Ev. Luth. Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
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Fürth

Max-Planck-Straße 15, 90766 Fürth, Deutschland

Ev. Luth. Pfarramt Heilig-Geist-Kirche | Kontakt & Anfahrt

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Heilig Geist in Fürth ist auf der Hardhöhe weit mehr als ein einzelnes Kirchengebäude. Hier treffen sich Pfarramt, Gottesdienstort, Gemeinderäume und vielfältige Stadtteilarbeit an einem Standort, der für viele Menschen im Viertel zu einem vertrauten Anker geworden ist. Seit mehr als fünfzig Jahren findet die Gemeinde auf dem markanten Kirchgelände Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen, und genau daraus entsteht ihr besonderer Charakter: offen, einladend und im Alltag des Stadtteils verankert. Das Gebäudeensemble liegt gut sichtbar an der Max-Planck-Straße 15, die Kirche ist täglich geöffnet und der Standort wird sowohl für stille Besuche als auch für lebendige Gemeindeveranstaltungen genutzt. Wer Orientierung, geistliche Begleitung oder einfach einen verlässlichen Ort in Fürth sucht, findet hier eine Adresse mit klarer Struktur, gut erreichbarer Lage und einer Gemeinde, die Glauben, Musik, Begegnung und soziale Verantwortung bewusst miteinander verbindet. ([fuerth-evangelisch.de](https://www.fuerth-evangelisch.de/fuerth-heilig-geist-kirche))

Anfahrt, Kontakt und Öffnungszeiten in der Max-Planck-Straße

Das Kirchenzentrum und Pfarramt der Heilig-Geist-Kirche liegt in der Max-Planck-Straße 15 in 90766 Fürth auf der Hardhöhe. Die Gemeinde ist telefonisch unter 0911 731703 erreichbar, per Fax unter 0911 757170 und per E-Mail über das Pfarramt kontaktierbar. Auf der Kontaktseite werden außerdem feste Öffnungszeiten für das Pfarramt genannt: Montag von 15:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 09:00 bis 11:00 Uhr, Mittwoch von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:30 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 09:00 bis 11:00 Uhr. Für Besucher ist das hilfreich, weil sich so Seelsorgegespräche, organisatorische Anliegen oder ein kurzer persönlicher Termin gut einplanen lassen. Die Kirche selbst ist laut Dekanatsseite täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, sodass auch außerhalb von Gottesdienstzeiten Raum für einen stillen Besuch bleibt. Wer einen Ort sucht, an dem Verwaltung, Begegnung und geistliches Leben direkt zusammenkommen, findet hier eine sehr klare und benutzerfreundliche Struktur. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/kontakt))

Bei der Anfahrt empfiehlt die Gemeinde für den PKW ausdrücklich die Zufahrt über die Soldnerstraße, beim Fußgängerüberweg an der Mittelschule. Damit ist die Orientierung vor Ort relativ einfach, auch wenn das Kirchenzentrum selbst eher in einem Wohn- und Stadtteilumfeld als an einer großen Hauptverkehrsachse liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Standort ebenfalls gut erreichbar: Die U-Bahn-Linie 1 hält an der Station Hardhöhe, zusätzlich fahren die Buslinien 171 und 176 bis zur Haltestelle Hardhöhe. Genau diese Anbindung macht den Ort für Gemeindemitglieder aus Fürth und dem Umland ebenso interessant wie für Menschen, die wegen Seelsorge, Musik, Familienangeboten oder einer Veranstaltung kommen. Die Hardhöhe ist als Stadtteil deutlich mit der Gemeinde verbunden, und die Adresse fungiert dadurch nicht nur als Postanschrift, sondern als echter Treffpunkt im Alltag. Wer das erste Mal hinfährt, sollte sich einfach an der U-Bahn-Haltestelle und an der Zufahrt über die Soldnerstraße orientieren. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/kontakt))

Geschichte der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe

Die Geschichte der Gemeinde ist vergleichsweise jung, aber in ihrer Entwicklung bemerkenswert. Anfang der 1960er Jahre entstanden in dem neu entwickelten Stadtteil auf der Fürther Hardhöhe zunächst Hauskreise und anschließend Hausgottesdienste. Zuständig war damals Vikar Wilfried von Zitzewitz aus St. Martin. Die Gemeinde wuchs also nicht aus einem alten Dorfkern heraus, sondern in einer Umgebung, in der viele Menschen neu ankamen und erst nach und nach eine gemeinsame Identität aufbauen mussten. Gerade diese Ausgangslage prägt die Heilig-Geist-Gemeinde bis heute: Sie wurde zu einem Ort, an dem Zugezogene, Familien, spätere Flüchtlinge und Menschen mit sehr unterschiedlichen religiösen Erfahrungen miteinander Gemeinde leben. Bereits 1963 wurde die Gemeinde formal selbständig, und am 3. November 1963 erfolgte die Einweihung des Kirchenzentrums. Damit erhielt die Hardhöhe einen festen geistlichen Mittelpunkt, der den schnell wachsenden Stadtteil nicht nur architektonisch, sondern auch sozial und spirituell strukturierte. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Das Kirchengebäude selbst wurde 1962/63 nach den Plänen des Architekten Theo Steinhauser errichtet und ebenfalls am 3. November 1963 eingeweiht. Schon früh kamen weitere prägende Elemente hinzu: 1965 wurde das Geläut auf vier Glocken ergänzt, 1967 folgte der Einbau der Orgel, und in den späteren Jahrzehnten wurden Gemeindehaus, Kirche und Turm mehrfach renoviert. Besonders wichtig war der umfassende Umbau in den Jahren 2012 und 2013. Dabei wurden die Gemeinderäume in das Kirchengebäude integriert, das Kirchenzentrum neu geordnet und die umgebaute Kirche am 3. November 2013 wieder eingeweiht. Für die Gemeinde war das mehr als eine bauliche Maßnahme. Der Standort wurde dadurch kompakter, einladender und vielseitiger nutzbar. Aus einem eher getrennten Ensemble entstand ein Kirchenzentrum, in dem Gottesdienst, Verwaltung, Begegnung, Musik und Gruppenarbeit eng zusammenrücken. Gerade dieser Umbau zeigt, dass die Gemeinde ihre Entwicklung immer wieder an die Bedürfnisse des Stadtteils angepasst hat. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Auch die soziale Seite der Geschichte ist prägend. Die Gemeinde übernahm früh Verantwortung und wurde Trägerin von Kindertagesstätten und eines Hortes. Später kamen die Stadtteilarbeit unter dem Stichwort GeH Hin, der Diakonieverein, die Arbeit der Fürther Tafel und weitere Initiativen hinzu. In der Rückschau wird deutlich, dass Heilig Geist nie nur ein Ort für den sonntäglichen Gottesdienst war, sondern ein Zentrum für ganz unterschiedliche Lebenslagen. Schon in den Anfangsjahren kamen Menschen mit sehr verschiedenen Hintergründen zusammen, darunter Familien aus anderen Stadtteilen, Geflüchtete und spätere Zuzügler aus unterschiedlichen Regionen. Auch Kontakte zu einer Partnergemeinde im tschechischen Pilsen gehören zur Geschichte. Seit den 1970er Jahren spielt außerdem die Eine-Welt-Arbeit eine wichtige Rolle, etwa durch Basare und Solidaritätsaktionen. Das alles zeigt, dass die Heilig-Geist-Gemeinde auf der Hardhöhe nicht nur gebaut, sondern über Jahrzehnte bewusst gestaltet wurde. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Gottesdienste, Taizégebet und geistliches Leben

Der regelmäßige Sonntagsgottesdienst ist das geistliche Zentrum der Gemeinde. Die Glocken läuten um 9:15 Uhr vom Turm, um Menschen auf den Weg zu schicken, und um 9:30 Uhr beginnt der Gottesdienst mit einem kurzen Orgelvorspiel. Danach folgen Gebete, gemeinsames Singen und die Predigt, sodass die Feier etwa eine knappe Stunde dauert. Dieses Format ist bewusst niedrigschwellig und zugleich klar strukturiert: Wer Ruhe sucht, bekommt einen verlässlichen Rahmen, und wer sich stärker beteiligen möchte, findet in der Gottesdienstgestaltung immer wieder Möglichkeiten zur Mitwirkung. Zusätzlich feiert die Gemeinde regelmäßig das Heilige Abendmahl in einem großen Kreis rund um den Altar. Vor und nach dem Gottesdienst ist außerdem der Eine-Welt-Verkauf geöffnet, wodurch der Besuch nicht nur liturgisch, sondern auch sozial und praktisch eingebettet ist. Die Gottesdienste sind damit kein isolierter Programmpunkt, sondern Teil eines lebendigen Gemeindetages, an dem Begegnung, Gebet und Engagement ineinandergreifen. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/gottesdienste))

Ein besonderes Profil erhält das geistliche Leben durch das Taizégebet. Im Wechsel mit den Kirchengemeinden St. Martin und Christkönig findet in der Heilig-Geist-Kirche jeden dritten Monat ein Taizégebet statt. Die Gemeinde beschreibt diese Form ausdrücklich als einen Raum der Versöhnung, getragen von typischen Taizéliedern, Gebeten, Stille und Kerzenlicht. Das passt gut zum Charakter des Ortes: Heilig Geist ist keine laute Event-Location, sondern eine Gemeinde, die bewusst auf Atmosphäre, Sammlung und innere Ruhe setzt. Gerade in einem Stadtteil, in dem viele Menschen im Alltag sehr unterschiedlich unterwegs sind, kann diese Mischung aus Musik, Stille und gemeinsamer Form ein starker Gegenentwurf zur Hektik sein. Wer nach einem Ort für besinnliche Gottesdienste, ökumenische Impulse oder ein ruhigeres geistliches Format sucht, findet hier eine Gemeinde, die klassische Sonntagsliturgie und meditative Elemente sinnvoll miteinander verbindet. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/gottesdienste))

Räume, Foyer, Gemeindesaal und Glockenturm

Der Kirchenraum selbst ist das architektonische Herzstück der Anlage. Besonders prägend ist die Altarwand, eine Betonplastik des Münchner Bildhauers Karlheinz Hofmann. Sie stellt auf einer Fläche von 11 mal 13 Metern das Pfingstwunder dar, also die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger. Die Gestaltung wirkt dabei kraftvoll, aber nicht bedrückend. Gerade dieser Eindruck ist für den Raum wichtig: Er will nicht monumental einschüchtern, sondern geistliche Präsenz sichtbar machen. Dazu kommt die Altarbibel mit der Widmung des früheren Bundeskanzlers Ludwig Erhard, der als Sohn der Stadt Fürth der Gemeinde dieses Geschenk machte. Der Altar selbst besteht aus hellem Travertin, und das Altarkreuz mit drei Bergkristallen markiert den liturgischen Mittelpunkt. Auch die Paramente an Altar und Kanzel tragen zur besonderen Wirkung bei, ebenso der bronzene Leuchter und die Osterkerze, die im Gottesdienst, bei Taufen und beim Abendmahl brennt. Diese Details zeigen, wie sorgfältig der Raum gestaltet wurde und wie stark Symbolik und Material in der Heilig-Geist-Kirche zusammenspielen. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/kirche))

Durch den Umbau 2012/13 entstand zusätzlich eine Taufkapelle. Möglich wurde das, weil die Orgel von der Südseite des Raumes auf die Nordseite verlegt wurde. Dadurch gewann die Kirche eine Empore und darunter einen eigenständigen Taufbereich. Dort steht der Taufstein aus hellem Travertin mit bronzenem Becken, und dahinter befindet sich das einzige Buntfenster der Kirche. Es zeigt eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes und der Taufe sowie eine Wasserfläche, die sich farbig bricht. Zusammen mit der veränderten Raumführung macht diese Lösung deutlich, dass das Kirchenzentrum nicht nur historisch gewachsen, sondern bewusst weiterentwickelt wurde. Die Verbindung von Taufe, Abendmahl und Pfingstmotiv ist hier architektonisch sehr klar lesbar. Gerade Besucher, die sich für Kirchenraum, Kunst und Liturgie interessieren, bekommen an diesem Ort eine selten dichte Verbindung aus theologischer Aussage und räumlicher Gestaltung. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/kirche))

Zum Gebäude gehört außerdem ein Foyer, das nach dem Umbau für Ausstellungen, Empfänge und den regelmäßigen Eine-Welt-Verkauf genutzt wird. Es vermittelt zwischen Kirche und Alltag und ist mit seinem roten Tresen ein sichtbarer Treffpunkt im Haus. Der Gemeindesaal liegt im Obergeschoss des Gemeindezentrums und ist auch per Aufzug erreichbar. Er steht Gemeindegruppen zur Verfügung, wird aber ebenso für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und kleine Konzerte sowie für Sitzungen genutzt. Bei Reihenbestuhlung bietet er Platz für etwa 80 Gäste. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine Teeküche auf derselben Etage. Dadurch ist der Ort funktional sehr vielseitig: Gottesdienste, Gruppenarbeit, Gespräche, kulturelle Formate und interne Treffen können direkt im selben Gebäude stattfinden. Diese Mischung aus Sakralraum, Begegnungszone und Mehrzwecksaal macht die Heilig-Geist-Kirche zu einem erstaunlich flexiblen Standort im Stadtteil. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/gemeindesaal?utm_source=openai))

Orgel, Klang und Glockenturm

Auch musikalisch hat die Heilig-Geist-Kirche ein klares Profil. Die Orgel wurde 1967 von der Firma Steinmeyer & Co. in Oettingen gebaut. Sie verfügt über zwei Manuale und ein Pedal und wird von der Gemeinde ausdrücklich als Instrument verstanden, das den Anforderungen des gottesdienstlichen Gebrauchs genügt. Gerade das ist interessant: Es geht hier nicht um ein reines Konzertmonument, sondern um ein Instrument, das den liturgischen Alltag trägt. Durch den Umbau 2012/13 musste die Orgel verlagert und anschließend neu intoniert werden, damit sie sich wieder gut in den Raum einfügt. Das zeigt, wie ernst die Gemeinde die Verbindung von Architektur und Klang nimmt. Für Gottesdienste, Choralbegleitung und die musikalische Gestaltung des Kirchenjahres ist die Orgel deshalb bis heute ein zentraler Bestandteil des Hauses. Wer sich für Kirchenmusik interessiert, bekommt hier ein historisch gewachsenes, aber funktional weiterentwickeltes Instrument mit klarer Aufgabe im Gemeindeleben. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/musik/orgel))

Der freistehende Glockenturm gehört ebenfalls zum starken Erscheinungsbild des Ensembles. Er ist 30 Meter hoch, aus Sichtbeton gebaut und trägt den Glockenstuhl mit vier Glocken. Von der Plattform darunter hat man einen weiten Blick über das Stadtviertel und bis nach Nürnberg, was den Turm auch zu einem Orientierungspunkt im Stadtbild macht. Die Turmuhr schlägt alle Viertelstunde, außerdem erklingt um 7:00 Uhr und um 18:00 Uhr das Tagesgeläut über die Hardhöhe. Am Sonntag rufen die Glocken die Gemeinde mit den Tönen d, f, g und a zum Gottesdienst. Jede der vier Glocken hat ihre eigene Funktion und Symbolik, sodass der Turm nicht nur akustisch, sondern auch inhaltlich eine wichtige Rolle spielt. Für Besucher, die die Kirche aus der Ferne wahrnehmen, ist das Geläut oft der erste Kontakt. Für die Nachbarschaft ist es Teil des Quartiersrhythmus. So verbindet der Glockenturm Liturgie, Alltag und Stadtteilidentität auf eine sehr anschauliche Weise. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/glockenturm?utm_source=openai))

Kinder, Jugend und Stadtteilarbeit auf der Hardhöhe

Die Heilig-Geist-Gemeinde versteht sich deutlich als Familien- und Stadtteilgemeinde. Auf der Website werden Angebote für Kinder und Familien ausdrücklich hervorgehoben, darunter Krabbelgruppen, Familienkirche, Kindertage und Singschule. Für Kinder und Jugendliche gibt es feste Gruppen und Formate, die Gemeinschaft, Glauben und Musik miteinander verbinden. Die Singschule probt wöchentlich im Gemeindezentrum, und für Jugendliche gibt es Konfi-Kurse, Teenie-Treffs, Youngsters-Gruppen und weitere Angebote, die auf unterschiedliche Altersstufen zugeschnitten sind. Besonders wichtig ist dabei die Haltung: Jugendliche sollen nicht nur teilnehmen, sondern selbst ausprobieren, mitgestalten und Fragen stellen können. Das passt gut zum Charakter der Gemeinde, die ihren Raum bewusst für junge Menschen öffnet und dadurch dauerhaft neue Generationen einbindet. Wer als Familie nach einem Ort sucht, an dem Kinder nicht nur mitgemeint, sondern aktiv willkommen sind, findet hier ein sehr breites und gut vernetztes Angebot. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/leben/kinder-und-familien?utm_source=openai))

Auch im Erwachsenenkreis und in der sozialen Arbeit ist die Gemeinde stark im Stadtteil verankert. Es gibt Seelsorgeangebote, eine offene Haltung für Gespräche und die Bitte, sich bei belastenden Lebenslagen direkt zu melden. Hinzu kommen der Diakonieverein, die Fürther Tafel, die Kooperationen im Hardhöhe-Netzwerk und die Stadtteilarbeit unter GeH Hin. Die Gemeinde versteht sich damit bewusst nicht nur als Ort des Gottesdienstes, sondern als Teil eines sozialen Netzes, das Menschen im Alltag unterstützt. Das zeigt sich auch an den Kitas und dem Hort, die von der Gemeinde getragen werden, sowie an den regelmäßigen Aktivitäten im Bereich Eine Welt und an ökumenischen und nachbarschaftlichen Angeboten. Für die Hardhöhe ist Heilig Geist dadurch ein prägender Ort, an dem Kirche, Sozialarbeit, Musik und Bildung ineinandergreifen. Wer die Location nur als Pfarramt oder Kirche kennt, entdeckt vor Ort ein sehr viel breiteres Profil mit klarer Ausstrahlung in den gesamten Stadtteil. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/seelsorge?utm_source=openai))

Quellen:

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Ev. Luth. Pfarramt Heilig-Geist-Kirche | Kontakt & Anfahrt

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Heilig Geist in Fürth ist auf der Hardhöhe weit mehr als ein einzelnes Kirchengebäude. Hier treffen sich Pfarramt, Gottesdienstort, Gemeinderäume und vielfältige Stadtteilarbeit an einem Standort, der für viele Menschen im Viertel zu einem vertrauten Anker geworden ist. Seit mehr als fünfzig Jahren findet die Gemeinde auf dem markanten Kirchgelände Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen, und genau daraus entsteht ihr besonderer Charakter: offen, einladend und im Alltag des Stadtteils verankert. Das Gebäudeensemble liegt gut sichtbar an der Max-Planck-Straße 15, die Kirche ist täglich geöffnet und der Standort wird sowohl für stille Besuche als auch für lebendige Gemeindeveranstaltungen genutzt. Wer Orientierung, geistliche Begleitung oder einfach einen verlässlichen Ort in Fürth sucht, findet hier eine Adresse mit klarer Struktur, gut erreichbarer Lage und einer Gemeinde, die Glauben, Musik, Begegnung und soziale Verantwortung bewusst miteinander verbindet. ([fuerth-evangelisch.de](https://www.fuerth-evangelisch.de/fuerth-heilig-geist-kirche))

Anfahrt, Kontakt und Öffnungszeiten in der Max-Planck-Straße

Das Kirchenzentrum und Pfarramt der Heilig-Geist-Kirche liegt in der Max-Planck-Straße 15 in 90766 Fürth auf der Hardhöhe. Die Gemeinde ist telefonisch unter 0911 731703 erreichbar, per Fax unter 0911 757170 und per E-Mail über das Pfarramt kontaktierbar. Auf der Kontaktseite werden außerdem feste Öffnungszeiten für das Pfarramt genannt: Montag von 15:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 09:00 bis 11:00 Uhr, Mittwoch von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:30 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 09:00 bis 11:00 Uhr. Für Besucher ist das hilfreich, weil sich so Seelsorgegespräche, organisatorische Anliegen oder ein kurzer persönlicher Termin gut einplanen lassen. Die Kirche selbst ist laut Dekanatsseite täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, sodass auch außerhalb von Gottesdienstzeiten Raum für einen stillen Besuch bleibt. Wer einen Ort sucht, an dem Verwaltung, Begegnung und geistliches Leben direkt zusammenkommen, findet hier eine sehr klare und benutzerfreundliche Struktur. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/kontakt))

Bei der Anfahrt empfiehlt die Gemeinde für den PKW ausdrücklich die Zufahrt über die Soldnerstraße, beim Fußgängerüberweg an der Mittelschule. Damit ist die Orientierung vor Ort relativ einfach, auch wenn das Kirchenzentrum selbst eher in einem Wohn- und Stadtteilumfeld als an einer großen Hauptverkehrsachse liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Standort ebenfalls gut erreichbar: Die U-Bahn-Linie 1 hält an der Station Hardhöhe, zusätzlich fahren die Buslinien 171 und 176 bis zur Haltestelle Hardhöhe. Genau diese Anbindung macht den Ort für Gemeindemitglieder aus Fürth und dem Umland ebenso interessant wie für Menschen, die wegen Seelsorge, Musik, Familienangeboten oder einer Veranstaltung kommen. Die Hardhöhe ist als Stadtteil deutlich mit der Gemeinde verbunden, und die Adresse fungiert dadurch nicht nur als Postanschrift, sondern als echter Treffpunkt im Alltag. Wer das erste Mal hinfährt, sollte sich einfach an der U-Bahn-Haltestelle und an der Zufahrt über die Soldnerstraße orientieren. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/kontakt))

Geschichte der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe

Die Geschichte der Gemeinde ist vergleichsweise jung, aber in ihrer Entwicklung bemerkenswert. Anfang der 1960er Jahre entstanden in dem neu entwickelten Stadtteil auf der Fürther Hardhöhe zunächst Hauskreise und anschließend Hausgottesdienste. Zuständig war damals Vikar Wilfried von Zitzewitz aus St. Martin. Die Gemeinde wuchs also nicht aus einem alten Dorfkern heraus, sondern in einer Umgebung, in der viele Menschen neu ankamen und erst nach und nach eine gemeinsame Identität aufbauen mussten. Gerade diese Ausgangslage prägt die Heilig-Geist-Gemeinde bis heute: Sie wurde zu einem Ort, an dem Zugezogene, Familien, spätere Flüchtlinge und Menschen mit sehr unterschiedlichen religiösen Erfahrungen miteinander Gemeinde leben. Bereits 1963 wurde die Gemeinde formal selbständig, und am 3. November 1963 erfolgte die Einweihung des Kirchenzentrums. Damit erhielt die Hardhöhe einen festen geistlichen Mittelpunkt, der den schnell wachsenden Stadtteil nicht nur architektonisch, sondern auch sozial und spirituell strukturierte. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Das Kirchengebäude selbst wurde 1962/63 nach den Plänen des Architekten Theo Steinhauser errichtet und ebenfalls am 3. November 1963 eingeweiht. Schon früh kamen weitere prägende Elemente hinzu: 1965 wurde das Geläut auf vier Glocken ergänzt, 1967 folgte der Einbau der Orgel, und in den späteren Jahrzehnten wurden Gemeindehaus, Kirche und Turm mehrfach renoviert. Besonders wichtig war der umfassende Umbau in den Jahren 2012 und 2013. Dabei wurden die Gemeinderäume in das Kirchengebäude integriert, das Kirchenzentrum neu geordnet und die umgebaute Kirche am 3. November 2013 wieder eingeweiht. Für die Gemeinde war das mehr als eine bauliche Maßnahme. Der Standort wurde dadurch kompakter, einladender und vielseitiger nutzbar. Aus einem eher getrennten Ensemble entstand ein Kirchenzentrum, in dem Gottesdienst, Verwaltung, Begegnung, Musik und Gruppenarbeit eng zusammenrücken. Gerade dieser Umbau zeigt, dass die Gemeinde ihre Entwicklung immer wieder an die Bedürfnisse des Stadtteils angepasst hat. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Auch die soziale Seite der Geschichte ist prägend. Die Gemeinde übernahm früh Verantwortung und wurde Trägerin von Kindertagesstätten und eines Hortes. Später kamen die Stadtteilarbeit unter dem Stichwort GeH Hin, der Diakonieverein, die Arbeit der Fürther Tafel und weitere Initiativen hinzu. In der Rückschau wird deutlich, dass Heilig Geist nie nur ein Ort für den sonntäglichen Gottesdienst war, sondern ein Zentrum für ganz unterschiedliche Lebenslagen. Schon in den Anfangsjahren kamen Menschen mit sehr verschiedenen Hintergründen zusammen, darunter Familien aus anderen Stadtteilen, Geflüchtete und spätere Zuzügler aus unterschiedlichen Regionen. Auch Kontakte zu einer Partnergemeinde im tschechischen Pilsen gehören zur Geschichte. Seit den 1970er Jahren spielt außerdem die Eine-Welt-Arbeit eine wichtige Rolle, etwa durch Basare und Solidaritätsaktionen. Das alles zeigt, dass die Heilig-Geist-Gemeinde auf der Hardhöhe nicht nur gebaut, sondern über Jahrzehnte bewusst gestaltet wurde. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/gemeinde/geschichte))

Gottesdienste, Taizégebet und geistliches Leben

Der regelmäßige Sonntagsgottesdienst ist das geistliche Zentrum der Gemeinde. Die Glocken läuten um 9:15 Uhr vom Turm, um Menschen auf den Weg zu schicken, und um 9:30 Uhr beginnt der Gottesdienst mit einem kurzen Orgelvorspiel. Danach folgen Gebete, gemeinsames Singen und die Predigt, sodass die Feier etwa eine knappe Stunde dauert. Dieses Format ist bewusst niedrigschwellig und zugleich klar strukturiert: Wer Ruhe sucht, bekommt einen verlässlichen Rahmen, und wer sich stärker beteiligen möchte, findet in der Gottesdienstgestaltung immer wieder Möglichkeiten zur Mitwirkung. Zusätzlich feiert die Gemeinde regelmäßig das Heilige Abendmahl in einem großen Kreis rund um den Altar. Vor und nach dem Gottesdienst ist außerdem der Eine-Welt-Verkauf geöffnet, wodurch der Besuch nicht nur liturgisch, sondern auch sozial und praktisch eingebettet ist. Die Gottesdienste sind damit kein isolierter Programmpunkt, sondern Teil eines lebendigen Gemeindetages, an dem Begegnung, Gebet und Engagement ineinandergreifen. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/gottesdienste))

Ein besonderes Profil erhält das geistliche Leben durch das Taizégebet. Im Wechsel mit den Kirchengemeinden St. Martin und Christkönig findet in der Heilig-Geist-Kirche jeden dritten Monat ein Taizégebet statt. Die Gemeinde beschreibt diese Form ausdrücklich als einen Raum der Versöhnung, getragen von typischen Taizéliedern, Gebeten, Stille und Kerzenlicht. Das passt gut zum Charakter des Ortes: Heilig Geist ist keine laute Event-Location, sondern eine Gemeinde, die bewusst auf Atmosphäre, Sammlung und innere Ruhe setzt. Gerade in einem Stadtteil, in dem viele Menschen im Alltag sehr unterschiedlich unterwegs sind, kann diese Mischung aus Musik, Stille und gemeinsamer Form ein starker Gegenentwurf zur Hektik sein. Wer nach einem Ort für besinnliche Gottesdienste, ökumenische Impulse oder ein ruhigeres geistliches Format sucht, findet hier eine Gemeinde, die klassische Sonntagsliturgie und meditative Elemente sinnvoll miteinander verbindet. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/gottesdienste))

Räume, Foyer, Gemeindesaal und Glockenturm

Der Kirchenraum selbst ist das architektonische Herzstück der Anlage. Besonders prägend ist die Altarwand, eine Betonplastik des Münchner Bildhauers Karlheinz Hofmann. Sie stellt auf einer Fläche von 11 mal 13 Metern das Pfingstwunder dar, also die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger. Die Gestaltung wirkt dabei kraftvoll, aber nicht bedrückend. Gerade dieser Eindruck ist für den Raum wichtig: Er will nicht monumental einschüchtern, sondern geistliche Präsenz sichtbar machen. Dazu kommt die Altarbibel mit der Widmung des früheren Bundeskanzlers Ludwig Erhard, der als Sohn der Stadt Fürth der Gemeinde dieses Geschenk machte. Der Altar selbst besteht aus hellem Travertin, und das Altarkreuz mit drei Bergkristallen markiert den liturgischen Mittelpunkt. Auch die Paramente an Altar und Kanzel tragen zur besonderen Wirkung bei, ebenso der bronzene Leuchter und die Osterkerze, die im Gottesdienst, bei Taufen und beim Abendmahl brennt. Diese Details zeigen, wie sorgfältig der Raum gestaltet wurde und wie stark Symbolik und Material in der Heilig-Geist-Kirche zusammenspielen. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/kirche))

Durch den Umbau 2012/13 entstand zusätzlich eine Taufkapelle. Möglich wurde das, weil die Orgel von der Südseite des Raumes auf die Nordseite verlegt wurde. Dadurch gewann die Kirche eine Empore und darunter einen eigenständigen Taufbereich. Dort steht der Taufstein aus hellem Travertin mit bronzenem Becken, und dahinter befindet sich das einzige Buntfenster der Kirche. Es zeigt eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes und der Taufe sowie eine Wasserfläche, die sich farbig bricht. Zusammen mit der veränderten Raumführung macht diese Lösung deutlich, dass das Kirchenzentrum nicht nur historisch gewachsen, sondern bewusst weiterentwickelt wurde. Die Verbindung von Taufe, Abendmahl und Pfingstmotiv ist hier architektonisch sehr klar lesbar. Gerade Besucher, die sich für Kirchenraum, Kunst und Liturgie interessieren, bekommen an diesem Ort eine selten dichte Verbindung aus theologischer Aussage und räumlicher Gestaltung. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/kirche))

Zum Gebäude gehört außerdem ein Foyer, das nach dem Umbau für Ausstellungen, Empfänge und den regelmäßigen Eine-Welt-Verkauf genutzt wird. Es vermittelt zwischen Kirche und Alltag und ist mit seinem roten Tresen ein sichtbarer Treffpunkt im Haus. Der Gemeindesaal liegt im Obergeschoss des Gemeindezentrums und ist auch per Aufzug erreichbar. Er steht Gemeindegruppen zur Verfügung, wird aber ebenso für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und kleine Konzerte sowie für Sitzungen genutzt. Bei Reihenbestuhlung bietet er Platz für etwa 80 Gäste. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine Teeküche auf derselben Etage. Dadurch ist der Ort funktional sehr vielseitig: Gottesdienste, Gruppenarbeit, Gespräche, kulturelle Formate und interne Treffen können direkt im selben Gebäude stattfinden. Diese Mischung aus Sakralraum, Begegnungszone und Mehrzwecksaal macht die Heilig-Geist-Kirche zu einem erstaunlich flexiblen Standort im Stadtteil. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/gemeindesaal?utm_source=openai))

Orgel, Klang und Glockenturm

Auch musikalisch hat die Heilig-Geist-Kirche ein klares Profil. Die Orgel wurde 1967 von der Firma Steinmeyer & Co. in Oettingen gebaut. Sie verfügt über zwei Manuale und ein Pedal und wird von der Gemeinde ausdrücklich als Instrument verstanden, das den Anforderungen des gottesdienstlichen Gebrauchs genügt. Gerade das ist interessant: Es geht hier nicht um ein reines Konzertmonument, sondern um ein Instrument, das den liturgischen Alltag trägt. Durch den Umbau 2012/13 musste die Orgel verlagert und anschließend neu intoniert werden, damit sie sich wieder gut in den Raum einfügt. Das zeigt, wie ernst die Gemeinde die Verbindung von Architektur und Klang nimmt. Für Gottesdienste, Choralbegleitung und die musikalische Gestaltung des Kirchenjahres ist die Orgel deshalb bis heute ein zentraler Bestandteil des Hauses. Wer sich für Kirchenmusik interessiert, bekommt hier ein historisch gewachsenes, aber funktional weiterentwickeltes Instrument mit klarer Aufgabe im Gemeindeleben. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/musik/orgel))

Der freistehende Glockenturm gehört ebenfalls zum starken Erscheinungsbild des Ensembles. Er ist 30 Meter hoch, aus Sichtbeton gebaut und trägt den Glockenstuhl mit vier Glocken. Von der Plattform darunter hat man einen weiten Blick über das Stadtviertel und bis nach Nürnberg, was den Turm auch zu einem Orientierungspunkt im Stadtbild macht. Die Turmuhr schlägt alle Viertelstunde, außerdem erklingt um 7:00 Uhr und um 18:00 Uhr das Tagesgeläut über die Hardhöhe. Am Sonntag rufen die Glocken die Gemeinde mit den Tönen d, f, g und a zum Gottesdienst. Jede der vier Glocken hat ihre eigene Funktion und Symbolik, sodass der Turm nicht nur akustisch, sondern auch inhaltlich eine wichtige Rolle spielt. Für Besucher, die die Kirche aus der Ferne wahrnehmen, ist das Geläut oft der erste Kontakt. Für die Nachbarschaft ist es Teil des Quartiersrhythmus. So verbindet der Glockenturm Liturgie, Alltag und Stadtteilidentität auf eine sehr anschauliche Weise. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/raeume/glockenturm?utm_source=openai))

Kinder, Jugend und Stadtteilarbeit auf der Hardhöhe

Die Heilig-Geist-Gemeinde versteht sich deutlich als Familien- und Stadtteilgemeinde. Auf der Website werden Angebote für Kinder und Familien ausdrücklich hervorgehoben, darunter Krabbelgruppen, Familienkirche, Kindertage und Singschule. Für Kinder und Jugendliche gibt es feste Gruppen und Formate, die Gemeinschaft, Glauben und Musik miteinander verbinden. Die Singschule probt wöchentlich im Gemeindezentrum, und für Jugendliche gibt es Konfi-Kurse, Teenie-Treffs, Youngsters-Gruppen und weitere Angebote, die auf unterschiedliche Altersstufen zugeschnitten sind. Besonders wichtig ist dabei die Haltung: Jugendliche sollen nicht nur teilnehmen, sondern selbst ausprobieren, mitgestalten und Fragen stellen können. Das passt gut zum Charakter der Gemeinde, die ihren Raum bewusst für junge Menschen öffnet und dadurch dauerhaft neue Generationen einbindet. Wer als Familie nach einem Ort sucht, an dem Kinder nicht nur mitgemeint, sondern aktiv willkommen sind, findet hier ein sehr breites und gut vernetztes Angebot. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/leben/kinder-und-familien?utm_source=openai))

Auch im Erwachsenenkreis und in der sozialen Arbeit ist die Gemeinde stark im Stadtteil verankert. Es gibt Seelsorgeangebote, eine offene Haltung für Gespräche und die Bitte, sich bei belastenden Lebenslagen direkt zu melden. Hinzu kommen der Diakonieverein, die Fürther Tafel, die Kooperationen im Hardhöhe-Netzwerk und die Stadtteilarbeit unter GeH Hin. Die Gemeinde versteht sich damit bewusst nicht nur als Ort des Gottesdienstes, sondern als Teil eines sozialen Netzes, das Menschen im Alltag unterstützt. Das zeigt sich auch an den Kitas und dem Hort, die von der Gemeinde getragen werden, sowie an den regelmäßigen Aktivitäten im Bereich Eine Welt und an ökumenischen und nachbarschaftlichen Angeboten. Für die Hardhöhe ist Heilig Geist dadurch ein prägender Ort, an dem Kirche, Sozialarbeit, Musik und Bildung ineinandergreifen. Wer die Location nur als Pfarramt oder Kirche kennt, entdeckt vor Ort ein sehr viel breiteres Profil mit klarer Ausstrahlung in den gesamten Stadtteil. ([heilig-geist-fuerth.de](https://www.heilig-geist-fuerth.de/glaube/seelsorge?utm_source=openai))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

TH

Thomas

6. September 2025

Die Glocken läuten jeden Tag um 7 Uhr am Morgen. Sehr nervig, wenn man am Wochenende mal ausschlafen möchte. Ich empfinde dies als Lärmbelästigung.

BS

Birgit Schmitt-Groner

28. Oktober 2023

Mein Neffe hat in der Kirche vor kurzem seine Hochzeit mit seiner lieben Braut gefeiert. Die Pfarrerin hat so schöne Worte über die beiden gesprochen. Die Orgel wurde von einer Frau so schön gespielt. Was ich an der Kirche so außergewöhnlich empfand - das es keine starre Sitzordnung gibt. Es sind alles einzelne Stühle, die schön gepolstert sind und nach Bedarf gestellt werden können. Die Kirche ist nicht so steif und fast bedrohlich, wie viele andere. Man fühlt sich wohl und dann dazu die Herzlichkeit der Pfarrerin - rundum perfekt. Dazu gab es nach der Trauung im Vorraum einen Empfang mit kleinen Getränken und Häppchen. So individuell hab ich noch keine Kirche gesehen. Einfach nur empfehlenswert.

SA

Sabrina

6. März 2023

Die Heilig-Geist-Kirche beeindruckt durch ihren modernen Baustil. Die Atmosphäre der Kirche ist sehr einladend, man fühlt sich direkt wohl. Der Gottesdienst zur Taufe unseres Kindes wurde von Herrn Ehrensperger so wundervoll gestaltet. Dieser Tag wird uns immer in schöner Erinnerung bleiben.

TG

Thomas Grieshammer

8. Oktober 2023

Eine moderne Kirche, in der man sich sogar wohlfühlen kann. Ich weiß gar nicht, wie man sich über Glocken beschweren kann, früher hab ich direkt neben einer Kirche gewohnt, bei der nachts auch der Stundenschlag zu hören war. Hier vermisse ich das, wenn ich nachts mal nicht schlafen kann.

SL

Schlingel Liese

10. September 2023

Massive Lärmbelästigung durch unnötig laute Beschallung des ganzen Stadtteils mit häufigem, langen und unfassbar lauten Glockengeläuts. Die paar Menschen, die heute noch an der Institution Kirche Interesse haben, können sicherlich ihren Glauben auch ausleben, ohne dass eine solche Lärmbelästigung stattfindet. Im Sommer bei offenem Fenster schlafen ist nicht möglich, es sei denn man möchte früher aus dem Bett geworfen werden als an Arbeitstagen. So hat man die Wahl zwischen Schlafmangel wegen Hitze und Schlafmangel wegen Lärms.