Cemetery Fürth
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Erlanger Str. 97, Fürth

Erlanger Str. 97, 90765 Fürth, Germany

Cemetery Fürth | Friedhofsverwaltung & Öffnungszeiten

Cemetery Fürth ist weit mehr als ein ruhiger Ort der Bestattung: Der städtische Hauptfriedhof an der Erlanger Straße verbindet gewachsene Friedhofskultur, denkmalgeschützte Architektur, moderne Bestattungsangebote und praktische Services für Angehörige. Wer nach Friedhofsverwaltung, Öffnungszeiten, Grabarten, Trauerfeier, Parken oder Barrierefreiheit sucht, findet hier einen Ort, der sowohl historisch bedeutsam als auch alltagsnah organisiert ist. Die Stadt Fürth beschreibt den Friedhof als öffentliche Einrichtung für eine würdevolle Ruhestätte und verweist auf klare Öffnungszeiten, Beratungsangebote sowie ein kostenloses Friedhofsmobil für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Das macht den Standort nicht nur für Trauernde wichtig, sondern auch für Besucherinnen und Besucher, die sich über die Geschichte und die besondere Gestaltung des Geländes informieren möchten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Friedhofsverwaltung und Öffnungszeiten

Die Friedhofsverwaltung ist die zentrale Anlaufstelle für alles, was auf dem Friedhof Fürth organisatorisch geregelt werden muss. Sie vergibt Termine für Bestattungen und Trauerfeiern und berät vor Ort bei der Auswahl eines Grabes. Offiziell befindet sich die Verwaltung in der Erlanger Straße 97, 90765 Fürth, und ist werktags erreichbar: Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 12.00 Uhr sowie 12.30 bis 15.00 Uhr, freitags bis 14.00 Uhr. Wer im Trauerfall Unterstützung braucht, erhält dort Auskunft zu Bestattungsleistungen, Grabrechten und den nächsten Schritten. Die Stadt weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass es keinen eigenen städtischen Bestattungsdienst gibt; Angehörige sollen sich im aktuellen Trauerfall an ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl wenden. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Auch die Zugänglichkeit ist klar geregelt. Der Friedhof selbst ist täglich geöffnet, in der Sommerzeit von 6.00 bis 21.00 Uhr und in der Winterzeit von 7.00 bis 19.00 Uhr. Das ist für viele Menschen wichtig, die bewusst am frühen Morgen oder am Abend zur Grabpflege, zum stillen Gedenken oder zu einem Besuch bei Angehörigen kommen möchten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität steht ein kostenloses Elektro-Servicemobil bereit, das zu den Gräbern fährt; eine Vorbestellung ist möglich und auch spontane Fahrten am Haupteingang sind je nach Verfügbarkeit vorgesehen. Diese Kombination aus festen Zuständigkeiten, langen Öffnungszeiten und Mobilitätshilfe macht die Friedhofsverwaltung Fürth zu einer sehr praktischen und zugleich sensiblen Kontaktstelle. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Grabarten, Kolumbarium und besondere Bestattungsformen

Der Friedhof an der Erlanger Straße bietet eine große Bandbreite an Grabformen, die sich an unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen orientieren. In der Satzung der Stadt Fürth sind Wahlgräber, Rasengräber, Reihengräber, Urnenbeisetzungsstätten, historische Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen- und Erdbestattungen, Grüfte sowie Ehrengräber und Grabstätten für Kriegs- und Katastrophenopfer verankert. Ergänzt wird dieses Spektrum durch das spezielle Angebot für „still geborenes Leben“, das auf dem Friedhof an der Erlanger Straße ausdrücklich vorgesehen ist. Damit zeigt der Standort, dass er nicht nur klassische Bestattungsformen abdeckt, sondern auch besondere Lebens- und Abschiedssituationen berücksichtigt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))

Besonders interessant sind die pflegearmen und historisch geprägten Formen. Rasengräber sind einstellige Grabstätten für eine Erd- oder zwei Urnenbestattungen; sie können mit einer liegenden Gedenktafel gekennzeichnet werden oder anonym bleiben, während die Pflege durch die Friedhofsverwaltung übernommen wird. Historische Gemeinschaftsgrabanlagen wiederum sind Bestattungsplätze mit denkmalgeschützten Grabsteinen und werden gärtnerisch angelegt und gepflegt. Für Urnenbeisetzungen nennt die Satzung außerdem Nischen in Urnenwänden und Nischen im Kolumbarium; die alte Leichenhalle des ehemaligen Friedhofs Nürnberger Straße wurde 1897 abgebaut und auf dem Gelände an der Erlanger Straße wieder aufgebaut, wo sie heute als Kolumbarium, also Urnenhalle, dient. Hinzu kommen moderne Angebote wie der Friedpark, das Urnenbiotop „Oase der Ruhe“ und die neue Anlage „Blätter im Wind“. Dadurch entsteht ein sehr breites, zeitgemäßes Spektrum an Grabkultur. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))

Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit

Für Besucherinnen und Besucher ist die Orientierung am Standort erfreulich einfach: Die Hausanschrift lautet Erlanger Straße 97, 90765 Fürth. Wer mit dem Auto kommt, findet offizielle Behindertenparkplätze sowohl beim Friedhof-Haupteingang als auch beim Friedhof-Nordeingang in der Erlanger Straße. Die Stadt stellt außerdem eine Kartennavigation über den Stadtplan sowie Routenplanung über öffentliche Verkehrsmittel und weitere Verkehrswege bereit. Für alle, die eine Grabstätte besuchen oder eine Beratung im Büro wahrnehmen möchten, ist das eine verlässliche Grundlage für die Anreise. Auch bei der sensiblen Anfahrt im Trauerfall ist die klare Adresse ein Vorteil, weil Bestatter und Angehörige den Ort ohne Umwege finden können. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Barrierefreiheit ist am Friedhof Fürth nicht nur ein Nebenaspekt, sondern ausdrücklich Teil der Standortqualität. Die Stadt nennt den Friedhof als barrierefrei zugänglich und weist auf ein behindertengerechtes WC hin. Zusätzlich unterstützt das Friedhofsmobil Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, dabei, größere Distanzen auf dem weitläufigen Gelände zu überbrücken. Auch die Friedhofsordnung trägt dem Rechnung, indem sie in besonderen Fällen eine Einfahrerlaubnis für erheblich Gehbehinderte vorsieht und Fußgängern Vorrang gibt. Diese Kombination aus barrierefreier Infrastruktur, Service-Mobil und klaren Regeln schafft einen würdevollen Zugang, ohne dass der Charakter des Friedhofs als ruhiger Ort gestört wird. Gerade für ältere Menschen, Trauernde mit eingeschränkter Mobilität oder Besucherinnen und Besucher mit Kinderwagen ist das ein wichtiger praktischer Vorteil. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Geschichte des Hauptfriedhofs in Fürth

Die Geschichte von Cemetery Fürth ist eng mit dem Wachstum der Stadt verbunden. Als Fürth im Industriezeitalter stark anwuchs, reichte der ältere Friedhof an der Nürnberger Straße nicht mehr aus. Deshalb wurde im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Ronhof ein neues Gelände erschlossen; am 29. Dezember 1881 wurde der heutige Hauptfriedhof an der Erlanger Straße eingeweiht. Das ist nicht nur ein historisches Datum, sondern auch ein Hinweis darauf, wie früh die Stadt auf die wachsenden Bedürfnisse einer modernen Kommune reagierte. Der Friedhof wurde später von der Stadt wieder eingeholt und liegt heute in einer grünen Zone, die den städtischen Raum mit Natur und Erinnerung verbindet. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Die Dimensionen des Geländes sind beachtlich. Der Friedhof umfasst heute rund 25 Hektar und beherbergt etwa 25.000 Grabstätten, von denen ungefähr 350 unter Denkmalschutz stehen. Auch die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle sind denkmalgeschützt. Der Baumbestand von über 3.600 Bäumen prägt die Anlage ebenso wie die langen, als Alleen angelegten Wege. In der offiziellen Beschreibung wird der Friedhof sogar als Teil einer grünen Zone verstanden, die sich von der Stadtgrenze Nürnbergs bis nach Vach zieht. Besonders prägnant ist außerdem die Nutzung der alten Leichenhalle als Kolumbarium. Diese Verbindung aus historischer Bausubstanz, landschaftlicher Weite und gewachsener Erinnerungskultur macht den Hauptfriedhof zu einem Ort, an dem Stadtgeschichte sehr unmittelbar erlebbar wird. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Trauerfeiern, Abschiedssaal und Service-Mobil

Für Trauerfeiern steht am Friedhof Erlanger Straße eine große Aussegnungshalle zur Verfügung, die laut offizieller Beschreibung bis zu 100 Sitzplätze bietet. Ergänzt wird sie durch einen kleinen Abschiedssaal für bis zu 25 Trauernde, in dem auch direkte Abschiede am Sarg möglich sind. Für die musikalische Gestaltung sind in den Räumen eine Orgel, ein Mediaplayer und im kleinen Saal ein elektronisches Klavier vorhanden. Die Friedhofsverwaltung betont, dass sie bei Trauerfeierlichkeiten individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Hinterbliebenen eingeht. Das ist wichtig, weil es nicht um Standardabläufe, sondern um einen möglichst würdevollen und persönlichen Abschied geht. Auch außerhalb regulärer Zeiten kann der kleine Abschiedssaal für individuelle Zeremonien genutzt werden, was Bestattungsunternehmen zusätzliche Flexibilität gibt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Das kostenlose Service-Mobil ist ein weiteres Angebot, das den Alltag auf dem Friedhof spürbar erleichtert. Es wurde laut Broschüre Anfang 2012 angeschafft und richtet sich an gehbehinderte oder gebrechliche Menschen, die ihre Grabstätte sonst nicht mehr ohne Hilfe erreichen könnten. Vorbestellungen sind ebenso möglich wie spontane Nutzung am Haupteingang oder per Telefon, sofern das Fahrzeug verfügbar ist. Parallel dazu berät die Friedhofsverwaltung zu Bestattungsterminen, Friedhofsleistungen, Neukauf von Grabanlagen und Genehmigungen für Grabstein oder Einfassung. Diese Kombination aus sozialem Service, technischer Unterstützung und Verwaltungsberatung zeigt, dass der Friedhof Fürth nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein gut organisiertes Dienstleistungsangebot für Angehörige ist. Gerade in belastenden Phasen ist ein solches Umfeld ein spürbarer Entlastungsfaktor. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Führungen und Friedhofskultur in Fürth

Wer den Friedhof Fürth nicht nur als Ort der Trauer, sondern auch als kulturellen und historischen Raum kennenlernen möchte, kann an regelmäßigen Führungen teilnehmen. Die Friedhofsverwaltung bietet jeden ersten Mittwoch im Monat eine kostenlose Führung an. Treffpunkt ist jeweils um 13.30 Uhr am allgemeinen Denkmal zwischen Aussegnungshalle und Aufbahrungshalle; eine Anmeldung ist nicht nötig. Im Rahmen dieser Führung werden nicht nur die Hallen für Trauerfeiern und Abschiednahmen vorgestellt, sondern auch die verschiedenen Bestattungsformen. Dadurch entsteht ein kompakter, aber sehr anschaulicher Überblick über die ganze Anlage und ihre Besonderheiten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Die Stadt Fürth zeigt mit diesen Führungen auch, dass Friedhofskultur als lebendige Form des Erinnerns verstanden werden kann. In der Stadtspaziergangs-Broschüre wird der Friedhof als „Schätze der Friedhofskultur“ beschrieben, und die Führung verweist auf seine Bedeutung als Ort, an dem sich Geschichte, Kunst und Erinnerung überlagern. Dazu passt, dass der Friedhof nicht nur eine große Zahl denkmalgeschützter Gräber besitzt, sondern auch als grüner, ruhiger Lebensraum mit altem Baumbestand wahrgenommen wird. In der offiziellen Broschüre wird sogar auf die artenreiche Tierwelt hingewiesen, die von Vögeln über Eichhörnchen bis zu Hasen und Fledermäusen reicht. Diese Naturbeobachtungen machen deutlich, warum der Friedhof von vielen Menschen nicht nur für Trauer, sondern auch für stille Spaziergänge geschätzt wird. So wird aus dem Friedhof Fürth ein Ort, an dem Würde, Geschichte und Landschaft in besonderer Weise zusammenfinden. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Quellen:

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Cemetery Fürth | Friedhofsverwaltung & Öffnungszeiten

Cemetery Fürth ist weit mehr als ein ruhiger Ort der Bestattung: Der städtische Hauptfriedhof an der Erlanger Straße verbindet gewachsene Friedhofskultur, denkmalgeschützte Architektur, moderne Bestattungsangebote und praktische Services für Angehörige. Wer nach Friedhofsverwaltung, Öffnungszeiten, Grabarten, Trauerfeier, Parken oder Barrierefreiheit sucht, findet hier einen Ort, der sowohl historisch bedeutsam als auch alltagsnah organisiert ist. Die Stadt Fürth beschreibt den Friedhof als öffentliche Einrichtung für eine würdevolle Ruhestätte und verweist auf klare Öffnungszeiten, Beratungsangebote sowie ein kostenloses Friedhofsmobil für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Das macht den Standort nicht nur für Trauernde wichtig, sondern auch für Besucherinnen und Besucher, die sich über die Geschichte und die besondere Gestaltung des Geländes informieren möchten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Friedhofsverwaltung und Öffnungszeiten

Die Friedhofsverwaltung ist die zentrale Anlaufstelle für alles, was auf dem Friedhof Fürth organisatorisch geregelt werden muss. Sie vergibt Termine für Bestattungen und Trauerfeiern und berät vor Ort bei der Auswahl eines Grabes. Offiziell befindet sich die Verwaltung in der Erlanger Straße 97, 90765 Fürth, und ist werktags erreichbar: Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 12.00 Uhr sowie 12.30 bis 15.00 Uhr, freitags bis 14.00 Uhr. Wer im Trauerfall Unterstützung braucht, erhält dort Auskunft zu Bestattungsleistungen, Grabrechten und den nächsten Schritten. Die Stadt weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass es keinen eigenen städtischen Bestattungsdienst gibt; Angehörige sollen sich im aktuellen Trauerfall an ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl wenden. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Auch die Zugänglichkeit ist klar geregelt. Der Friedhof selbst ist täglich geöffnet, in der Sommerzeit von 6.00 bis 21.00 Uhr und in der Winterzeit von 7.00 bis 19.00 Uhr. Das ist für viele Menschen wichtig, die bewusst am frühen Morgen oder am Abend zur Grabpflege, zum stillen Gedenken oder zu einem Besuch bei Angehörigen kommen möchten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität steht ein kostenloses Elektro-Servicemobil bereit, das zu den Gräbern fährt; eine Vorbestellung ist möglich und auch spontane Fahrten am Haupteingang sind je nach Verfügbarkeit vorgesehen. Diese Kombination aus festen Zuständigkeiten, langen Öffnungszeiten und Mobilitätshilfe macht die Friedhofsverwaltung Fürth zu einer sehr praktischen und zugleich sensiblen Kontaktstelle. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Grabarten, Kolumbarium und besondere Bestattungsformen

Der Friedhof an der Erlanger Straße bietet eine große Bandbreite an Grabformen, die sich an unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen orientieren. In der Satzung der Stadt Fürth sind Wahlgräber, Rasengräber, Reihengräber, Urnenbeisetzungsstätten, historische Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen- und Erdbestattungen, Grüfte sowie Ehrengräber und Grabstätten für Kriegs- und Katastrophenopfer verankert. Ergänzt wird dieses Spektrum durch das spezielle Angebot für „still geborenes Leben“, das auf dem Friedhof an der Erlanger Straße ausdrücklich vorgesehen ist. Damit zeigt der Standort, dass er nicht nur klassische Bestattungsformen abdeckt, sondern auch besondere Lebens- und Abschiedssituationen berücksichtigt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))

Besonders interessant sind die pflegearmen und historisch geprägten Formen. Rasengräber sind einstellige Grabstätten für eine Erd- oder zwei Urnenbestattungen; sie können mit einer liegenden Gedenktafel gekennzeichnet werden oder anonym bleiben, während die Pflege durch die Friedhofsverwaltung übernommen wird. Historische Gemeinschaftsgrabanlagen wiederum sind Bestattungsplätze mit denkmalgeschützten Grabsteinen und werden gärtnerisch angelegt und gepflegt. Für Urnenbeisetzungen nennt die Satzung außerdem Nischen in Urnenwänden und Nischen im Kolumbarium; die alte Leichenhalle des ehemaligen Friedhofs Nürnberger Straße wurde 1897 abgebaut und auf dem Gelände an der Erlanger Straße wieder aufgebaut, wo sie heute als Kolumbarium, also Urnenhalle, dient. Hinzu kommen moderne Angebote wie der Friedpark, das Urnenbiotop „Oase der Ruhe“ und die neue Anlage „Blätter im Wind“. Dadurch entsteht ein sehr breites, zeitgemäßes Spektrum an Grabkultur. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))

Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit

Für Besucherinnen und Besucher ist die Orientierung am Standort erfreulich einfach: Die Hausanschrift lautet Erlanger Straße 97, 90765 Fürth. Wer mit dem Auto kommt, findet offizielle Behindertenparkplätze sowohl beim Friedhof-Haupteingang als auch beim Friedhof-Nordeingang in der Erlanger Straße. Die Stadt stellt außerdem eine Kartennavigation über den Stadtplan sowie Routenplanung über öffentliche Verkehrsmittel und weitere Verkehrswege bereit. Für alle, die eine Grabstätte besuchen oder eine Beratung im Büro wahrnehmen möchten, ist das eine verlässliche Grundlage für die Anreise. Auch bei der sensiblen Anfahrt im Trauerfall ist die klare Adresse ein Vorteil, weil Bestatter und Angehörige den Ort ohne Umwege finden können. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Barrierefreiheit ist am Friedhof Fürth nicht nur ein Nebenaspekt, sondern ausdrücklich Teil der Standortqualität. Die Stadt nennt den Friedhof als barrierefrei zugänglich und weist auf ein behindertengerechtes WC hin. Zusätzlich unterstützt das Friedhofsmobil Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, dabei, größere Distanzen auf dem weitläufigen Gelände zu überbrücken. Auch die Friedhofsordnung trägt dem Rechnung, indem sie in besonderen Fällen eine Einfahrerlaubnis für erheblich Gehbehinderte vorsieht und Fußgängern Vorrang gibt. Diese Kombination aus barrierefreier Infrastruktur, Service-Mobil und klaren Regeln schafft einen würdevollen Zugang, ohne dass der Charakter des Friedhofs als ruhiger Ort gestört wird. Gerade für ältere Menschen, Trauernde mit eingeschränkter Mobilität oder Besucherinnen und Besucher mit Kinderwagen ist das ein wichtiger praktischer Vorteil. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))

Geschichte des Hauptfriedhofs in Fürth

Die Geschichte von Cemetery Fürth ist eng mit dem Wachstum der Stadt verbunden. Als Fürth im Industriezeitalter stark anwuchs, reichte der ältere Friedhof an der Nürnberger Straße nicht mehr aus. Deshalb wurde im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Ronhof ein neues Gelände erschlossen; am 29. Dezember 1881 wurde der heutige Hauptfriedhof an der Erlanger Straße eingeweiht. Das ist nicht nur ein historisches Datum, sondern auch ein Hinweis darauf, wie früh die Stadt auf die wachsenden Bedürfnisse einer modernen Kommune reagierte. Der Friedhof wurde später von der Stadt wieder eingeholt und liegt heute in einer grünen Zone, die den städtischen Raum mit Natur und Erinnerung verbindet. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Die Dimensionen des Geländes sind beachtlich. Der Friedhof umfasst heute rund 25 Hektar und beherbergt etwa 25.000 Grabstätten, von denen ungefähr 350 unter Denkmalschutz stehen. Auch die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle sind denkmalgeschützt. Der Baumbestand von über 3.600 Bäumen prägt die Anlage ebenso wie die langen, als Alleen angelegten Wege. In der offiziellen Beschreibung wird der Friedhof sogar als Teil einer grünen Zone verstanden, die sich von der Stadtgrenze Nürnbergs bis nach Vach zieht. Besonders prägnant ist außerdem die Nutzung der alten Leichenhalle als Kolumbarium. Diese Verbindung aus historischer Bausubstanz, landschaftlicher Weite und gewachsener Erinnerungskultur macht den Hauptfriedhof zu einem Ort, an dem Stadtgeschichte sehr unmittelbar erlebbar wird. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Trauerfeiern, Abschiedssaal und Service-Mobil

Für Trauerfeiern steht am Friedhof Erlanger Straße eine große Aussegnungshalle zur Verfügung, die laut offizieller Beschreibung bis zu 100 Sitzplätze bietet. Ergänzt wird sie durch einen kleinen Abschiedssaal für bis zu 25 Trauernde, in dem auch direkte Abschiede am Sarg möglich sind. Für die musikalische Gestaltung sind in den Räumen eine Orgel, ein Mediaplayer und im kleinen Saal ein elektronisches Klavier vorhanden. Die Friedhofsverwaltung betont, dass sie bei Trauerfeierlichkeiten individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Hinterbliebenen eingeht. Das ist wichtig, weil es nicht um Standardabläufe, sondern um einen möglichst würdevollen und persönlichen Abschied geht. Auch außerhalb regulärer Zeiten kann der kleine Abschiedssaal für individuelle Zeremonien genutzt werden, was Bestattungsunternehmen zusätzliche Flexibilität gibt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Das kostenlose Service-Mobil ist ein weiteres Angebot, das den Alltag auf dem Friedhof spürbar erleichtert. Es wurde laut Broschüre Anfang 2012 angeschafft und richtet sich an gehbehinderte oder gebrechliche Menschen, die ihre Grabstätte sonst nicht mehr ohne Hilfe erreichen könnten. Vorbestellungen sind ebenso möglich wie spontane Nutzung am Haupteingang oder per Telefon, sofern das Fahrzeug verfügbar ist. Parallel dazu berät die Friedhofsverwaltung zu Bestattungsterminen, Friedhofsleistungen, Neukauf von Grabanlagen und Genehmigungen für Grabstein oder Einfassung. Diese Kombination aus sozialem Service, technischer Unterstützung und Verwaltungsberatung zeigt, dass der Friedhof Fürth nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch ein gut organisiertes Dienstleistungsangebot für Angehörige ist. Gerade in belastenden Phasen ist ein solches Umfeld ein spürbarer Entlastungsfaktor. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Führungen und Friedhofskultur in Fürth

Wer den Friedhof Fürth nicht nur als Ort der Trauer, sondern auch als kulturellen und historischen Raum kennenlernen möchte, kann an regelmäßigen Führungen teilnehmen. Die Friedhofsverwaltung bietet jeden ersten Mittwoch im Monat eine kostenlose Führung an. Treffpunkt ist jeweils um 13.30 Uhr am allgemeinen Denkmal zwischen Aussegnungshalle und Aufbahrungshalle; eine Anmeldung ist nicht nötig. Im Rahmen dieser Führung werden nicht nur die Hallen für Trauerfeiern und Abschiednahmen vorgestellt, sondern auch die verschiedenen Bestattungsformen. Dadurch entsteht ein kompakter, aber sehr anschaulicher Überblick über die ganze Anlage und ihre Besonderheiten. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Die Stadt Fürth zeigt mit diesen Führungen auch, dass Friedhofskultur als lebendige Form des Erinnerns verstanden werden kann. In der Stadtspaziergangs-Broschüre wird der Friedhof als „Schätze der Friedhofskultur“ beschrieben, und die Führung verweist auf seine Bedeutung als Ort, an dem sich Geschichte, Kunst und Erinnerung überlagern. Dazu passt, dass der Friedhof nicht nur eine große Zahl denkmalgeschützter Gräber besitzt, sondern auch als grüner, ruhiger Lebensraum mit altem Baumbestand wahrgenommen wird. In der offiziellen Broschüre wird sogar auf die artenreiche Tierwelt hingewiesen, die von Vögeln über Eichhörnchen bis zu Hasen und Fledermäusen reicht. Diese Naturbeobachtungen machen deutlich, warum der Friedhof von vielen Menschen nicht nur für Trauer, sondern auch für stille Spaziergänge geschätzt wird. So wird aus dem Friedhof Fürth ein Ort, an dem Würde, Geschichte und Landschaft in besonderer Weise zusammenfinden. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

RB

Ralf Bahrdt

18. November 2023

Natürlich kann man auch einfach durch den Friedhof schlendern. Er ist ziemlich schön. Da viele Eichen zwischen den Ufern und den Gräbern wachsen, trifft man tatsächlich recht leicht auf Eichhörnchen.

MW

Martin Wening

27. Februar 2022

Ein 1881 gegründeter Friedhof, ursprünglich mitten im Wald in Ronhof, weit weg von der Stadt. Er umfasst 25 Hektar mit 25.000 Gräbern. Obwohl es ein Wald-Friedhof ist, sind die Gräber in einem sehr geometrischen, rechteckigen Muster angelegt. Es gibt drei Gebäude: das Kolumbarium (für Urnenbestattungen), das ursprünglich 1855 auf dem Alten Friedhof erbaut und später hierher verlegt wurde; es ist ein sehr schönes Gebäude. Weiter südlich befindet sich die Leichenschau und die Versammlungshalle, die beim Gründung des Friedhofs erbaut wurde. Dort gibt es auch Toiletten. Es gibt spezielle Grabstätten für die Gefallenen im Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie für die Opfer von Bombenangriffen. Es ist ein schöner Ort für einen Spaziergang.

RM

Rike Markmann

15. Mai 2023

Wir waren hier für einen Gedenkgottesdienst für totgeborene Kinder und haben Musik auf dem E-Piano und der Flöte gespielt. Ein Geistlicher von der evangelischen Seelsorge im Fürther Krankenhaus leitete den Gottesdienst mit großer Sensibilität und bot Trost für die Trauernden, deren Kinder nie das Licht der Welt erblickten oder nur für sehr kurze Zeit. Es war sehr bewegend.

GR

guenter reichart

11. Juli 2023

Der größte Friedhof der Stadt ist sehr beeindruckend. Der Fürther Friedhof wurde 1881 neu angelegt und wird seitdem von der Stadtverwaltung gepflegt. Auf 25 Hektar befinden sich etwa 20.000 Gräber. Es ist eine Oase des Friedens und der Besinnung. Hier gibt es eine große Auswahl an Bestattungsoptionen.

IJ

Ingrid Johnson

10. August 2020

Ich gehe hier gerne spazieren. Es gibt viele Bänke und Toiletten, von denen eine rollstuhlgerecht ist. Mein Favorit ist das Feld der Vielfalt, eine wunderbare Oase des Wohlbefindens.