St. Peter und Paul
(51 Bewertungen)

Poppenreuther Str. 141, Fürth

Poppenreuther Str. 141, 90765 Fürth, Germany

St. Peter und Paul Poppenreuth | Kirche & Fotos

St. Peter und Paul Poppenreuth ist weit mehr als ein kirchliches Gebäude in Fürth: Die Kirche ist Wahrzeichen, Erinnerungsort, Gemeindezentrum und beliebtes Ziel für alle, die nach Fotos, Rezensionen, Geschichte, Gottesdiensten oder praktischen Informationen zur Anfahrt suchen. Im Fürther Nordosten, direkt im Grenzgebiet zu Nürnberg, verbindet die Kirchengemeinde ländliche Tradition mit städtischer Nähe und ist zugleich eine der prägenden Adressen im Knoblauchsland. Wer die Kirche besucht, erlebt einen Ort mit starker Ausstrahlung, einem weithin sichtbaren Turm, viel historischer Tiefe und einer aktiven Gemeinde, die sonntags ebenso lebendig ist wie bei Konzerten, Kinderangeboten oder besonderen Lebensstationen. Die vorhandenen Google-Bewertungen zeigen mit 4,6 Sternen und 51 Rezensionen bereits, dass viele Besucher den Ort sehr positiv wahrnehmen. Besonders oft genannt werden die schöne Architektur, die Kunstwerke und die verlässliche, engagierte Begleitung durch die Pfarrerinnen und Pfarrer. Gleichzeitig wird deutlich, dass St. Peter und Paul nicht stehengeblieben ist, sondern als lebendige Kirchengemeinde mit Gottesdiensten, Musik, Familienarbeit und einem klaren lokalen Profil weiter wirkt.

Fotos, Rezensionen und der erste Eindruck

Wer nach St. Peter und Paul Fotos sucht, möchte meist schon vor dem Besuch verstehen, wie dieser Ort wirkt. Der erste Eindruck ist eindeutig: Die Kirche steht markant im Ortskern von Poppenreuth, der 55 Meter hohe Turm prägt das Bild von weitem und macht das Gebäude auch aus der Distanz leicht erkennbar. Genau diese Mischung aus dörflicher Umgebung, alter Bausubstanz und klarer Silhouette sorgt dafür, dass die Kirche auf Bildern besonders eindrucksvoll wirkt. In den überlieferten Besucherreaktionen wird sie als Juwel einer ländlichen Kirche beschrieben, deren Architektur und Kunstwerke einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Andere Stimmen betonen die Fürsorge und Kompetenz der Seelsorgerinnen und Seelsorger und verweisen darauf, dass hier Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten einen besonders würdigen Rahmen finden. Auch die Kritik, dass der Gottesdienst für manche etwas moderner oder persönlicher wirken könnte, gehört zu einem ehrlichen Bild dazu. Für die Suchintention Rezensionen ist gerade diese Mischung wichtig: St. Peter und Paul wird nicht als austauschbare Sehenswürdigkeit wahrgenommen, sondern als Ort mit Charakter, Geschichte und echter Gemeindeatmosphäre. Fotos zeigen deshalb nicht nur eine schöne Kirche, sondern einen lebendigen Raum mit Turm, Kirchhof, Altarraum und historischem Umfeld. Wer Bilder für eine Hochzeit, eine Taufe oder einen Ausflug sucht, findet hier einen Ort, der sowohl feierlich als auch bodenständig wirkt. Das ist ein wesentlicher Grund, warum die Kirche in Suchanfragen wie Fotos, Bewertungen und Kirche so häufig auftaucht.

Geschichte und Architektur der Kirche St. Peter und Paul

Die Geschichte von St. Peter und Paul Poppenreuth gehört zu den spannendsten Kirchenhistorien in der Region Fürth. Laut offizieller Kirchengemeinde und Tourismus Fürth gilt die Poppenreuther Kirche als die älteste Kirche im Knoblauchsland. Ursprünglich war sie als Peterskirche geweiht; erst in der Zeit der Reformation kam der Apostel Paulus als zweiter Patron hinzu. Auch die überregionale Bedeutung ist bemerkenswert: Die Kirche war eine Tochterkirche der alten Fürther Königskirche St. Martin und wurde später zur Mutterpfarrei von St. Sebald in Nürnberg. Damit ist sie nicht nur für Poppenreuth wichtig, sondern für ein weit größeres geistliches und historisches Umfeld. In der Kirchengeschichte taucht die Kirche immer wieder als Mutterkirche für Gemeinden nördlich und östlich der Pegnitz und Regnitz auf. Das erklärt auch, warum der Ort über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum kirchlicher Ordnung, Pfarrorganisation und regionaler Identität blieb.

Architektonisch zeigt sich das Gebäude als Schichtwerk vieler Jahrhunderte. Der Turm enthält das älteste Mauerwerk der Kirche; unten ist an der Südseite noch ein romanisches Rundbogenfenster erhalten, und der romanische Zackenfries ist ebenfalls noch vorhanden. Eine Mauerstärke von 1,60 Metern sowie der hohe Turmeinstieg im Schiff erinnern daran, dass hier einst ein Wehrbau stand. Im ersten Stockwerk befindet sich ein Ornament-Stein mit romanischem Kreisknotenflechtwerk, das um 1150 datiert wird und auch in der romanischen Doppelkapelle der Nürnberger Burg zu finden ist. Deshalb wird die Poppenreuther Kirche als ein Anschlussauftrag zur Kaiserburg verstanden, vermutlich von derselben Steinmetzhütte ausgeführt. 1456 wurde der Turm zunächst um zwei Geschosse erhöht, um 1520 erhielt er mit dem gotischen Ostchor das heutige Glockengeschoss und seine endgültige Form. Bis zur Spitze mit Kreuz und Hahn misst der Turm 55 Meter und ist damit nicht nur historisch, sondern auch städtebaulich prägend. Die Glockenstube beherbergt ein vierstimmiges Geläut, dessen größte Glocke aus dem Jahr 1564 stammt. Das Langhaus wurde 1859/60 im Historismus grundlegend erneuert: Das alte Tonnengewölbe wich einer Flachdecke aus Holz, es kamen Emporen hinzu, und Orgelprospekt, Kanzel, Taufstein sowie Kirchenbänke stammen aus dieser Phase. Der Altar wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von August von Kreling aus älteren Einzelteilen zusammengefügt; später erhielt die lange leere Predella 1996 eine moderne Plastik von Heinz Heiber mit österlichem Bezug. Im Kirchenschiff und auf den Emporen stehen etwa 500 Sitzplätze zur Verfügung, und die 1984 gebaute Orgel mit 27 Registern auf drei Manualen fügt sich in das alte Gehäuse ein. So verbindet die Kirche romanische Substanz, gotische Aufstockungen, historistische Umbauten und moderne Kunst zu einem ungewöhnlich dichten Ensemble.

Gottesdienste, Taufe, Trauung und Konfirmation

St. Peter und Paul Poppenreuth ist eine Kirche, die nicht nur besichtigt, sondern regelmäßig genutzt wird. Jeden Sonntag um 9:30 Uhr feiert die Gemeinde Gottesdienst in der Poppenreuther Kirche. Ergänzt wird das Gemeindeleben durch Kirchenkaffee, der nach dem Gottesdienst vor der Kirche oder bei schlechtem Wetter im Gemeindehaus stattfindet. Das klingt schlicht, ist aber ein wichtiger Hinweis darauf, wie hier Gemeinschaft entsteht: nicht nur im liturgischen Raum, sondern auch im persönlichen Gespräch danach. Für Familien sind besonders die Kinderangebote relevant. Etwa zweimal im Monat kommen Kinder parallel zum Kindergottesdienst zusammen, in Poppenreuth in der Pfarrscheune und während des Sacker Gemeindegottesdienstes im Gemeindezentrum in Sack. Damit zeigt die Gemeinde, dass sie nicht allein auf den sonntäglichen Hauptgottesdienst ausgerichtet ist, sondern bewusst unterschiedliche Altersgruppen anspricht.

Auch bei den klassischen kirchlichen Lebensstationen ist St. Peter und Paul gut aufgestellt. Auf der Webseite finden sich eigene Bereiche für Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung und Seelsorge oder Gespräch. Das ist für Menschen wichtig, die nicht nur einen schönen Ort suchen, sondern konkrete Ansprechpartner und klare Wege für ihre familiären oder geistlichen Anlässe brauchen. Für den Kircheneintritt gilt ausdrücklich, dass er jederzeit möglich ist; wer bereits getauft ist, kann den Weg in die Gemeinde ebenfalls besprechen und sich auf Wunsch im Gottesdienst aufnehmen lassen. Das Kontaktformular ist für Taufe, Trauung und Konfirmation vorgesehen, was die Organisation erleichtert. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst gibt es außerdem den Sacker Gemeindegottesdienst, der etwa einmal im Monat in der Kirche Die heilige Familie in Sack stattfindet und von einem Team aus evangelischen und katholischen Mitgliedern vorbereitet wird. So wird die Einheit der Kirche ganz praktisch erlebbar. Darüber hinaus zeigt das aktuelle Gemeindeleben, dass St. Peter und Paul auch kulturelle Veranstaltungen trägt: Konzerte von Chören, Gedenkgottesdienste, Adventsformate und besondere Aktionen prägen den Kalender. Wer also nach St. Peter und Paul Gottesdienst, Taufe, Trauung oder Konfirmation sucht, findet hier keine anonyme Großstruktur, sondern eine sehr konkrete, nahbare Gemeinde mit festen Zeiten, klaren Ansprechpartnern und einem gut erkennbaren Profil.

Anfahrt, Adresse und Besuch vor Ort

Die Adresse der Kirche lautet Poppenreuther Str. 141, 90765 Fürth-Poppenreuth. Damit liegt das Gebäude leicht auffindbar im Ortskern und zugleich in einer Gegend, die für Besucher aus Fürth, Nürnberg und dem Umland gut erreichbar ist. Laut Tourismus Fürth ist die Kirche geöffnet, der Eintritt ist frei, und die aktuellen Öffnungszeiten sollen auf der Homepage der Kirchengemeinde geprüft werden. Für die Anreise ist ein besonders praktischer Punkt wichtig: Die Kirche ist mit dem Bus erreichbar und liegt direkt neben der Bushaltestelle Poppenreuth. Das macht den Besuch auch für Menschen ohne Auto unkompliziert. Wer sich für St. Peter und Paul Anfahrt oder St. Peter und Paul Parken interessiert, sollte allerdings wissen, dass auf den gefundenen offiziellen Seiten keine konkreten Parkplätze oder Parkhausangaben veröffentlicht werden. Die sicherste und sauberste Lösung ist daher die Anreise mit dem ÖPNV oder eine aktuelle Prüfung über Karte und Navigationsdienst vor dem Besuch. Diese Zurückhaltung bei Parkangaben ist keine Schwäche, sondern eher ein Hinweis darauf, dass der Ort primär als Kirche und Gemeindezentrum verstanden wird und nicht als Event-Arena mit großen Stellflächen.

Für die praktische Planung sind außerdem die Kontaktdaten des Pfarramts hilfreich. Das Pfarramt befindet sich in der Poppenreuther Str. 134, die Telefonnummer lautet 0911 790 61 01, die Faxnummer 0911 790 61 14 und die E-Mail-Adresse pfarramt.fuerth-poppenreuth@elkb.de. Die Bürozeiten sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch von 14 bis 17 Uhr. Wer also eine Taufe, Trauung, Konfirmation oder einen anderen Termin vorbereiten möchte, hat hier klare Anlaufstellen. Die offiziellen Standortseiten der Stadt und des Tourismus nennen die Kirche außerdem als geeignet für Gruppen und Individualgäste sowie für jedes Wetter. Das ist besonders praktisch, weil sich ein Kirchenbesuch sehr gut mit einem Spaziergang durch Poppenreuth oder einem Abstecher in das Knoblauchsland verbinden lässt. Der Standort macht deutlich, dass St. Peter und Paul nicht versteckt liegt, sondern als markanter Punkt zwischen Alltagsweg, Ortsgeschichte und kirchlicher Tradition funktioniert. Gerade für Suchanfragen wie St. Peter und Paul Fürth oder St. Peter und Paul Kirche ist diese Kombination aus klarer Adresse, Busanbindung und freiem Eintritt ein wichtiger Mehrwert.

Kindergarten, Musik und Gemeindeleben

Zu St. Peter und Paul Poppenreuth gehört ein sehr aktives Gemeindeleben, das weit über den Kirchenraum hinausreicht. Ein besonders wichtiger Baustein ist die Evangelische Kita St. Peter und Paul in der Poppenreuther Straße 143. Die Stadt Fürth nennt hier drei Kindergartengruppen mit insgesamt 75 Plätzen für Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung. Die Leitung liegt bei Stephanie Förthner. Damit ist klar: Wer nach St. Peter und Paul Kindergarten sucht, meint nicht irgendeinen lose verbundenen Namen, sondern eine konkrete Einrichtung, die in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zum Pfarrbereich steht. Für Familien im Stadtteil ist das ein starkes Zeichen, dass die Gemeinde in Bildung, Begleitung und frühkindlicher Förderung mitdenkt und nicht nur religiöse Angebote für Erwachsene macht.

Auch musikalisch ist die Gemeinde gut aufgestellt. In den Ansprechpartnern finden sich eine Chorleiterin für Kinder- und Jugendchöre sowie den Gospelchor, außerdem ein Chor St. Peter und Paul. Die Website zeigt damit sehr deutlich, dass Musik hier nicht Beiwerk, sondern ein fester Bestandteil des Gemeindelebens ist. Das passt zu den aktuellen Veranstaltungen: Ein Konzert des Chors Musica Viva, ein Adventskonzert des Liederkranzes Poppenreuth und die Aktion 30 Jahre Peter, Paul & Gospel machen sichtbar, dass Kirche hier auch kultureller Begegnungsraum ist. Hinzu kommen Formate wie Kinder- und Babybasar, Nähtreff, Ladies Shopping Night und weitere Veranstaltungen, die den Charakter einer offenen, lebendigen Gemeinde unterstreichen. Wer sich für St. Peter und Paul Rezensionsbilder oder St. Peter und Paul Fotos interessiert, sieht also nicht nur die historische Fassade, sondern entdeckt im Hintergrund eine Gemeinde, die mit Chorarbeit, Familienangeboten, Jugendthemen und sozialen Treffpunkten funktioniert. Genau das unterscheidet diesen Ort von vielen anderen historischen Kirchen: Er wird nicht museal konserviert, sondern aktiv genutzt. Der Kontakt über Newsletter, Social Media, Pfarramt, Jugendarbeit und Diakonieverein zeigt außerdem, dass die Gemeinde mehrere Generationen anspricht. Das alles macht St. Peter und Paul zu einer Adresse, die in Suchanfragen zu Kirche, Kindergarten, Musik und Veranstaltungen gleichermaßen relevant ist.

Friedhof und Erinnerungsort in Poppenreuth

Ein wichtiger, oft übersehener Teil der Geschichte von St. Peter und Paul ist der Friedhof. Ursprünglich befand sich der Poppenreuther Friedhof direkt am Kirchhof um die Kirche. Im Jahr 1870 ordnete eine ministerielle Verfügung aus gesundheitlichen Gründen an, einen neuen Friedhof außerhalb des Ortes anzulegen, weil der alte Begräbnisplatz außerdem zu klein geworden war. So wurde 1872 der neue Friedhof am Ortseingang an der Schneegasse eingeweiht. Diese Entwicklung ist typisch für viele alte Kirchenorte, aber in Poppenreuth besonders anschaulich, weil der Zusammenhang von Kirche, Kirchhof und späterem Friedhof historisch gut nachvollziehbar bleibt. Auf dem Gelände der Kirche erinnern noch einige alte Grabsteine an die frühere Situation.

Die heutige Friedhofsseite der Gemeinde beschreibt den Friedhof nicht nur als Ort des Gedenkens, sondern auch als Raum der Begegnung und des Trostes. Er ist ein Ort, an dem Menschen ihre Gefühle ausdrücken können, aber auch andere treffen, die sich in einer ähnlichen Lebenslage befinden. Damit wird deutlich, dass St. Peter und Paul nicht nur für fröhliche Anlässe wie Taufe, Trauung oder Konfirmation steht, sondern auch für die schweren Wege des Lebens. Wer die Kirche und ihren Friedhof besucht, spürt deshalb eine besondere historische Tiefe: Hier liegen die Spuren vieler Generationen, hier wurde gebetet, getrauert, gefeiert und Abschied genommen. In der Verbindung von Kirche, Kirchhof, altem Begräbnisplatz und neuem Friedhof zeigt sich Poppenreuth als gewachsener Ort mit einer sehr langen christlichen Tradition. Gerade für Besucher, die nach Geschichte, Fotos oder Herkunft fragen, ist dieser Aspekt wichtig, weil er die Kirche aus dem reinen Architekturkontext heraushebt und in das echte Leben des Ortes stellt. St. Peter und Paul bleibt damit ein Ort, an dem Erinnerung, Gemeinde und Gegenwart eng zusammengehören.

Quellen:

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St. Peter und Paul Poppenreuth | Kirche & Fotos

St. Peter und Paul Poppenreuth ist weit mehr als ein kirchliches Gebäude in Fürth: Die Kirche ist Wahrzeichen, Erinnerungsort, Gemeindezentrum und beliebtes Ziel für alle, die nach Fotos, Rezensionen, Geschichte, Gottesdiensten oder praktischen Informationen zur Anfahrt suchen. Im Fürther Nordosten, direkt im Grenzgebiet zu Nürnberg, verbindet die Kirchengemeinde ländliche Tradition mit städtischer Nähe und ist zugleich eine der prägenden Adressen im Knoblauchsland. Wer die Kirche besucht, erlebt einen Ort mit starker Ausstrahlung, einem weithin sichtbaren Turm, viel historischer Tiefe und einer aktiven Gemeinde, die sonntags ebenso lebendig ist wie bei Konzerten, Kinderangeboten oder besonderen Lebensstationen. Die vorhandenen Google-Bewertungen zeigen mit 4,6 Sternen und 51 Rezensionen bereits, dass viele Besucher den Ort sehr positiv wahrnehmen. Besonders oft genannt werden die schöne Architektur, die Kunstwerke und die verlässliche, engagierte Begleitung durch die Pfarrerinnen und Pfarrer. Gleichzeitig wird deutlich, dass St. Peter und Paul nicht stehengeblieben ist, sondern als lebendige Kirchengemeinde mit Gottesdiensten, Musik, Familienarbeit und einem klaren lokalen Profil weiter wirkt.

Fotos, Rezensionen und der erste Eindruck

Wer nach St. Peter und Paul Fotos sucht, möchte meist schon vor dem Besuch verstehen, wie dieser Ort wirkt. Der erste Eindruck ist eindeutig: Die Kirche steht markant im Ortskern von Poppenreuth, der 55 Meter hohe Turm prägt das Bild von weitem und macht das Gebäude auch aus der Distanz leicht erkennbar. Genau diese Mischung aus dörflicher Umgebung, alter Bausubstanz und klarer Silhouette sorgt dafür, dass die Kirche auf Bildern besonders eindrucksvoll wirkt. In den überlieferten Besucherreaktionen wird sie als Juwel einer ländlichen Kirche beschrieben, deren Architektur und Kunstwerke einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Andere Stimmen betonen die Fürsorge und Kompetenz der Seelsorgerinnen und Seelsorger und verweisen darauf, dass hier Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten einen besonders würdigen Rahmen finden. Auch die Kritik, dass der Gottesdienst für manche etwas moderner oder persönlicher wirken könnte, gehört zu einem ehrlichen Bild dazu. Für die Suchintention Rezensionen ist gerade diese Mischung wichtig: St. Peter und Paul wird nicht als austauschbare Sehenswürdigkeit wahrgenommen, sondern als Ort mit Charakter, Geschichte und echter Gemeindeatmosphäre. Fotos zeigen deshalb nicht nur eine schöne Kirche, sondern einen lebendigen Raum mit Turm, Kirchhof, Altarraum und historischem Umfeld. Wer Bilder für eine Hochzeit, eine Taufe oder einen Ausflug sucht, findet hier einen Ort, der sowohl feierlich als auch bodenständig wirkt. Das ist ein wesentlicher Grund, warum die Kirche in Suchanfragen wie Fotos, Bewertungen und Kirche so häufig auftaucht.

Geschichte und Architektur der Kirche St. Peter und Paul

Die Geschichte von St. Peter und Paul Poppenreuth gehört zu den spannendsten Kirchenhistorien in der Region Fürth. Laut offizieller Kirchengemeinde und Tourismus Fürth gilt die Poppenreuther Kirche als die älteste Kirche im Knoblauchsland. Ursprünglich war sie als Peterskirche geweiht; erst in der Zeit der Reformation kam der Apostel Paulus als zweiter Patron hinzu. Auch die überregionale Bedeutung ist bemerkenswert: Die Kirche war eine Tochterkirche der alten Fürther Königskirche St. Martin und wurde später zur Mutterpfarrei von St. Sebald in Nürnberg. Damit ist sie nicht nur für Poppenreuth wichtig, sondern für ein weit größeres geistliches und historisches Umfeld. In der Kirchengeschichte taucht die Kirche immer wieder als Mutterkirche für Gemeinden nördlich und östlich der Pegnitz und Regnitz auf. Das erklärt auch, warum der Ort über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum kirchlicher Ordnung, Pfarrorganisation und regionaler Identität blieb.

Architektonisch zeigt sich das Gebäude als Schichtwerk vieler Jahrhunderte. Der Turm enthält das älteste Mauerwerk der Kirche; unten ist an der Südseite noch ein romanisches Rundbogenfenster erhalten, und der romanische Zackenfries ist ebenfalls noch vorhanden. Eine Mauerstärke von 1,60 Metern sowie der hohe Turmeinstieg im Schiff erinnern daran, dass hier einst ein Wehrbau stand. Im ersten Stockwerk befindet sich ein Ornament-Stein mit romanischem Kreisknotenflechtwerk, das um 1150 datiert wird und auch in der romanischen Doppelkapelle der Nürnberger Burg zu finden ist. Deshalb wird die Poppenreuther Kirche als ein Anschlussauftrag zur Kaiserburg verstanden, vermutlich von derselben Steinmetzhütte ausgeführt. 1456 wurde der Turm zunächst um zwei Geschosse erhöht, um 1520 erhielt er mit dem gotischen Ostchor das heutige Glockengeschoss und seine endgültige Form. Bis zur Spitze mit Kreuz und Hahn misst der Turm 55 Meter und ist damit nicht nur historisch, sondern auch städtebaulich prägend. Die Glockenstube beherbergt ein vierstimmiges Geläut, dessen größte Glocke aus dem Jahr 1564 stammt. Das Langhaus wurde 1859/60 im Historismus grundlegend erneuert: Das alte Tonnengewölbe wich einer Flachdecke aus Holz, es kamen Emporen hinzu, und Orgelprospekt, Kanzel, Taufstein sowie Kirchenbänke stammen aus dieser Phase. Der Altar wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von August von Kreling aus älteren Einzelteilen zusammengefügt; später erhielt die lange leere Predella 1996 eine moderne Plastik von Heinz Heiber mit österlichem Bezug. Im Kirchenschiff und auf den Emporen stehen etwa 500 Sitzplätze zur Verfügung, und die 1984 gebaute Orgel mit 27 Registern auf drei Manualen fügt sich in das alte Gehäuse ein. So verbindet die Kirche romanische Substanz, gotische Aufstockungen, historistische Umbauten und moderne Kunst zu einem ungewöhnlich dichten Ensemble.

Gottesdienste, Taufe, Trauung und Konfirmation

St. Peter und Paul Poppenreuth ist eine Kirche, die nicht nur besichtigt, sondern regelmäßig genutzt wird. Jeden Sonntag um 9:30 Uhr feiert die Gemeinde Gottesdienst in der Poppenreuther Kirche. Ergänzt wird das Gemeindeleben durch Kirchenkaffee, der nach dem Gottesdienst vor der Kirche oder bei schlechtem Wetter im Gemeindehaus stattfindet. Das klingt schlicht, ist aber ein wichtiger Hinweis darauf, wie hier Gemeinschaft entsteht: nicht nur im liturgischen Raum, sondern auch im persönlichen Gespräch danach. Für Familien sind besonders die Kinderangebote relevant. Etwa zweimal im Monat kommen Kinder parallel zum Kindergottesdienst zusammen, in Poppenreuth in der Pfarrscheune und während des Sacker Gemeindegottesdienstes im Gemeindezentrum in Sack. Damit zeigt die Gemeinde, dass sie nicht allein auf den sonntäglichen Hauptgottesdienst ausgerichtet ist, sondern bewusst unterschiedliche Altersgruppen anspricht.

Auch bei den klassischen kirchlichen Lebensstationen ist St. Peter und Paul gut aufgestellt. Auf der Webseite finden sich eigene Bereiche für Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung und Seelsorge oder Gespräch. Das ist für Menschen wichtig, die nicht nur einen schönen Ort suchen, sondern konkrete Ansprechpartner und klare Wege für ihre familiären oder geistlichen Anlässe brauchen. Für den Kircheneintritt gilt ausdrücklich, dass er jederzeit möglich ist; wer bereits getauft ist, kann den Weg in die Gemeinde ebenfalls besprechen und sich auf Wunsch im Gottesdienst aufnehmen lassen. Das Kontaktformular ist für Taufe, Trauung und Konfirmation vorgesehen, was die Organisation erleichtert. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst gibt es außerdem den Sacker Gemeindegottesdienst, der etwa einmal im Monat in der Kirche Die heilige Familie in Sack stattfindet und von einem Team aus evangelischen und katholischen Mitgliedern vorbereitet wird. So wird die Einheit der Kirche ganz praktisch erlebbar. Darüber hinaus zeigt das aktuelle Gemeindeleben, dass St. Peter und Paul auch kulturelle Veranstaltungen trägt: Konzerte von Chören, Gedenkgottesdienste, Adventsformate und besondere Aktionen prägen den Kalender. Wer also nach St. Peter und Paul Gottesdienst, Taufe, Trauung oder Konfirmation sucht, findet hier keine anonyme Großstruktur, sondern eine sehr konkrete, nahbare Gemeinde mit festen Zeiten, klaren Ansprechpartnern und einem gut erkennbaren Profil.

Anfahrt, Adresse und Besuch vor Ort

Die Adresse der Kirche lautet Poppenreuther Str. 141, 90765 Fürth-Poppenreuth. Damit liegt das Gebäude leicht auffindbar im Ortskern und zugleich in einer Gegend, die für Besucher aus Fürth, Nürnberg und dem Umland gut erreichbar ist. Laut Tourismus Fürth ist die Kirche geöffnet, der Eintritt ist frei, und die aktuellen Öffnungszeiten sollen auf der Homepage der Kirchengemeinde geprüft werden. Für die Anreise ist ein besonders praktischer Punkt wichtig: Die Kirche ist mit dem Bus erreichbar und liegt direkt neben der Bushaltestelle Poppenreuth. Das macht den Besuch auch für Menschen ohne Auto unkompliziert. Wer sich für St. Peter und Paul Anfahrt oder St. Peter und Paul Parken interessiert, sollte allerdings wissen, dass auf den gefundenen offiziellen Seiten keine konkreten Parkplätze oder Parkhausangaben veröffentlicht werden. Die sicherste und sauberste Lösung ist daher die Anreise mit dem ÖPNV oder eine aktuelle Prüfung über Karte und Navigationsdienst vor dem Besuch. Diese Zurückhaltung bei Parkangaben ist keine Schwäche, sondern eher ein Hinweis darauf, dass der Ort primär als Kirche und Gemeindezentrum verstanden wird und nicht als Event-Arena mit großen Stellflächen.

Für die praktische Planung sind außerdem die Kontaktdaten des Pfarramts hilfreich. Das Pfarramt befindet sich in der Poppenreuther Str. 134, die Telefonnummer lautet 0911 790 61 01, die Faxnummer 0911 790 61 14 und die E-Mail-Adresse pfarramt.fuerth-poppenreuth@elkb.de. Die Bürozeiten sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch von 14 bis 17 Uhr. Wer also eine Taufe, Trauung, Konfirmation oder einen anderen Termin vorbereiten möchte, hat hier klare Anlaufstellen. Die offiziellen Standortseiten der Stadt und des Tourismus nennen die Kirche außerdem als geeignet für Gruppen und Individualgäste sowie für jedes Wetter. Das ist besonders praktisch, weil sich ein Kirchenbesuch sehr gut mit einem Spaziergang durch Poppenreuth oder einem Abstecher in das Knoblauchsland verbinden lässt. Der Standort macht deutlich, dass St. Peter und Paul nicht versteckt liegt, sondern als markanter Punkt zwischen Alltagsweg, Ortsgeschichte und kirchlicher Tradition funktioniert. Gerade für Suchanfragen wie St. Peter und Paul Fürth oder St. Peter und Paul Kirche ist diese Kombination aus klarer Adresse, Busanbindung und freiem Eintritt ein wichtiger Mehrwert.

Kindergarten, Musik und Gemeindeleben

Zu St. Peter und Paul Poppenreuth gehört ein sehr aktives Gemeindeleben, das weit über den Kirchenraum hinausreicht. Ein besonders wichtiger Baustein ist die Evangelische Kita St. Peter und Paul in der Poppenreuther Straße 143. Die Stadt Fürth nennt hier drei Kindergartengruppen mit insgesamt 75 Plätzen für Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung. Die Leitung liegt bei Stephanie Förthner. Damit ist klar: Wer nach St. Peter und Paul Kindergarten sucht, meint nicht irgendeinen lose verbundenen Namen, sondern eine konkrete Einrichtung, die in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zum Pfarrbereich steht. Für Familien im Stadtteil ist das ein starkes Zeichen, dass die Gemeinde in Bildung, Begleitung und frühkindlicher Förderung mitdenkt und nicht nur religiöse Angebote für Erwachsene macht.

Auch musikalisch ist die Gemeinde gut aufgestellt. In den Ansprechpartnern finden sich eine Chorleiterin für Kinder- und Jugendchöre sowie den Gospelchor, außerdem ein Chor St. Peter und Paul. Die Website zeigt damit sehr deutlich, dass Musik hier nicht Beiwerk, sondern ein fester Bestandteil des Gemeindelebens ist. Das passt zu den aktuellen Veranstaltungen: Ein Konzert des Chors Musica Viva, ein Adventskonzert des Liederkranzes Poppenreuth und die Aktion 30 Jahre Peter, Paul & Gospel machen sichtbar, dass Kirche hier auch kultureller Begegnungsraum ist. Hinzu kommen Formate wie Kinder- und Babybasar, Nähtreff, Ladies Shopping Night und weitere Veranstaltungen, die den Charakter einer offenen, lebendigen Gemeinde unterstreichen. Wer sich für St. Peter und Paul Rezensionsbilder oder St. Peter und Paul Fotos interessiert, sieht also nicht nur die historische Fassade, sondern entdeckt im Hintergrund eine Gemeinde, die mit Chorarbeit, Familienangeboten, Jugendthemen und sozialen Treffpunkten funktioniert. Genau das unterscheidet diesen Ort von vielen anderen historischen Kirchen: Er wird nicht museal konserviert, sondern aktiv genutzt. Der Kontakt über Newsletter, Social Media, Pfarramt, Jugendarbeit und Diakonieverein zeigt außerdem, dass die Gemeinde mehrere Generationen anspricht. Das alles macht St. Peter und Paul zu einer Adresse, die in Suchanfragen zu Kirche, Kindergarten, Musik und Veranstaltungen gleichermaßen relevant ist.

Friedhof und Erinnerungsort in Poppenreuth

Ein wichtiger, oft übersehener Teil der Geschichte von St. Peter und Paul ist der Friedhof. Ursprünglich befand sich der Poppenreuther Friedhof direkt am Kirchhof um die Kirche. Im Jahr 1870 ordnete eine ministerielle Verfügung aus gesundheitlichen Gründen an, einen neuen Friedhof außerhalb des Ortes anzulegen, weil der alte Begräbnisplatz außerdem zu klein geworden war. So wurde 1872 der neue Friedhof am Ortseingang an der Schneegasse eingeweiht. Diese Entwicklung ist typisch für viele alte Kirchenorte, aber in Poppenreuth besonders anschaulich, weil der Zusammenhang von Kirche, Kirchhof und späterem Friedhof historisch gut nachvollziehbar bleibt. Auf dem Gelände der Kirche erinnern noch einige alte Grabsteine an die frühere Situation.

Die heutige Friedhofsseite der Gemeinde beschreibt den Friedhof nicht nur als Ort des Gedenkens, sondern auch als Raum der Begegnung und des Trostes. Er ist ein Ort, an dem Menschen ihre Gefühle ausdrücken können, aber auch andere treffen, die sich in einer ähnlichen Lebenslage befinden. Damit wird deutlich, dass St. Peter und Paul nicht nur für fröhliche Anlässe wie Taufe, Trauung oder Konfirmation steht, sondern auch für die schweren Wege des Lebens. Wer die Kirche und ihren Friedhof besucht, spürt deshalb eine besondere historische Tiefe: Hier liegen die Spuren vieler Generationen, hier wurde gebetet, getrauert, gefeiert und Abschied genommen. In der Verbindung von Kirche, Kirchhof, altem Begräbnisplatz und neuem Friedhof zeigt sich Poppenreuth als gewachsener Ort mit einer sehr langen christlichen Tradition. Gerade für Besucher, die nach Geschichte, Fotos oder Herkunft fragen, ist dieser Aspekt wichtig, weil er die Kirche aus dem reinen Architekturkontext heraushebt und in das echte Leben des Ortes stellt. St. Peter und Paul bleibt damit ein Ort, an dem Erinnerung, Gemeinde und Gegenwart eng zusammengehören.

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

SM

Stefan Munker

7. Dezember 2018

Ein Juwel einer ländlichen Kirche mit schöner Architektur und Kunstwerken. Die Pastoren sind wirklich fürsorglich und kompetent. Ich bin dort aufgewachsen und es hat sich nicht viel verändert. Der Gottesdienst könnte etwas mehr persönliche Wärme und ein modernes Gefühl vertragen.

NS

Null Inactive (No Email Service)

14. Juni 2023

Sie versuchen, ihren imaginären Freund mit "KI" zu automatisieren, die mindestens 50 % der Zeit falsche Ausgaben generiert. Das ist buchstäblich - laut dem Evangelium - das Anbeten falscher Idole! Es ist unvorstellbar, dass irgendeine echte, gottfürchtige Person so eine Häresie unterstützen würde, und es ist ein überzeugender Beweis für die schiere Heuchelei der christlichen Lehren. Falsche Propheten und Blasphemiker wie diese "Kirche" müssen von Gläubigen und Nicht-Gläubigen gleichermaßen verurteilt werden! Es ist schon schlimm genug, dass viele schreckliche Taten im Namen Gottes rechtfertigen - diese Sekte würde jetzt Menschen dazu bringen, eine voreingenommene und fehlerhafte Maschine als Rechtfertigung zu benutzen, die schlecht vorgibt, Gott zu sein! Das ist eindeutig nichts anderes als Satanismus, lizenziert von korrumpierten abweichenden Häretikern! Hier wirst du Gott nicht finden, aber du wirst die wahrhaftigste Darstellung von Hochmut, Ego und Täuschung finden, die für Betrüger, Schwindler und die moderne Verfälschung von Spiritualität typisch ist. Wenn die Bibel wirklich geglaubt werden soll - gibt es kein klareres Zeichen für die bevorstehende Apokalypse als diese Perversion.

GF

Gitta Förderreuther

2. Januar 2019

Sehr schöne Kirche, in der Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten stattfinden.

DW

der TeV at work

18. März 2019

Eine sehr schöne Kirche mit einem sehr netten Priester. Wir wurden zur Taufe eines kleinen Mädchens eingeladen. Der Priester machte es sehr angenehm und unterhaltsam. Auch die Tatsache, dass die Sitze Fußbodenheizung haben, war sehr schön. Die Kronleuchter mit echten Kerzen waren ebenfalls sehr schön.

MS

Marek Słomianowski

17. Februar 2021

Im ehemaligen Dorf Poppenreuth, wo die Tradition besagt, dass Nürnbergs Schutzpatron, St. Sebald, vor Jahrhunderten in die Kirche zurückgezogen ist, wurde eine Kirche zu Ehren von St. Peter und St. Paul erbaut. Der Sohn des dänischen Königs, der Einsiedler Sebald, lebte hier an der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert, und 100 Jahre später wurde die erste romanische Steinkirche errichtet. Man glaubt, dass die kleine Kirche zur gleichen Zeit wie die Kapelle auf der Nürnberger Burg erbaut wurde, während der Herrschaft von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im 15. Jahrhundert wurde an der Stelle des durch den Krieg zerstörten Margräflichen Gebäudes eine bescheidene gotische Kirche errichtet. Über dem kleinen Steinportal befinden sich zwei einfache Skulpturen der Schutzheiligen, Peter und Paul, die nur durch die Attribute, die sie in ihren Händen halten – einen Schlüssel und ein Schwert – identifizierbar sind. Zwischen ihnen steht ein Kelch und das Datum 1456. Das Innere ist typisch für reformierte Kirchen, in die eine ehemalige katholische Kirche umgewandelt wurde. Es hat eine Holzdecke, eine zweigeschossige Galerie, bescheidene Dekoration und ein untrennbares Porträt von Dr. Luther. Der Altarraum ist ein Highlight. Er verfügt über ein Kreuzgewölbe, stilisierte Buntglasfenster und einen Altar, der im 20. Jahrhundert aus mehreren mittelalterlichen Skulpturen, einschließlich der Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert, zusammengestellt wurde. Renaissance-Fresken heiliger Apostel schmücken die Wände. Ein erhaltenes Sakramentar befindet sich an der Wand auf der Evangelienseite. Hinter dem Altar befindet sich eine Nachbildung eines mittelalterlichen Wandteppichs, der den Transfer der Reliquien von St. Sebald von Poppenreuth nach Nürnberg darstellt. Auch bemerkenswert sind zwei prächtige Deckenleuchter aus den 1660er Jahren. Im Erdgeschoss des fünfstöckigen Glockenturms wurde eine Gedenkkammer für die Bewohner von Poppenreuth eingerichtet, die in Kriegen gefallen sind, vom preußisch-französischen Krieg von 1870-1871 bis zum Zweiten Weltkrieg von 1939-1945. An solchen Orten, und davon gibt es viele in Bayern, entstehen seltsame Gefühle und Gedanken, denn obwohl sie für ihr Land gefallen sind, waren sie immer Aggressoren, oft Barbaren, Hunnen oder gewöhnliche Banditen. Es ist ein interessanter Ort, eine Art Pfad in den Fußstapfen von St. Sebald, dem Schutzpatron des kaiserlichen Nürnbergs.