
Hirschenstraße 16, Fürth
Hirschenstraße 16, 90762 Fürth, Germany
Women's museum Fürth | Öffnungszeiten & Führungen
Das Women's museum in Fürth ist kein klassisches Schaulager, sondern ein Ort mit Haltung, Geschichte und einem klaren kulturellen Auftrag. Wer das Museum Frauenkultur Regional-International besucht, trifft auf eine Institution, die Frauenleben nicht als Randthema versteht, sondern als Mittelpunkt von Erinnerung, Forschung, Kunst und Bildung. Genau daraus entsteht der besondere Reiz dieses Hauses: Es verbindet regionale Perspektiven mit internationalen Blicken, biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen und museumseigene Objekte mit Kunst, Textil, Erzählung und Diskussion. Das passt auch zu dem Namen, der das Programm bereits andeutet: Frauenkultur ist hier nicht dekorativ, sondern politisch, lebendig und vielschichtig. Das Museum ist zugleich ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Kulturgeschichte, Gleichberechtigung, Alltagskultur und interkulturellen Austausch interessieren. Es ist ein Haus, das mit Ausstellungen arbeitet, die Themen sichtbar machen, die im Alltag oft übersehen werden, und das seine Besucherinnen und Besucher ausdrücklich zum Nachdenken, Vergleichen und Gespräch einlädt.
Geschichte, Trägerverein und neues Domizil in Fürth
Das Museum Frauenkultur Regional-International ist laut offizieller Darstellung eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern. Gegründet wurde es 2003 zunächst als mobiles Museum; seit 2006 hatte es über viele Jahre einen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Fürth. Für die aktuelle Standortgeschichte ist wichtig, dass das Museum diesen Ort im Herbst 2024 verlassen hat. Auf der Website heißt es ausdrücklich, dass das Museum im Marstall Geschichte ist und in neue Räume umzieht. Heute ist das neue Domizil in der Hirschenstraße 16, 90762 Fürth. Damit hat das Museum eine neue Adresse im Stadtgebiet, bleibt aber seiner Aufgabe treu: Frauenkultur regional und international sichtbar zu machen. Träger ist der Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit bereits 1989 begann und der sich als interkulturelles Forum für Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch versteht. Diese Herkunft ist für das Profil des Museums entscheidend, denn sie erklärt, warum das Haus nicht nur ausstellt, sondern auch forscht, dokumentiert, publiziert und vernetzt. Der Verein wurde von Frauen unterschiedlicher Muttersprachen getragen und arbeitet bis heute mit dem Anspruch, Erfahrungen aus verschiedenen kulturellen Milieus miteinander in Beziehung zu setzen. Das Museum wurde 2014 zudem mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Diese Entwicklung zeigt: Hier geht es nicht um ein zufälliges Einzelprojekt, sondern um eine über Jahrzehnte gewachsene Kulturarbeit mit klarer inhaltlicher Linie.
In der Außenwahrnehmung ist das Museum deshalb interessant, weil es aus einer starken zivilgesellschaftlichen Initiative hervorgegangen ist. Die Arbeit des Vereins bildet das Fundament für die Ausstellungen, Publikationen und Vermittlungsformate. Auf der Website finden sich neben Museumsinhalten auch Blogbeiträge, Newsletter, Empfehlungen, Publikationen und Hinweise auf Kooperationen. Das macht das Haus zu einer lebendigen Einrichtung, die nicht nur eine feste Adresse besitzt, sondern auch inhaltlich in Bewegung bleibt. Der Umzug in die Hirschenstraße 16 steht deshalb sinnbildlich für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Kontinuität, weil die Themen bleiben: Frauenkultur, Sichtbarkeit, Austausch, Bildung, Solidarität. Erneuerung, weil ein neues Domizil immer auch neue Besuchssituationen, neue Formate und neue Möglichkeiten mit sich bringt. Für Besucherinnen und Besucher ist dieser Hintergrund wichtig, weil er das Museum als gewachsene Institution erklärt und nicht als austauschbaren Ausstellungsort erscheinen lässt. Gerade in einer Stadt wie Fürth, die kulturell stark vernetzt ist, wird so ein Haus zum markanten Punkt für alle, die über klassische Museumserwartungen hinausdenken wollen.
Ausstellungen zwischen regionalem Alltag und internationaler Perspektive
Die inhaltliche Stärke des Museums liegt in seiner Ausstellungsarbeit. Schon der Titel Frauenkultur Regional-International beschreibt das Prinzip: regionale Erfahrungen und internationale Bezüge werden nicht getrennt behandelt, sondern miteinander verschränkt. Auf der Website sind zahlreiche Ausstellungen dokumentiert, die zeigen, wie breit das Spektrum ist. Dazu gehören Themen wie Kopftuchkulturen, Schicksalsfäden, La Bonne, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre - Neues Zeitalter für Frauen?, Sehen und gesehen werden II, Technik#Weiblich#Logisch - digital - gendergerecht - nachhaltig, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Diese Titel sind nicht nur plakativ, sondern zeigen die Spannweite der Fragen, mit denen sich das Haus beschäftigt: Körper, Arbeit, Kleidung, Geburt, Technik, Wahrnehmung, Rollenbilder, Konflikte, Erinnerung und gesellschaftliche Aushandlung. Gerade dadurch wird das Museum zu einem Ort, an dem sich Kunst, Alltagsobjekte und gesellschaftliche Debatten begegnen. Die offizielle Beschreibung betont, dass in den Ausstellungen breitere und vielfältigere Bilder weiblicher Lebenszusammenhänge sichtbar werden sollen und dass das Zusammenführen von Kunst und Alltagsdingen neue Fragen anregt.
Besonders spannend ist, dass die Ausstellungen häufig nicht nur zeigen, sondern auch kommentieren und öffnen. So geht es in Sehen und gesehen werden II darum, wie Frauen sich mit Geschichten, Meinungen und Forderungen sichtbar machen, etwa durch gestickte Bilder, Quilts, Fotos, Filme, Installationen, Gedichte oder Lieder. Kopftuchkulturen wiederum steht für den kulturvergleichenden Zugang des Hauses, bei dem Fragen nach Eigenem und Fremdem, Tradition und Gegenwart, Symbolik und Lebensrealität miteinander verbunden werden. Hört die Stimmen der Frauen - Stickkunst aus Afghanistan 2005-2025 zeigt, wie eng im Museum Kunst, politische Aufmerksamkeit und Solidarität zusammengehören. Auch Geburtskulturen oder Baustelle Frauenbild belegen, dass das Haus schwierige gesellschaftliche Themen nicht meidet, sondern in eine erzählerische und visuelle Form bringt, die zum Gespräch einlädt. Dass einige Ausstellungen auch an anderen Orten gezeigt werden, unterstreicht den mobilen und kooperativen Charakter des Hauses. Das Museum arbeitet also nicht nur lokal, sondern in Netzwerken, und genau das macht seine Inhalte für ein breites Publikum interessant. Wer sich für Frauen- und Kulturgeschichte interessiert, bekommt hier keine starre Erzählung, sondern wechselnde Perspektiven, die miteinander in Beziehung treten und den Blick erweitern.
Hinzu kommt, dass das Museum nicht nur zurückblickt, sondern auch Gegenwart und Zukunft mitdenkt. Auf der Website werden aktuelle und jüngere Projekte aufgeführt, darunter Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne als Museum Online, Frau - Leben - Freiheit, Übergang in Kooperation mit der VHS Fürth und 33 Frauen, die die Welt bewegten. Diese Mischung aus Online-Formaten, Kooperationen und Ortswechseln zeigt, dass das Haus nicht auf eine einzige Darstellungsform festgelegt ist. Für SEO und für die Besucherrealität ist das wichtig, weil Suchinteressen nach Ausstellungen, Programm, Frauenmuseum oder Frauenkultur hier tatsächlich auf ein Haus treffen, das diese Themen aktiv bearbeitet. Wer also nach einem Frauenmuseum in Fürth sucht, findet keinen reinen Titel, sondern ein Arbeitsfeld. Genau darin liegt der besondere Wert: Das Museum erzählt nicht nur Geschichte, es produziert auch Gegenwart, indem es aktuelle Fragen nach Sichtbarkeit, Teilhabe und kultureller Erinnerung in konkrete Ausstellungen übersetzt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen
Für die Besuchsplanung sind die aktuellen Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut offizieller Website ist das Museum donnerstags und freitags von 14.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Regelmäßige Führungen finden sonntags um 15.00 Uhr statt. Wer einen Gruppenbesuch plant, sollte wissen, dass Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden können. Das ist ein echter Vorteil für Schulklassen, Vereine, Initiativen oder private Gruppen, die einen festen Termin suchen. Auch die Eintrittspreise sind klar geregelt: Der reguläre Eintritt kostet 3,00 Euro, interaktive und thematische Führungen kosten 5,00 Euro. Eine Jahreskarte für 2026 wird mit 30,00 Euro angegeben. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ermäßigte Tarife gibt es für Personen mit Schwerbehindertenausweis und für Inhaberinnen oder Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte, jeweils 2,00 Euro. Für Gruppenführungen nennt die Website einen Preis pro Teilnehmerin oder Teilnehmer von 5 Euro für die Führung plus 3 Euro oder ermäßigt 2 Euro Eintritt, wobei der Eintritt für Quartals- und Jahreskartenbesitzerinnen oder -besitzer entfällt. Eine Mindestzahl von acht Teilnehmenden ist vorgesehen, und bei kleineren Gruppen werden Mindestkosten von 40 Euro plus Eintritt berechnet.
Diese Angaben zeigen, dass das Museum sowohl für spontane Einzelbesuche als auch für geplante Gruppenformate offen ist. Die Kombination aus überschaubarem Eintritt, regelmäßigen Führungen und flexiblen Gruppenangeboten macht den Besuch niederschwellig und zugleich inhaltlich reich. Praktisch ist auch, dass das Museum auf seiner Website regelmäßig auf Veranstaltungen, Begleitprogramme, Newsletter und kurzfristige Hinweise verweist. So können Besucherinnen und Besucher ihr Timing an aktuelle Programme anpassen. Die Website nennt außerdem, dass der Eintrittspreis bei den jeweiligen Veranstaltungen stehen kann, was darauf hinweist, dass Sonderformate eigene Konditionen haben können. Wer also gezielt zu einer Lesung, einem Gespräch, einem Workshop oder einer interaktiven Kunstaktion kommt, sollte vorab den Veranstaltungshinweis prüfen. Das ist besonders relevant, weil das Museum immer wieder Formate anbietet, die über einen klassischen Ausstellungsbesuch hinausgehen. Wer sonntags um 15 Uhr kommt, trifft nicht nur eine Ausstellung, sondern häufig auch Vermittlung in Form von Führung oder Gespräch. Genau diese Verknüpfung von Öffnungszeiten, Eintritt und Programmarbeit macht das Haus besucherfreundlich und zugleich inhaltlich lebendig.
Auch die sprachliche Zugänglichkeit ist relevant. Laut Tourist-Information sind Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch als Fremdsprachen angegeben. Das ist für ein Haus mit internationalem Profil konsequent und hilfreich. Wer also aus dem Ausland oder aus einem mehrsprachigen Umfeld kommt, findet hier ein Museum, das seine Themen nicht nur regional, sondern auch sprachlich offen behandelt. Dazu passt, dass das Haus für Gruppen, Schulklassen und Schlechtwetterbesuche geeignet ist. Es ist also kein Ort, den man nur bei einer bestimmten Wetterlage oder nur als Spezialist besucht, sondern ein gut planbarer Kulturort für unterschiedliche Zielgruppen. Für Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Preise und Führungen ist deshalb die aktuelle Website die beste Orientierung, weil dort die jeweils gültigen Angaben zusammengefasst werden.
Anfahrt, Barrierefreiheit und Service vor Ort
Die Lage in der Hirschenstraße 16 macht das Museum städtisch erreichbar. Die Tourist-Information empfiehlt die Anreise mit Bus, Deutsche Bahn oder der U-Bahn Linie 1 bis Rathaus oder Hauptbahnhof Fürth. Von dort aus ist der Weg zum Museum gut machbar. Für einen Besuch ohne Auto ist das ein klarer Vorteil, vor allem weil das Museum im Innenstadtbereich liegt und sich somit in einen Stadtspaziergang einbinden lässt. Auch wenn die Quellen keine konkrete Parkgarage direkt am Museum nennen, zeigt die zentrale Lage, dass das Haus gut in das Fürther Verkehrsnetz eingebettet ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht das Museum nach den Angaben der Tourist-Information bequem über die üblichen Innenstadtstationen. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die nach Anfahrt, ÖPNV oder spontaner Erreichbarkeit suchen. Der Standort in der Hirschenstraße lässt sich zudem gut mit anderen Innenstadtzielen kombinieren, was den Ausflug flexibler macht.
Ein wichtiger praktischer Punkt ist die Barrierefreiheit. Die offizielle Website sagt ausdrücklich, dass das Museum nicht barrierefrei ist. Das sollte vor einem Besuch unbedingt eingeplant werden, gerade wenn Mobilität eine Rolle spielt. Transparenz ist hier besonders wichtig, weil sich Besucherinnen und Besucher so frühzeitig auf die Situation einstellen können. Ebenfalls hilfreich sind die Serviceangaben vor Ort: Laut Tourist-Information gibt es eine WC-Anlage, und als Zahlungsmöglichkeit wird Barzahlung genannt. Das klingt unspektakulär, ist aber für die reale Besuchsplanung wertvoll. Wer einen Museumsbesuch organisiert, möchte wissen, ob es sanitäre Anlagen gibt, wie bezahlt werden kann und ob die Rahmenbedingungen zum eigenen Bedarf passen. Ergänzend dazu ist relevant, dass das Museum für Gruppen und Schulklassen geeignet ist und dass museumspädagogische Aktionen möglich sind. Die Website verweist auf Führungen und Angebote außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache per E-Mail oder Telefon. Damit wird aus einem reinen Ausstellungsort ein flexibler Bildungsort.
Die offizielle Kontaktangabe lautet info@frauenindereinenwelt.de, telefonisch ist das Museum unter 0911-5980769 erreichbar. Diese direkte Erreichbarkeit ist besonders für Gruppen, Schulen und Kooperationspartner praktisch. Hinzu kommt, dass das Haus regelmäßig über Newsletter, Blog und Social Media kommuniziert. Wer also nicht nur einmalig vorbeikommen möchte, kann das Museum gut über die Website begleiten. Auch das ist Teil des Servicegedankens: nicht nur öffnen, sondern den Kontakt halten, informieren und neue Formate ankündigen. Für Besucherinnen und Besucher aus Fürth, Nürnberg oder dem weiteren Umland ergibt sich so ein kultureller Ort, der trotz seiner klaren Haltung offen und ansprechbar bleibt. Gerade weil das Museum nicht barrierefrei ist, lohnt sich eine kurze Rückfrage vor allem dann, wenn konkrete Bedürfnisse, größere Gruppen oder besondere Vermittlungsformate geplant sind. So wird der Besuch nicht dem Zufall überlassen, sondern kann passend vorbereitet werden.
Warum sich der Besuch besonders lohnt
Ein Besuch im Women's museum Fürth lohnt sich nicht nur wegen einzelner Exponate, sondern wegen der Haltung des Hauses. Das Museum versteht Frauenkultur als lebendiges Feld, in dem Biografien, Kunst, Forschung und gesellschaftliche Debatte zusammenkommen. Genau darin liegt der Mehrwert für Besucherinnen und Besucher: Man bekommt nicht einfach eine Abfolge von Objekten gezeigt, sondern eine kuratierte Perspektive auf Fragen, die bis heute relevant sind. Wie werden Frauen sichtbar? Welche Bilder prägen den Blick auf weibliche Lebenswelten? Welche Rolle spielen Textilien, Alltagsgegenstände, Erzählungen, künstlerische Formen und kollektive Erinnerung? Die Ausstellungen des Hauses geben auf diese Fragen keine einfachen Antworten, sondern öffnen Räume. Das macht den Besuch besonders geeignet für Menschen, die nicht nur schauen, sondern verstehen wollen. Gerade im Zusammenspiel von regionalen Bezügen aus Fürth und internationalen Themen aus unterschiedlichen Ländern entsteht ein Ansatz, der klassische Museumserwartungen erweitert.
Auch die Themenvielfalt ist ein Argument. Das Museum hat in der Vergangenheit unter anderem zu Geburt, Technik, Kopftuch, Arbeit, Krieg, Wahrnehmung und Frauenbildern gearbeitet. Damit deckt es Themen ab, die in anderen Museen oft nur am Rand vorkommen. Wer die Website durchblättert, erkennt schnell, dass es dem Haus um Verbindungen geht: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Kunst und Alltag, zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Bedeutung. Diese Verbindungen sind für ein breites Publikum interessant, weil sie einerseits niederschwellig sind und andererseits intellektuell anspruchsvoll bleiben. Dazu kommt die Lern- und Begegnungsfunktion. Das Museum ist für Gruppen und Schulklassen geeignet, es bietet Führungen und Workshops, und es kann auch außerhalb der regulären Zeiten besucht werden, wenn eine Gruppe dies rechtzeitig abstimmt. Genau deshalb ist es auch ein guter Ort für Projektarbeit, für Stadterkundungen und für inhaltliche Vertiefung.
Hinzu kommt die besondere Rolle des Trägervereins Frauen in der Einen Welt e.V., der mit Publikationen, Kooperationen und internationalen Bezügen arbeitet. Das Museum steht also nicht isoliert da, sondern in einem Netzwerk aus Forschung, Kulturarbeit und öffentlichem Austausch. Diese Struktur macht es glaubwürdig und thematisch stark. Wer nach Frauenmuseum, Frauenkultur, Ausstellungen, Führungen oder Öffnungszeiten sucht, findet hier eine Einrichtung, die genau diese Begriffe mit Substanz füllt. Und weil das Haus in Fürth verankert ist, lässt es sich gut mit einem Stadtbesuch verbinden. Für kulturinteressierte Gäste, Schulgruppen, lokale Besucherinnen und Besucher oder Reisende aus der Region ist das Museum daher ein echter Tipp: klein genug für einen konzentrierten Besuch, groß genug für viele Perspektiven und klar genug positioniert, um im Gedächtnis zu bleiben.
Quellen:
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Women's museum Fürth | Öffnungszeiten & Führungen
Das Women's museum in Fürth ist kein klassisches Schaulager, sondern ein Ort mit Haltung, Geschichte und einem klaren kulturellen Auftrag. Wer das Museum Frauenkultur Regional-International besucht, trifft auf eine Institution, die Frauenleben nicht als Randthema versteht, sondern als Mittelpunkt von Erinnerung, Forschung, Kunst und Bildung. Genau daraus entsteht der besondere Reiz dieses Hauses: Es verbindet regionale Perspektiven mit internationalen Blicken, biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen und museumseigene Objekte mit Kunst, Textil, Erzählung und Diskussion. Das passt auch zu dem Namen, der das Programm bereits andeutet: Frauenkultur ist hier nicht dekorativ, sondern politisch, lebendig und vielschichtig. Das Museum ist zugleich ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Kulturgeschichte, Gleichberechtigung, Alltagskultur und interkulturellen Austausch interessieren. Es ist ein Haus, das mit Ausstellungen arbeitet, die Themen sichtbar machen, die im Alltag oft übersehen werden, und das seine Besucherinnen und Besucher ausdrücklich zum Nachdenken, Vergleichen und Gespräch einlädt.
Geschichte, Trägerverein und neues Domizil in Fürth
Das Museum Frauenkultur Regional-International ist laut offizieller Darstellung eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern. Gegründet wurde es 2003 zunächst als mobiles Museum; seit 2006 hatte es über viele Jahre einen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Fürth. Für die aktuelle Standortgeschichte ist wichtig, dass das Museum diesen Ort im Herbst 2024 verlassen hat. Auf der Website heißt es ausdrücklich, dass das Museum im Marstall Geschichte ist und in neue Räume umzieht. Heute ist das neue Domizil in der Hirschenstraße 16, 90762 Fürth. Damit hat das Museum eine neue Adresse im Stadtgebiet, bleibt aber seiner Aufgabe treu: Frauenkultur regional und international sichtbar zu machen. Träger ist der Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit bereits 1989 begann und der sich als interkulturelles Forum für Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch versteht. Diese Herkunft ist für das Profil des Museums entscheidend, denn sie erklärt, warum das Haus nicht nur ausstellt, sondern auch forscht, dokumentiert, publiziert und vernetzt. Der Verein wurde von Frauen unterschiedlicher Muttersprachen getragen und arbeitet bis heute mit dem Anspruch, Erfahrungen aus verschiedenen kulturellen Milieus miteinander in Beziehung zu setzen. Das Museum wurde 2014 zudem mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Diese Entwicklung zeigt: Hier geht es nicht um ein zufälliges Einzelprojekt, sondern um eine über Jahrzehnte gewachsene Kulturarbeit mit klarer inhaltlicher Linie.
In der Außenwahrnehmung ist das Museum deshalb interessant, weil es aus einer starken zivilgesellschaftlichen Initiative hervorgegangen ist. Die Arbeit des Vereins bildet das Fundament für die Ausstellungen, Publikationen und Vermittlungsformate. Auf der Website finden sich neben Museumsinhalten auch Blogbeiträge, Newsletter, Empfehlungen, Publikationen und Hinweise auf Kooperationen. Das macht das Haus zu einer lebendigen Einrichtung, die nicht nur eine feste Adresse besitzt, sondern auch inhaltlich in Bewegung bleibt. Der Umzug in die Hirschenstraße 16 steht deshalb sinnbildlich für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Kontinuität, weil die Themen bleiben: Frauenkultur, Sichtbarkeit, Austausch, Bildung, Solidarität. Erneuerung, weil ein neues Domizil immer auch neue Besuchssituationen, neue Formate und neue Möglichkeiten mit sich bringt. Für Besucherinnen und Besucher ist dieser Hintergrund wichtig, weil er das Museum als gewachsene Institution erklärt und nicht als austauschbaren Ausstellungsort erscheinen lässt. Gerade in einer Stadt wie Fürth, die kulturell stark vernetzt ist, wird so ein Haus zum markanten Punkt für alle, die über klassische Museumserwartungen hinausdenken wollen.
Ausstellungen zwischen regionalem Alltag und internationaler Perspektive
Die inhaltliche Stärke des Museums liegt in seiner Ausstellungsarbeit. Schon der Titel Frauenkultur Regional-International beschreibt das Prinzip: regionale Erfahrungen und internationale Bezüge werden nicht getrennt behandelt, sondern miteinander verschränkt. Auf der Website sind zahlreiche Ausstellungen dokumentiert, die zeigen, wie breit das Spektrum ist. Dazu gehören Themen wie Kopftuchkulturen, Schicksalsfäden, La Bonne, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre - Neues Zeitalter für Frauen?, Sehen und gesehen werden II, Technik#Weiblich#Logisch - digital - gendergerecht - nachhaltig, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Diese Titel sind nicht nur plakativ, sondern zeigen die Spannweite der Fragen, mit denen sich das Haus beschäftigt: Körper, Arbeit, Kleidung, Geburt, Technik, Wahrnehmung, Rollenbilder, Konflikte, Erinnerung und gesellschaftliche Aushandlung. Gerade dadurch wird das Museum zu einem Ort, an dem sich Kunst, Alltagsobjekte und gesellschaftliche Debatten begegnen. Die offizielle Beschreibung betont, dass in den Ausstellungen breitere und vielfältigere Bilder weiblicher Lebenszusammenhänge sichtbar werden sollen und dass das Zusammenführen von Kunst und Alltagsdingen neue Fragen anregt.
Besonders spannend ist, dass die Ausstellungen häufig nicht nur zeigen, sondern auch kommentieren und öffnen. So geht es in Sehen und gesehen werden II darum, wie Frauen sich mit Geschichten, Meinungen und Forderungen sichtbar machen, etwa durch gestickte Bilder, Quilts, Fotos, Filme, Installationen, Gedichte oder Lieder. Kopftuchkulturen wiederum steht für den kulturvergleichenden Zugang des Hauses, bei dem Fragen nach Eigenem und Fremdem, Tradition und Gegenwart, Symbolik und Lebensrealität miteinander verbunden werden. Hört die Stimmen der Frauen - Stickkunst aus Afghanistan 2005-2025 zeigt, wie eng im Museum Kunst, politische Aufmerksamkeit und Solidarität zusammengehören. Auch Geburtskulturen oder Baustelle Frauenbild belegen, dass das Haus schwierige gesellschaftliche Themen nicht meidet, sondern in eine erzählerische und visuelle Form bringt, die zum Gespräch einlädt. Dass einige Ausstellungen auch an anderen Orten gezeigt werden, unterstreicht den mobilen und kooperativen Charakter des Hauses. Das Museum arbeitet also nicht nur lokal, sondern in Netzwerken, und genau das macht seine Inhalte für ein breites Publikum interessant. Wer sich für Frauen- und Kulturgeschichte interessiert, bekommt hier keine starre Erzählung, sondern wechselnde Perspektiven, die miteinander in Beziehung treten und den Blick erweitern.
Hinzu kommt, dass das Museum nicht nur zurückblickt, sondern auch Gegenwart und Zukunft mitdenkt. Auf der Website werden aktuelle und jüngere Projekte aufgeführt, darunter Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne als Museum Online, Frau - Leben - Freiheit, Übergang in Kooperation mit der VHS Fürth und 33 Frauen, die die Welt bewegten. Diese Mischung aus Online-Formaten, Kooperationen und Ortswechseln zeigt, dass das Haus nicht auf eine einzige Darstellungsform festgelegt ist. Für SEO und für die Besucherrealität ist das wichtig, weil Suchinteressen nach Ausstellungen, Programm, Frauenmuseum oder Frauenkultur hier tatsächlich auf ein Haus treffen, das diese Themen aktiv bearbeitet. Wer also nach einem Frauenmuseum in Fürth sucht, findet keinen reinen Titel, sondern ein Arbeitsfeld. Genau darin liegt der besondere Wert: Das Museum erzählt nicht nur Geschichte, es produziert auch Gegenwart, indem es aktuelle Fragen nach Sichtbarkeit, Teilhabe und kultureller Erinnerung in konkrete Ausstellungen übersetzt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen
Für die Besuchsplanung sind die aktuellen Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut offizieller Website ist das Museum donnerstags und freitags von 14.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Regelmäßige Führungen finden sonntags um 15.00 Uhr statt. Wer einen Gruppenbesuch plant, sollte wissen, dass Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden können. Das ist ein echter Vorteil für Schulklassen, Vereine, Initiativen oder private Gruppen, die einen festen Termin suchen. Auch die Eintrittspreise sind klar geregelt: Der reguläre Eintritt kostet 3,00 Euro, interaktive und thematische Führungen kosten 5,00 Euro. Eine Jahreskarte für 2026 wird mit 30,00 Euro angegeben. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ermäßigte Tarife gibt es für Personen mit Schwerbehindertenausweis und für Inhaberinnen oder Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte, jeweils 2,00 Euro. Für Gruppenführungen nennt die Website einen Preis pro Teilnehmerin oder Teilnehmer von 5 Euro für die Führung plus 3 Euro oder ermäßigt 2 Euro Eintritt, wobei der Eintritt für Quartals- und Jahreskartenbesitzerinnen oder -besitzer entfällt. Eine Mindestzahl von acht Teilnehmenden ist vorgesehen, und bei kleineren Gruppen werden Mindestkosten von 40 Euro plus Eintritt berechnet.
Diese Angaben zeigen, dass das Museum sowohl für spontane Einzelbesuche als auch für geplante Gruppenformate offen ist. Die Kombination aus überschaubarem Eintritt, regelmäßigen Führungen und flexiblen Gruppenangeboten macht den Besuch niederschwellig und zugleich inhaltlich reich. Praktisch ist auch, dass das Museum auf seiner Website regelmäßig auf Veranstaltungen, Begleitprogramme, Newsletter und kurzfristige Hinweise verweist. So können Besucherinnen und Besucher ihr Timing an aktuelle Programme anpassen. Die Website nennt außerdem, dass der Eintrittspreis bei den jeweiligen Veranstaltungen stehen kann, was darauf hinweist, dass Sonderformate eigene Konditionen haben können. Wer also gezielt zu einer Lesung, einem Gespräch, einem Workshop oder einer interaktiven Kunstaktion kommt, sollte vorab den Veranstaltungshinweis prüfen. Das ist besonders relevant, weil das Museum immer wieder Formate anbietet, die über einen klassischen Ausstellungsbesuch hinausgehen. Wer sonntags um 15 Uhr kommt, trifft nicht nur eine Ausstellung, sondern häufig auch Vermittlung in Form von Führung oder Gespräch. Genau diese Verknüpfung von Öffnungszeiten, Eintritt und Programmarbeit macht das Haus besucherfreundlich und zugleich inhaltlich lebendig.
Auch die sprachliche Zugänglichkeit ist relevant. Laut Tourist-Information sind Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch als Fremdsprachen angegeben. Das ist für ein Haus mit internationalem Profil konsequent und hilfreich. Wer also aus dem Ausland oder aus einem mehrsprachigen Umfeld kommt, findet hier ein Museum, das seine Themen nicht nur regional, sondern auch sprachlich offen behandelt. Dazu passt, dass das Haus für Gruppen, Schulklassen und Schlechtwetterbesuche geeignet ist. Es ist also kein Ort, den man nur bei einer bestimmten Wetterlage oder nur als Spezialist besucht, sondern ein gut planbarer Kulturort für unterschiedliche Zielgruppen. Für Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Preise und Führungen ist deshalb die aktuelle Website die beste Orientierung, weil dort die jeweils gültigen Angaben zusammengefasst werden.
Anfahrt, Barrierefreiheit und Service vor Ort
Die Lage in der Hirschenstraße 16 macht das Museum städtisch erreichbar. Die Tourist-Information empfiehlt die Anreise mit Bus, Deutsche Bahn oder der U-Bahn Linie 1 bis Rathaus oder Hauptbahnhof Fürth. Von dort aus ist der Weg zum Museum gut machbar. Für einen Besuch ohne Auto ist das ein klarer Vorteil, vor allem weil das Museum im Innenstadtbereich liegt und sich somit in einen Stadtspaziergang einbinden lässt. Auch wenn die Quellen keine konkrete Parkgarage direkt am Museum nennen, zeigt die zentrale Lage, dass das Haus gut in das Fürther Verkehrsnetz eingebettet ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht das Museum nach den Angaben der Tourist-Information bequem über die üblichen Innenstadtstationen. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die nach Anfahrt, ÖPNV oder spontaner Erreichbarkeit suchen. Der Standort in der Hirschenstraße lässt sich zudem gut mit anderen Innenstadtzielen kombinieren, was den Ausflug flexibler macht.
Ein wichtiger praktischer Punkt ist die Barrierefreiheit. Die offizielle Website sagt ausdrücklich, dass das Museum nicht barrierefrei ist. Das sollte vor einem Besuch unbedingt eingeplant werden, gerade wenn Mobilität eine Rolle spielt. Transparenz ist hier besonders wichtig, weil sich Besucherinnen und Besucher so frühzeitig auf die Situation einstellen können. Ebenfalls hilfreich sind die Serviceangaben vor Ort: Laut Tourist-Information gibt es eine WC-Anlage, und als Zahlungsmöglichkeit wird Barzahlung genannt. Das klingt unspektakulär, ist aber für die reale Besuchsplanung wertvoll. Wer einen Museumsbesuch organisiert, möchte wissen, ob es sanitäre Anlagen gibt, wie bezahlt werden kann und ob die Rahmenbedingungen zum eigenen Bedarf passen. Ergänzend dazu ist relevant, dass das Museum für Gruppen und Schulklassen geeignet ist und dass museumspädagogische Aktionen möglich sind. Die Website verweist auf Führungen und Angebote außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache per E-Mail oder Telefon. Damit wird aus einem reinen Ausstellungsort ein flexibler Bildungsort.
Die offizielle Kontaktangabe lautet info@frauenindereinenwelt.de, telefonisch ist das Museum unter 0911-5980769 erreichbar. Diese direkte Erreichbarkeit ist besonders für Gruppen, Schulen und Kooperationspartner praktisch. Hinzu kommt, dass das Haus regelmäßig über Newsletter, Blog und Social Media kommuniziert. Wer also nicht nur einmalig vorbeikommen möchte, kann das Museum gut über die Website begleiten. Auch das ist Teil des Servicegedankens: nicht nur öffnen, sondern den Kontakt halten, informieren und neue Formate ankündigen. Für Besucherinnen und Besucher aus Fürth, Nürnberg oder dem weiteren Umland ergibt sich so ein kultureller Ort, der trotz seiner klaren Haltung offen und ansprechbar bleibt. Gerade weil das Museum nicht barrierefrei ist, lohnt sich eine kurze Rückfrage vor allem dann, wenn konkrete Bedürfnisse, größere Gruppen oder besondere Vermittlungsformate geplant sind. So wird der Besuch nicht dem Zufall überlassen, sondern kann passend vorbereitet werden.
Warum sich der Besuch besonders lohnt
Ein Besuch im Women's museum Fürth lohnt sich nicht nur wegen einzelner Exponate, sondern wegen der Haltung des Hauses. Das Museum versteht Frauenkultur als lebendiges Feld, in dem Biografien, Kunst, Forschung und gesellschaftliche Debatte zusammenkommen. Genau darin liegt der Mehrwert für Besucherinnen und Besucher: Man bekommt nicht einfach eine Abfolge von Objekten gezeigt, sondern eine kuratierte Perspektive auf Fragen, die bis heute relevant sind. Wie werden Frauen sichtbar? Welche Bilder prägen den Blick auf weibliche Lebenswelten? Welche Rolle spielen Textilien, Alltagsgegenstände, Erzählungen, künstlerische Formen und kollektive Erinnerung? Die Ausstellungen des Hauses geben auf diese Fragen keine einfachen Antworten, sondern öffnen Räume. Das macht den Besuch besonders geeignet für Menschen, die nicht nur schauen, sondern verstehen wollen. Gerade im Zusammenspiel von regionalen Bezügen aus Fürth und internationalen Themen aus unterschiedlichen Ländern entsteht ein Ansatz, der klassische Museumserwartungen erweitert.
Auch die Themenvielfalt ist ein Argument. Das Museum hat in der Vergangenheit unter anderem zu Geburt, Technik, Kopftuch, Arbeit, Krieg, Wahrnehmung und Frauenbildern gearbeitet. Damit deckt es Themen ab, die in anderen Museen oft nur am Rand vorkommen. Wer die Website durchblättert, erkennt schnell, dass es dem Haus um Verbindungen geht: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Kunst und Alltag, zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Bedeutung. Diese Verbindungen sind für ein breites Publikum interessant, weil sie einerseits niederschwellig sind und andererseits intellektuell anspruchsvoll bleiben. Dazu kommt die Lern- und Begegnungsfunktion. Das Museum ist für Gruppen und Schulklassen geeignet, es bietet Führungen und Workshops, und es kann auch außerhalb der regulären Zeiten besucht werden, wenn eine Gruppe dies rechtzeitig abstimmt. Genau deshalb ist es auch ein guter Ort für Projektarbeit, für Stadterkundungen und für inhaltliche Vertiefung.
Hinzu kommt die besondere Rolle des Trägervereins Frauen in der Einen Welt e.V., der mit Publikationen, Kooperationen und internationalen Bezügen arbeitet. Das Museum steht also nicht isoliert da, sondern in einem Netzwerk aus Forschung, Kulturarbeit und öffentlichem Austausch. Diese Struktur macht es glaubwürdig und thematisch stark. Wer nach Frauenmuseum, Frauenkultur, Ausstellungen, Führungen oder Öffnungszeiten sucht, findet hier eine Einrichtung, die genau diese Begriffe mit Substanz füllt. Und weil das Haus in Fürth verankert ist, lässt es sich gut mit einem Stadtbesuch verbinden. Für kulturinteressierte Gäste, Schulgruppen, lokale Besucherinnen und Besucher oder Reisende aus der Region ist das Museum daher ein echter Tipp: klein genug für einen konzentrierten Besuch, groß genug für viele Perspektiven und klar genug positioniert, um im Gedächtnis zu bleiben.
Quellen:
Women's museum Fürth | Öffnungszeiten & Führungen
Das Women's museum in Fürth ist kein klassisches Schaulager, sondern ein Ort mit Haltung, Geschichte und einem klaren kulturellen Auftrag. Wer das Museum Frauenkultur Regional-International besucht, trifft auf eine Institution, die Frauenleben nicht als Randthema versteht, sondern als Mittelpunkt von Erinnerung, Forschung, Kunst und Bildung. Genau daraus entsteht der besondere Reiz dieses Hauses: Es verbindet regionale Perspektiven mit internationalen Blicken, biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen und museumseigene Objekte mit Kunst, Textil, Erzählung und Diskussion. Das passt auch zu dem Namen, der das Programm bereits andeutet: Frauenkultur ist hier nicht dekorativ, sondern politisch, lebendig und vielschichtig. Das Museum ist zugleich ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Kulturgeschichte, Gleichberechtigung, Alltagskultur und interkulturellen Austausch interessieren. Es ist ein Haus, das mit Ausstellungen arbeitet, die Themen sichtbar machen, die im Alltag oft übersehen werden, und das seine Besucherinnen und Besucher ausdrücklich zum Nachdenken, Vergleichen und Gespräch einlädt.
Geschichte, Trägerverein und neues Domizil in Fürth
Das Museum Frauenkultur Regional-International ist laut offizieller Darstellung eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern. Gegründet wurde es 2003 zunächst als mobiles Museum; seit 2006 hatte es über viele Jahre einen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach in Fürth. Für die aktuelle Standortgeschichte ist wichtig, dass das Museum diesen Ort im Herbst 2024 verlassen hat. Auf der Website heißt es ausdrücklich, dass das Museum im Marstall Geschichte ist und in neue Räume umzieht. Heute ist das neue Domizil in der Hirschenstraße 16, 90762 Fürth. Damit hat das Museum eine neue Adresse im Stadtgebiet, bleibt aber seiner Aufgabe treu: Frauenkultur regional und international sichtbar zu machen. Träger ist der Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dessen Arbeit bereits 1989 begann und der sich als interkulturelles Forum für Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch versteht. Diese Herkunft ist für das Profil des Museums entscheidend, denn sie erklärt, warum das Haus nicht nur ausstellt, sondern auch forscht, dokumentiert, publiziert und vernetzt. Der Verein wurde von Frauen unterschiedlicher Muttersprachen getragen und arbeitet bis heute mit dem Anspruch, Erfahrungen aus verschiedenen kulturellen Milieus miteinander in Beziehung zu setzen. Das Museum wurde 2014 zudem mit dem Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Diese Entwicklung zeigt: Hier geht es nicht um ein zufälliges Einzelprojekt, sondern um eine über Jahrzehnte gewachsene Kulturarbeit mit klarer inhaltlicher Linie.
In der Außenwahrnehmung ist das Museum deshalb interessant, weil es aus einer starken zivilgesellschaftlichen Initiative hervorgegangen ist. Die Arbeit des Vereins bildet das Fundament für die Ausstellungen, Publikationen und Vermittlungsformate. Auf der Website finden sich neben Museumsinhalten auch Blogbeiträge, Newsletter, Empfehlungen, Publikationen und Hinweise auf Kooperationen. Das macht das Haus zu einer lebendigen Einrichtung, die nicht nur eine feste Adresse besitzt, sondern auch inhaltlich in Bewegung bleibt. Der Umzug in die Hirschenstraße 16 steht deshalb sinnbildlich für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Kontinuität, weil die Themen bleiben: Frauenkultur, Sichtbarkeit, Austausch, Bildung, Solidarität. Erneuerung, weil ein neues Domizil immer auch neue Besuchssituationen, neue Formate und neue Möglichkeiten mit sich bringt. Für Besucherinnen und Besucher ist dieser Hintergrund wichtig, weil er das Museum als gewachsene Institution erklärt und nicht als austauschbaren Ausstellungsort erscheinen lässt. Gerade in einer Stadt wie Fürth, die kulturell stark vernetzt ist, wird so ein Haus zum markanten Punkt für alle, die über klassische Museumserwartungen hinausdenken wollen.
Ausstellungen zwischen regionalem Alltag und internationaler Perspektive
Die inhaltliche Stärke des Museums liegt in seiner Ausstellungsarbeit. Schon der Titel Frauenkultur Regional-International beschreibt das Prinzip: regionale Erfahrungen und internationale Bezüge werden nicht getrennt behandelt, sondern miteinander verschränkt. Auf der Website sind zahlreiche Ausstellungen dokumentiert, die zeigen, wie breit das Spektrum ist. Dazu gehören Themen wie Kopftuchkulturen, Schicksalsfäden, La Bonne, Kriegssocken und Peacemakerinnen, Gewonnene Jahre - Neues Zeitalter für Frauen?, Sehen und gesehen werden II, Technik#Weiblich#Logisch - digital - gendergerecht - nachhaltig, Geburtskulturen und Baustelle Frauenbild. Diese Titel sind nicht nur plakativ, sondern zeigen die Spannweite der Fragen, mit denen sich das Haus beschäftigt: Körper, Arbeit, Kleidung, Geburt, Technik, Wahrnehmung, Rollenbilder, Konflikte, Erinnerung und gesellschaftliche Aushandlung. Gerade dadurch wird das Museum zu einem Ort, an dem sich Kunst, Alltagsobjekte und gesellschaftliche Debatten begegnen. Die offizielle Beschreibung betont, dass in den Ausstellungen breitere und vielfältigere Bilder weiblicher Lebenszusammenhänge sichtbar werden sollen und dass das Zusammenführen von Kunst und Alltagsdingen neue Fragen anregt.
Besonders spannend ist, dass die Ausstellungen häufig nicht nur zeigen, sondern auch kommentieren und öffnen. So geht es in Sehen und gesehen werden II darum, wie Frauen sich mit Geschichten, Meinungen und Forderungen sichtbar machen, etwa durch gestickte Bilder, Quilts, Fotos, Filme, Installationen, Gedichte oder Lieder. Kopftuchkulturen wiederum steht für den kulturvergleichenden Zugang des Hauses, bei dem Fragen nach Eigenem und Fremdem, Tradition und Gegenwart, Symbolik und Lebensrealität miteinander verbunden werden. Hört die Stimmen der Frauen - Stickkunst aus Afghanistan 2005-2025 zeigt, wie eng im Museum Kunst, politische Aufmerksamkeit und Solidarität zusammengehören. Auch Geburtskulturen oder Baustelle Frauenbild belegen, dass das Haus schwierige gesellschaftliche Themen nicht meidet, sondern in eine erzählerische und visuelle Form bringt, die zum Gespräch einlädt. Dass einige Ausstellungen auch an anderen Orten gezeigt werden, unterstreicht den mobilen und kooperativen Charakter des Hauses. Das Museum arbeitet also nicht nur lokal, sondern in Netzwerken, und genau das macht seine Inhalte für ein breites Publikum interessant. Wer sich für Frauen- und Kulturgeschichte interessiert, bekommt hier keine starre Erzählung, sondern wechselnde Perspektiven, die miteinander in Beziehung treten und den Blick erweitern.
Hinzu kommt, dass das Museum nicht nur zurückblickt, sondern auch Gegenwart und Zukunft mitdenkt. Auf der Website werden aktuelle und jüngere Projekte aufgeführt, darunter Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne als Museum Online, Frau - Leben - Freiheit, Übergang in Kooperation mit der VHS Fürth und 33 Frauen, die die Welt bewegten. Diese Mischung aus Online-Formaten, Kooperationen und Ortswechseln zeigt, dass das Haus nicht auf eine einzige Darstellungsform festgelegt ist. Für SEO und für die Besucherrealität ist das wichtig, weil Suchinteressen nach Ausstellungen, Programm, Frauenmuseum oder Frauenkultur hier tatsächlich auf ein Haus treffen, das diese Themen aktiv bearbeitet. Wer also nach einem Frauenmuseum in Fürth sucht, findet keinen reinen Titel, sondern ein Arbeitsfeld. Genau darin liegt der besondere Wert: Das Museum erzählt nicht nur Geschichte, es produziert auch Gegenwart, indem es aktuelle Fragen nach Sichtbarkeit, Teilhabe und kultureller Erinnerung in konkrete Ausstellungen übersetzt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen
Für die Besuchsplanung sind die aktuellen Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut offizieller Website ist das Museum donnerstags und freitags von 14.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Regelmäßige Führungen finden sonntags um 15.00 Uhr statt. Wer einen Gruppenbesuch plant, sollte wissen, dass Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten individuell vereinbart werden können. Das ist ein echter Vorteil für Schulklassen, Vereine, Initiativen oder private Gruppen, die einen festen Termin suchen. Auch die Eintrittspreise sind klar geregelt: Der reguläre Eintritt kostet 3,00 Euro, interaktive und thematische Führungen kosten 5,00 Euro. Eine Jahreskarte für 2026 wird mit 30,00 Euro angegeben. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Ermäßigte Tarife gibt es für Personen mit Schwerbehindertenausweis und für Inhaberinnen oder Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte, jeweils 2,00 Euro. Für Gruppenführungen nennt die Website einen Preis pro Teilnehmerin oder Teilnehmer von 5 Euro für die Führung plus 3 Euro oder ermäßigt 2 Euro Eintritt, wobei der Eintritt für Quartals- und Jahreskartenbesitzerinnen oder -besitzer entfällt. Eine Mindestzahl von acht Teilnehmenden ist vorgesehen, und bei kleineren Gruppen werden Mindestkosten von 40 Euro plus Eintritt berechnet.
Diese Angaben zeigen, dass das Museum sowohl für spontane Einzelbesuche als auch für geplante Gruppenformate offen ist. Die Kombination aus überschaubarem Eintritt, regelmäßigen Führungen und flexiblen Gruppenangeboten macht den Besuch niederschwellig und zugleich inhaltlich reich. Praktisch ist auch, dass das Museum auf seiner Website regelmäßig auf Veranstaltungen, Begleitprogramme, Newsletter und kurzfristige Hinweise verweist. So können Besucherinnen und Besucher ihr Timing an aktuelle Programme anpassen. Die Website nennt außerdem, dass der Eintrittspreis bei den jeweiligen Veranstaltungen stehen kann, was darauf hinweist, dass Sonderformate eigene Konditionen haben können. Wer also gezielt zu einer Lesung, einem Gespräch, einem Workshop oder einer interaktiven Kunstaktion kommt, sollte vorab den Veranstaltungshinweis prüfen. Das ist besonders relevant, weil das Museum immer wieder Formate anbietet, die über einen klassischen Ausstellungsbesuch hinausgehen. Wer sonntags um 15 Uhr kommt, trifft nicht nur eine Ausstellung, sondern häufig auch Vermittlung in Form von Führung oder Gespräch. Genau diese Verknüpfung von Öffnungszeiten, Eintritt und Programmarbeit macht das Haus besucherfreundlich und zugleich inhaltlich lebendig.
Auch die sprachliche Zugänglichkeit ist relevant. Laut Tourist-Information sind Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch als Fremdsprachen angegeben. Das ist für ein Haus mit internationalem Profil konsequent und hilfreich. Wer also aus dem Ausland oder aus einem mehrsprachigen Umfeld kommt, findet hier ein Museum, das seine Themen nicht nur regional, sondern auch sprachlich offen behandelt. Dazu passt, dass das Haus für Gruppen, Schulklassen und Schlechtwetterbesuche geeignet ist. Es ist also kein Ort, den man nur bei einer bestimmten Wetterlage oder nur als Spezialist besucht, sondern ein gut planbarer Kulturort für unterschiedliche Zielgruppen. Für Suchanfragen rund um Öffnungszeiten, Preise und Führungen ist deshalb die aktuelle Website die beste Orientierung, weil dort die jeweils gültigen Angaben zusammengefasst werden.
Anfahrt, Barrierefreiheit und Service vor Ort
Die Lage in der Hirschenstraße 16 macht das Museum städtisch erreichbar. Die Tourist-Information empfiehlt die Anreise mit Bus, Deutsche Bahn oder der U-Bahn Linie 1 bis Rathaus oder Hauptbahnhof Fürth. Von dort aus ist der Weg zum Museum gut machbar. Für einen Besuch ohne Auto ist das ein klarer Vorteil, vor allem weil das Museum im Innenstadtbereich liegt und sich somit in einen Stadtspaziergang einbinden lässt. Auch wenn die Quellen keine konkrete Parkgarage direkt am Museum nennen, zeigt die zentrale Lage, dass das Haus gut in das Fürther Verkehrsnetz eingebettet ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, erreicht das Museum nach den Angaben der Tourist-Information bequem über die üblichen Innenstadtstationen. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die nach Anfahrt, ÖPNV oder spontaner Erreichbarkeit suchen. Der Standort in der Hirschenstraße lässt sich zudem gut mit anderen Innenstadtzielen kombinieren, was den Ausflug flexibler macht.
Ein wichtiger praktischer Punkt ist die Barrierefreiheit. Die offizielle Website sagt ausdrücklich, dass das Museum nicht barrierefrei ist. Das sollte vor einem Besuch unbedingt eingeplant werden, gerade wenn Mobilität eine Rolle spielt. Transparenz ist hier besonders wichtig, weil sich Besucherinnen und Besucher so frühzeitig auf die Situation einstellen können. Ebenfalls hilfreich sind die Serviceangaben vor Ort: Laut Tourist-Information gibt es eine WC-Anlage, und als Zahlungsmöglichkeit wird Barzahlung genannt. Das klingt unspektakulär, ist aber für die reale Besuchsplanung wertvoll. Wer einen Museumsbesuch organisiert, möchte wissen, ob es sanitäre Anlagen gibt, wie bezahlt werden kann und ob die Rahmenbedingungen zum eigenen Bedarf passen. Ergänzend dazu ist relevant, dass das Museum für Gruppen und Schulklassen geeignet ist und dass museumspädagogische Aktionen möglich sind. Die Website verweist auf Führungen und Angebote außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache per E-Mail oder Telefon. Damit wird aus einem reinen Ausstellungsort ein flexibler Bildungsort.
Die offizielle Kontaktangabe lautet info@frauenindereinenwelt.de, telefonisch ist das Museum unter 0911-5980769 erreichbar. Diese direkte Erreichbarkeit ist besonders für Gruppen, Schulen und Kooperationspartner praktisch. Hinzu kommt, dass das Haus regelmäßig über Newsletter, Blog und Social Media kommuniziert. Wer also nicht nur einmalig vorbeikommen möchte, kann das Museum gut über die Website begleiten. Auch das ist Teil des Servicegedankens: nicht nur öffnen, sondern den Kontakt halten, informieren und neue Formate ankündigen. Für Besucherinnen und Besucher aus Fürth, Nürnberg oder dem weiteren Umland ergibt sich so ein kultureller Ort, der trotz seiner klaren Haltung offen und ansprechbar bleibt. Gerade weil das Museum nicht barrierefrei ist, lohnt sich eine kurze Rückfrage vor allem dann, wenn konkrete Bedürfnisse, größere Gruppen oder besondere Vermittlungsformate geplant sind. So wird der Besuch nicht dem Zufall überlassen, sondern kann passend vorbereitet werden.
Warum sich der Besuch besonders lohnt
Ein Besuch im Women's museum Fürth lohnt sich nicht nur wegen einzelner Exponate, sondern wegen der Haltung des Hauses. Das Museum versteht Frauenkultur als lebendiges Feld, in dem Biografien, Kunst, Forschung und gesellschaftliche Debatte zusammenkommen. Genau darin liegt der Mehrwert für Besucherinnen und Besucher: Man bekommt nicht einfach eine Abfolge von Objekten gezeigt, sondern eine kuratierte Perspektive auf Fragen, die bis heute relevant sind. Wie werden Frauen sichtbar? Welche Bilder prägen den Blick auf weibliche Lebenswelten? Welche Rolle spielen Textilien, Alltagsgegenstände, Erzählungen, künstlerische Formen und kollektive Erinnerung? Die Ausstellungen des Hauses geben auf diese Fragen keine einfachen Antworten, sondern öffnen Räume. Das macht den Besuch besonders geeignet für Menschen, die nicht nur schauen, sondern verstehen wollen. Gerade im Zusammenspiel von regionalen Bezügen aus Fürth und internationalen Themen aus unterschiedlichen Ländern entsteht ein Ansatz, der klassische Museumserwartungen erweitert.
Auch die Themenvielfalt ist ein Argument. Das Museum hat in der Vergangenheit unter anderem zu Geburt, Technik, Kopftuch, Arbeit, Krieg, Wahrnehmung und Frauenbildern gearbeitet. Damit deckt es Themen ab, die in anderen Museen oft nur am Rand vorkommen. Wer die Website durchblättert, erkennt schnell, dass es dem Haus um Verbindungen geht: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Kunst und Alltag, zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Bedeutung. Diese Verbindungen sind für ein breites Publikum interessant, weil sie einerseits niederschwellig sind und andererseits intellektuell anspruchsvoll bleiben. Dazu kommt die Lern- und Begegnungsfunktion. Das Museum ist für Gruppen und Schulklassen geeignet, es bietet Führungen und Workshops, und es kann auch außerhalb der regulären Zeiten besucht werden, wenn eine Gruppe dies rechtzeitig abstimmt. Genau deshalb ist es auch ein guter Ort für Projektarbeit, für Stadterkundungen und für inhaltliche Vertiefung.
Hinzu kommt die besondere Rolle des Trägervereins Frauen in der Einen Welt e.V., der mit Publikationen, Kooperationen und internationalen Bezügen arbeitet. Das Museum steht also nicht isoliert da, sondern in einem Netzwerk aus Forschung, Kulturarbeit und öffentlichem Austausch. Diese Struktur macht es glaubwürdig und thematisch stark. Wer nach Frauenmuseum, Frauenkultur, Ausstellungen, Führungen oder Öffnungszeiten sucht, findet hier eine Einrichtung, die genau diese Begriffe mit Substanz füllt. Und weil das Haus in Fürth verankert ist, lässt es sich gut mit einem Stadtbesuch verbinden. Für kulturinteressierte Gäste, Schulgruppen, lokale Besucherinnen und Besucher oder Reisende aus der Region ist das Museum daher ein echter Tipp: klein genug für einen konzentrierten Besuch, groß genug für viele Perspektiven und klar genug positioniert, um im Gedächtnis zu bleiben.
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen

Malen mit Kaffee
Kreativer Nachmittag für Familien in Fürth: Kinder ab 5 entdecken Malen mit Kaffee im Museum Frauenkultur Regional - International. Kostenlos, fantasievoll, gemeinsam erleben! #Familienzeit

Lesen im Museum Frauenkultur Regional - International
Literatur im Museumsraum: Die Matinee Lesen in Fürth verbindet Ausstellung, Gespräch und kulturelle Tiefe. Am 26.04.2026 von 11 bis 13 Uhr für 5 Euro. #Fürth #Literatur

Vorlesen – Künstlerinnen in Kinderbüchern
Ein ruhiger Museumsnachmittag für Familien in Fürth: Vorlesen, Kunst entdecken und selbst kreativ werden. Am 26.04.2026 für Kinder bis 8 Jahre. #Familienzeit

Gesonderte Momente & Café Dialoge
Rundgang und Gespräch mit der ausstellenden Künstlerin Elisabeth Bala und Susanne Auer
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Peter Rudl
13. Februar 2026
Ein kleines, aber wunderschönes Museum, das derzeit eine kleine, aber sehr charmante Ausstellung mit der mexikanischen Künstlerin Christina Kahlo zeigt 🙏🍀💫♥️🤍. Das Personal war auch sehr einladend und freundlich 🤩.
Anaïs Kelly
12. September 2021
Wenn Sie in Fürth oder Nürnberg sind, ist das Museum für Frauenkultur Regional International auf jeden Fall ein origineller und sehr informativer Besuch. Das Museum bietet auch jeden Sonntag um 15 Uhr öffentliche Führungen an.
Eberhard Schmidt
9. November 2025
Man bekommt einen Einblick in das Leben von Frauen in Afghanistan. Diese schrecklichen Bedingungen werden in unseren Medien praktisch nie berichtet.
E. K-T
2. September 2024
Ich hatte gestern eine wirklich interessante Führung durch die Ausstellung "Das Bild der Frau im Wandel". Vielen Dank! Es ist schade, dass das Museum schließt! Ich drücke die Daumen, dass bald geeignete Räumlichkeiten gefunden werden!
Dorothea Eichhorn
24. August 2024
Eine sehr schöne Ausstellung - liebevoll gemacht.
