
Fürth
Karlstraße 13-15, 90403 Nürnberg, Deutschland
Spielzeugmuseum Nürnberg | Öffnungszeiten & Preise
Mitten in der historischen Altstadt, nur wenige Schritte vom Hauptmarkt entfernt, lädt das Spielzeugmuseum Nürnberg dazu ein, Spielzeuggeschichte auf 1.400 Quadratmetern lebendig zu erleben. Die Ausstellungen spannen den Bogen von antiken Fundstücken über Nürnberger Blechspielzeug, Puppen, Kaufläden und Zinnfiguren bis hin zu ikonischen Marken der Gegenwart. Familien und Kulturinteressierte schätzen die zentrale Lage, die gute ÖPNV-Anbindung und das Parkhaus direkt gegenüber. Besonders in den warmen Monaten wird der Innenhof mit Museumsspielplatz und Sommer-Café zum ruhigen Rückzugsort inmitten des Stadttrubels. Wer seinen Besuch plant, findet klare Öffnungszeiten, faire Eintrittspreise, praktische Services wie barrierefreie Wege, Schließfächer und gängige Bezahlmöglichkeiten sowie attraktive Kombiangebote wie die Tageskarte der Museen der Stadt Nürnberg. Während der Adventszeit lässt sich der Museumsbesuch ideal mit dem berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden – in dieser Zeit ist das Haus zusätzlich montags geöffnet. So wird aus einem Ausflug schnell ein unvergesslicher Tag für Groß und Klein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise im Überblick
Das Spielzeugmuseum Nürnberg orientiert sich an verlässlichen Kernzeiten, die den Besuch entspannt planbar machen. Regulär öffnen sich die Türen von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Eine Besonderheit gilt in der Zeit des Nürnberger Christkindlesmarkts: Dann ist zusätzlich auch montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Gerade in der Vorweihnachtszeit ermöglicht das flexible Wochenprogramm, den Museumstag mit einem Bummel über den Hauptmarkt zu verknüpfen. Rund um die Feiertage gelten gesonderte Zeiten, die frühzeitig bekannt gegeben werden. Für 2025 etwa war das Haus am 24. und 25. Dezember geschlossen, am 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet sowie an Silvester ebenfalls von 10 bis 18 Uhr. Wer unsicher ist, ob am gewünschten Datum besondere Regelungen gelten, sollte vorab einen kurzen Blick auf die tagesaktuelle Öffnungsseite des Museums werfen oder telefonisch nachfragen.
Bei den Preisen setzt das Spielzeugmuseum auf eine familienfreundliche Struktur: Erwachsene zahlen 7,50 EUR. Ermäßigte Tickets zu 2,50 EUR gelten für Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren sowie weitere Berechtigte. Gruppen ab 15 Personen erhalten mit 7,00 EUR pro Person einen reduzierten Tarif, und die Kleingruppenkarte für 8,00 EUR richtet sich besonders an Familien: Ein Erwachsener kann damit bis zu drei Kinder unter 18 Jahren mitnehmen. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag kennenlernen möchte, wandelt sein Ticket gegen einen moderaten Aufpreis von 4,00 EUR in eine Tageskarte um – damit sind am selben Tag weitere städtische Museen ohne Extrakosten zugänglich. Gäste mit Nürnberg Card erhalten freien Eintritt in das Spielzeugmuseum; ein praktisches Plus, wenn man sich neben dem Museumsbesuch auch andere Highlights der Stadt vornimmt.
Für die Besuchsdauer empfiehlt sich – je nach Interesse, Begleitung und Sonderausstellung – eine Zeitplanung von gut 1,5 bis 3 Stunden. Das Haus ist barrierefrei zugänglich, es gibt einen Aufzug und eine barrierefreie Toilette. An der Kasse können neben Bargeld auch gängige Karten genutzt werden. Für Jacken und Taschen stehen Schließfächer bereit, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren; die Münze erhält man nach Nutzung zurück. So bleibt der Rundgang komfortabel und die Hände sind frei – ideal, wenn Kinder die Exponate und Spielstationen mit wachen Augen entdecken möchten.
Anfahrt und Parken am Hauptmarkt
Die Anreise zum Spielzeugmuseum ist dank zentraler Lage in der Sebalder Altstadt unkompliziert. Die Adresse lautet Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, erreicht das Haus besonders bequem mit der Straßenbahnlinie 4 oder 10 bis zur Haltestelle Hallertor. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Auch der Bus der Linie 36 hält an der Weintraubengasse in unmittelbarer Nähe, während die U-Bahn-Linie U1 an der Station Lorenzkirche mit dem Ausgang Richtung Hauptmarkt einen schnellen Weg ins museumsnahe Altstadtviertel bietet. Bereits der kurze Fußweg führt an historischen Gassen und Plätzen vorbei und stimmt auf die Welt der Spielwaren ein, für die Nürnberg seit Jahrhunderten berühmt ist.
Wer mit dem Auto anreist, profitiert vom Parkhaus Hauptmarkt direkt gegenüber des Museums in der Augustinerstraße 4. Es bietet 525 Stellplätze und ist montags bis sonntags durchgehend geöffnet. Die Zufahrt führt aus westlicher Richtung vom Westtorgraben durch das Hallertor in die Augustinerstraße; das städtische Parkleitsystem zeigt die schnellste Route und freie Kapazitäten an. Durch die Lage im Herzen der Altstadt ist das Angebot an öffentlichen Stellflächen naturgemäß begrenzt, weshalb das Parkhaus eine zuverlässige Option darstellt – besonders an Wochenenden, in den Schulferien oder zur Adventszeit. Zusätzlich zu PKW-Stellplätzen finden sich in der Umgebung weitere Mobilitätsangebote: Wer mit dem Fahrrad kommt, nutzt die Abstellmöglichkeiten in den Altstadtgassen; Besucherinnen und Besucher mit Kinderwagen oder Rollstuhl erreichen das Haus über den ebenerdigen Eingang und den Aufzug.
Für Reisende, die Nürnberg per Bahn besuchen, empfiehlt sich vom Hauptbahnhof die kurze Fahrt mit der U1 zur Lorenzkirche (Ausgang Richtung Hauptmarkt) und der anschließende Spaziergang durch die Fußgängerzone. Auch die Kombination mit einem Bummel über den Hauptmarkt liegt nahe: Gerade in der Zeit des Christkindlesmarkts ist die Nähe ein Vorteil, denn zwischen Glanz der Budenstadt und Museumsbesuch lassen sich Pausen im Warmen, Kinderaktionen und Ausstellungen flexibel kombinieren. Wer früh am Tag kommt, findet meist eine besonders angenehme Besucherdichte; am späten Nachmittag wird es – abhängig von Saison und Wetter – lebhafter. So lässt sich die Anfahrt optimal mit den eigenen Vorlieben abstimmen.
Kinder, ab welchem Alter und Kindergeburtstag-Angebote
Das Spielzeugmuseum Nürnberg ist bewusst familienfreundlich konzipiert. Viele Kinder tauchen ab etwa vier Jahren souverän in die Ausstellungen ein – genau ab diesem Alter beginnt auch die ermäßigte Preisstufe. Im Haus wechseln sich historische Schätze und bekannte Marken ab, sodass es immer wieder Anknüpfungspunkte zwischen den Spielwelten der Eltern oder Großeltern und den Interessen der Kinder gibt. Die Ausstellung ist klar strukturiert, Wege sind barrierearm, und auf jeder Ebene findet sich genug Raum, um in Ruhe zu schauen, zu fragen und miteinander ins Gespräch über Spielzeug zu kommen. Je nach Tempo und Neugier lohnt es, 90 bis 180 Minuten zu veranschlagen; wer das Museumsspielzimmer, Sonderpräsentationen oder den Außenbereich intensiver nutzen möchte, plant eher drei Stunden ein.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Kindergeburtstage. Die Stadt informiert dazu mit konkreten Rahmendaten: Übliche Dauer sind zwei Stunden, meist in der Zeit von 14 bis 16 Uhr; der Ablauf wird am Wunsch des Geburtstagskindes ausgerichtet und umfasst Spiele, eine Schatzsuche durch das Museum sowie thematisch passende Bastelaktionen. Die Angebote sind auf Kinder im Alter von etwa fünf bis zehn Jahren zugeschnitten; die Gruppengröße liegt bei bis zu rund zwölf Kindern, begleitet von ein bis zwei Erwachsenen. Als Orientierungswert wird ein Preis von 90 Euro genannt. Praktisch: Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden, eine Geburtstagstafel wird arrangiert. Bitte beachten: Montags ist das Museum regulär geschlossen, und Kindergeburtstage finden üblicherweise nicht während der Ferienzeit und im Dezember statt. Da es sich um stark nachgefragte Termine handelt, empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage über die Museumskommunikation.
Auch außerhalb von Geburtstagen fühlen sich Familien im Haus wohl. Der Rundgang bietet genügend Abwechslung zwischen Vitrinen mit historischen Highlights und Bereichen, die zum Mitmachen einladen. Für Schulkinder stehen Audioführungen zur Verfügung, während Erwachsene zwischen mehreren Sprachen wählen können. Für die Allerkleinsten ist der ebenerdige Zugang mit Aufzug vorteilhaft; Kinderwagen können mitgeführt werden. Im Sommer erweitert der sichere, umzäunte Museumsspielplatz das Angebot – dort darf nach Herzenslust geklettert und ausprobiert werden, während Eltern in Sichtweite sitzen. So entsteht ein entspannter Museumstag mit kleinen Erholungspausen, der sowohl Wissen als auch Bewegung und Kreativität vereint.
Café im Innenhof und Museumsspielplatz
Eine Besonderheit des Spielzeugmuseums liegt im Innenhof: In der warmen Jahreszeit öffnet hier das Sommer-Café, das nicht nur Museumsbesuchern offensteht. Unter der historischen Nürnberger Dockengalerie entsteht eine Atmosphäre, die zwischen Stadtidylle und Entdeckerlust balanciert – ein Rückzugsort, der zu Kaffee, kühlen Getränken, hausgemachtem Kuchen und kleinen herzhaften Snacks einlädt. 2025 ist das Café von Mai bis Oktober geöffnet; grundsätzlich orientiert es sich an den Sommermonaten, genaue Zeiträume werden jeweils aktuell bekannt gegeben. Ein Plus für Familien: Während Erwachsene entspannen, können Kinder im sicher umzäunten Gartenspielbereich unmittelbar nebenan spielen. Durch die räumliche Nähe bleibt die Aufsicht unkompliziert, und alle Generationen finden in kurzer Distanz genau das, was ihnen gut tut.
Der Museumsspielplatz selbst ist saisonal nutzbar – in der Regel von April bis Oktober – und ergänzt die Ausstellung mit Bewegung, Geschicklichkeit und Spaß. Unterschiedliche Spielgeräte laden zum Ausprobieren ein; die Gestaltung orientiert sich an historischen Spielideen, sodass auch hier ein leiser Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht. Für Eltern bedeutet das: Es gibt nicht nur Anschauung, sondern auch Aktivität. Wer mit Freunden oder Verwandten unterwegs ist, kann die Pausen abwechslungsreich aufteilen – die einen sehen sich einzelne Etagen an, die anderen nutzen den Außenbereich oder das Café. Praktisch ist zudem, dass das Café – je nach Saison – auch ohne Museumsticket zugänglich ist. So bietet der Innenhof eine gute Option für Treffpunkte, kleine Familienfeiern oder das Verschnaufen nach einem Stadtspaziergang.
Gerade an warmen Wochenenden und in den Ferien ist der Innenhof beliebt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kommt möglichst früh oder plant den Café-Besuch in Randzeiten. Das Team vor Ort gibt gerne Auskunft, wenn Allergien, vegetarische oder vegane Wünsche zu berücksichtigen sind. Da der Außenbereich wetterabhängig ist, empfiehlt sich bei unsicherer Prognose ein kurzer Blick auf die Museumsseite oder eine telefonische Nachfrage am Besuchstag. In jedem Fall gilt: Das Zusammenspiel aus Ausstellung, Spielplatz und Café macht das Spielzeugmuseum zu einem vielseitigen Ziel, das Kultur, Genuss und Familienfreundlichkeit unter freiem Himmel vereint.
Adresse, Tickets, Shop und Service
Die offizielle Anschrift lautet: Spielzeugmuseum (Museum Lydia Bayer), Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Anfragen an die Kasse und Information sind telefonisch unter +49 (0)911 231-3164 möglich. Tickets werden direkt an der Museumskasse verkauft. Neben Barzahlung sind ec Cash und gängige Kreditkarten (z. B. VISA, VISA Electron, Maestro) akzeptiert; in Ausnahmefällen – etwa bei Gruppenführungen – ist auch eine Abrechnung auf Rechnung möglich. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag besichtigen möchte, nutzt die Tageskarte-Option mit 4,00 EUR Aufpreis auf das Basisticket des Spielzeugmuseums. Inhaberinnen und Inhaber der Nürnberg Card haben freien Eintritt. Für Fragen rund um Führungen lohnt sich eine rechtzeitige Anfrage; auf Wunsch sind Gruppenführungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten buchbar, dann erhöht sich die Führungsgebühr.
Für Komfort sorgen Garderoben-Schließfächer, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren. Die Ausstellung ist barrierefrei: Ein Aufzug verbindet die Ebenen, und eine behindertengerechte Toilette steht zur Verfügung. Assistenzhunde sind zugelassen; andere Hunde dürfen – wie in allen Häusern der Museen der Stadt Nürnberg – nicht mit in die Ausstellungen. Für internationale Gäste bietet sich der Audioguide an, der laut Tourismusinformation in zahlreichen Sprachen verfügbar ist, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Tschechisch, Polnisch und Japanisch. Im Museum selbst variiert die Aufenthaltsdauer: Offiziell wird kommuniziert, dass ein Besuch zwischen einer Stunde und einem ganzen Tag dauern kann – je nachdem, wie intensiv man die Ausstellungen, Spielflächen, Sonderpräsentationen, den Hof und das Café nutzt.
Rund um die Weihnachtszeit lässt sich der Museumsbesuch hervorragend mit dem Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden. In dieser Phase ist das Haus zusätzlich montags geöffnet (10–17 Uhr), was insbesondere Auswärtigen die Planung erleichtert. Wer während stark besuchter Zeiträume unterwegs ist, profitiert vom Parkhaus gegenüber und von der guten ÖPNV-Anbindung. Informationen zu Stellenangeboten – falls man sich beruflich für die Museen der Stadt Nürnberg interessiert – veröffentlicht die Stadt zentral im Karriereportal; dort erscheinen auch Vakanzen in den einzelnen Museumshäusern. Für Fragen zu Programmen, Ferienaktionen und Familienangeboten helfen die Museumshotline sowie die städtischen Informationsseiten weiter. Und falls Sie sich ein Andenken wünschen: Kataloge, Publikationen oder kleine Mitbringsel erfragen Sie am besten direkt an der Kasse – das Team berät, welche Titel und Produkte aktuell verfügbar sind.
Leitung und Geschichte des Hauses
Das Spielzeugmuseum trägt in seiner offiziellen Bezeichnung den Namenszusatz „Museum Lydia Bayer“ – eine Hommage an die Sammlerfamilie, deren Engagement die Anfänge des Hauses prägte. Der Grundstock entstand aus der Sammlung von Lydia und Paul Bayer, die bereits in den 1920er-Jahren Spielzeug als bedeutendes Kulturgut verstanden und systematisch zusammentrugen. Heute zeigt das Museum einen breiten Überblick über die Kulturgeschichte des Spielens mit einem Schwerpunkt auf den letzten beiden Jahrhunderten. Dabei ist die Rolle Nürnbergs als traditionelle Spielzeugstadt klar erkennbar: Zahlreiche lokale Manufakturen und Hersteller haben das Gesicht der Branche mitgeprägt, was sich in Themenräumen und Exponaten widerspiegelt – von Blechspielzeug und Zinnfiguren über Puppenstuben bis hin zu Marken, mit denen viele Besucherinnen und Besucher aufgewachsen sind.
Geleitet wird das Haus von Prof. Dr. Karin Falkenberg. Unter ihrer Verantwortung wurden in den vergangenen Jahren sowohl Ausstellungen weiterentwickelt als auch Kooperationsprojekte vorangetrieben – von wissenschaftlicher Zusammenarbeit über Nachhaltigkeitsinitiativen bis hin zu Programmen der kulturellen Bildung. Das Gebäude selbst, mit einer markanten Renaissance-Fassade, verankert das Museum architektonisch in der Altstadt. Im Inneren verbinden sich historische Räume mit zeitgemäßer Vermittlung. Wie groß der Sammlungsreichtum tatsächlich ist, bemerkt man schnell: Nur ein Teil der Bestände kann gleichzeitig gezeigt werden; der Rest ruht im Depot oder wird in wechselnden Präsentationen sichtbar. Das kuratorische Konzept legt Wert auf Anschaulichkeit, Kontext und lebensnahe Bezüge – Spielzeug erscheint nicht nur als Objekt, sondern als Spiegel von Technikgeschichte, Gesellschaft und Kindheit.
Mit der warmen Jahreszeit rücken Hof, Café und Spielplatz stärker in den Fokus; im Advent wiederum schafft die Nähe zum Hauptmarkt die Gelegenheit, Museumsbesuch und Weihnachtsmarkterlebnis zu kombinieren. Diese saisonale Dynamik ist Teil der besonderen Anziehungskraft des Hauses. Familien, Schulklassen, Touristinnen und Touristen finden hier gleichermaßen eine verlässliche Adresse: leicht erreichbar, klar organisiert, mit fairen Preisen und vielen Services. Wer tiefer einsteigen möchte, nutzt Audioguides oder Führungen; wer mit Kindern kommt, profitiert von Spielflächen und Geburtstagsangeboten; wer Ruhe sucht, findet sie im Innenhof unter Arkaden und Bäumen. So entsteht ein vielseitiger Ort, der Vergangenheit und Gegenwart auf Augenhöhe zusammenbringt – genau dort, wo Nürnberg seit Jahrhunderten über Spielzeug spricht: mitten in der Altstadt, gleich beim Hauptmarkt.
Quellen:
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Öffnungszeiten (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Eintrittspreise (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Adresse & Anfahrt (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Kontakt & Leitung (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Café im Innenhof (Offizielle Website)
- Tourismus Nürnberg – Spielzeugmuseum (Amtliche Tourismusinformation)
- Stadt Nürnberg – Kindergeburtstag im Spielzeugmuseum (Jugendamt)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Service & FAQ (Offizielle Website)
- Christkindlesmarkt-Portal – Spielzeugmuseum Nürnberg
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Spielzeugmuseum Nürnberg | Öffnungszeiten & Preise
Mitten in der historischen Altstadt, nur wenige Schritte vom Hauptmarkt entfernt, lädt das Spielzeugmuseum Nürnberg dazu ein, Spielzeuggeschichte auf 1.400 Quadratmetern lebendig zu erleben. Die Ausstellungen spannen den Bogen von antiken Fundstücken über Nürnberger Blechspielzeug, Puppen, Kaufläden und Zinnfiguren bis hin zu ikonischen Marken der Gegenwart. Familien und Kulturinteressierte schätzen die zentrale Lage, die gute ÖPNV-Anbindung und das Parkhaus direkt gegenüber. Besonders in den warmen Monaten wird der Innenhof mit Museumsspielplatz und Sommer-Café zum ruhigen Rückzugsort inmitten des Stadttrubels. Wer seinen Besuch plant, findet klare Öffnungszeiten, faire Eintrittspreise, praktische Services wie barrierefreie Wege, Schließfächer und gängige Bezahlmöglichkeiten sowie attraktive Kombiangebote wie die Tageskarte der Museen der Stadt Nürnberg. Während der Adventszeit lässt sich der Museumsbesuch ideal mit dem berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden – in dieser Zeit ist das Haus zusätzlich montags geöffnet. So wird aus einem Ausflug schnell ein unvergesslicher Tag für Groß und Klein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise im Überblick
Das Spielzeugmuseum Nürnberg orientiert sich an verlässlichen Kernzeiten, die den Besuch entspannt planbar machen. Regulär öffnen sich die Türen von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Eine Besonderheit gilt in der Zeit des Nürnberger Christkindlesmarkts: Dann ist zusätzlich auch montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Gerade in der Vorweihnachtszeit ermöglicht das flexible Wochenprogramm, den Museumstag mit einem Bummel über den Hauptmarkt zu verknüpfen. Rund um die Feiertage gelten gesonderte Zeiten, die frühzeitig bekannt gegeben werden. Für 2025 etwa war das Haus am 24. und 25. Dezember geschlossen, am 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet sowie an Silvester ebenfalls von 10 bis 18 Uhr. Wer unsicher ist, ob am gewünschten Datum besondere Regelungen gelten, sollte vorab einen kurzen Blick auf die tagesaktuelle Öffnungsseite des Museums werfen oder telefonisch nachfragen.
Bei den Preisen setzt das Spielzeugmuseum auf eine familienfreundliche Struktur: Erwachsene zahlen 7,50 EUR. Ermäßigte Tickets zu 2,50 EUR gelten für Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren sowie weitere Berechtigte. Gruppen ab 15 Personen erhalten mit 7,00 EUR pro Person einen reduzierten Tarif, und die Kleingruppenkarte für 8,00 EUR richtet sich besonders an Familien: Ein Erwachsener kann damit bis zu drei Kinder unter 18 Jahren mitnehmen. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag kennenlernen möchte, wandelt sein Ticket gegen einen moderaten Aufpreis von 4,00 EUR in eine Tageskarte um – damit sind am selben Tag weitere städtische Museen ohne Extrakosten zugänglich. Gäste mit Nürnberg Card erhalten freien Eintritt in das Spielzeugmuseum; ein praktisches Plus, wenn man sich neben dem Museumsbesuch auch andere Highlights der Stadt vornimmt.
Für die Besuchsdauer empfiehlt sich – je nach Interesse, Begleitung und Sonderausstellung – eine Zeitplanung von gut 1,5 bis 3 Stunden. Das Haus ist barrierefrei zugänglich, es gibt einen Aufzug und eine barrierefreie Toilette. An der Kasse können neben Bargeld auch gängige Karten genutzt werden. Für Jacken und Taschen stehen Schließfächer bereit, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren; die Münze erhält man nach Nutzung zurück. So bleibt der Rundgang komfortabel und die Hände sind frei – ideal, wenn Kinder die Exponate und Spielstationen mit wachen Augen entdecken möchten.
Anfahrt und Parken am Hauptmarkt
Die Anreise zum Spielzeugmuseum ist dank zentraler Lage in der Sebalder Altstadt unkompliziert. Die Adresse lautet Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, erreicht das Haus besonders bequem mit der Straßenbahnlinie 4 oder 10 bis zur Haltestelle Hallertor. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Auch der Bus der Linie 36 hält an der Weintraubengasse in unmittelbarer Nähe, während die U-Bahn-Linie U1 an der Station Lorenzkirche mit dem Ausgang Richtung Hauptmarkt einen schnellen Weg ins museumsnahe Altstadtviertel bietet. Bereits der kurze Fußweg führt an historischen Gassen und Plätzen vorbei und stimmt auf die Welt der Spielwaren ein, für die Nürnberg seit Jahrhunderten berühmt ist.
Wer mit dem Auto anreist, profitiert vom Parkhaus Hauptmarkt direkt gegenüber des Museums in der Augustinerstraße 4. Es bietet 525 Stellplätze und ist montags bis sonntags durchgehend geöffnet. Die Zufahrt führt aus westlicher Richtung vom Westtorgraben durch das Hallertor in die Augustinerstraße; das städtische Parkleitsystem zeigt die schnellste Route und freie Kapazitäten an. Durch die Lage im Herzen der Altstadt ist das Angebot an öffentlichen Stellflächen naturgemäß begrenzt, weshalb das Parkhaus eine zuverlässige Option darstellt – besonders an Wochenenden, in den Schulferien oder zur Adventszeit. Zusätzlich zu PKW-Stellplätzen finden sich in der Umgebung weitere Mobilitätsangebote: Wer mit dem Fahrrad kommt, nutzt die Abstellmöglichkeiten in den Altstadtgassen; Besucherinnen und Besucher mit Kinderwagen oder Rollstuhl erreichen das Haus über den ebenerdigen Eingang und den Aufzug.
Für Reisende, die Nürnberg per Bahn besuchen, empfiehlt sich vom Hauptbahnhof die kurze Fahrt mit der U1 zur Lorenzkirche (Ausgang Richtung Hauptmarkt) und der anschließende Spaziergang durch die Fußgängerzone. Auch die Kombination mit einem Bummel über den Hauptmarkt liegt nahe: Gerade in der Zeit des Christkindlesmarkts ist die Nähe ein Vorteil, denn zwischen Glanz der Budenstadt und Museumsbesuch lassen sich Pausen im Warmen, Kinderaktionen und Ausstellungen flexibel kombinieren. Wer früh am Tag kommt, findet meist eine besonders angenehme Besucherdichte; am späten Nachmittag wird es – abhängig von Saison und Wetter – lebhafter. So lässt sich die Anfahrt optimal mit den eigenen Vorlieben abstimmen.
Kinder, ab welchem Alter und Kindergeburtstag-Angebote
Das Spielzeugmuseum Nürnberg ist bewusst familienfreundlich konzipiert. Viele Kinder tauchen ab etwa vier Jahren souverän in die Ausstellungen ein – genau ab diesem Alter beginnt auch die ermäßigte Preisstufe. Im Haus wechseln sich historische Schätze und bekannte Marken ab, sodass es immer wieder Anknüpfungspunkte zwischen den Spielwelten der Eltern oder Großeltern und den Interessen der Kinder gibt. Die Ausstellung ist klar strukturiert, Wege sind barrierearm, und auf jeder Ebene findet sich genug Raum, um in Ruhe zu schauen, zu fragen und miteinander ins Gespräch über Spielzeug zu kommen. Je nach Tempo und Neugier lohnt es, 90 bis 180 Minuten zu veranschlagen; wer das Museumsspielzimmer, Sonderpräsentationen oder den Außenbereich intensiver nutzen möchte, plant eher drei Stunden ein.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Kindergeburtstage. Die Stadt informiert dazu mit konkreten Rahmendaten: Übliche Dauer sind zwei Stunden, meist in der Zeit von 14 bis 16 Uhr; der Ablauf wird am Wunsch des Geburtstagskindes ausgerichtet und umfasst Spiele, eine Schatzsuche durch das Museum sowie thematisch passende Bastelaktionen. Die Angebote sind auf Kinder im Alter von etwa fünf bis zehn Jahren zugeschnitten; die Gruppengröße liegt bei bis zu rund zwölf Kindern, begleitet von ein bis zwei Erwachsenen. Als Orientierungswert wird ein Preis von 90 Euro genannt. Praktisch: Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden, eine Geburtstagstafel wird arrangiert. Bitte beachten: Montags ist das Museum regulär geschlossen, und Kindergeburtstage finden üblicherweise nicht während der Ferienzeit und im Dezember statt. Da es sich um stark nachgefragte Termine handelt, empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage über die Museumskommunikation.
Auch außerhalb von Geburtstagen fühlen sich Familien im Haus wohl. Der Rundgang bietet genügend Abwechslung zwischen Vitrinen mit historischen Highlights und Bereichen, die zum Mitmachen einladen. Für Schulkinder stehen Audioführungen zur Verfügung, während Erwachsene zwischen mehreren Sprachen wählen können. Für die Allerkleinsten ist der ebenerdige Zugang mit Aufzug vorteilhaft; Kinderwagen können mitgeführt werden. Im Sommer erweitert der sichere, umzäunte Museumsspielplatz das Angebot – dort darf nach Herzenslust geklettert und ausprobiert werden, während Eltern in Sichtweite sitzen. So entsteht ein entspannter Museumstag mit kleinen Erholungspausen, der sowohl Wissen als auch Bewegung und Kreativität vereint.
Café im Innenhof und Museumsspielplatz
Eine Besonderheit des Spielzeugmuseums liegt im Innenhof: In der warmen Jahreszeit öffnet hier das Sommer-Café, das nicht nur Museumsbesuchern offensteht. Unter der historischen Nürnberger Dockengalerie entsteht eine Atmosphäre, die zwischen Stadtidylle und Entdeckerlust balanciert – ein Rückzugsort, der zu Kaffee, kühlen Getränken, hausgemachtem Kuchen und kleinen herzhaften Snacks einlädt. 2025 ist das Café von Mai bis Oktober geöffnet; grundsätzlich orientiert es sich an den Sommermonaten, genaue Zeiträume werden jeweils aktuell bekannt gegeben. Ein Plus für Familien: Während Erwachsene entspannen, können Kinder im sicher umzäunten Gartenspielbereich unmittelbar nebenan spielen. Durch die räumliche Nähe bleibt die Aufsicht unkompliziert, und alle Generationen finden in kurzer Distanz genau das, was ihnen gut tut.
Der Museumsspielplatz selbst ist saisonal nutzbar – in der Regel von April bis Oktober – und ergänzt die Ausstellung mit Bewegung, Geschicklichkeit und Spaß. Unterschiedliche Spielgeräte laden zum Ausprobieren ein; die Gestaltung orientiert sich an historischen Spielideen, sodass auch hier ein leiser Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht. Für Eltern bedeutet das: Es gibt nicht nur Anschauung, sondern auch Aktivität. Wer mit Freunden oder Verwandten unterwegs ist, kann die Pausen abwechslungsreich aufteilen – die einen sehen sich einzelne Etagen an, die anderen nutzen den Außenbereich oder das Café. Praktisch ist zudem, dass das Café – je nach Saison – auch ohne Museumsticket zugänglich ist. So bietet der Innenhof eine gute Option für Treffpunkte, kleine Familienfeiern oder das Verschnaufen nach einem Stadtspaziergang.
Gerade an warmen Wochenenden und in den Ferien ist der Innenhof beliebt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kommt möglichst früh oder plant den Café-Besuch in Randzeiten. Das Team vor Ort gibt gerne Auskunft, wenn Allergien, vegetarische oder vegane Wünsche zu berücksichtigen sind. Da der Außenbereich wetterabhängig ist, empfiehlt sich bei unsicherer Prognose ein kurzer Blick auf die Museumsseite oder eine telefonische Nachfrage am Besuchstag. In jedem Fall gilt: Das Zusammenspiel aus Ausstellung, Spielplatz und Café macht das Spielzeugmuseum zu einem vielseitigen Ziel, das Kultur, Genuss und Familienfreundlichkeit unter freiem Himmel vereint.
Adresse, Tickets, Shop und Service
Die offizielle Anschrift lautet: Spielzeugmuseum (Museum Lydia Bayer), Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Anfragen an die Kasse und Information sind telefonisch unter +49 (0)911 231-3164 möglich. Tickets werden direkt an der Museumskasse verkauft. Neben Barzahlung sind ec Cash und gängige Kreditkarten (z. B. VISA, VISA Electron, Maestro) akzeptiert; in Ausnahmefällen – etwa bei Gruppenführungen – ist auch eine Abrechnung auf Rechnung möglich. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag besichtigen möchte, nutzt die Tageskarte-Option mit 4,00 EUR Aufpreis auf das Basisticket des Spielzeugmuseums. Inhaberinnen und Inhaber der Nürnberg Card haben freien Eintritt. Für Fragen rund um Führungen lohnt sich eine rechtzeitige Anfrage; auf Wunsch sind Gruppenführungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten buchbar, dann erhöht sich die Führungsgebühr.
Für Komfort sorgen Garderoben-Schließfächer, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren. Die Ausstellung ist barrierefrei: Ein Aufzug verbindet die Ebenen, und eine behindertengerechte Toilette steht zur Verfügung. Assistenzhunde sind zugelassen; andere Hunde dürfen – wie in allen Häusern der Museen der Stadt Nürnberg – nicht mit in die Ausstellungen. Für internationale Gäste bietet sich der Audioguide an, der laut Tourismusinformation in zahlreichen Sprachen verfügbar ist, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Tschechisch, Polnisch und Japanisch. Im Museum selbst variiert die Aufenthaltsdauer: Offiziell wird kommuniziert, dass ein Besuch zwischen einer Stunde und einem ganzen Tag dauern kann – je nachdem, wie intensiv man die Ausstellungen, Spielflächen, Sonderpräsentationen, den Hof und das Café nutzt.
Rund um die Weihnachtszeit lässt sich der Museumsbesuch hervorragend mit dem Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden. In dieser Phase ist das Haus zusätzlich montags geöffnet (10–17 Uhr), was insbesondere Auswärtigen die Planung erleichtert. Wer während stark besuchter Zeiträume unterwegs ist, profitiert vom Parkhaus gegenüber und von der guten ÖPNV-Anbindung. Informationen zu Stellenangeboten – falls man sich beruflich für die Museen der Stadt Nürnberg interessiert – veröffentlicht die Stadt zentral im Karriereportal; dort erscheinen auch Vakanzen in den einzelnen Museumshäusern. Für Fragen zu Programmen, Ferienaktionen und Familienangeboten helfen die Museumshotline sowie die städtischen Informationsseiten weiter. Und falls Sie sich ein Andenken wünschen: Kataloge, Publikationen oder kleine Mitbringsel erfragen Sie am besten direkt an der Kasse – das Team berät, welche Titel und Produkte aktuell verfügbar sind.
Leitung und Geschichte des Hauses
Das Spielzeugmuseum trägt in seiner offiziellen Bezeichnung den Namenszusatz „Museum Lydia Bayer“ – eine Hommage an die Sammlerfamilie, deren Engagement die Anfänge des Hauses prägte. Der Grundstock entstand aus der Sammlung von Lydia und Paul Bayer, die bereits in den 1920er-Jahren Spielzeug als bedeutendes Kulturgut verstanden und systematisch zusammentrugen. Heute zeigt das Museum einen breiten Überblick über die Kulturgeschichte des Spielens mit einem Schwerpunkt auf den letzten beiden Jahrhunderten. Dabei ist die Rolle Nürnbergs als traditionelle Spielzeugstadt klar erkennbar: Zahlreiche lokale Manufakturen und Hersteller haben das Gesicht der Branche mitgeprägt, was sich in Themenräumen und Exponaten widerspiegelt – von Blechspielzeug und Zinnfiguren über Puppenstuben bis hin zu Marken, mit denen viele Besucherinnen und Besucher aufgewachsen sind.
Geleitet wird das Haus von Prof. Dr. Karin Falkenberg. Unter ihrer Verantwortung wurden in den vergangenen Jahren sowohl Ausstellungen weiterentwickelt als auch Kooperationsprojekte vorangetrieben – von wissenschaftlicher Zusammenarbeit über Nachhaltigkeitsinitiativen bis hin zu Programmen der kulturellen Bildung. Das Gebäude selbst, mit einer markanten Renaissance-Fassade, verankert das Museum architektonisch in der Altstadt. Im Inneren verbinden sich historische Räume mit zeitgemäßer Vermittlung. Wie groß der Sammlungsreichtum tatsächlich ist, bemerkt man schnell: Nur ein Teil der Bestände kann gleichzeitig gezeigt werden; der Rest ruht im Depot oder wird in wechselnden Präsentationen sichtbar. Das kuratorische Konzept legt Wert auf Anschaulichkeit, Kontext und lebensnahe Bezüge – Spielzeug erscheint nicht nur als Objekt, sondern als Spiegel von Technikgeschichte, Gesellschaft und Kindheit.
Mit der warmen Jahreszeit rücken Hof, Café und Spielplatz stärker in den Fokus; im Advent wiederum schafft die Nähe zum Hauptmarkt die Gelegenheit, Museumsbesuch und Weihnachtsmarkterlebnis zu kombinieren. Diese saisonale Dynamik ist Teil der besonderen Anziehungskraft des Hauses. Familien, Schulklassen, Touristinnen und Touristen finden hier gleichermaßen eine verlässliche Adresse: leicht erreichbar, klar organisiert, mit fairen Preisen und vielen Services. Wer tiefer einsteigen möchte, nutzt Audioguides oder Führungen; wer mit Kindern kommt, profitiert von Spielflächen und Geburtstagsangeboten; wer Ruhe sucht, findet sie im Innenhof unter Arkaden und Bäumen. So entsteht ein vielseitiger Ort, der Vergangenheit und Gegenwart auf Augenhöhe zusammenbringt – genau dort, wo Nürnberg seit Jahrhunderten über Spielzeug spricht: mitten in der Altstadt, gleich beim Hauptmarkt.
Quellen:
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Öffnungszeiten (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Eintrittspreise (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Adresse & Anfahrt (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Kontakt & Leitung (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Café im Innenhof (Offizielle Website)
- Tourismus Nürnberg – Spielzeugmuseum (Amtliche Tourismusinformation)
- Stadt Nürnberg – Kindergeburtstag im Spielzeugmuseum (Jugendamt)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Service & FAQ (Offizielle Website)
- Christkindlesmarkt-Portal – Spielzeugmuseum Nürnberg
Spielzeugmuseum Nürnberg | Öffnungszeiten & Preise
Mitten in der historischen Altstadt, nur wenige Schritte vom Hauptmarkt entfernt, lädt das Spielzeugmuseum Nürnberg dazu ein, Spielzeuggeschichte auf 1.400 Quadratmetern lebendig zu erleben. Die Ausstellungen spannen den Bogen von antiken Fundstücken über Nürnberger Blechspielzeug, Puppen, Kaufläden und Zinnfiguren bis hin zu ikonischen Marken der Gegenwart. Familien und Kulturinteressierte schätzen die zentrale Lage, die gute ÖPNV-Anbindung und das Parkhaus direkt gegenüber. Besonders in den warmen Monaten wird der Innenhof mit Museumsspielplatz und Sommer-Café zum ruhigen Rückzugsort inmitten des Stadttrubels. Wer seinen Besuch plant, findet klare Öffnungszeiten, faire Eintrittspreise, praktische Services wie barrierefreie Wege, Schließfächer und gängige Bezahlmöglichkeiten sowie attraktive Kombiangebote wie die Tageskarte der Museen der Stadt Nürnberg. Während der Adventszeit lässt sich der Museumsbesuch ideal mit dem berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden – in dieser Zeit ist das Haus zusätzlich montags geöffnet. So wird aus einem Ausflug schnell ein unvergesslicher Tag für Groß und Klein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise im Überblick
Das Spielzeugmuseum Nürnberg orientiert sich an verlässlichen Kernzeiten, die den Besuch entspannt planbar machen. Regulär öffnen sich die Türen von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Eine Besonderheit gilt in der Zeit des Nürnberger Christkindlesmarkts: Dann ist zusätzlich auch montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Gerade in der Vorweihnachtszeit ermöglicht das flexible Wochenprogramm, den Museumstag mit einem Bummel über den Hauptmarkt zu verknüpfen. Rund um die Feiertage gelten gesonderte Zeiten, die frühzeitig bekannt gegeben werden. Für 2025 etwa war das Haus am 24. und 25. Dezember geschlossen, am 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet sowie an Silvester ebenfalls von 10 bis 18 Uhr. Wer unsicher ist, ob am gewünschten Datum besondere Regelungen gelten, sollte vorab einen kurzen Blick auf die tagesaktuelle Öffnungsseite des Museums werfen oder telefonisch nachfragen.
Bei den Preisen setzt das Spielzeugmuseum auf eine familienfreundliche Struktur: Erwachsene zahlen 7,50 EUR. Ermäßigte Tickets zu 2,50 EUR gelten für Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren sowie weitere Berechtigte. Gruppen ab 15 Personen erhalten mit 7,00 EUR pro Person einen reduzierten Tarif, und die Kleingruppenkarte für 8,00 EUR richtet sich besonders an Familien: Ein Erwachsener kann damit bis zu drei Kinder unter 18 Jahren mitnehmen. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag kennenlernen möchte, wandelt sein Ticket gegen einen moderaten Aufpreis von 4,00 EUR in eine Tageskarte um – damit sind am selben Tag weitere städtische Museen ohne Extrakosten zugänglich. Gäste mit Nürnberg Card erhalten freien Eintritt in das Spielzeugmuseum; ein praktisches Plus, wenn man sich neben dem Museumsbesuch auch andere Highlights der Stadt vornimmt.
Für die Besuchsdauer empfiehlt sich – je nach Interesse, Begleitung und Sonderausstellung – eine Zeitplanung von gut 1,5 bis 3 Stunden. Das Haus ist barrierefrei zugänglich, es gibt einen Aufzug und eine barrierefreie Toilette. An der Kasse können neben Bargeld auch gängige Karten genutzt werden. Für Jacken und Taschen stehen Schließfächer bereit, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren; die Münze erhält man nach Nutzung zurück. So bleibt der Rundgang komfortabel und die Hände sind frei – ideal, wenn Kinder die Exponate und Spielstationen mit wachen Augen entdecken möchten.
Anfahrt und Parken am Hauptmarkt
Die Anreise zum Spielzeugmuseum ist dank zentraler Lage in der Sebalder Altstadt unkompliziert. Die Adresse lautet Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, erreicht das Haus besonders bequem mit der Straßenbahnlinie 4 oder 10 bis zur Haltestelle Hallertor. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Auch der Bus der Linie 36 hält an der Weintraubengasse in unmittelbarer Nähe, während die U-Bahn-Linie U1 an der Station Lorenzkirche mit dem Ausgang Richtung Hauptmarkt einen schnellen Weg ins museumsnahe Altstadtviertel bietet. Bereits der kurze Fußweg führt an historischen Gassen und Plätzen vorbei und stimmt auf die Welt der Spielwaren ein, für die Nürnberg seit Jahrhunderten berühmt ist.
Wer mit dem Auto anreist, profitiert vom Parkhaus Hauptmarkt direkt gegenüber des Museums in der Augustinerstraße 4. Es bietet 525 Stellplätze und ist montags bis sonntags durchgehend geöffnet. Die Zufahrt führt aus westlicher Richtung vom Westtorgraben durch das Hallertor in die Augustinerstraße; das städtische Parkleitsystem zeigt die schnellste Route und freie Kapazitäten an. Durch die Lage im Herzen der Altstadt ist das Angebot an öffentlichen Stellflächen naturgemäß begrenzt, weshalb das Parkhaus eine zuverlässige Option darstellt – besonders an Wochenenden, in den Schulferien oder zur Adventszeit. Zusätzlich zu PKW-Stellplätzen finden sich in der Umgebung weitere Mobilitätsangebote: Wer mit dem Fahrrad kommt, nutzt die Abstellmöglichkeiten in den Altstadtgassen; Besucherinnen und Besucher mit Kinderwagen oder Rollstuhl erreichen das Haus über den ebenerdigen Eingang und den Aufzug.
Für Reisende, die Nürnberg per Bahn besuchen, empfiehlt sich vom Hauptbahnhof die kurze Fahrt mit der U1 zur Lorenzkirche (Ausgang Richtung Hauptmarkt) und der anschließende Spaziergang durch die Fußgängerzone. Auch die Kombination mit einem Bummel über den Hauptmarkt liegt nahe: Gerade in der Zeit des Christkindlesmarkts ist die Nähe ein Vorteil, denn zwischen Glanz der Budenstadt und Museumsbesuch lassen sich Pausen im Warmen, Kinderaktionen und Ausstellungen flexibel kombinieren. Wer früh am Tag kommt, findet meist eine besonders angenehme Besucherdichte; am späten Nachmittag wird es – abhängig von Saison und Wetter – lebhafter. So lässt sich die Anfahrt optimal mit den eigenen Vorlieben abstimmen.
Kinder, ab welchem Alter und Kindergeburtstag-Angebote
Das Spielzeugmuseum Nürnberg ist bewusst familienfreundlich konzipiert. Viele Kinder tauchen ab etwa vier Jahren souverän in die Ausstellungen ein – genau ab diesem Alter beginnt auch die ermäßigte Preisstufe. Im Haus wechseln sich historische Schätze und bekannte Marken ab, sodass es immer wieder Anknüpfungspunkte zwischen den Spielwelten der Eltern oder Großeltern und den Interessen der Kinder gibt. Die Ausstellung ist klar strukturiert, Wege sind barrierearm, und auf jeder Ebene findet sich genug Raum, um in Ruhe zu schauen, zu fragen und miteinander ins Gespräch über Spielzeug zu kommen. Je nach Tempo und Neugier lohnt es, 90 bis 180 Minuten zu veranschlagen; wer das Museumsspielzimmer, Sonderpräsentationen oder den Außenbereich intensiver nutzen möchte, plant eher drei Stunden ein.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Kindergeburtstage. Die Stadt informiert dazu mit konkreten Rahmendaten: Übliche Dauer sind zwei Stunden, meist in der Zeit von 14 bis 16 Uhr; der Ablauf wird am Wunsch des Geburtstagskindes ausgerichtet und umfasst Spiele, eine Schatzsuche durch das Museum sowie thematisch passende Bastelaktionen. Die Angebote sind auf Kinder im Alter von etwa fünf bis zehn Jahren zugeschnitten; die Gruppengröße liegt bei bis zu rund zwölf Kindern, begleitet von ein bis zwei Erwachsenen. Als Orientierungswert wird ein Preis von 90 Euro genannt. Praktisch: Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden, eine Geburtstagstafel wird arrangiert. Bitte beachten: Montags ist das Museum regulär geschlossen, und Kindergeburtstage finden üblicherweise nicht während der Ferienzeit und im Dezember statt. Da es sich um stark nachgefragte Termine handelt, empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage über die Museumskommunikation.
Auch außerhalb von Geburtstagen fühlen sich Familien im Haus wohl. Der Rundgang bietet genügend Abwechslung zwischen Vitrinen mit historischen Highlights und Bereichen, die zum Mitmachen einladen. Für Schulkinder stehen Audioführungen zur Verfügung, während Erwachsene zwischen mehreren Sprachen wählen können. Für die Allerkleinsten ist der ebenerdige Zugang mit Aufzug vorteilhaft; Kinderwagen können mitgeführt werden. Im Sommer erweitert der sichere, umzäunte Museumsspielplatz das Angebot – dort darf nach Herzenslust geklettert und ausprobiert werden, während Eltern in Sichtweite sitzen. So entsteht ein entspannter Museumstag mit kleinen Erholungspausen, der sowohl Wissen als auch Bewegung und Kreativität vereint.
Café im Innenhof und Museumsspielplatz
Eine Besonderheit des Spielzeugmuseums liegt im Innenhof: In der warmen Jahreszeit öffnet hier das Sommer-Café, das nicht nur Museumsbesuchern offensteht. Unter der historischen Nürnberger Dockengalerie entsteht eine Atmosphäre, die zwischen Stadtidylle und Entdeckerlust balanciert – ein Rückzugsort, der zu Kaffee, kühlen Getränken, hausgemachtem Kuchen und kleinen herzhaften Snacks einlädt. 2025 ist das Café von Mai bis Oktober geöffnet; grundsätzlich orientiert es sich an den Sommermonaten, genaue Zeiträume werden jeweils aktuell bekannt gegeben. Ein Plus für Familien: Während Erwachsene entspannen, können Kinder im sicher umzäunten Gartenspielbereich unmittelbar nebenan spielen. Durch die räumliche Nähe bleibt die Aufsicht unkompliziert, und alle Generationen finden in kurzer Distanz genau das, was ihnen gut tut.
Der Museumsspielplatz selbst ist saisonal nutzbar – in der Regel von April bis Oktober – und ergänzt die Ausstellung mit Bewegung, Geschicklichkeit und Spaß. Unterschiedliche Spielgeräte laden zum Ausprobieren ein; die Gestaltung orientiert sich an historischen Spielideen, sodass auch hier ein leiser Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht. Für Eltern bedeutet das: Es gibt nicht nur Anschauung, sondern auch Aktivität. Wer mit Freunden oder Verwandten unterwegs ist, kann die Pausen abwechslungsreich aufteilen – die einen sehen sich einzelne Etagen an, die anderen nutzen den Außenbereich oder das Café. Praktisch ist zudem, dass das Café – je nach Saison – auch ohne Museumsticket zugänglich ist. So bietet der Innenhof eine gute Option für Treffpunkte, kleine Familienfeiern oder das Verschnaufen nach einem Stadtspaziergang.
Gerade an warmen Wochenenden und in den Ferien ist der Innenhof beliebt. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kommt möglichst früh oder plant den Café-Besuch in Randzeiten. Das Team vor Ort gibt gerne Auskunft, wenn Allergien, vegetarische oder vegane Wünsche zu berücksichtigen sind. Da der Außenbereich wetterabhängig ist, empfiehlt sich bei unsicherer Prognose ein kurzer Blick auf die Museumsseite oder eine telefonische Nachfrage am Besuchstag. In jedem Fall gilt: Das Zusammenspiel aus Ausstellung, Spielplatz und Café macht das Spielzeugmuseum zu einem vielseitigen Ziel, das Kultur, Genuss und Familienfreundlichkeit unter freiem Himmel vereint.
Adresse, Tickets, Shop und Service
Die offizielle Anschrift lautet: Spielzeugmuseum (Museum Lydia Bayer), Karlstraße 13–15, 90403 Nürnberg. Anfragen an die Kasse und Information sind telefonisch unter +49 (0)911 231-3164 möglich. Tickets werden direkt an der Museumskasse verkauft. Neben Barzahlung sind ec Cash und gängige Kreditkarten (z. B. VISA, VISA Electron, Maestro) akzeptiert; in Ausnahmefällen – etwa bei Gruppenführungen – ist auch eine Abrechnung auf Rechnung möglich. Wer mehrere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg an einem Tag besichtigen möchte, nutzt die Tageskarte-Option mit 4,00 EUR Aufpreis auf das Basisticket des Spielzeugmuseums. Inhaberinnen und Inhaber der Nürnberg Card haben freien Eintritt. Für Fragen rund um Führungen lohnt sich eine rechtzeitige Anfrage; auf Wunsch sind Gruppenführungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten buchbar, dann erhöht sich die Führungsgebühr.
Für Komfort sorgen Garderoben-Schließfächer, die mit einer 1- oder 2-Euro-Münze funktionieren. Die Ausstellung ist barrierefrei: Ein Aufzug verbindet die Ebenen, und eine behindertengerechte Toilette steht zur Verfügung. Assistenzhunde sind zugelassen; andere Hunde dürfen – wie in allen Häusern der Museen der Stadt Nürnberg – nicht mit in die Ausstellungen. Für internationale Gäste bietet sich der Audioguide an, der laut Tourismusinformation in zahlreichen Sprachen verfügbar ist, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Tschechisch, Polnisch und Japanisch. Im Museum selbst variiert die Aufenthaltsdauer: Offiziell wird kommuniziert, dass ein Besuch zwischen einer Stunde und einem ganzen Tag dauern kann – je nachdem, wie intensiv man die Ausstellungen, Spielflächen, Sonderpräsentationen, den Hof und das Café nutzt.
Rund um die Weihnachtszeit lässt sich der Museumsbesuch hervorragend mit dem Nürnberger Christkindlesmarkt verbinden. In dieser Phase ist das Haus zusätzlich montags geöffnet (10–17 Uhr), was insbesondere Auswärtigen die Planung erleichtert. Wer während stark besuchter Zeiträume unterwegs ist, profitiert vom Parkhaus gegenüber und von der guten ÖPNV-Anbindung. Informationen zu Stellenangeboten – falls man sich beruflich für die Museen der Stadt Nürnberg interessiert – veröffentlicht die Stadt zentral im Karriereportal; dort erscheinen auch Vakanzen in den einzelnen Museumshäusern. Für Fragen zu Programmen, Ferienaktionen und Familienangeboten helfen die Museumshotline sowie die städtischen Informationsseiten weiter. Und falls Sie sich ein Andenken wünschen: Kataloge, Publikationen oder kleine Mitbringsel erfragen Sie am besten direkt an der Kasse – das Team berät, welche Titel und Produkte aktuell verfügbar sind.
Leitung und Geschichte des Hauses
Das Spielzeugmuseum trägt in seiner offiziellen Bezeichnung den Namenszusatz „Museum Lydia Bayer“ – eine Hommage an die Sammlerfamilie, deren Engagement die Anfänge des Hauses prägte. Der Grundstock entstand aus der Sammlung von Lydia und Paul Bayer, die bereits in den 1920er-Jahren Spielzeug als bedeutendes Kulturgut verstanden und systematisch zusammentrugen. Heute zeigt das Museum einen breiten Überblick über die Kulturgeschichte des Spielens mit einem Schwerpunkt auf den letzten beiden Jahrhunderten. Dabei ist die Rolle Nürnbergs als traditionelle Spielzeugstadt klar erkennbar: Zahlreiche lokale Manufakturen und Hersteller haben das Gesicht der Branche mitgeprägt, was sich in Themenräumen und Exponaten widerspiegelt – von Blechspielzeug und Zinnfiguren über Puppenstuben bis hin zu Marken, mit denen viele Besucherinnen und Besucher aufgewachsen sind.
Geleitet wird das Haus von Prof. Dr. Karin Falkenberg. Unter ihrer Verantwortung wurden in den vergangenen Jahren sowohl Ausstellungen weiterentwickelt als auch Kooperationsprojekte vorangetrieben – von wissenschaftlicher Zusammenarbeit über Nachhaltigkeitsinitiativen bis hin zu Programmen der kulturellen Bildung. Das Gebäude selbst, mit einer markanten Renaissance-Fassade, verankert das Museum architektonisch in der Altstadt. Im Inneren verbinden sich historische Räume mit zeitgemäßer Vermittlung. Wie groß der Sammlungsreichtum tatsächlich ist, bemerkt man schnell: Nur ein Teil der Bestände kann gleichzeitig gezeigt werden; der Rest ruht im Depot oder wird in wechselnden Präsentationen sichtbar. Das kuratorische Konzept legt Wert auf Anschaulichkeit, Kontext und lebensnahe Bezüge – Spielzeug erscheint nicht nur als Objekt, sondern als Spiegel von Technikgeschichte, Gesellschaft und Kindheit.
Mit der warmen Jahreszeit rücken Hof, Café und Spielplatz stärker in den Fokus; im Advent wiederum schafft die Nähe zum Hauptmarkt die Gelegenheit, Museumsbesuch und Weihnachtsmarkterlebnis zu kombinieren. Diese saisonale Dynamik ist Teil der besonderen Anziehungskraft des Hauses. Familien, Schulklassen, Touristinnen und Touristen finden hier gleichermaßen eine verlässliche Adresse: leicht erreichbar, klar organisiert, mit fairen Preisen und vielen Services. Wer tiefer einsteigen möchte, nutzt Audioguides oder Führungen; wer mit Kindern kommt, profitiert von Spielflächen und Geburtstagsangeboten; wer Ruhe sucht, findet sie im Innenhof unter Arkaden und Bäumen. So entsteht ein vielseitiger Ort, der Vergangenheit und Gegenwart auf Augenhöhe zusammenbringt – genau dort, wo Nürnberg seit Jahrhunderten über Spielzeug spricht: mitten in der Altstadt, gleich beim Hauptmarkt.
Quellen:
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Öffnungszeiten (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Eintrittspreise (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Adresse & Anfahrt (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Kontakt & Leitung (Offizielle Website)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Café im Innenhof (Offizielle Website)
- Tourismus Nürnberg – Spielzeugmuseum (Amtliche Tourismusinformation)
- Stadt Nürnberg – Kindergeburtstag im Spielzeugmuseum (Jugendamt)
- Spielzeugmuseum Nürnberg – Service & FAQ (Offizielle Website)
- Christkindlesmarkt-Portal – Spielzeugmuseum Nürnberg
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
M. A.
2. Dezember 2025
Schönes Museum, auch für Erwachsene. Man erinnert sich an die eigene Kindheit zurück und entdeckt auch das eine oder andere Spielzeug wieder, das man vielleicht selbst hatte. Durchgang dauert ca. 2,5 Stunden. Kostenlose Garderobe ist vorhanden. Zum Parken empfehlen wir gleich das Parkhaus nebenan "Am Hauptmarkt".
Prinzessin (Prinzessin)
19. Dezember 2025
Ein sehr interessantes Museum für Erwachsene. Ich habe im vierten Stock angefangen mit Audio Guide. Sehr zu empfehlen.
Prof. Dr. Simon Wilhelm Kolbe
20. Dezember 2025
Das Personal ist absolut höflich und wir wurden als Gruppe mit Studierenden sehr gut in Empfang genommen. Das Museum selbst ist sehr interessant und bietet für alle Altersgruppen etwas zum Sehen und Staunen. Ganz besonders ist der Bereich, in dem selbst gespielt werden kann. Das Museum ist schon einige Jahre alt, was man an der einen oder anderen Ecke oder in den Toiletten sieht. Darüber kann man hinwegsehen. Wer in Nürnberg ist, sollte das Museum nicht verpassen.
Elena Dupper
14. Oktober 2025
Eine wunderbare Gelegenheit, die Kindheit noch einmal zu erleben ... Die faszinierenden Exponate lassen niemanden kalt. Mein 12-jähriger Sohn sagte, dass er nach dem Museumsbesuch darüber nachdachte, wie viel Zeit wir mit unseren Smartphones verbringen ... Es stellt sich heraus, dass es neben dem Handy noch viele weitere interessante Dinge gibt...
Heinz Könitzer
29. August 2025
Sehr interessantes und schönes Museum mit vielen tollen Ausstellungsstücken !! Hätte gedacht, dass es noch größer sei, aber auch so hat es gepasst. Wer Spielsachen liebt und je nach Alter in Erinnerungen schwelgen will, ist hier genau richtig !! Hat uns gut gefallen und ist empfehlenswert !!
