
Fürth
Burg 17, 90403 Nürnberg, Deutschland
Kaiserburg Nürnberg | Öffnungszeiten & Eintritt
Die Kaiserburg Nürnberg thront auf dem Sandsteinrücken über der Altstadt und gehört zu den bedeutendsten Burganlagen Deutschlands. Als ehemalige Kaiserpfalz bündelt sie auf engem Raum faszinierende Geschichte, eindrucksvolle Architektur und eindrucksvolle Ausblicke über Nürnberg. Besucherinnen und Besucher erleben im Palas mit Doppelkapelle, im Kaiserburg-Museum, auf dem Sinwellturm und am Tiefen Brunnen die wichtigsten Stationen des Ortes – vom mittelalterlichen Machtzentrum bis zum städtischen Wahrzeichen von heute. Praktische Informationen wie saisonale Öffnungszeiten, Eintrittspreise und die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind klar geregelt; Tickets erhält man vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof. Für Kulturfans bietet der Rittersaal zudem eine besondere Bühne für stimmungsvolle Konzertformate bei Kerzenschein. Wer eine Pause braucht, findet im Burg Café Beer eine bewirtschaftete Einkehr direkt am Burghof; in den historischen Kaiserstallungen verknüpft die Kultur|Jugendherberge modernes Übernachten mit Tagungsräumen. Dieser Guide fasst alles zusammen, was du für einen gelungenen Besuch brauchst – von der besten Besuchszeit über barrierefreie Zugänge bis zu Tipps für Konzerte und Familien.
Öffnungszeiten der Kaiserburg Nürnberg
Die Besuchszeiten der Kaiserburg orientieren sich an der Jahreszeit und sind einfach zu merken: In der warmen Saison, also von April bis einschließlich September, ist die Burg täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. In der kühleren Jahreszeit, von Oktober bis einschließlich März, gilt täglich die Zeit von 10 bis 16 Uhr. Wichtig für die Tagesplanung ist der letzte Einlass: Er erfolgt etwa 60 Minuten vor Schließung, damit sich der Rundgang durch Palas, Museum und die Außenbereiche entspannt ausgeht. Die Anlage bleibt nur an wenigen Tagen im Jahr geschlossen – konkret am 1. Januar (Neujahr), am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Wer einen Besuch um die Feiertage herum plant, sollte diese Tage fix im Kalender markieren.
Zum Areal zählen saisonal zugängliche Gartenbereiche, die sich besonders für eine Verschnaufpause mit Panorama eignen. Der Burggarten öffnet in der Regel zwischen April und Oktober frühestens ab 8 Uhr und bleibt bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich (spätestens bis 20 Uhr). In den Wintermonaten ist der Burggarten geschlossen. Ein zusätzlicher botanischer Akzent ist der Maria Sibylla Merian-Garten; er ist von April bis September jeweils sonntags und montags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, im Oktober an denselben Wochentagen von 14 bis 16 Uhr und ansonsten (November bis Anfang April) geschlossen. Damit eignet sich die warme Jahreszeit besonders gut, um die Kombination aus Ausstellungen, Turmaufstieg und Gartenbesuch zu genießen.
Praktisch zu wissen: Die Ausstellung im Palas sowie das Kaiserburg-Museum sind ohne Führung zugänglich, was flexible Besuchszeiten ermöglicht. Der Tiefe Brunnen wird aus Sicherheits- und Vermittlungsgründen im Rahmen einer Vorführung gezeigt; die Vorführungen sind im Ticket inkludiert. Wer Menschenansammlungen vermeiden möchte, wählt am besten die frühen Vormittagsstunden oder spätere Nachmittage außerhalb der Feiertage. Auch bei hoher Nachfrage, etwa rund um den Christkindlesmarkt, bleibt der Zugang mit den genannten Zeitfenstern planbar, solange man den letzten Einlass im Blick behält.
Eintritt und Tickets: Museum, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Für den Überblick empfiehlt sich die sogenannte Gesamtkarte ‘Kaiserburg’. Sie umfasst den Palas mit Doppelkapelle und Dauerausstellung, das Kaiserburg-Museum in der Kemenate, die Vorführung am Tiefen Brunnen sowie den Aufstieg auf den Sinwellturm. 2025 kostet die Gesamtkarte 9 € (ermäßigt 8 €). Alternativ sind Teilkarten erhältlich: Palas mit Doppelkapelle und Kaiserburg-Museum 7 € (ermäßigt 6 €) sowie Tiefer Brunnen plus Sinwellturm 4 € (ermäßigt 3 €). Der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten sind frei zugänglich. Wer seinen Burgbesuch mit einem weiteren fränkischen Highlight verbinden möchte, greift zum Kombiticket ‘Kaiserburg + Cadolzburg’ für 14 € (ermäßigt 12 €). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren genießen freien Eintritt – eine gute Option für Familien, die Museum und Freigelände stressfrei kombinieren möchten.
Tickets werden ausschließlich vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof verkauft; eine Online-Vorbestellung ist derzeit nicht möglich. Bezahlt werden kann bequem in bar oder mit Karte (EC und gängige Kreditkarten). Diese Vor-Ort-Lösung hat Vorteile: Man bleibt flexibel bei Wetter, Tagesform und Besuchszeit. Wer die Ausstellung im Palas intensiver erleben will, nutzt den Audioguide. Er ist in mehreren Sprachen erhältlich (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch) und bietet außerdem eine Version für Schüler ab der Mittelstufe. Die Leihgebühr beträgt 2 € pro Person. Besonders anschaulich wird es am Tiefen Brunnen: Der Schacht reicht rund 47 Meter in den Fels; eine Vorführung erklärt Geschichte und Funktion, teils unterstützt durch eine Kamerafahrt, die den Blick in die Tiefe visuell erlebbar macht.
Der Sinwellturm belohnt nach 113 Stufen mit einem eindrucksvollen Stadtrundblick. Wer Kinder dabeihat, sollte die Stufen vorab einplanen; für Kinderwagen ist der Turm nicht geeignet. Gut zu wissen: Die Reihenfolge der Stationen kann flexibel gestaltet werden, etwa zuerst Museum und Palas, dann Turm und Brunnen – oder umgekehrt, je nach Andrang und Wetter. Gruppen können zusätzliche Angebote des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) individuell buchen. So lässt sich der Besuch zu einer kompakten Zeitreise verdichten, die Rüstungen und Waffen, astronomische Instrumente, höfische Repräsentation und Alltagskultur miteinander verknüpft.
Anfahrt und Parken an der Kaiserburg Nürnberg
Die Kaiserburg liegt zentral oberhalb der Nürnberger Altstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich drei wichtige Haltestellen des Nürnberger Nahverkehrs: die U-Bahn-Station ‘Lorenzkirche’, die Bushaltestelle ‘Burgstraße’ sowie die Tram-Haltestelle ‘Tiergärtnertor’. Von dort sind es jeweils nur wenige Minuten zu Fuß bis in den äußeren Burghof. Die Fahrplanauskunft und Tarife stellt die örtliche Verkehrsgesellschaft bereit; für die Anreise aus der Region bietet sich die Bahn mit Anschluss an den ÖPNV an. Wer den Aufstieg zur Burg scheut, wählt einen Fußweg mit moderater Steigung oder plant kurze Pausen an Aussichtspunkten ein – die Wege sind ausgeschildert.
Für die Anfahrt mit dem Auto gilt eine klare Regel: Direkt an der Kaiserburg stehen keine Besucherparkplätze zur Verfügung. Gäste werden gebeten, die ausgeschilderten Parkhäuser in der Innenstadt zu nutzen und den kurzen Fußweg zur Burg einzuplanen. Das spart Suchverkehr auf dem Burgberg und schützt zugleich das historische Ensemble. Eine Ausnahme bilden zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze im äußeren Burghof; sie befinden sich zwischen Burgcafé und Museumskasse. Wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, profitiert außerdem von stufenfreien Zugängen zu zentralen Bereichen wie dem Kassen- und Informationsgebäude, dem Inneren Burghof sowie Teilen des Kaiserburg-Museums (Erdgeschoss). Für den Palas sind der Rittersaal und das Hochzeitszimmer über eine Hebebühne erreichbar; die Doppelkapelle und das Obergeschoss hingegen nur über Treppen.
Der Sinwellturm ist ein historischer Aussichtsturm, dessen Plattform ausschließlich über Treppen erreichbar ist (113 Stufen); Rollstuhlfahrende und Menschen mit Gehhilfen sollten dies bei der Planung berücksichtigen. Am Tiefen Brunnen ermöglicht eine Kamerafahrt auf einem Bildschirm Einblicke in die rund 47 Meter tiefe Schachtsohle, auch wenn der unmittelbare Blick aus dem Rollstuhl in den Schacht nicht möglich ist. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es im Kassenbereich eine induktive Höranlage sowie Audioguides mit Induktionstechnik; für Menschen mit Sehbeeinträchtigung stehen taktile Informationen am Vorplatz zur Verfügung. Wer mit dem Reisebus anreist, nutzt die ausgewiesenen Anfahrts- und Ausstiegsmöglichkeiten in Burgnähe und folgt den Hinweisschildern zur Kasse am Burghof. Insgesamt empfiehlt sich für individuelle Besucher die ÖPNV-Anreise – sie ist stressfrei, nachhaltig und bewahrt die empfindliche Verkehrssituation rund um die Burg.
Rittersaal und Konzerte: Candlelight-Erlebnisse in der Burg
Der historische Rittersaal im Palas ist heute eine besondere Bühne für Konzerte und repräsentative Veranstaltungen. Die Bayerische Schlösserverwaltung weist für den Saal eine Höchstbelegung von bis zu 300 Personen bei Stehempfängen und etwa 250 Plätzen in Reihenbestuhlung (ohne Podium) aus. Genutzt wird der Raum unter anderem für Konzertreihen, die die eindrucksvolle Saalarchitektur und Akustik stimmungsvoll einbeziehen. Dazu zählen die beliebten Candlelight-Formate, die bei Kerzenschein mit Streichquartett oder Klavier bekannte Klassik- und Popprogramme interpretieren. Diese Konzerte dauern in der Regel etwa 60 Minuten ohne Pause; der Einlass beginnt rund 30 Minuten vor Konzertbeginn, verspäteter Einlass ist meist nicht möglich, und die Platzwahl erfolgt innerhalb der beim Ticketkauf gewählten Zone nach dem Prinzip ‘freie Platzwahl’ beim Eintreffen.
Für Veranstalter ist der Rittersaal eine hochwertige Eventfläche mit historischem Ambiente. Vermietet wird er in der Regel für Firmenveranstaltungen, Konzerte, Bankette und Stehempfänge; private Anmietungen sind nicht vorgesehen. Der Innere Burghof kann – in Kombination mit dem Rittersaal – ebenfalls genutzt werden und bietet als Open-Air-Fläche Platz für größere Stehempfänge. Neben den denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen gelten organisatorische Vorgaben, die Sicherheit, Brandschutz und den Schutz der originalen Innenraumsubstanz gewährleisten. Wer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Konzerte bewerben möchte, muss ein reguläres Genehmigungs- und Mietschema beachten; bei zugänglichen Events mit öffentlichem Vorverkauf können gesonderte Tarife zur Anwendung kommen.
Als Besuchererlebnis ergänzen die Kerzenkonzerte die klassische Burgentdeckung um eine emotionale Note. Ein abendlicher Spaziergang durch den Burghof, gefolgt von Musik im historischen Saal, lässt die Räume anders wirken als tagsüber – die visuelle Tiefe des Raumes, die Holzdecken, die Wände und der Blick zurück in den Hof. Wer Konzert und Burgbesuch kombinieren möchte, plant tagsüber Museum, Turm und Brunnen ein und kommt abends für das Konzert erneut in die Burg. Zu beachten ist, dass Konzerttickets eigenständig über die jeweiligen Anbieter verkauft werden und nicht an der Museumskasse erhältlich sind; für die Museumsausstellungen und Aussichtspunkte gilt weiterhin das Tages- bzw. Kombiticket der Kaiserburg.
Geschichte und Innenräume: Palas, Doppelkapelle, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Die Kaiserburg ist ein Kernort mittelalterlicher Reichsgeschichte. In schriftlichen Quellen taucht sie im Jahr 1105 auf; zwischen etwa 1050 und 1571 residierten alle römisch-deutschen Kaiser zumindest zeitweise in Nürnberg. Der Palas mit seinen Repräsentationsräumen – darunter der Rittersaal – war Ort für Gesandtschaften, Audienzen und Gerichtstage. Ein besonderes architektonisches Ensemble bildet die Doppelkapelle aus der Romanik, die das hierarchische Raumdenken der Zeit sichtbar macht. Der benachbarte Sinwellturm ist ein markanter Rundturm, der nach 113 Stufen eine der besten Aussichten auf Stadt und Umland bietet. Im Zentrum der Vorburg liegt der Tiefe Brunnen, dessen Schacht rund 47 Meter in den Fels getrieben wurde und die autarke Wasserversorgung der Burg sicherstellte. Die Vorführung am Brunnen erschließt anschaulich die Funktionsweise und die Bedeutung dieser Anlage in Belagerungszeiten.
Das Kaiserburg-Museum in der Kemenate ist eine Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums. Die Dauerausstellung verbindet Objekte der Waffengeschichte – von Schwertern über Rüstungen bis zu Reitausrüstung – mit Zeugnissen höfischer und städtischer Kultur. Ein eigenständiger Themenblick widmet sich der Forschungsgeschichte sowie der wissenschaftlichen Nutzung der Burg in der Frühen Neuzeit: Der Nürnberger Astronom Georg Christoph Eimmart richtete ab 1678 auf der Burg ein Observatorium ein, dessen Instrumente – darunter eine beeindruckende Armillarsphäre aus dem Jahr 1680 – exemplarisch die naturwissenschaftliche Neugier der Zeit sichtbar machen. Seit 2013 ist das Museum baulich in einen Rundgang eingebunden, der die von der Schlösserverwaltung bespielten Innenräume mit der Waffensammlung verknüpft; so lässt sich die Burganlage ohne bauliche Barrieren zwischen den Teilstationen erleben, soweit es die historischen Treppen erlaubt.
Für die Orientierung hilft ein einfacher Plan: Äußerer Burghof mit Kasse und Burgcafé, Innerer Burghof als Zentrum der Innenräume, Palas mit Doppelkapelle und Rittersaal auf der einen Seite, Kemenate mit Kaiserburg-Museum auf der anderen Seite; der Sinwellturm erhebt sich als Aussichtspunkt, der Tiefe Brunnen liegt zentral in der Vorburg. Ergänzend öffnen saisonal der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten. Wer tiefer einsteigen will, nutzt den mehrsprachigen Audioguide; er liefert Hintergrund zu Architektur, Nutzungsgeschichte und zu markanten Details wie den spätgotischen Ergänzungen oder repräsentativen Bildwerken. Mit diesem Wissen im Ohr wird der Blick vom Turm über die Stadt – von den Kirchtürmen bis zur Stadtmauer – zu einer Zeitreise über fast ein Jahrtausend.
Essen, Gaststätte und Jugendherberge: Burg Café Beer und Kaiserstallungen
Direkt im Burghof betreibt die Bayerische Schlösserverwaltung eine verpachtete Gaststätte: das Burg Café Beer an der Adresse ‘Auf der Burg 13’. Es ist eine praktische Anlaufstelle für Kaffee, Kuchen und kleine Speisen – ideal, um vor dem Turmaufstieg Energie zu tanken oder den Burgbesuch ausklingen zu lassen. Die Öffnungszeiten sind saisonal: In der Regel April bis September von 10 bis 18 Uhr und Oktober bis März von 10 bis 17 Uhr. Für den barrierefreien Besuch stehen ein stufenloser Zugang und eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung. Wer mit Familie oder Gruppe unterwegs ist, findet hier unkompliziert eine Pause zwischen Museum, Brunnenvorführung und Turm. Das Café liegt nur wenige Schritte von der Kasse entfernt, sodass sich Wartezeiten – etwa bis zur nächsten Brunnenvorführung – angenehm überbrücken lassen.
Ein zweites markantes Angebot ist die Kultur|Jugendherberge Nürnberg in den historischen Kaiserstallungen. Das spätmittelalterliche Gebäude wurde zum modernen Haus mit Zimmern, Bistro, neun Seminarräumen und dem Eppeleinsaal weiterentwickelt. Der Eppeleinsaal eignet sich für Tagungen und Symposien und fasst bis zu 199 Personen; damit ergänzt er das Veranstaltungsangebot der Burg um eine flexible, zeitgemäß ausgestattete Konferenzfläche. Durch die Lage oberhalb der Altstadt sind kurze Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten garantiert. Für Schulklassen, Familienprogramme oder projektbezogene Aufenthalte bietet die Jugendherberge abgestimmte Pakete an – vom Mittelalter-Quiz durch die Altstadt bis zur kombinierten Besichtigung von Kaiserburg und Cadolzburg. So lässt sich der Bildungs- und Erlebnischarakter des Burgareals mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten verbinden.
Wer darüber hinaus fränkische Küche sucht, findet in der näheren Umgebung der Burg ein breites Angebot an Wirtshäusern und Restaurants; für den unmittelbaren Bereich der Kaiserburg bleibt das Burg Café Beer die offizielle Einkehr. Praktischer Tipp: In Stoßzeiten rund um Feiertage oder bei großen Events empfiehlt sich eine kurze Planung der Pausen – etwa ein früher Mittagsstopp im Café vor dem Turmaufstieg oder eine Kaffeepause zwischen Museum und Brunnenvorführung. In jedem Fall rundet die Kombination aus Burgbesuch, kurzer Stärkung und einem möglichen Abendkonzert im Rittersaal das Erlebnis zu einem stimmigen Tag in Nürnbergs Wahrzeichen ab.
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Eintrittspreise / Tickets
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Anfahrt & Parken
- Bayerische Schlösserverwaltung – Veranstaltungsräume: Rittersaal (Kapazitäten, Nutzung)
- Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg – Kaiserburg (Überblick, 113 Stufen, 47 m Brunnen)
- Germanisches Nationalmuseum – Kaiserburg-Museum (Außenstelle, Inhalte, Öffnungszeiten)
- Fever – Candlelight: Romantische Klassiker (Ort: Rittersaal der Kaiserburg Nürnberg)
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Gaststätte Burg Café Beer
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Kaiserburg Nürnberg | Öffnungszeiten & Eintritt
Die Kaiserburg Nürnberg thront auf dem Sandsteinrücken über der Altstadt und gehört zu den bedeutendsten Burganlagen Deutschlands. Als ehemalige Kaiserpfalz bündelt sie auf engem Raum faszinierende Geschichte, eindrucksvolle Architektur und eindrucksvolle Ausblicke über Nürnberg. Besucherinnen und Besucher erleben im Palas mit Doppelkapelle, im Kaiserburg-Museum, auf dem Sinwellturm und am Tiefen Brunnen die wichtigsten Stationen des Ortes – vom mittelalterlichen Machtzentrum bis zum städtischen Wahrzeichen von heute. Praktische Informationen wie saisonale Öffnungszeiten, Eintrittspreise und die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind klar geregelt; Tickets erhält man vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof. Für Kulturfans bietet der Rittersaal zudem eine besondere Bühne für stimmungsvolle Konzertformate bei Kerzenschein. Wer eine Pause braucht, findet im Burg Café Beer eine bewirtschaftete Einkehr direkt am Burghof; in den historischen Kaiserstallungen verknüpft die Kultur|Jugendherberge modernes Übernachten mit Tagungsräumen. Dieser Guide fasst alles zusammen, was du für einen gelungenen Besuch brauchst – von der besten Besuchszeit über barrierefreie Zugänge bis zu Tipps für Konzerte und Familien.
Öffnungszeiten der Kaiserburg Nürnberg
Die Besuchszeiten der Kaiserburg orientieren sich an der Jahreszeit und sind einfach zu merken: In der warmen Saison, also von April bis einschließlich September, ist die Burg täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. In der kühleren Jahreszeit, von Oktober bis einschließlich März, gilt täglich die Zeit von 10 bis 16 Uhr. Wichtig für die Tagesplanung ist der letzte Einlass: Er erfolgt etwa 60 Minuten vor Schließung, damit sich der Rundgang durch Palas, Museum und die Außenbereiche entspannt ausgeht. Die Anlage bleibt nur an wenigen Tagen im Jahr geschlossen – konkret am 1. Januar (Neujahr), am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Wer einen Besuch um die Feiertage herum plant, sollte diese Tage fix im Kalender markieren.
Zum Areal zählen saisonal zugängliche Gartenbereiche, die sich besonders für eine Verschnaufpause mit Panorama eignen. Der Burggarten öffnet in der Regel zwischen April und Oktober frühestens ab 8 Uhr und bleibt bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich (spätestens bis 20 Uhr). In den Wintermonaten ist der Burggarten geschlossen. Ein zusätzlicher botanischer Akzent ist der Maria Sibylla Merian-Garten; er ist von April bis September jeweils sonntags und montags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, im Oktober an denselben Wochentagen von 14 bis 16 Uhr und ansonsten (November bis Anfang April) geschlossen. Damit eignet sich die warme Jahreszeit besonders gut, um die Kombination aus Ausstellungen, Turmaufstieg und Gartenbesuch zu genießen.
Praktisch zu wissen: Die Ausstellung im Palas sowie das Kaiserburg-Museum sind ohne Führung zugänglich, was flexible Besuchszeiten ermöglicht. Der Tiefe Brunnen wird aus Sicherheits- und Vermittlungsgründen im Rahmen einer Vorführung gezeigt; die Vorführungen sind im Ticket inkludiert. Wer Menschenansammlungen vermeiden möchte, wählt am besten die frühen Vormittagsstunden oder spätere Nachmittage außerhalb der Feiertage. Auch bei hoher Nachfrage, etwa rund um den Christkindlesmarkt, bleibt der Zugang mit den genannten Zeitfenstern planbar, solange man den letzten Einlass im Blick behält.
Eintritt und Tickets: Museum, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Für den Überblick empfiehlt sich die sogenannte Gesamtkarte ‘Kaiserburg’. Sie umfasst den Palas mit Doppelkapelle und Dauerausstellung, das Kaiserburg-Museum in der Kemenate, die Vorführung am Tiefen Brunnen sowie den Aufstieg auf den Sinwellturm. 2025 kostet die Gesamtkarte 9 € (ermäßigt 8 €). Alternativ sind Teilkarten erhältlich: Palas mit Doppelkapelle und Kaiserburg-Museum 7 € (ermäßigt 6 €) sowie Tiefer Brunnen plus Sinwellturm 4 € (ermäßigt 3 €). Der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten sind frei zugänglich. Wer seinen Burgbesuch mit einem weiteren fränkischen Highlight verbinden möchte, greift zum Kombiticket ‘Kaiserburg + Cadolzburg’ für 14 € (ermäßigt 12 €). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren genießen freien Eintritt – eine gute Option für Familien, die Museum und Freigelände stressfrei kombinieren möchten.
Tickets werden ausschließlich vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof verkauft; eine Online-Vorbestellung ist derzeit nicht möglich. Bezahlt werden kann bequem in bar oder mit Karte (EC und gängige Kreditkarten). Diese Vor-Ort-Lösung hat Vorteile: Man bleibt flexibel bei Wetter, Tagesform und Besuchszeit. Wer die Ausstellung im Palas intensiver erleben will, nutzt den Audioguide. Er ist in mehreren Sprachen erhältlich (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch) und bietet außerdem eine Version für Schüler ab der Mittelstufe. Die Leihgebühr beträgt 2 € pro Person. Besonders anschaulich wird es am Tiefen Brunnen: Der Schacht reicht rund 47 Meter in den Fels; eine Vorführung erklärt Geschichte und Funktion, teils unterstützt durch eine Kamerafahrt, die den Blick in die Tiefe visuell erlebbar macht.
Der Sinwellturm belohnt nach 113 Stufen mit einem eindrucksvollen Stadtrundblick. Wer Kinder dabeihat, sollte die Stufen vorab einplanen; für Kinderwagen ist der Turm nicht geeignet. Gut zu wissen: Die Reihenfolge der Stationen kann flexibel gestaltet werden, etwa zuerst Museum und Palas, dann Turm und Brunnen – oder umgekehrt, je nach Andrang und Wetter. Gruppen können zusätzliche Angebote des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) individuell buchen. So lässt sich der Besuch zu einer kompakten Zeitreise verdichten, die Rüstungen und Waffen, astronomische Instrumente, höfische Repräsentation und Alltagskultur miteinander verknüpft.
Anfahrt und Parken an der Kaiserburg Nürnberg
Die Kaiserburg liegt zentral oberhalb der Nürnberger Altstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich drei wichtige Haltestellen des Nürnberger Nahverkehrs: die U-Bahn-Station ‘Lorenzkirche’, die Bushaltestelle ‘Burgstraße’ sowie die Tram-Haltestelle ‘Tiergärtnertor’. Von dort sind es jeweils nur wenige Minuten zu Fuß bis in den äußeren Burghof. Die Fahrplanauskunft und Tarife stellt die örtliche Verkehrsgesellschaft bereit; für die Anreise aus der Region bietet sich die Bahn mit Anschluss an den ÖPNV an. Wer den Aufstieg zur Burg scheut, wählt einen Fußweg mit moderater Steigung oder plant kurze Pausen an Aussichtspunkten ein – die Wege sind ausgeschildert.
Für die Anfahrt mit dem Auto gilt eine klare Regel: Direkt an der Kaiserburg stehen keine Besucherparkplätze zur Verfügung. Gäste werden gebeten, die ausgeschilderten Parkhäuser in der Innenstadt zu nutzen und den kurzen Fußweg zur Burg einzuplanen. Das spart Suchverkehr auf dem Burgberg und schützt zugleich das historische Ensemble. Eine Ausnahme bilden zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze im äußeren Burghof; sie befinden sich zwischen Burgcafé und Museumskasse. Wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, profitiert außerdem von stufenfreien Zugängen zu zentralen Bereichen wie dem Kassen- und Informationsgebäude, dem Inneren Burghof sowie Teilen des Kaiserburg-Museums (Erdgeschoss). Für den Palas sind der Rittersaal und das Hochzeitszimmer über eine Hebebühne erreichbar; die Doppelkapelle und das Obergeschoss hingegen nur über Treppen.
Der Sinwellturm ist ein historischer Aussichtsturm, dessen Plattform ausschließlich über Treppen erreichbar ist (113 Stufen); Rollstuhlfahrende und Menschen mit Gehhilfen sollten dies bei der Planung berücksichtigen. Am Tiefen Brunnen ermöglicht eine Kamerafahrt auf einem Bildschirm Einblicke in die rund 47 Meter tiefe Schachtsohle, auch wenn der unmittelbare Blick aus dem Rollstuhl in den Schacht nicht möglich ist. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es im Kassenbereich eine induktive Höranlage sowie Audioguides mit Induktionstechnik; für Menschen mit Sehbeeinträchtigung stehen taktile Informationen am Vorplatz zur Verfügung. Wer mit dem Reisebus anreist, nutzt die ausgewiesenen Anfahrts- und Ausstiegsmöglichkeiten in Burgnähe und folgt den Hinweisschildern zur Kasse am Burghof. Insgesamt empfiehlt sich für individuelle Besucher die ÖPNV-Anreise – sie ist stressfrei, nachhaltig und bewahrt die empfindliche Verkehrssituation rund um die Burg.
Rittersaal und Konzerte: Candlelight-Erlebnisse in der Burg
Der historische Rittersaal im Palas ist heute eine besondere Bühne für Konzerte und repräsentative Veranstaltungen. Die Bayerische Schlösserverwaltung weist für den Saal eine Höchstbelegung von bis zu 300 Personen bei Stehempfängen und etwa 250 Plätzen in Reihenbestuhlung (ohne Podium) aus. Genutzt wird der Raum unter anderem für Konzertreihen, die die eindrucksvolle Saalarchitektur und Akustik stimmungsvoll einbeziehen. Dazu zählen die beliebten Candlelight-Formate, die bei Kerzenschein mit Streichquartett oder Klavier bekannte Klassik- und Popprogramme interpretieren. Diese Konzerte dauern in der Regel etwa 60 Minuten ohne Pause; der Einlass beginnt rund 30 Minuten vor Konzertbeginn, verspäteter Einlass ist meist nicht möglich, und die Platzwahl erfolgt innerhalb der beim Ticketkauf gewählten Zone nach dem Prinzip ‘freie Platzwahl’ beim Eintreffen.
Für Veranstalter ist der Rittersaal eine hochwertige Eventfläche mit historischem Ambiente. Vermietet wird er in der Regel für Firmenveranstaltungen, Konzerte, Bankette und Stehempfänge; private Anmietungen sind nicht vorgesehen. Der Innere Burghof kann – in Kombination mit dem Rittersaal – ebenfalls genutzt werden und bietet als Open-Air-Fläche Platz für größere Stehempfänge. Neben den denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen gelten organisatorische Vorgaben, die Sicherheit, Brandschutz und den Schutz der originalen Innenraumsubstanz gewährleisten. Wer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Konzerte bewerben möchte, muss ein reguläres Genehmigungs- und Mietschema beachten; bei zugänglichen Events mit öffentlichem Vorverkauf können gesonderte Tarife zur Anwendung kommen.
Als Besuchererlebnis ergänzen die Kerzenkonzerte die klassische Burgentdeckung um eine emotionale Note. Ein abendlicher Spaziergang durch den Burghof, gefolgt von Musik im historischen Saal, lässt die Räume anders wirken als tagsüber – die visuelle Tiefe des Raumes, die Holzdecken, die Wände und der Blick zurück in den Hof. Wer Konzert und Burgbesuch kombinieren möchte, plant tagsüber Museum, Turm und Brunnen ein und kommt abends für das Konzert erneut in die Burg. Zu beachten ist, dass Konzerttickets eigenständig über die jeweiligen Anbieter verkauft werden und nicht an der Museumskasse erhältlich sind; für die Museumsausstellungen und Aussichtspunkte gilt weiterhin das Tages- bzw. Kombiticket der Kaiserburg.
Geschichte und Innenräume: Palas, Doppelkapelle, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Die Kaiserburg ist ein Kernort mittelalterlicher Reichsgeschichte. In schriftlichen Quellen taucht sie im Jahr 1105 auf; zwischen etwa 1050 und 1571 residierten alle römisch-deutschen Kaiser zumindest zeitweise in Nürnberg. Der Palas mit seinen Repräsentationsräumen – darunter der Rittersaal – war Ort für Gesandtschaften, Audienzen und Gerichtstage. Ein besonderes architektonisches Ensemble bildet die Doppelkapelle aus der Romanik, die das hierarchische Raumdenken der Zeit sichtbar macht. Der benachbarte Sinwellturm ist ein markanter Rundturm, der nach 113 Stufen eine der besten Aussichten auf Stadt und Umland bietet. Im Zentrum der Vorburg liegt der Tiefe Brunnen, dessen Schacht rund 47 Meter in den Fels getrieben wurde und die autarke Wasserversorgung der Burg sicherstellte. Die Vorführung am Brunnen erschließt anschaulich die Funktionsweise und die Bedeutung dieser Anlage in Belagerungszeiten.
Das Kaiserburg-Museum in der Kemenate ist eine Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums. Die Dauerausstellung verbindet Objekte der Waffengeschichte – von Schwertern über Rüstungen bis zu Reitausrüstung – mit Zeugnissen höfischer und städtischer Kultur. Ein eigenständiger Themenblick widmet sich der Forschungsgeschichte sowie der wissenschaftlichen Nutzung der Burg in der Frühen Neuzeit: Der Nürnberger Astronom Georg Christoph Eimmart richtete ab 1678 auf der Burg ein Observatorium ein, dessen Instrumente – darunter eine beeindruckende Armillarsphäre aus dem Jahr 1680 – exemplarisch die naturwissenschaftliche Neugier der Zeit sichtbar machen. Seit 2013 ist das Museum baulich in einen Rundgang eingebunden, der die von der Schlösserverwaltung bespielten Innenräume mit der Waffensammlung verknüpft; so lässt sich die Burganlage ohne bauliche Barrieren zwischen den Teilstationen erleben, soweit es die historischen Treppen erlaubt.
Für die Orientierung hilft ein einfacher Plan: Äußerer Burghof mit Kasse und Burgcafé, Innerer Burghof als Zentrum der Innenräume, Palas mit Doppelkapelle und Rittersaal auf der einen Seite, Kemenate mit Kaiserburg-Museum auf der anderen Seite; der Sinwellturm erhebt sich als Aussichtspunkt, der Tiefe Brunnen liegt zentral in der Vorburg. Ergänzend öffnen saisonal der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten. Wer tiefer einsteigen will, nutzt den mehrsprachigen Audioguide; er liefert Hintergrund zu Architektur, Nutzungsgeschichte und zu markanten Details wie den spätgotischen Ergänzungen oder repräsentativen Bildwerken. Mit diesem Wissen im Ohr wird der Blick vom Turm über die Stadt – von den Kirchtürmen bis zur Stadtmauer – zu einer Zeitreise über fast ein Jahrtausend.
Essen, Gaststätte und Jugendherberge: Burg Café Beer und Kaiserstallungen
Direkt im Burghof betreibt die Bayerische Schlösserverwaltung eine verpachtete Gaststätte: das Burg Café Beer an der Adresse ‘Auf der Burg 13’. Es ist eine praktische Anlaufstelle für Kaffee, Kuchen und kleine Speisen – ideal, um vor dem Turmaufstieg Energie zu tanken oder den Burgbesuch ausklingen zu lassen. Die Öffnungszeiten sind saisonal: In der Regel April bis September von 10 bis 18 Uhr und Oktober bis März von 10 bis 17 Uhr. Für den barrierefreien Besuch stehen ein stufenloser Zugang und eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung. Wer mit Familie oder Gruppe unterwegs ist, findet hier unkompliziert eine Pause zwischen Museum, Brunnenvorführung und Turm. Das Café liegt nur wenige Schritte von der Kasse entfernt, sodass sich Wartezeiten – etwa bis zur nächsten Brunnenvorführung – angenehm überbrücken lassen.
Ein zweites markantes Angebot ist die Kultur|Jugendherberge Nürnberg in den historischen Kaiserstallungen. Das spätmittelalterliche Gebäude wurde zum modernen Haus mit Zimmern, Bistro, neun Seminarräumen und dem Eppeleinsaal weiterentwickelt. Der Eppeleinsaal eignet sich für Tagungen und Symposien und fasst bis zu 199 Personen; damit ergänzt er das Veranstaltungsangebot der Burg um eine flexible, zeitgemäß ausgestattete Konferenzfläche. Durch die Lage oberhalb der Altstadt sind kurze Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten garantiert. Für Schulklassen, Familienprogramme oder projektbezogene Aufenthalte bietet die Jugendherberge abgestimmte Pakete an – vom Mittelalter-Quiz durch die Altstadt bis zur kombinierten Besichtigung von Kaiserburg und Cadolzburg. So lässt sich der Bildungs- und Erlebnischarakter des Burgareals mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten verbinden.
Wer darüber hinaus fränkische Küche sucht, findet in der näheren Umgebung der Burg ein breites Angebot an Wirtshäusern und Restaurants; für den unmittelbaren Bereich der Kaiserburg bleibt das Burg Café Beer die offizielle Einkehr. Praktischer Tipp: In Stoßzeiten rund um Feiertage oder bei großen Events empfiehlt sich eine kurze Planung der Pausen – etwa ein früher Mittagsstopp im Café vor dem Turmaufstieg oder eine Kaffeepause zwischen Museum und Brunnenvorführung. In jedem Fall rundet die Kombination aus Burgbesuch, kurzer Stärkung und einem möglichen Abendkonzert im Rittersaal das Erlebnis zu einem stimmigen Tag in Nürnbergs Wahrzeichen ab.
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Eintrittspreise / Tickets
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Anfahrt & Parken
- Bayerische Schlösserverwaltung – Veranstaltungsräume: Rittersaal (Kapazitäten, Nutzung)
- Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg – Kaiserburg (Überblick, 113 Stufen, 47 m Brunnen)
- Germanisches Nationalmuseum – Kaiserburg-Museum (Außenstelle, Inhalte, Öffnungszeiten)
- Fever – Candlelight: Romantische Klassiker (Ort: Rittersaal der Kaiserburg Nürnberg)
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Gaststätte Burg Café Beer
Kaiserburg Nürnberg | Öffnungszeiten & Eintritt
Die Kaiserburg Nürnberg thront auf dem Sandsteinrücken über der Altstadt und gehört zu den bedeutendsten Burganlagen Deutschlands. Als ehemalige Kaiserpfalz bündelt sie auf engem Raum faszinierende Geschichte, eindrucksvolle Architektur und eindrucksvolle Ausblicke über Nürnberg. Besucherinnen und Besucher erleben im Palas mit Doppelkapelle, im Kaiserburg-Museum, auf dem Sinwellturm und am Tiefen Brunnen die wichtigsten Stationen des Ortes – vom mittelalterlichen Machtzentrum bis zum städtischen Wahrzeichen von heute. Praktische Informationen wie saisonale Öffnungszeiten, Eintrittspreise und die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind klar geregelt; Tickets erhält man vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof. Für Kulturfans bietet der Rittersaal zudem eine besondere Bühne für stimmungsvolle Konzertformate bei Kerzenschein. Wer eine Pause braucht, findet im Burg Café Beer eine bewirtschaftete Einkehr direkt am Burghof; in den historischen Kaiserstallungen verknüpft die Kultur|Jugendherberge modernes Übernachten mit Tagungsräumen. Dieser Guide fasst alles zusammen, was du für einen gelungenen Besuch brauchst – von der besten Besuchszeit über barrierefreie Zugänge bis zu Tipps für Konzerte und Familien.
Öffnungszeiten der Kaiserburg Nürnberg
Die Besuchszeiten der Kaiserburg orientieren sich an der Jahreszeit und sind einfach zu merken: In der warmen Saison, also von April bis einschließlich September, ist die Burg täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. In der kühleren Jahreszeit, von Oktober bis einschließlich März, gilt täglich die Zeit von 10 bis 16 Uhr. Wichtig für die Tagesplanung ist der letzte Einlass: Er erfolgt etwa 60 Minuten vor Schließung, damit sich der Rundgang durch Palas, Museum und die Außenbereiche entspannt ausgeht. Die Anlage bleibt nur an wenigen Tagen im Jahr geschlossen – konkret am 1. Januar (Neujahr), am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember. Wer einen Besuch um die Feiertage herum plant, sollte diese Tage fix im Kalender markieren.
Zum Areal zählen saisonal zugängliche Gartenbereiche, die sich besonders für eine Verschnaufpause mit Panorama eignen. Der Burggarten öffnet in der Regel zwischen April und Oktober frühestens ab 8 Uhr und bleibt bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich (spätestens bis 20 Uhr). In den Wintermonaten ist der Burggarten geschlossen. Ein zusätzlicher botanischer Akzent ist der Maria Sibylla Merian-Garten; er ist von April bis September jeweils sonntags und montags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, im Oktober an denselben Wochentagen von 14 bis 16 Uhr und ansonsten (November bis Anfang April) geschlossen. Damit eignet sich die warme Jahreszeit besonders gut, um die Kombination aus Ausstellungen, Turmaufstieg und Gartenbesuch zu genießen.
Praktisch zu wissen: Die Ausstellung im Palas sowie das Kaiserburg-Museum sind ohne Führung zugänglich, was flexible Besuchszeiten ermöglicht. Der Tiefe Brunnen wird aus Sicherheits- und Vermittlungsgründen im Rahmen einer Vorführung gezeigt; die Vorführungen sind im Ticket inkludiert. Wer Menschenansammlungen vermeiden möchte, wählt am besten die frühen Vormittagsstunden oder spätere Nachmittage außerhalb der Feiertage. Auch bei hoher Nachfrage, etwa rund um den Christkindlesmarkt, bleibt der Zugang mit den genannten Zeitfenstern planbar, solange man den letzten Einlass im Blick behält.
Eintritt und Tickets: Museum, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Für den Überblick empfiehlt sich die sogenannte Gesamtkarte ‘Kaiserburg’. Sie umfasst den Palas mit Doppelkapelle und Dauerausstellung, das Kaiserburg-Museum in der Kemenate, die Vorführung am Tiefen Brunnen sowie den Aufstieg auf den Sinwellturm. 2025 kostet die Gesamtkarte 9 € (ermäßigt 8 €). Alternativ sind Teilkarten erhältlich: Palas mit Doppelkapelle und Kaiserburg-Museum 7 € (ermäßigt 6 €) sowie Tiefer Brunnen plus Sinwellturm 4 € (ermäßigt 3 €). Der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten sind frei zugänglich. Wer seinen Burgbesuch mit einem weiteren fränkischen Highlight verbinden möchte, greift zum Kombiticket ‘Kaiserburg + Cadolzburg’ für 14 € (ermäßigt 12 €). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren genießen freien Eintritt – eine gute Option für Familien, die Museum und Freigelände stressfrei kombinieren möchten.
Tickets werden ausschließlich vor Ort an der Kasse im äußeren Burghof verkauft; eine Online-Vorbestellung ist derzeit nicht möglich. Bezahlt werden kann bequem in bar oder mit Karte (EC und gängige Kreditkarten). Diese Vor-Ort-Lösung hat Vorteile: Man bleibt flexibel bei Wetter, Tagesform und Besuchszeit. Wer die Ausstellung im Palas intensiver erleben will, nutzt den Audioguide. Er ist in mehreren Sprachen erhältlich (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch) und bietet außerdem eine Version für Schüler ab der Mittelstufe. Die Leihgebühr beträgt 2 € pro Person. Besonders anschaulich wird es am Tiefen Brunnen: Der Schacht reicht rund 47 Meter in den Fels; eine Vorführung erklärt Geschichte und Funktion, teils unterstützt durch eine Kamerafahrt, die den Blick in die Tiefe visuell erlebbar macht.
Der Sinwellturm belohnt nach 113 Stufen mit einem eindrucksvollen Stadtrundblick. Wer Kinder dabeihat, sollte die Stufen vorab einplanen; für Kinderwagen ist der Turm nicht geeignet. Gut zu wissen: Die Reihenfolge der Stationen kann flexibel gestaltet werden, etwa zuerst Museum und Palas, dann Turm und Brunnen – oder umgekehrt, je nach Andrang und Wetter. Gruppen können zusätzliche Angebote des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) individuell buchen. So lässt sich der Besuch zu einer kompakten Zeitreise verdichten, die Rüstungen und Waffen, astronomische Instrumente, höfische Repräsentation und Alltagskultur miteinander verknüpft.
Anfahrt und Parken an der Kaiserburg Nürnberg
Die Kaiserburg liegt zentral oberhalb der Nürnberger Altstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich drei wichtige Haltestellen des Nürnberger Nahverkehrs: die U-Bahn-Station ‘Lorenzkirche’, die Bushaltestelle ‘Burgstraße’ sowie die Tram-Haltestelle ‘Tiergärtnertor’. Von dort sind es jeweils nur wenige Minuten zu Fuß bis in den äußeren Burghof. Die Fahrplanauskunft und Tarife stellt die örtliche Verkehrsgesellschaft bereit; für die Anreise aus der Region bietet sich die Bahn mit Anschluss an den ÖPNV an. Wer den Aufstieg zur Burg scheut, wählt einen Fußweg mit moderater Steigung oder plant kurze Pausen an Aussichtspunkten ein – die Wege sind ausgeschildert.
Für die Anfahrt mit dem Auto gilt eine klare Regel: Direkt an der Kaiserburg stehen keine Besucherparkplätze zur Verfügung. Gäste werden gebeten, die ausgeschilderten Parkhäuser in der Innenstadt zu nutzen und den kurzen Fußweg zur Burg einzuplanen. Das spart Suchverkehr auf dem Burgberg und schützt zugleich das historische Ensemble. Eine Ausnahme bilden zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze im äußeren Burghof; sie befinden sich zwischen Burgcafé und Museumskasse. Wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, profitiert außerdem von stufenfreien Zugängen zu zentralen Bereichen wie dem Kassen- und Informationsgebäude, dem Inneren Burghof sowie Teilen des Kaiserburg-Museums (Erdgeschoss). Für den Palas sind der Rittersaal und das Hochzeitszimmer über eine Hebebühne erreichbar; die Doppelkapelle und das Obergeschoss hingegen nur über Treppen.
Der Sinwellturm ist ein historischer Aussichtsturm, dessen Plattform ausschließlich über Treppen erreichbar ist (113 Stufen); Rollstuhlfahrende und Menschen mit Gehhilfen sollten dies bei der Planung berücksichtigen. Am Tiefen Brunnen ermöglicht eine Kamerafahrt auf einem Bildschirm Einblicke in die rund 47 Meter tiefe Schachtsohle, auch wenn der unmittelbare Blick aus dem Rollstuhl in den Schacht nicht möglich ist. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es im Kassenbereich eine induktive Höranlage sowie Audioguides mit Induktionstechnik; für Menschen mit Sehbeeinträchtigung stehen taktile Informationen am Vorplatz zur Verfügung. Wer mit dem Reisebus anreist, nutzt die ausgewiesenen Anfahrts- und Ausstiegsmöglichkeiten in Burgnähe und folgt den Hinweisschildern zur Kasse am Burghof. Insgesamt empfiehlt sich für individuelle Besucher die ÖPNV-Anreise – sie ist stressfrei, nachhaltig und bewahrt die empfindliche Verkehrssituation rund um die Burg.
Rittersaal und Konzerte: Candlelight-Erlebnisse in der Burg
Der historische Rittersaal im Palas ist heute eine besondere Bühne für Konzerte und repräsentative Veranstaltungen. Die Bayerische Schlösserverwaltung weist für den Saal eine Höchstbelegung von bis zu 300 Personen bei Stehempfängen und etwa 250 Plätzen in Reihenbestuhlung (ohne Podium) aus. Genutzt wird der Raum unter anderem für Konzertreihen, die die eindrucksvolle Saalarchitektur und Akustik stimmungsvoll einbeziehen. Dazu zählen die beliebten Candlelight-Formate, die bei Kerzenschein mit Streichquartett oder Klavier bekannte Klassik- und Popprogramme interpretieren. Diese Konzerte dauern in der Regel etwa 60 Minuten ohne Pause; der Einlass beginnt rund 30 Minuten vor Konzertbeginn, verspäteter Einlass ist meist nicht möglich, und die Platzwahl erfolgt innerhalb der beim Ticketkauf gewählten Zone nach dem Prinzip ‘freie Platzwahl’ beim Eintreffen.
Für Veranstalter ist der Rittersaal eine hochwertige Eventfläche mit historischem Ambiente. Vermietet wird er in der Regel für Firmenveranstaltungen, Konzerte, Bankette und Stehempfänge; private Anmietungen sind nicht vorgesehen. Der Innere Burghof kann – in Kombination mit dem Rittersaal – ebenfalls genutzt werden und bietet als Open-Air-Fläche Platz für größere Stehempfänge. Neben den denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen gelten organisatorische Vorgaben, die Sicherheit, Brandschutz und den Schutz der originalen Innenraumsubstanz gewährleisten. Wer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Konzerte bewerben möchte, muss ein reguläres Genehmigungs- und Mietschema beachten; bei zugänglichen Events mit öffentlichem Vorverkauf können gesonderte Tarife zur Anwendung kommen.
Als Besuchererlebnis ergänzen die Kerzenkonzerte die klassische Burgentdeckung um eine emotionale Note. Ein abendlicher Spaziergang durch den Burghof, gefolgt von Musik im historischen Saal, lässt die Räume anders wirken als tagsüber – die visuelle Tiefe des Raumes, die Holzdecken, die Wände und der Blick zurück in den Hof. Wer Konzert und Burgbesuch kombinieren möchte, plant tagsüber Museum, Turm und Brunnen ein und kommt abends für das Konzert erneut in die Burg. Zu beachten ist, dass Konzerttickets eigenständig über die jeweiligen Anbieter verkauft werden und nicht an der Museumskasse erhältlich sind; für die Museumsausstellungen und Aussichtspunkte gilt weiterhin das Tages- bzw. Kombiticket der Kaiserburg.
Geschichte und Innenräume: Palas, Doppelkapelle, Sinwellturm und Tiefer Brunnen
Die Kaiserburg ist ein Kernort mittelalterlicher Reichsgeschichte. In schriftlichen Quellen taucht sie im Jahr 1105 auf; zwischen etwa 1050 und 1571 residierten alle römisch-deutschen Kaiser zumindest zeitweise in Nürnberg. Der Palas mit seinen Repräsentationsräumen – darunter der Rittersaal – war Ort für Gesandtschaften, Audienzen und Gerichtstage. Ein besonderes architektonisches Ensemble bildet die Doppelkapelle aus der Romanik, die das hierarchische Raumdenken der Zeit sichtbar macht. Der benachbarte Sinwellturm ist ein markanter Rundturm, der nach 113 Stufen eine der besten Aussichten auf Stadt und Umland bietet. Im Zentrum der Vorburg liegt der Tiefe Brunnen, dessen Schacht rund 47 Meter in den Fels getrieben wurde und die autarke Wasserversorgung der Burg sicherstellte. Die Vorführung am Brunnen erschließt anschaulich die Funktionsweise und die Bedeutung dieser Anlage in Belagerungszeiten.
Das Kaiserburg-Museum in der Kemenate ist eine Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums. Die Dauerausstellung verbindet Objekte der Waffengeschichte – von Schwertern über Rüstungen bis zu Reitausrüstung – mit Zeugnissen höfischer und städtischer Kultur. Ein eigenständiger Themenblick widmet sich der Forschungsgeschichte sowie der wissenschaftlichen Nutzung der Burg in der Frühen Neuzeit: Der Nürnberger Astronom Georg Christoph Eimmart richtete ab 1678 auf der Burg ein Observatorium ein, dessen Instrumente – darunter eine beeindruckende Armillarsphäre aus dem Jahr 1680 – exemplarisch die naturwissenschaftliche Neugier der Zeit sichtbar machen. Seit 2013 ist das Museum baulich in einen Rundgang eingebunden, der die von der Schlösserverwaltung bespielten Innenräume mit der Waffensammlung verknüpft; so lässt sich die Burganlage ohne bauliche Barrieren zwischen den Teilstationen erleben, soweit es die historischen Treppen erlaubt.
Für die Orientierung hilft ein einfacher Plan: Äußerer Burghof mit Kasse und Burgcafé, Innerer Burghof als Zentrum der Innenräume, Palas mit Doppelkapelle und Rittersaal auf der einen Seite, Kemenate mit Kaiserburg-Museum auf der anderen Seite; der Sinwellturm erhebt sich als Aussichtspunkt, der Tiefe Brunnen liegt zentral in der Vorburg. Ergänzend öffnen saisonal der Burggarten und der Maria Sibylla Merian-Garten. Wer tiefer einsteigen will, nutzt den mehrsprachigen Audioguide; er liefert Hintergrund zu Architektur, Nutzungsgeschichte und zu markanten Details wie den spätgotischen Ergänzungen oder repräsentativen Bildwerken. Mit diesem Wissen im Ohr wird der Blick vom Turm über die Stadt – von den Kirchtürmen bis zur Stadtmauer – zu einer Zeitreise über fast ein Jahrtausend.
Essen, Gaststätte und Jugendherberge: Burg Café Beer und Kaiserstallungen
Direkt im Burghof betreibt die Bayerische Schlösserverwaltung eine verpachtete Gaststätte: das Burg Café Beer an der Adresse ‘Auf der Burg 13’. Es ist eine praktische Anlaufstelle für Kaffee, Kuchen und kleine Speisen – ideal, um vor dem Turmaufstieg Energie zu tanken oder den Burgbesuch ausklingen zu lassen. Die Öffnungszeiten sind saisonal: In der Regel April bis September von 10 bis 18 Uhr und Oktober bis März von 10 bis 17 Uhr. Für den barrierefreien Besuch stehen ein stufenloser Zugang und eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung. Wer mit Familie oder Gruppe unterwegs ist, findet hier unkompliziert eine Pause zwischen Museum, Brunnenvorführung und Turm. Das Café liegt nur wenige Schritte von der Kasse entfernt, sodass sich Wartezeiten – etwa bis zur nächsten Brunnenvorführung – angenehm überbrücken lassen.
Ein zweites markantes Angebot ist die Kultur|Jugendherberge Nürnberg in den historischen Kaiserstallungen. Das spätmittelalterliche Gebäude wurde zum modernen Haus mit Zimmern, Bistro, neun Seminarräumen und dem Eppeleinsaal weiterentwickelt. Der Eppeleinsaal eignet sich für Tagungen und Symposien und fasst bis zu 199 Personen; damit ergänzt er das Veranstaltungsangebot der Burg um eine flexible, zeitgemäß ausgestattete Konferenzfläche. Durch die Lage oberhalb der Altstadt sind kurze Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten garantiert. Für Schulklassen, Familienprogramme oder projektbezogene Aufenthalte bietet die Jugendherberge abgestimmte Pakete an – vom Mittelalter-Quiz durch die Altstadt bis zur kombinierten Besichtigung von Kaiserburg und Cadolzburg. So lässt sich der Bildungs- und Erlebnischarakter des Burgareals mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten verbinden.
Wer darüber hinaus fränkische Küche sucht, findet in der näheren Umgebung der Burg ein breites Angebot an Wirtshäusern und Restaurants; für den unmittelbaren Bereich der Kaiserburg bleibt das Burg Café Beer die offizielle Einkehr. Praktischer Tipp: In Stoßzeiten rund um Feiertage oder bei großen Events empfiehlt sich eine kurze Planung der Pausen – etwa ein früher Mittagsstopp im Café vor dem Turmaufstieg oder eine Kaffeepause zwischen Museum und Brunnenvorführung. In jedem Fall rundet die Kombination aus Burgbesuch, kurzer Stärkung und einem möglichen Abendkonzert im Rittersaal das Erlebnis zu einem stimmigen Tag in Nürnbergs Wahrzeichen ab.
Quellen:
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Öffnungszeiten und Führungen
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Eintrittspreise / Tickets
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Anfahrt & Parken
- Bayerische Schlösserverwaltung – Veranstaltungsräume: Rittersaal (Kapazitäten, Nutzung)
- Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg – Kaiserburg (Überblick, 113 Stufen, 47 m Brunnen)
- Germanisches Nationalmuseum – Kaiserburg-Museum (Außenstelle, Inhalte, Öffnungszeiten)
- Fever – Candlelight: Romantische Klassiker (Ort: Rittersaal der Kaiserburg Nürnberg)
- Bayerische Schlösserverwaltung – Kaiserburg Nürnberg: Gaststätte Burg Café Beer
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Markus M.
1. November 2025
Absolut sehenswert! Selten so eine tolle Anlage gesehen, die noch dazu so vollständig erhalten ist. Bei Anreise mit dem Auto muss man allerdings Glück haben um einen Parkplatz zu finden, meistens sind diese nur für Anwohner, was wir aber völlig okay finden.
Julia Schnülle
1. Dezember 2025
Schöner Blick über Nürnberg grade bei Nacht wenn die Stadt beleuchtet unter einem liegt sehr schöner Anblick. Durch den Weihnachtsmarkt wird der Weg zur Burg auch nicht so lang weil man zwischendurch noch was trinken kann😉 Der Anstieg zur Burg ist ein bisschen anstrengend das es Recht steil bergauf auf geht. Gibt aber einen sehr steilen Weg und einen etwas weniger anstrengenden kann man also je nach Lust und Fitnessgrad selber festlegen. Auf der Burg gibt es ein kleines Café wenn man tagsüber da ist.
B. N.
15. Dezember 2025
Hier kann man Geschichte noch erleben. Sehr zu empfehlen ist eine Führung durch die Burg und für Kinder der Tiefe Brunnen. Der Ausblick von der Burg und noch besser vom Sinnweltturm ist einfach atemberaubend.
Awattar
26. November 2025
Ein Tag im Herzen der Geschichte: Mein Besuch auf der Kaiserburg Nürnberg! Heute habe ich einen wahren Kraftort der europäischen Geschichte besucht: die majestätische Kaiserburg Nürnberg. Schon von Weitem dominiert ihre Silhouette die Altstadt und zeugt von der einstigen Macht und Bedeutung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Burg war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Kaiserresidenzen – Kaiser wie Karl IV. hielten hier oft Reichstage ab! Die Atmosphäre hier oben ist einfach einzigartig. Man spaziert über uralte Pflastersteine, blickt auf massive Wehranlagen und fühlt sich direkt ins Mittelalter zurückversetzt. Für mich war das fast magisch. Ein absolutes Highlight war der Aufstieg auf den Sinwellturm. Die Mühe wird sofort belohnt: Von der Spitze aus hat man einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick auf die Stadt, die sich wie eine Modelleisenbahn unter einem ausbreitet – von den roten Dächern bis zur Lorenzkirche. Ein perfekter Ort für Fotos! Ebenso faszinierend ist die Führung zum Tiefen Brunnen. Es ist kaum zu glauben, dass dieser Brunnen über 50 Meter in den Sandsteinfelsen gegraben wurde, um die Wasserversorgung der Burg zu sichern. Ich war tief beeindruckt von der Ingenieurskunst der damaligen Zeit. Auch die Doppelkapelle mit ihren zwei Stockwerken, eines für den Kaiser und eines für den Hofstaat, ist ein architektonisches Meisterwerk, das man gesehen haben muss. Obwohl Teile der Burg im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurden, ist sie sorgfältig wiederhergestellt worden und steht heute als strahlendes Denkmal da. Wer die Geschichte liebt und einen unvergesslichen Ausblick genießen möchte, dem kann ich einen Besuch der Kaiserburg Nürnberg nur wärmstens empfehlen. Dieser Tag war definitiv ein voller Erfolg!
N i C
5. November 2025
Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt und ein absolutes Muss beim Sightseeing. Sie zählt zu den bedeutendsten Burgen Deutschlands und bietet einen atemberaubenden Blick über Nürnberg – besonders schön bei Sonnenuntergang. Die historische Anlage prägt das Stadtbild und ist nur wenige Gehminuten vom Hauptmarkt und dem berühmten Christkindlesmarkt entfernt. Wer mag, kann auch an einer Führung teilnehmen - mit der Nürnberg Card sogar inklusive. Ein lohnenswerter Besuch für Geschichtsinteressierte und alle, die Nürnberg von oben erleben möchten.
