von der Stadt als optimal gelegen bewertet. Genau daraus entsteht eine besondere Atmosphäre: Man verbindet den Museumsbesuch leichter mit einem Stadtspaziergang, mit Einkäufen, einem Café-Besuch oder weiteren Kulturstopps. Für ein Museum, das sich mit Alltagserfahrungen von Frauen beschäftigt, ist diese Nähe zum urbanen Leben auch inhaltlich stimmig. Es geht nicht um museale Distanz, sondern um Bezüge zur Gegenwart. Die Adresse in der Hirschenstraße macht diesen Anspruch sichtbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Die Stadt Fürth berichtet außerdem, dass die Verantwortlichen nach dem Verkauf der alten Räume im Marstall in Burgfarrnbach neue Räumlichkeiten in der Innenstadt gesucht und gefunden haben. Dieser Wechsel war keine kleine organisatorische Randnotiz, sondern ein echter Einschnitt, weil das Museum über viele Jahre an einem anderen Ort gewachsen war. Dass es schließlich in einem ehemaligen Ladengeschäft eine neue Bleibe gefunden hat, zeigt auch, wie eng in Fürth Kulturentwicklung und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind. Der neue Standort setzt kulturelle Impulse in einem Gebiet, das sich ohnehin als lebendige Innenstadt präsentiert. Für Besucherinnen und Besucher ist das praktisch und atmosphärisch zugleich: Die Wege sind kürzer, der Bezug zum städtischen Umfeld ist direkter, und das Museum wird im Alltag präsenter. Die offizielle Eröffnung an der Hirschenstraße 16 war am 13. September 2025. Damit ist der Standortwechsel nicht nur historisch wichtig, sondern auch aktuell relevant, wenn man heute einen Besuch plant. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Vom mobilen Projekt zum festen Frauenmuseum
Die Geschichte des Museums beginnt nicht in Fürth als Ort eines festen Hauses, sondern als mobiles Projekt. Das ist kulturhistorisch bemerkenswert, weil daraus ein Museum entstanden ist, das von Anfang an auf Austausch und Beweglichkeit ausgelegt war. Laut offizieller Darstellung wurde das Museum Frauenkultur Regional-International 2003 als mobiles Museum gegründet. Seit 2006 hatte es dann seinen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Kooperation mit der Stadt Fürth. Damit wurde aus einer wandernden Idee ein institutionell verankertes Museum. Dieser Weg erklärt vieles von der heutigen Ausrichtung: Das Haus denkt nicht nur räumlich, sondern auch thematisch beweglich, arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und verbindet lokale, regionale und internationale Perspektiven. Die Trägerschaft liegt beim Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit auf interkultureller Frauenalltagsforschung und internationalem Austausch basiert. Schon dieser Vereinsname zeigt, dass es nicht um eine einzelne Sammlung, sondern um ein größeres kulturpolitisches Anliegen geht. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geschichte ist die Anerkennung, die das Museum und sein Umfeld erhalten haben. Die offizielle Museumsseite weist darauf hin, dass das Haus 2014 mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet wurde. Zudem wird deutlich, dass der Verein und das Museum schon lange in Netzwerken arbeiten und in Austausch mit anderen Institutionen stehen. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Ausstellungen realisiert, von Kopftuchkulturen über Sehen und gesehen werden bis hin zu Technik#Weiblich#Logisch, Geburtskulturen, Baustelle Frauenbild oder Hört die Stimmen der Frauen. Diese Bandbreite zeigt: Das Museum hat sich nicht auf einen engen Themenkanon festgelegt, sondern entwickelt seine Arbeit entlang gesellschaftlicher Debatten weiter. Dass es 2025 nach Hirschenstraße 16 umzog, war daher kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein weiterer Entwicklungsschritt in einer langen, lebendigen Museumsgeschichte. Wer heute das Haus besucht, erlebt also nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Stück Kulturarbeit, das über mehr als zwei Jahrzehnte gewachsen ist und immer wieder auf veränderte Kontexte reagiert hat. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Ausstellungen, Sammlung und thematische Schwerpunkte
Das Museum Frauenkultur Regional-International lebt von seinen Themen. Die offizielle Übersicht zeigt, dass die Ausstellungen sehr unterschiedliche, aber inhaltlich klar verbundene Schwerpunkte setzen. Dazu gehören etwa Kopftuchkulturen, La Bonne, Schicksalsfäden, Ins Licht gerückt, Sehen und gesehen werden, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre, Technik#Weiblich#Logisch, Rück Blick Nach Vorne, Wie weiblich ist die Stadt?, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Schon die Titel machen deutlich, dass hier keine dekorative Museumswelt aufgebaut wird, sondern dass soziale, kulturelle und politische Fragen im Zentrum stehen. Das Museum arbeitet mit kulturvergleichenden Themen, mit Stoffen, Bildern, Kunstobjekten, Erzählungen und Alltagsmaterialien und öffnet damit einen Raum für unterschiedliche Formen von Wissen. Die Besucherinnen und Besucher erleben nicht nur Objekte, sondern auch Geschichten, Perspektiven und Deutungen. Diese Mischung aus regionaler Verankerung und internationaler Offenheit ist ein Kern des Hauses. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
Besonders interessant ist, dass sich die Themen nicht in einer einzigen Richtung erschöpfen. Es gibt Ausstellungen zu Frauen und Technik, zu Migration und Alltagskultur, zu Stadtbildern, zu Gewalt und Überleben, zu Erinnerung, zu Lebenswelten in Afghanistan, zu weiblichen Rollenbildern oder zu Fragen des Blicks und der Sichtbarkeit. Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Sammlung als regional und international und betont, dass die Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen auf historischer, soziologischer und ethnologischer Forschung beruhen. Genau diese wissenschaftliche Basis unterscheidet das Museum von einer rein ästhetischen Präsentation. Es will nicht nur zeigen, sondern auch einordnen und verständlich machen. Gleichzeitig bleibt die Vermittlung niedrigschwellig genug, um ein breites Publikum anzusprechen. Die Themen sind oft unmittelbar an Erfahrungen anschlussfähig: Arbeit, Familie, Migration, Bildung, Körper, Öffentlichkeit, Kunst und gesellschaftliche Teilhabe. Dadurch eignet sich das Haus sowohl für kulturinteressierte Einzelbesucher als auch für Gruppen, die einen thematischen Zugang suchen. Wer hier durch die Räume geht, entdeckt keine starre Dauerschau, sondern ein Museum, das sich mit seinen Inhalten immer wieder neu erfindet. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
Barrierefreiheit, Gruppen und praktische Besuchstipps
Zu einer realistischen Besuchsplanung gehört auch der Blick auf die praktischen Rahmenbedingungen. Wichtig ist dabei vor allem ein Punkt: Das Museum ist laut offizieller Seite nicht barrierefrei. Diese Information sollte man ernst nehmen, wenn man mit Mobilitätseinschränkungen, Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen plant. Gleichzeitig zeigt die Museums- und Tourismusseite, dass das Haus auf flexible Formen der Vermittlung setzt. Gruppenführungen sind außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich, und für Schulklassen, Gruppen sowie Fachteams können spezielle Programme abgestimmt werden. Das ist ein deutlicher Vorteil, weil dadurch ein Besuch nicht nur als klassischer Museumsrundgang, sondern auch als Lern- oder Projekteinheit organisiert werden kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte frühzeitig Kontakt aufnehmen, um Termin, Schwerpunkt und Teilnehmerzahl zu klären. Genau diese Planbarkeit macht das Museum auch für Bildungsträger und Vereine interessant. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Praktisch ist außerdem, dass sich der Besuch gut mit anderen Fürther Zielen kombinieren lässt. Die Lage in der Innenstadt erleichtert es, den Museumsstopp in einen längeren Stadtaufenthalt einzubauen. Da das Haus eine relativ überschaubare Größe hat, eignet es sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die konzentriert, aber nicht überladen Kultur erleben möchten. Es ist ein Ort, den man bewusst ansteuert, statt sich zufällig in großen Besucherströmen zu verlieren. Auch die klare Preisstruktur spricht für einen unkomplizierten Besuch: keine komplizierten Tarifstufen, sondern ein transparenter Eintritt mit Ermäßigungen und freien Eintritten für Kinder und Jugendliche. Wer Informationen zu aktuellen Veranstaltungen sucht, sollte die offizielle Website im Blick behalten, denn das Museum arbeitet mit wechselnden Ausstellungen und Begleitprogrammen. Das macht jeden Besuch ein wenig anders. Es lohnt sich also, vorab zu schauen, ob gerade eine Führung, ein Themennachmittag oder eine besondere Präsentation stattfindet. So wird aus einem einfachen Museumsbesuch ein inhaltlich dichter Termin, der sich gut vorbereiten und noch besser nutzen lässt. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
Warum das Museum Frauenkultur für Fürth so wichtig ist
Die Bedeutung des Museums reicht weit über einen einzelnen Ausstellungsraum hinaus. Die Stadt Fürth beschreibt das Haus als Ort interkultureller Verständigung auf Basis von Alltagserfahrungen von Frauen. Das ist ein starkes Leitmotiv, weil es den Blick auf Geschichte und Gegenwart verschiebt: Nicht nur große politische Akteure, sondern auch alltägliche Lebenswelten werden sichtbar. Genau darin liegt der gesellschaftliche Wert von Frauenmuseen. Sie fragen danach, wie Frauen gelebt, gearbeitet, gehandelt, gekämpft, gestaltet und erinnert haben. Sie fragen aber auch danach, warum bestimmte Perspektiven in der öffentlichen Erinnerung lange unterrepräsentiert waren. Das Fürther Museum beantwortet diese Fragen nicht abstrakt, sondern anhand von Ausstellungen, Objekten, Publikationen und Gesprächen. Weil es regional und international zugleich denkt, ist es für die Stadt nicht nur ein Kulturort, sondern auch ein Ort der Selbstverständigung. Es zeigt, dass lokale Geschichte immer auch Teil größerer Zusammenhänge ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Gerade in einer Zeit, in der Fragen von Sichtbarkeit, Gleichberechtigung, Erinnerung und Vielfalt weiterhin aktuell sind, hat ein solches Haus besondere Relevanz. Die Stadt Fürth hebt hervor, dass der neue Standort weitere kulturelle Impulse in der westlichen Innenstadt setzen wird und das Museum nun im Zentrum deutlich stärker wahrgenommen werden kann. Das ist nicht nur eine städtebauliche Beobachtung, sondern auch ein kulturpolitisches Statement. Das Museum wird sichtbarer, zugänglicher und präsenter im Alltag der Stadt. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer sich für Frauengeschichte, gesellschaftlichen Wandel, Kunst mit Haltung und internationale Perspektiven interessiert, findet hier einen Ort mit Substanz. Die Stärke des Museums liegt nicht darin, möglichst viele Menschen mit spektakulären Effekten anzuziehen, sondern darin, mit klarem Profil eine dauerhafte Relevanz zu behaupten. Genau deshalb ist es ein wichtiger Ankerpunkt im kulturellen Angebot Fürths und ein empfehlenswerter Besuch für alle, die Stadtgeschichte nicht nur lesen, sondern aus einer anderen Perspektive erleben möchten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
Quellen:
- Frauen in der Einen Welt - Startseite – Offizielle Website. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/))
- Öffnungszeiten - Preise - Führungen – Offizielle Besucherinfos. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/snippets/Oeffnung_Preise))
- Museum und Ausstellungen – Geschichte und Ausstellungen. ([frauenindereinenwelt.de](https://www.frauenindereinenwelt.de/de/museum))
- Frauenmuseum gibt ersten Einblick | Stadt Fürth – Neuer Standort und Einordnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/frauenmuseum-gibt-ersten-einblick/))
- Museum Frauenkultur Regional-International | Fürth Tourismus – Besucherinfos und Einordnung. ([tourismus-fuerth.de](https://www.tourismus-fuerth.de/poi/museum-frauenkultur-regional-international/))
Bevorstehende Veranstaltungen

Deutschland - Mexiko. Frida Kahlo. Familiengeschichten.
Ein Abend für Frida-Kahlo-Fans und Kulturinteressierte: Gaby Franger folgt den Spuren einer berühmten Familie zwischen Deutschland und Mexiko. 11.04.2026, 17:00 Uhr, 5 Euro. #FridaKahlo #Fürth

Vorlesen – Künstlerinnen in Kinderbüchern
Ein ruhiger Familiennachmittag voller Kunst, Geschichten und Kinderlachen in Fürth: Vorlesen, schauen, malen und gemeinsam staunen. #Familienzeit

Lesungen zur Mittagszeit: Jetzt schlägt’s dreizehn in Fürth
Eine Stunde Literatur mit Haltung in Fürth: Lydia Wagener, Ruth Lenz-Tichai und Gäste lesen über Zugehörigkeit und Fremdheit. 16.04.2026, 13 Uhr, 3 €. #Fürth #Lesung #Literatur
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Peter Rudl
13. Februar 2026
Ein kleines, aber sehr charmantes Museum, das derzeit eine kleine, aber sehr charmante Ausstellung mit der mexikanischen Künstlerin Christina Kahlo präsentiert 🙏🍀💫♥️🤍. Das Personal war auch sehr einladend und freundlich 🤩.
Anaïs Kelly
12. September 2021
Wenn Sie in Fürth oder Nürnberg sind, ist das Museum für Frauenkultur Regional International auf jeden Fall ein origineller und sehr informativer Besuch. Das Museum bietet auch jeden Sonntag um 15 Uhr öffentliche Führungen an.
Eberhard Schmidt
9. November 2025
Man bekommt einen Einblick in das Leben von Frauen in Afghanistan. Diese schrecklichen Bedingungen werden in unseren Medien praktisch nie berichtet.
E. K-T
2. September 2024
Ich hatte gestern eine wirklich interessante Führung durch die Ausstellung "Das Frauenbild im Aufbau". Vielen Dank! Es ist schade, dass das Museum schließt! Ich drücke die Daumen, dass bald geeignete Räumlichkeiten gefunden werden!
Dorothea Eichhorn
24. August 2024
Eine sehr schöne Ausstellung - liebevoll gemacht.
