Christkönig
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Würzburger Str. 91, Fürth-Unterfarrnbach

Würzburger Str. 91, 90766 Fürth, Germany

Christkönig Fürth | Kirche & Gottesdienste

Christkönig Fürth ist ein Ort, an dem Architektur, Liturgie und Gemeindeleben eng zusammengehören. Die Pfarrei im Fürther Westen ist vergleichsweise jung, aber historisch dicht gewachsen: Schon Ende der 1920er Jahre gab es Überlegungen für eine eigene katholische Kirche, 1939 entstand ein erstes Kirchlein, 1944 wurde es zerstört, 1948 folgte eine Notkirche, 1951 übernahmen die Karmeliten die Seelsorge, 1956 wurde Christkönig zur eigenständigen Pfarrei erhoben und zwischen 1959 und 1961 entstand die heutige Kirche. Am 27. August 1961 wurde sie geweiht. Heute prägen Gottesdienste, Kirchenmusik, Jugendgruppen, Sakramentenpastoral und das Pfarrzentrum mit seinem barrierefreien Saal das Bild der Gemeinde. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/05-geschichte-der-gemeinde?utm_source=openai))

Christkönigkirche in Fürth: Geschichte von 1939 bis heute

Die Geschichte von Christkönig Fürth ist typisch für den katholischen Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland und zugleich sehr lokal verwurzelt. Die offizielle Chronik der Pfarrei beschreibt, dass bereits Ende der Zwanzigerjahre in der Gemeinde Unsere Liebe Frau die Idee eines eigenen Kirchortes im Westen Fürths entstand. 1939 konnte an der Martersäule ein erstes Kirchlein vollendet werden, doch ein Bombenangriff zerstörte es 1944 vollständig. Danach wichen die Gläubigen zunächst in die evangelische Martinskirche aus; nach deren Zerstörung fanden Gottesdienste in der Gaststätte Wilhelmshöhe statt. 1948 wurde eine Notkirche errichtet, die bis 1983 Bestand hatte. Diese Abfolge zeigt, wie stark der Bedarf an einem stabilen katholischen Zentrum im wachsenden Fürther Westen war. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/05-geschichte-der-gemeinde?utm_source=openai))

Der eigentliche Ausbau der Gemeinde setzte mit der Übernahme durch die Karmeliten 1951 ein. Schon ein Jahr später begann der Bau von Pfarrhaus, Kloster und Kindergarten; 1953 kamen die Auerbacher Schwestern hinzu, die den Kindergarten mittrugen. 1956 wurde Christkönig eine eigenständige katholische Pfarrgemeinde. Die heutige Kirche entstand danach in den Jahren 1959 bis 1961 nach Plänen von Friedrich Richter und Friedrich Feuerlein, an der künstlerischen Gestaltung wirkte Georg Weidenbacher mit. Dieses Zeitfenster macht deutlich, dass Christkönig nicht aus einem einzigen großen Bauakt hervorging, sondern aus mehreren Schichten von Notlösung, pastoraler Stabilisierung und architektonischer Neuordnung. Gerade deshalb ist die Kirche mehr als ein Bauwerk: Sie ist sichtbares Ergebnis einer Gemeinde, die sich in einer Phase starker Veränderung selbst organisiert und neu verankert hat. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Architektur, Backstein und Kunstwerke in der Christkönigkirche

Architektonisch gehört Christkönig zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Fürth. Die offizielle Kirchenbeschreibung nennt einen kreuzförmigen Grundriss, eine Länge von 40 Metern, eine Breite von 16 beziehungsweise 20 Metern und eine Höhe von 15,5 Metern. Der freistehende Campanile ist 40 Meter hoch und trägt ein 7 Meter hohes Kreuz. Die Kirche besteht aus Stahlbeton, Sichtmauerwerk aus Backstein und Glas. In den Quellen wird außerdem beschrieben, dass die Sitzreihen fast 500 Menschen Platz bieten. Schon diese Zahlen zeigen, dass der Raum großzügig gedacht ist, ohne monumental zu wirken. Die Fassade und das Innere folgen einer klaren, sachlichen Formensprache, die in der Nachkriegszeit bewusst auf Reduktion, Licht und symbolische Wirkung setzte. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Besonders prägend ist die künstlerische Ausstattung. Über dem Portal befindet sich ein rund 6 Meter hohes Backstein-Relief von Herbert Bessel mit Christus und den vier Evangelisten. Im Inneren wird der Altar von einem großen, leichten Kruzifix mit gekröntem Christus bestimmt, das von Matthäus Bayer geschaffen wurde. Das Buntglasfenster neben dem Altar ist ein Werk von Hans Langhojer und Georg Weidenbacher; gegenüber liegen die Fresken von Eitel Klein, die Szenen aus der Heilsgeschichte zeigen. Dazu kommen die Taufkapelle mit ihrem Beton-Glas-Fenster, die Beichtstühle an der geschlossenen Wandseite und die Unterkirche mit altchristlichen Symbolen im Sichtmauerwerk. All diese Elemente machen Christkönig zu einer Kirche, die nicht mit Überfluss arbeitet, sondern mit der Wirkung von Material, Licht und Bildzeichen. Gerade in dieser Zurückhaltung liegt ihre Eigenart: Der Raum will nicht beeindrucken, sondern konzentrieren. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Pfarrzentrum und Pfarrsaal: Räume für Gemeinde, Feste und Begegnung

Zum Profil von Christkönig gehört nicht nur die Kirche, sondern auch das Pfarrzentrum. Der neue Pfarrsaal wurde am 8. Juli 2012 eingeweiht und freigegeben. Die offizielle Beschreibung betont den unmittelbaren Zugang zur Kirche, die Barrierefreiheit, die breite Glasfront und den guten Tageslichteinfall. Verschiebbare Wände ermöglichen es, den Saal vom Verbindungsgang zwischen Kirche und Pfarrheim abzutrennen oder ihn räumlich zu erweitern. Eine angeschlossene Küche wurde so ausgelegt, dass auch mehrere Personen parallel arbeiten können. Damit ist der Pfarrsaal nicht bloß ein Nebenraum, sondern ein flexibler Gemeinderaum, der liturgische, soziale und organisatorische Zwecke verbindet. Er bildet den dritten Abschnitt des Pfarrzentrum-Projekts und schließt an die gewachsene Struktur aus Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus an. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/04-pfarrzentrum/))

Für die Gemeindepraxis ist dieser Raum besonders wichtig, weil er Angebote jenseits des Sonntagsgottesdienstes möglich macht. Die Pfarrei nennt im Umfeld von Christkönig unter anderem Gruppen, Kreise, Familienformate, Jugendaktivitäten, Tanzkreis und kirchliche Treffen. Der Pfarrsaal ist damit ein Ort, an dem die Gemeinde auch dann sichtbar bleibt, wenn gerade keine Messe gefeiert wird. Er ist geeignet für Sitzungen, Begegnungen, Bildungsangebote, kleine Feiern und Veranstaltungen, die im kirchennahen Rahmen stattfinden sollen. Dass die Pfarrei das Pfarrzentrum als in Etappen gewachsenes Projekt beschreibt, zeigt zudem, wie wichtig räumliche Infrastruktur für die Entwicklung einer lebendigen Gemeinde ist. Wer nach Christkönig Fürth sucht, sucht also nicht nur einen Kirchenraum, sondern eine ganze pastorale Umgebung, in der Organisation, Gastfreundschaft und Alltag zusammenfinden. Diese Verbindung von sakralem Ort und funktionalem Gemeinderaum macht die Lage besonders alltagstauglich. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/04-pfarrzentrum/))

Gottesdienste, Beichte und Sakramente in Christkönig Fürth

Die offizielle Pfarreiseite zeigt, dass Christkönig auch heute ein stark liturgisch geprägter Ort bleibt. Auf der Seite Gottesdienste Christkönig werden regelmäßige Eucharistiefeiern veröffentlicht; die aktuelle Gottesdienstordnung listet unter anderem Mittwochmorgen, den Sonntagvormittag und den Sonntagabend als wiederkehrende Zeiten. Zugleich macht die Seite deutlich, dass Christkönig nicht nur ein Gottesdienstort ist, sondern auch ein pastorales Zentrum für die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Die Pfarrei stellt Angebote zu Taufe, Erstkommunion, Firmung, Beichte, Hochzeit, Krankheit, Abschied und Trauer sowie Wiedereintritt in die Kirche bereit. Das ist wichtig, weil Suchanfragen zu Christkönig oft nicht nur den Kirchenbau meinen, sondern auch die konkrete Frage nach Seelsorge, Sakramenten und persönlicher Begleitung. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/02-gottesdienstordnung-ck))

Besonders praktisch ist die Beichtregelung: Auf der offiziellen Seite wird genannt, dass Beichtgelegenheiten jeden zweiten Samstag um 17:00 Uhr vor der Vorabendmesse stattfinden; zusätzlich gibt es in Advent und Fastenzeit weitere Beichtangebote. Diese Form der Offenheit ist für viele Menschen ein unterschätzter Mehrwert einer lebendigen Pfarrei, weil sie Verlässlichkeit schafft und zugleich Raum für persönliche Gespräche lässt. Auch die Wort-Gottes-Feiern im Grete-Schickedanz-Heim zeigen, dass Christkönig nicht nur auf den Kernraum der Kirche beschränkt bleibt, sondern in den weiteren Sozialraum hinein wirkt. Wer nach Christkönig Fürth, christkönig kirche oder christkönigssonntag sucht, findet hier also eine Gemeinde, in der Liturgie nicht abstrakt bleibt, sondern im Alltag der Stadt präsent ist. Genau diese Verbindung aus verbindlicher Ordnung und offener Pastoral ist eine der Stärken des Ortes. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/02-gottesdienstordnung-ck))

Kinder, Jugend und Kirchenmusik als lebendiges Gemeindeleben

Christkönig Fürth lebt nicht nur von Baugeschichte und Gottesdienstordnung, sondern auch von einer sehr aktiven Gemeindekultur. Auf der offiziellen Website werden für die Kinder- und Jugendarbeit mehrere Formate genannt: Ministranten, KjG Christkönig, Kinder- und Jugendgruppen, Zeltlager und Winterlager sowie weitere Räume der Begegnung. Dazu kommt die Präsenz des DPSG-Pfadfinderstamms Sophie Magdalena Scholl. Diese Vielfalt zeigt, dass Christkönig für junge Menschen nicht nur ein Ort für punktuelle Sakramente ist, sondern ein dauerhafter Erfahrungsraum, in dem Gemeinschaft eingeübt wird. Gerade für Familien ist das ein starkes Signal, weil es über den Sonntagsbesuch hinaus eine verlässliche Struktur schafft. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/06-gruppen-und-kreise-christkoenig/kinder-und-jugend/?utm_source=openai))

Auch die Kirchenmusik ist in Christkönig außergewöhnlich gut aufgestellt. Die Startseite nennt Kirchenchor, Schola, Kinderchor, Orgel, Die Gotteslober und Kleine Orgel als feste Themenbereiche. Ergänzt wird dieses Profil durch weitere Gruppen wie Tanzkreis und Taizé-Gebet, die das Gemeindeleben über die Liturgie hinaus intensivieren. Der Tanzkreis trifft sich regelmäßig im Pfarrsaal, und die Pfarrei erwähnt sogar einen jährlichen Pfarrfasching. Das macht deutlich, dass Christkönig nicht nur ein Ort stiller Andacht ist, sondern auch ein Ort sozialer Wärme und kultureller Aktivität. Solche Angebote wirken nach außen oft unspektakulär, sind für die Bindung einer Gemeinde aber zentral. Wer die Suchbegriffe christkönig kindergarten, christkönig kirche oder christkönigtum tippt, landet in einem Umfeld, in dem Glauben, Bildung, Musik und Begegnung nicht voneinander getrennt gedacht werden. Genau das ist das stärkste Markenzeichen der Pfarrei. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/))

Christkönigsfest, Christkönigssonntag und der besondere Ort im Fürther Westen

Der Name Christkönig verweist auf ein zentrales Fest des Kirchenjahres. Das Erzbistum Bamberg beschreibt den Christkönigssonntag als den Schluss des Kirchenjahres; katholisch.de erläutert, dass das Fest auf die Königswürde Christi blickt und am Ende des Kirchenjahres vor dem Advent gefeiert wird. Damit bekommt der Name der Kirche eine theologische Tiefe, die über die Ortsbezeichnung hinausgeht. Christkönig ist nicht nur ein Gemeindename, sondern ein Bekenntnis: Christus wird als Mittelpunkt und Maßstab des Glaubens verstanden. Für eine Pfarrei mit diesem Patrozinium ist das mehr als Symbolik, denn der liturgische Bezug prägt auch die Wahrnehmung des Ortes. Suchanfragen wie christkönigsfest, christkönigssonntag und christkönigtum zeigen deshalb, dass viele Menschen nicht nur eine Adresse suchen, sondern Bedeutung. ([festtage-im-kirchenjahr.erzbistum-bamberg.de](https://festtage-im-kirchenjahr.erzbistum-bamberg.de/herrenfeste/christkoenigsfest?utm_source=openai))

Praktisch liegt die Kirche an einem gut verortbaren Punkt des Fürther Westens. Die Pfarrei und auch die Stadt Fürth nennen Friedrich-Ebert-Straße 5 als Adresse; die Kirche wird zudem in Veranstaltungshinweisen als Ort für Konzerte und Kirchenmusik genutzt. Das ist ein wichtiges Signal für Besucherinnen und Besucher, die Christkönig auch als Kulturort erleben wollen. So steht die Kirche etwa im Kalender der Stadt Fürth für Veranstaltungen der Fürther Kirchenmusiktage, und die touristische Seite hebt den Bau als bemerkenswertes Kirchenensemble hervor. Für die Orientierung genügt deshalb meist die klare Adressangabe in Verbindung mit der jeweiligen Veranstaltung. Wer einen Besuch plant, kann sich auf die offizielle Gottesdienstordnung, auf die Pfarreiseite und auf die städtischen Veranstaltungshinweise stützen. Christkönig ist so zugleich geistlicher Ort, Gemeindezentrum und kultureller Anker im Stadtteil. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-termine/veranstaltungskalender/veranstaltungsdetails/chor-und-orchesterkonzert-zum-advent-1700-07-12-2025-384048/?utm_source=openai))

Quellen:

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Christkönig Fürth | Kirche & Gottesdienste

Christkönig Fürth ist ein Ort, an dem Architektur, Liturgie und Gemeindeleben eng zusammengehören. Die Pfarrei im Fürther Westen ist vergleichsweise jung, aber historisch dicht gewachsen: Schon Ende der 1920er Jahre gab es Überlegungen für eine eigene katholische Kirche, 1939 entstand ein erstes Kirchlein, 1944 wurde es zerstört, 1948 folgte eine Notkirche, 1951 übernahmen die Karmeliten die Seelsorge, 1956 wurde Christkönig zur eigenständigen Pfarrei erhoben und zwischen 1959 und 1961 entstand die heutige Kirche. Am 27. August 1961 wurde sie geweiht. Heute prägen Gottesdienste, Kirchenmusik, Jugendgruppen, Sakramentenpastoral und das Pfarrzentrum mit seinem barrierefreien Saal das Bild der Gemeinde. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/05-geschichte-der-gemeinde?utm_source=openai))

Christkönigkirche in Fürth: Geschichte von 1939 bis heute

Die Geschichte von Christkönig Fürth ist typisch für den katholischen Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland und zugleich sehr lokal verwurzelt. Die offizielle Chronik der Pfarrei beschreibt, dass bereits Ende der Zwanzigerjahre in der Gemeinde Unsere Liebe Frau die Idee eines eigenen Kirchortes im Westen Fürths entstand. 1939 konnte an der Martersäule ein erstes Kirchlein vollendet werden, doch ein Bombenangriff zerstörte es 1944 vollständig. Danach wichen die Gläubigen zunächst in die evangelische Martinskirche aus; nach deren Zerstörung fanden Gottesdienste in der Gaststätte Wilhelmshöhe statt. 1948 wurde eine Notkirche errichtet, die bis 1983 Bestand hatte. Diese Abfolge zeigt, wie stark der Bedarf an einem stabilen katholischen Zentrum im wachsenden Fürther Westen war. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/05-geschichte-der-gemeinde?utm_source=openai))

Der eigentliche Ausbau der Gemeinde setzte mit der Übernahme durch die Karmeliten 1951 ein. Schon ein Jahr später begann der Bau von Pfarrhaus, Kloster und Kindergarten; 1953 kamen die Auerbacher Schwestern hinzu, die den Kindergarten mittrugen. 1956 wurde Christkönig eine eigenständige katholische Pfarrgemeinde. Die heutige Kirche entstand danach in den Jahren 1959 bis 1961 nach Plänen von Friedrich Richter und Friedrich Feuerlein, an der künstlerischen Gestaltung wirkte Georg Weidenbacher mit. Dieses Zeitfenster macht deutlich, dass Christkönig nicht aus einem einzigen großen Bauakt hervorging, sondern aus mehreren Schichten von Notlösung, pastoraler Stabilisierung und architektonischer Neuordnung. Gerade deshalb ist die Kirche mehr als ein Bauwerk: Sie ist sichtbares Ergebnis einer Gemeinde, die sich in einer Phase starker Veränderung selbst organisiert und neu verankert hat. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Architektur, Backstein und Kunstwerke in der Christkönigkirche

Architektonisch gehört Christkönig zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Fürth. Die offizielle Kirchenbeschreibung nennt einen kreuzförmigen Grundriss, eine Länge von 40 Metern, eine Breite von 16 beziehungsweise 20 Metern und eine Höhe von 15,5 Metern. Der freistehende Campanile ist 40 Meter hoch und trägt ein 7 Meter hohes Kreuz. Die Kirche besteht aus Stahlbeton, Sichtmauerwerk aus Backstein und Glas. In den Quellen wird außerdem beschrieben, dass die Sitzreihen fast 500 Menschen Platz bieten. Schon diese Zahlen zeigen, dass der Raum großzügig gedacht ist, ohne monumental zu wirken. Die Fassade und das Innere folgen einer klaren, sachlichen Formensprache, die in der Nachkriegszeit bewusst auf Reduktion, Licht und symbolische Wirkung setzte. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Besonders prägend ist die künstlerische Ausstattung. Über dem Portal befindet sich ein rund 6 Meter hohes Backstein-Relief von Herbert Bessel mit Christus und den vier Evangelisten. Im Inneren wird der Altar von einem großen, leichten Kruzifix mit gekröntem Christus bestimmt, das von Matthäus Bayer geschaffen wurde. Das Buntglasfenster neben dem Altar ist ein Werk von Hans Langhojer und Georg Weidenbacher; gegenüber liegen die Fresken von Eitel Klein, die Szenen aus der Heilsgeschichte zeigen. Dazu kommen die Taufkapelle mit ihrem Beton-Glas-Fenster, die Beichtstühle an der geschlossenen Wandseite und die Unterkirche mit altchristlichen Symbolen im Sichtmauerwerk. All diese Elemente machen Christkönig zu einer Kirche, die nicht mit Überfluss arbeitet, sondern mit der Wirkung von Material, Licht und Bildzeichen. Gerade in dieser Zurückhaltung liegt ihre Eigenart: Der Raum will nicht beeindrucken, sondern konzentrieren. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/seiten/menu-2-christkoenig-fierth/03-die-christkoenigkirche?component-id=686b38e0-1012-47be-8497-869087672b16&pageindex=20&utm_source=openai))

Pfarrzentrum und Pfarrsaal: Räume für Gemeinde, Feste und Begegnung

Zum Profil von Christkönig gehört nicht nur die Kirche, sondern auch das Pfarrzentrum. Der neue Pfarrsaal wurde am 8. Juli 2012 eingeweiht und freigegeben. Die offizielle Beschreibung betont den unmittelbaren Zugang zur Kirche, die Barrierefreiheit, die breite Glasfront und den guten Tageslichteinfall. Verschiebbare Wände ermöglichen es, den Saal vom Verbindungsgang zwischen Kirche und Pfarrheim abzutrennen oder ihn räumlich zu erweitern. Eine angeschlossene Küche wurde so ausgelegt, dass auch mehrere Personen parallel arbeiten können. Damit ist der Pfarrsaal nicht bloß ein Nebenraum, sondern ein flexibler Gemeinderaum, der liturgische, soziale und organisatorische Zwecke verbindet. Er bildet den dritten Abschnitt des Pfarrzentrum-Projekts und schließt an die gewachsene Struktur aus Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus an. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/04-pfarrzentrum/))

Für die Gemeindepraxis ist dieser Raum besonders wichtig, weil er Angebote jenseits des Sonntagsgottesdienstes möglich macht. Die Pfarrei nennt im Umfeld von Christkönig unter anderem Gruppen, Kreise, Familienformate, Jugendaktivitäten, Tanzkreis und kirchliche Treffen. Der Pfarrsaal ist damit ein Ort, an dem die Gemeinde auch dann sichtbar bleibt, wenn gerade keine Messe gefeiert wird. Er ist geeignet für Sitzungen, Begegnungen, Bildungsangebote, kleine Feiern und Veranstaltungen, die im kirchennahen Rahmen stattfinden sollen. Dass die Pfarrei das Pfarrzentrum als in Etappen gewachsenes Projekt beschreibt, zeigt zudem, wie wichtig räumliche Infrastruktur für die Entwicklung einer lebendigen Gemeinde ist. Wer nach Christkönig Fürth sucht, sucht also nicht nur einen Kirchenraum, sondern eine ganze pastorale Umgebung, in der Organisation, Gastfreundschaft und Alltag zusammenfinden. Diese Verbindung von sakralem Ort und funktionalem Gemeinderaum macht die Lage besonders alltagstauglich. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/04-pfarrzentrum/))

Gottesdienste, Beichte und Sakramente in Christkönig Fürth

Die offizielle Pfarreiseite zeigt, dass Christkönig auch heute ein stark liturgisch geprägter Ort bleibt. Auf der Seite Gottesdienste Christkönig werden regelmäßige Eucharistiefeiern veröffentlicht; die aktuelle Gottesdienstordnung listet unter anderem Mittwochmorgen, den Sonntagvormittag und den Sonntagabend als wiederkehrende Zeiten. Zugleich macht die Seite deutlich, dass Christkönig nicht nur ein Gottesdienstort ist, sondern auch ein pastorales Zentrum für die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Die Pfarrei stellt Angebote zu Taufe, Erstkommunion, Firmung, Beichte, Hochzeit, Krankheit, Abschied und Trauer sowie Wiedereintritt in die Kirche bereit. Das ist wichtig, weil Suchanfragen zu Christkönig oft nicht nur den Kirchenbau meinen, sondern auch die konkrete Frage nach Seelsorge, Sakramenten und persönlicher Begleitung. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/02-gottesdienstordnung-ck))

Besonders praktisch ist die Beichtregelung: Auf der offiziellen Seite wird genannt, dass Beichtgelegenheiten jeden zweiten Samstag um 17:00 Uhr vor der Vorabendmesse stattfinden; zusätzlich gibt es in Advent und Fastenzeit weitere Beichtangebote. Diese Form der Offenheit ist für viele Menschen ein unterschätzter Mehrwert einer lebendigen Pfarrei, weil sie Verlässlichkeit schafft und zugleich Raum für persönliche Gespräche lässt. Auch die Wort-Gottes-Feiern im Grete-Schickedanz-Heim zeigen, dass Christkönig nicht nur auf den Kernraum der Kirche beschränkt bleibt, sondern in den weiteren Sozialraum hinein wirkt. Wer nach Christkönig Fürth, christkönig kirche oder christkönigssonntag sucht, findet hier also eine Gemeinde, in der Liturgie nicht abstrakt bleibt, sondern im Alltag der Stadt präsent ist. Genau diese Verbindung aus verbindlicher Ordnung und offener Pastoral ist eine der Stärken des Ortes. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/02-gottesdienstordnung-ck))

Kinder, Jugend und Kirchenmusik als lebendiges Gemeindeleben

Christkönig Fürth lebt nicht nur von Baugeschichte und Gottesdienstordnung, sondern auch von einer sehr aktiven Gemeindekultur. Auf der offiziellen Website werden für die Kinder- und Jugendarbeit mehrere Formate genannt: Ministranten, KjG Christkönig, Kinder- und Jugendgruppen, Zeltlager und Winterlager sowie weitere Räume der Begegnung. Dazu kommt die Präsenz des DPSG-Pfadfinderstamms Sophie Magdalena Scholl. Diese Vielfalt zeigt, dass Christkönig für junge Menschen nicht nur ein Ort für punktuelle Sakramente ist, sondern ein dauerhafter Erfahrungsraum, in dem Gemeinschaft eingeübt wird. Gerade für Familien ist das ein starkes Signal, weil es über den Sonntagsbesuch hinaus eine verlässliche Struktur schafft. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/menu-2-christkoenig-fierth/06-gruppen-und-kreise-christkoenig/kinder-und-jugend/?utm_source=openai))

Auch die Kirchenmusik ist in Christkönig außergewöhnlich gut aufgestellt. Die Startseite nennt Kirchenchor, Schola, Kinderchor, Orgel, Die Gotteslober und Kleine Orgel als feste Themenbereiche. Ergänzt wird dieses Profil durch weitere Gruppen wie Tanzkreis und Taizé-Gebet, die das Gemeindeleben über die Liturgie hinaus intensivieren. Der Tanzkreis trifft sich regelmäßig im Pfarrsaal, und die Pfarrei erwähnt sogar einen jährlichen Pfarrfasching. Das macht deutlich, dass Christkönig nicht nur ein Ort stiller Andacht ist, sondern auch ein Ort sozialer Wärme und kultureller Aktivität. Solche Angebote wirken nach außen oft unspektakulär, sind für die Bindung einer Gemeinde aber zentral. Wer die Suchbegriffe christkönig kindergarten, christkönig kirche oder christkönigtum tippt, landet in einem Umfeld, in dem Glauben, Bildung, Musik und Begegnung nicht voneinander getrennt gedacht werden. Genau das ist das stärkste Markenzeichen der Pfarrei. ([christkoenig-fuerth.de](https://christkoenig-fuerth.de/))

Christkönigsfest, Christkönigssonntag und der besondere Ort im Fürther Westen

Der Name Christkönig verweist auf ein zentrales Fest des Kirchenjahres. Das Erzbistum Bamberg beschreibt den Christkönigssonntag als den Schluss des Kirchenjahres; katholisch.de erläutert, dass das Fest auf die Königswürde Christi blickt und am Ende des Kirchenjahres vor dem Advent gefeiert wird. Damit bekommt der Name der Kirche eine theologische Tiefe, die über die Ortsbezeichnung hinausgeht. Christkönig ist nicht nur ein Gemeindename, sondern ein Bekenntnis: Christus wird als Mittelpunkt und Maßstab des Glaubens verstanden. Für eine Pfarrei mit diesem Patrozinium ist das mehr als Symbolik, denn der liturgische Bezug prägt auch die Wahrnehmung des Ortes. Suchanfragen wie christkönigsfest, christkönigssonntag und christkönigtum zeigen deshalb, dass viele Menschen nicht nur eine Adresse suchen, sondern Bedeutung. ([festtage-im-kirchenjahr.erzbistum-bamberg.de](https://festtage-im-kirchenjahr.erzbistum-bamberg.de/herrenfeste/christkoenigsfest?utm_source=openai))

Praktisch liegt die Kirche an einem gut verortbaren Punkt des Fürther Westens. Die Pfarrei und auch die Stadt Fürth nennen Friedrich-Ebert-Straße 5 als Adresse; die Kirche wird zudem in Veranstaltungshinweisen als Ort für Konzerte und Kirchenmusik genutzt. Das ist ein wichtiges Signal für Besucherinnen und Besucher, die Christkönig auch als Kulturort erleben wollen. So steht die Kirche etwa im Kalender der Stadt Fürth für Veranstaltungen der Fürther Kirchenmusiktage, und die touristische Seite hebt den Bau als bemerkenswertes Kirchenensemble hervor. Für die Orientierung genügt deshalb meist die klare Adressangabe in Verbindung mit der jeweiligen Veranstaltung. Wer einen Besuch plant, kann sich auf die offizielle Gottesdienstordnung, auf die Pfarreiseite und auf die städtischen Veranstaltungshinweise stützen. Christkönig ist so zugleich geistlicher Ort, Gemeindezentrum und kultureller Anker im Stadtteil. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-termine/veranstaltungskalender/veranstaltungsdetails/chor-und-orchesterkonzert-zum-advent-1700-07-12-2025-384048/?utm_source=openai))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

VJ

Vinu Joe

23. September 2023

Die katholische Christ-König-Kirche ist das umfangreichste Kirchenbauprojekt des Architekten Friedrich Richter. Ein sehr angenehmer Ort mit einer friedlichen Atmosphäre. Mit der hohen Raumhöhe vermittelt sie ein Gefühl von Großzügigkeit.

MM

Martin Martin

17. Januar 2020

Eine moderne katholische Kirche, deren angenehme Atmosphäre von der Gemeindegemeinschaft geschaffen wird. Die Sonntagsmessen um 10:30 Uhr werden von einer großen Anzahl von Gläubigen besucht. Das geräumige Innere ist schlicht. Es wird von einem Kruzifix mit einem gekrönten Christus, einem Altar auf einem runden Podium, einem Kreuzweg aus Steinreliefs, einer großen Holzstatue der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, modernen Buntglasfenstern an der Ostwand und Wandmalereien im Westen dominiert.

PO

Petra ONDRUSEK

13. September 2020

Was für ein großartiges Konzert gestern!

MB

Mario Bauer

8. Dezember 2023

👍👍👍

AB

Alicja Bryzoń

13. April 2026

Jede Woche bei der Heiligen Messe 😇