
Erlanger Str. 97, Fürth
Erlanger Str. 97, 90765 Fürth, Germany
Cemetery Fürth | Bestattungen & Grabstätten
Der Städtische Friedhof Fürth an der Erlanger Straße 97 ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historisch gewachsener Ort der Ruhe, des Gedenkens und der würdevollen Abschiede, der seit seiner Einweihung am 29. Dezember 1881 das Bild der Stadt mitprägt. Heute umfasst der Hauptfriedhof rund 25 Hektar Fläche, etwa 25.000 Grabstätten und zahlreiche denkmalgeschützte Bereiche, darunter auch die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Die Friedhofsverwaltung hat hier ihren Sitz, ebenso der Betriebshof, sodass organisatorische und praktische Wege vor Ort kurz bleiben. Wer nach einem Friedhof in Fürth sucht, findet hier einen Ort, der Tradition, Pflege und moderne Bestattungskultur miteinander verbindet. Die Lage an der Erlanger Straße, die gute Erreichbarkeit und das breite Angebot an Grabarten machen den Friedhof zu einem zentralen Bestandteil des kommunalen Abschieds- und Erinnerungskonzepts der Stadt. Gleichzeitig prägen alte Bäume, gepflegte Wege und geschützte Grabmale die Atmosphäre. So entsteht ein Raum, der nicht nur für Trauerfeiern, sondern auch für stille Besuche, Erinnerungen und bewusste Spaziergänge geeignet ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Warum der Hauptfriedhof Fürth entstanden ist
Die Geschichte des Hauptfriedhofs ist eng mit dem Wachstum der Stadt verbunden. Als Fürth im Industriezeitalter immer stärker wuchs, reichte der frühere Friedhof an der Nürnberger Straße nicht mehr aus. Die Stadt suchte deshalb einen neuen, geeigneten Standort und fand ihn im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Vorort Ronhof. Dort wurde der heutige Friedhof an der Erlanger Straße schließlich eröffnet. Diese Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie stark sich die Bestattungskultur in Städten an den Wandel von Bevölkerung, Stadtstruktur und Raumplanung anpassen muss. Was damals als Ersatz für einen zu klein gewordenen Friedhof begann, ist heute ein innerstädtisch gut erreichbarer Ruheort geworden, der von einer großen Grünzone umgeben ist. Der Friedhof wird in städtischen Unterlagen sogar als eine Art grüne Lunge beschrieben, eingebettet in die durchgehende Grünverbindung von der Stadtgrenze Nürnbergs bis nach Vach. Mehr als 3.600 Bäume prägen das Gelände und verleihen ihm einen parkähnlichen Charakter, der sich deutlich von einer rein funktionalen Begräbnisstätte unterscheidet. Gerade diese Verbindung aus Stadtgeschichte, Natur und würdiger Nutzung macht den Hauptfriedhof zu einem besonderen Ort in Fürth. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Auch inhaltlich ist der Friedhof historisch vielschichtig. Auf dem Gelände befinden sich Grabstätten für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie für Opfer von Luftangriffen und Bombardierungen. Diese Felder sind keine bloßen Ergänzungen, sondern sichtbare Zeichen dafür, dass Friedhofskultur immer auch Erinnerungskultur ist. Hinzu kommen zahlreiche denkmalgeschützte Gräber, Skulpturen und Bauwerke, die den Friedhof zu einem Ort machen, an dem sich Stadtentwicklung und historische Verantwortung unmittelbar begegnen. Die rund 350 geschützten Grabstätten stehen beispielhaft für den hohen dokumentarischen und künstlerischen Wert vieler Anlagen. Wer den Friedhof besucht, begegnet also nicht nur der Gegenwart der Trauer, sondern auch den Spuren von mehr als einem Jahrhundert Stadtgeschichte. Für Familien, Angehörige und Interessierte entsteht dadurch ein Ort, der über die unmittelbare Bestattung hinaus Bedeutung hat: als Archiv aus Stein, Grün und Erinnerung, das den Wandel der Stadt Fürth sichtbar bewahrt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Trauerfeiern in Aussegnungshalle und Abschiedssaal
Für die letzte Abschiednahme bietet Cemetery Fürth eine besonders klare und zugleich würdevolle Infrastruktur. Die Friedhofsverwaltung stellt für Trauerfeiern eine große Aussegnungshalle sowie einen kleineren Abschiedssaal zur Verfügung. Die große Halle bietet Platz für maximal 100 Sitzplätze und eignet sich damit für größere Familien, Freundeskreise oder auch für feierliche Abschiede mit mehr Gästen. Für kleine, intime Zeremonien steht der Abschiedssaal bereit, in dem bis zu 25 Trauernde ohne Zeitdruck in einem ruhigen Rahmen zusammenkommen können. Beide Räume sind bewusst so gestaltet, dass die Abschiedszeremonie nicht nur organisatorisch funktioniert, sondern emotional getragen wird. In der Halle stehen eine Orgel und ein Mediaplayer zur Verfügung, im kleineren Raum ein elektronisches Klavier und ebenfalls ein Mediaplayer. Damit sind sowohl klassische musikalische Formen als auch moderne Begleitungen möglich. Die Stadt beschreibt diese Räume ausdrücklich als Bestandteil einer pietät- und würdevollen Abschiednahme, bei der die Bedürfnisse der Hinterbliebenen im Mittelpunkt stehen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Die Bestattungsordnung der Stadt Fürth regelt zugleich, wie eng Trauerfeier, Aufbahrung, Grabherstellung und Beisetzung miteinander verbunden sind. Die Friedhofsverwaltung übernimmt auf städtischen Friedhöfen die entsprechenden Leistungen und stellt die Räumlichkeiten samt Ausschmückung zur Verfügung. Das sorgt für einen verlässlichen Ablauf, der Angehörige entlastet und den Fokus auf das persönliche Gedenken lenkt. Auch wer eine Urnenbeisetzung oder eine Auswärtsüberführung organisiert, findet klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Regelungen. Wichtig ist dabei: Die Stadt Fürth verfügt nicht über einen eigenen städtischen Bestattungsdienst, deshalb wenden sich Hinterbliebene bei einem aktuellen Trauerfall an ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl. Diese Struktur schafft Transparenz und lässt gleichzeitig Raum für individuelle Wünsche. Gerade bei Abschiedsfeiern ist das hilfreich, weil jede Familie andere Bedürfnisse hat. Manche bevorzugen eine größere, formelle Feier, andere eine sehr persönliche, kleine Zusammenkunft. Die räumliche Ausstattung des Friedhofs bildet beide Situationen verlässlich ab und macht den Ort damit auch organisatorisch zu einem wichtigen Baustein der Fürther Bestattungskultur. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Grabarten, Kolumbarium und besondere Bestattungsformen
Die Vielfalt der Grabarten ist einer der stärksten Gründe, warum der Fürther Hauptfriedhof viele unterschiedliche Bedürfnisse abdecken kann. Laut Satzung stehen unter anderem Wahlgräber, Rasengräber, Reihengräber, Urnenbeisetzungsstätten, historische Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen- und Erdbestattungen, Grüfte sowie Ehrengrabstätten und Gräber für Kriegs- und Katastrophenopfer zur Verfügung. Das bedeutet: Wer eine klassische Erdbestattung wünscht, findet ebenso eine Lösung wie Menschen, die eine pflegeleichtere oder platzsparende Urnenform bevorzugen. Wahlgräber können anhand des Belegungsplans frei gewählt werden und eignen sich vor allem für Familien, die mehrere Beisetzungen an einem Ort zusammenführen möchten. Reihengräber werden dagegen der Reihe nach vergeben und nur im Todesfall belegt. Besonders wichtig für die lokale Suchintention nach Friedhof, Graves und cemetery graves ist auch die klare Struktur der städtischen Ordnung: Die Größe der Grabstätten und die Zahl der Plätze legt die Friedhofsverwaltung fest, und die Belegungspläne können dort eingesehen werden. Das macht Entscheidungen planbar und nachvollziehbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Zu den besonderen Formen gehört das Kolumbarium, das in einem historisch bedeutsamen Sandsteinbau untergebracht ist. Die alte Leichenhalle des früheren Friedhofs an der Nürnberger Straße wurde 1897 abgebaut und auf dem Gelände an der Erlanger Straße wieder aufgebaut; heute dient sie als Urnenhalle mit modernen Nischen für zwei oder vier Urnen sowie mit handgearbeiteten Wandüberurnen. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Urnenbiotop „Oase der Ruhe“, in dem Urnenbeisetzungen am kleinen Weiher und auf angrenzenden Rasenflächen möglich sind. Flache Kieselsteine mit eingraviertem Namen können als Erinnerung niedergelegt werden, Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Hinzu kommt die spezielle Grabstätte für „still geborenes Leben“, in der totgeborene oder während der Geburt verstorbene Leibesfrüchte, Embryonen und Föten aus Schwangerschaftsabbrüchen bestattet werden können. Auch Bestattungen nach islamischer Tradition sind möglich; dafür wurden Gräberfelder mit Ausrichtung nach Mekka angelegt. Besonders aktuell ist zudem die neue Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“, die der Hauptfriedhof seit 2025 anbietet und die mit Glasblättern, fränkischem Kalkstein und einer sehr ruhigen Lage nahe dem Nordeingang ein modernes, symbolstarkes Erinnerungsangebot schafft. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit
Für den praktischen Besuch ist der Hauptfriedhof in Fürth gut organisiert. Die Friedhofsverwaltung an der Erlanger Straße 97 ist unter der Woche mit festen Öffnungszeiten erreichbar: montags bis donnerstags von 7:30 bis 15:00 Uhr, freitags bis 14:00 Uhr. Der Friedhof selbst ist täglich geöffnet; die genauen Zeiten werden an den Eingängen bekannt gegeben. Für Besucherinnen und Besucher ist das wichtig, weil sich so sowohl kurzfristige Besuche als auch geplante Termine gut koordinieren lassen. Die Friedhofsverwaltung vergibt Bestattungs- und Trauerfeiertermine und berät bei der Auswahl des Grabes vor Ort. Wer also nach Informationen zu cemetery parking, Öffnungszeiten oder anfahrt sucht, findet hier eine verlässliche Verwaltungsstruktur. Zusätzlich verweisen die städtischen Seiten auf Routennavigation über Stadtplan, VGN und BayernInfo, was die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Auto erleichtert. Die Adresse Erlanger Straße 97 ist klar ausgewiesen und die gesamte Einrichtung ist auf den reibungslosen Besuch ausgelegt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Auch beim Thema Parken und Barrierefreiheit ist der Friedhof gut aufgestellt. Laut Stadt gibt es einen Behindertenparkplatz am Friedhof-Haupteingang und einen weiteren am Friedhof-Nordeingang in der Erlanger Straße. Der Friedhof ist barrierefrei zugänglich und verfügt über ein behindertengerechtes WC. Diese Details sind für viele Besucherinnen und Besucher entscheidend, insbesondere wenn ältere Angehörige oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu einer Beisetzung oder zu einem Gedenkbesuch kommen. Die Barrierefreiheit wird nicht nur technisch, sondern auch praktisch gedacht: Durch die Lage der Parkplätze, die klare Beschilderung und den Einsatz eines Elektro-Servicemobils wird der Zugang zu den Gräbern erleichtert. Damit wird der Friedhof seinem Anspruch gerecht, ein Ort des würdevollen Gedenkens für möglichst viele Menschen zu sein. Wer sich vorab informieren möchte, kann zusätzlich auf die städtischen digitalen Planungsangebote zurückgreifen. Gerade in emotional belastenden Situationen ist es hilfreich, wenn Parken, Wegführung und Zugang verständlich geregelt sind. Genau das bietet der Fürther Hauptfriedhof in bemerkenswerter Klarheit. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Friedhofsmobil, Beratung und Führungen vor Ort
Ein besonders hilfreicher Service ist das Friedhofsmobil. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität steht am Fürther Friedhof ein kostenloses Elektro-Servicemobil bereit, das zu den Gräbern der Angehörigen fährt. Laut Stadt kann die Fahrt montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch vereinbart werden; außerdem ist ein spontaner Start am Haupteingang möglich. Dieser Service ist nicht nur bequem, sondern in vielen Fällen auch emotional entlastend, weil weite Wege auf dem großen Gelände vermieden werden. Dass die Stadt den Service ausdrücklich kostenlos anbietet, unterstreicht den sozialen Charakter des Friedhofs als öffentlicher Ort, der allen zugänglich sein soll. Gerade bei einem Gelände mit rund 25 Hektar Fläche ist das ein wesentlicher praktischer Vorteil. Es zeigt außerdem, dass der Friedhof nicht als statische Anlage betrachtet wird, sondern als lebendiger, serviceorientierter Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Zusätzlich zur individuellen Unterstützung gibt es auch feste Führungen. Die Friedhofsverwaltung bietet am Hauptfriedhof regelmäßig kostenlose Friedhofsführungen an, bei denen nicht nur die Hallen für Trauerfeiern und Abschiednahmen gezeigt werden, sondern auch verschiedene Bestattungsformen erklärt werden. Treffpunkt ist jeweils am allgemeinen Denkmal zwischen Aussegnungshalle und Aufbahrungshalle, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der städtischen Broschüre wird außerdem beschrieben, dass diese Führungen jeden ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Das ist für alle interessant, die sich mit Friedhofskultur, Denkmalschutz oder den vielfältigen Grabarten vertraut machen möchten. Gerade weil der Hauptfriedhof sowohl historische als auch moderne Anlagen vereint, bieten solche Führungen einen guten Überblick über die Entwicklung des Ortes. Wer sich für die Frage interessiert, welche Grabform passt, wie die Anlage organisiert ist oder welche geschichtlichen Spuren sich hier finden, bekommt bei diesen Führungen sachliche Informationen direkt aus erster Hand. So wird aus dem Friedhof nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein Ort der Bildung und der Begegnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Denkmalschutz, Grünraum und stille Orte des Gedenkens
Der Fürther Hauptfriedhof ist in besonderer Weise von Denkmalschutz geprägt. Rund 350 Grabstätten stehen unter Schutz, ebenso die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Diese Schutzstellung ist nicht nur ein formaler Status, sondern Ausdruck eines kulturellen Bewusstseins: Grabmale, Bauwerke und historische Strukturen sollen als Zeugnisse der Stadtgeschichte bewahrt werden. Das gilt auch für das Kolumbarium, das in einer ehemaligen Leichenhalle aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Gerade diese Verbindung von Wiederverwendung, Bewahrung und neuer Funktion macht den Friedhof architektonisch interessant. Während das Gelände auf den ersten Blick von Ruhe und Grün geprägt ist, steckt in vielen Details eine lange Geschichte von Wandel und Anpassung. Wer den Friedhof besucht, begegnet daher nicht nur der Gegenwart, sondern auch einem Ort, an dem Vergangenheit bewusst sichtbar bleibt. Dies ist ein wesentlicher Teil dessen, was den Hauptfriedhof von einem rein funktionalen Bestattungsort unterscheidet. Er ist ein historisches Ensemble, das sich seiner Verantwortung gegenüber den Toten und den Lebenden gleichermaßen bewusst ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Gleichzeitig ist der Friedhof ein außergewöhnlich grüner Raum. Die städtische Broschüre beschreibt ihn als Teil einer durchgehenden Grünzone und betont den Baumbestand von über 3.600 Stück. Diese Grünfülle schafft eine Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher oft als beruhigend und tröstlich empfinden. Neben den alten Bäumen prägen auch neue Formen des Gedenkens die Anlage. Die Stadt hat auf dem Fürther Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle einen Baum für Sternenkinder aufgestellt, den Hinterbliebene mit Sternen schmücken können. Dieses Angebot zeigt, wie sensibel die Stadt auf besondere Trauersituationen reagiert. Ebenso fügt sich die 2025 geschaffene Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“ in dieses Bild ein: ein moderner Ort der Erinnerung, der symbolisch auf die Vergänglichkeit und Einzigartigkeit des Lebens verweist. So verbindet Cemetery Fürth historische Tiefe mit zeitgemäßen Formen des Abschieds. Wer hier einen Spaziergang macht, spürt schnell, dass dieser Ort mehr ist als eine Adresse für Bestattungen. Er ist ein ruhiger, geordneter und zugleich lebendiger Teil der Stadt Fürth, in dem Erinnerung, Natur und Fürsorge in einer seltenen Balance zusammentreffen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Quellen:
- Friedhofsverwaltung (Friedhof Fürth) - Stadt Fürth
- Städtischer Friedhof Fürth - Stadt Fürth
- Ratgeber für den Trauerfall - Stadt Fürth
- Bestattungs- und Friedhofssatzung [32-2] - Stadt Fürth
- Mit dem E-Mobil über den Friedhof - Stadt Fürth
- Neues Bestattungsangebot - Stadt Fürth
- Ein Baum gegen das Vergessen - Stadt Fürth
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Cemetery Fürth | Bestattungen & Grabstätten
Der Städtische Friedhof Fürth an der Erlanger Straße 97 ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historisch gewachsener Ort der Ruhe, des Gedenkens und der würdevollen Abschiede, der seit seiner Einweihung am 29. Dezember 1881 das Bild der Stadt mitprägt. Heute umfasst der Hauptfriedhof rund 25 Hektar Fläche, etwa 25.000 Grabstätten und zahlreiche denkmalgeschützte Bereiche, darunter auch die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Die Friedhofsverwaltung hat hier ihren Sitz, ebenso der Betriebshof, sodass organisatorische und praktische Wege vor Ort kurz bleiben. Wer nach einem Friedhof in Fürth sucht, findet hier einen Ort, der Tradition, Pflege und moderne Bestattungskultur miteinander verbindet. Die Lage an der Erlanger Straße, die gute Erreichbarkeit und das breite Angebot an Grabarten machen den Friedhof zu einem zentralen Bestandteil des kommunalen Abschieds- und Erinnerungskonzepts der Stadt. Gleichzeitig prägen alte Bäume, gepflegte Wege und geschützte Grabmale die Atmosphäre. So entsteht ein Raum, der nicht nur für Trauerfeiern, sondern auch für stille Besuche, Erinnerungen und bewusste Spaziergänge geeignet ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Warum der Hauptfriedhof Fürth entstanden ist
Die Geschichte des Hauptfriedhofs ist eng mit dem Wachstum der Stadt verbunden. Als Fürth im Industriezeitalter immer stärker wuchs, reichte der frühere Friedhof an der Nürnberger Straße nicht mehr aus. Die Stadt suchte deshalb einen neuen, geeigneten Standort und fand ihn im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Vorort Ronhof. Dort wurde der heutige Friedhof an der Erlanger Straße schließlich eröffnet. Diese Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie stark sich die Bestattungskultur in Städten an den Wandel von Bevölkerung, Stadtstruktur und Raumplanung anpassen muss. Was damals als Ersatz für einen zu klein gewordenen Friedhof begann, ist heute ein innerstädtisch gut erreichbarer Ruheort geworden, der von einer großen Grünzone umgeben ist. Der Friedhof wird in städtischen Unterlagen sogar als eine Art grüne Lunge beschrieben, eingebettet in die durchgehende Grünverbindung von der Stadtgrenze Nürnbergs bis nach Vach. Mehr als 3.600 Bäume prägen das Gelände und verleihen ihm einen parkähnlichen Charakter, der sich deutlich von einer rein funktionalen Begräbnisstätte unterscheidet. Gerade diese Verbindung aus Stadtgeschichte, Natur und würdiger Nutzung macht den Hauptfriedhof zu einem besonderen Ort in Fürth. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Auch inhaltlich ist der Friedhof historisch vielschichtig. Auf dem Gelände befinden sich Grabstätten für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie für Opfer von Luftangriffen und Bombardierungen. Diese Felder sind keine bloßen Ergänzungen, sondern sichtbare Zeichen dafür, dass Friedhofskultur immer auch Erinnerungskultur ist. Hinzu kommen zahlreiche denkmalgeschützte Gräber, Skulpturen und Bauwerke, die den Friedhof zu einem Ort machen, an dem sich Stadtentwicklung und historische Verantwortung unmittelbar begegnen. Die rund 350 geschützten Grabstätten stehen beispielhaft für den hohen dokumentarischen und künstlerischen Wert vieler Anlagen. Wer den Friedhof besucht, begegnet also nicht nur der Gegenwart der Trauer, sondern auch den Spuren von mehr als einem Jahrhundert Stadtgeschichte. Für Familien, Angehörige und Interessierte entsteht dadurch ein Ort, der über die unmittelbare Bestattung hinaus Bedeutung hat: als Archiv aus Stein, Grün und Erinnerung, das den Wandel der Stadt Fürth sichtbar bewahrt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Trauerfeiern in Aussegnungshalle und Abschiedssaal
Für die letzte Abschiednahme bietet Cemetery Fürth eine besonders klare und zugleich würdevolle Infrastruktur. Die Friedhofsverwaltung stellt für Trauerfeiern eine große Aussegnungshalle sowie einen kleineren Abschiedssaal zur Verfügung. Die große Halle bietet Platz für maximal 100 Sitzplätze und eignet sich damit für größere Familien, Freundeskreise oder auch für feierliche Abschiede mit mehr Gästen. Für kleine, intime Zeremonien steht der Abschiedssaal bereit, in dem bis zu 25 Trauernde ohne Zeitdruck in einem ruhigen Rahmen zusammenkommen können. Beide Räume sind bewusst so gestaltet, dass die Abschiedszeremonie nicht nur organisatorisch funktioniert, sondern emotional getragen wird. In der Halle stehen eine Orgel und ein Mediaplayer zur Verfügung, im kleineren Raum ein elektronisches Klavier und ebenfalls ein Mediaplayer. Damit sind sowohl klassische musikalische Formen als auch moderne Begleitungen möglich. Die Stadt beschreibt diese Räume ausdrücklich als Bestandteil einer pietät- und würdevollen Abschiednahme, bei der die Bedürfnisse der Hinterbliebenen im Mittelpunkt stehen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Die Bestattungsordnung der Stadt Fürth regelt zugleich, wie eng Trauerfeier, Aufbahrung, Grabherstellung und Beisetzung miteinander verbunden sind. Die Friedhofsverwaltung übernimmt auf städtischen Friedhöfen die entsprechenden Leistungen und stellt die Räumlichkeiten samt Ausschmückung zur Verfügung. Das sorgt für einen verlässlichen Ablauf, der Angehörige entlastet und den Fokus auf das persönliche Gedenken lenkt. Auch wer eine Urnenbeisetzung oder eine Auswärtsüberführung organisiert, findet klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Regelungen. Wichtig ist dabei: Die Stadt Fürth verfügt nicht über einen eigenen städtischen Bestattungsdienst, deshalb wenden sich Hinterbliebene bei einem aktuellen Trauerfall an ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl. Diese Struktur schafft Transparenz und lässt gleichzeitig Raum für individuelle Wünsche. Gerade bei Abschiedsfeiern ist das hilfreich, weil jede Familie andere Bedürfnisse hat. Manche bevorzugen eine größere, formelle Feier, andere eine sehr persönliche, kleine Zusammenkunft. Die räumliche Ausstattung des Friedhofs bildet beide Situationen verlässlich ab und macht den Ort damit auch organisatorisch zu einem wichtigen Baustein der Fürther Bestattungskultur. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Grabarten, Kolumbarium und besondere Bestattungsformen
Die Vielfalt der Grabarten ist einer der stärksten Gründe, warum der Fürther Hauptfriedhof viele unterschiedliche Bedürfnisse abdecken kann. Laut Satzung stehen unter anderem Wahlgräber, Rasengräber, Reihengräber, Urnenbeisetzungsstätten, historische Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen- und Erdbestattungen, Grüfte sowie Ehrengrabstätten und Gräber für Kriegs- und Katastrophenopfer zur Verfügung. Das bedeutet: Wer eine klassische Erdbestattung wünscht, findet ebenso eine Lösung wie Menschen, die eine pflegeleichtere oder platzsparende Urnenform bevorzugen. Wahlgräber können anhand des Belegungsplans frei gewählt werden und eignen sich vor allem für Familien, die mehrere Beisetzungen an einem Ort zusammenführen möchten. Reihengräber werden dagegen der Reihe nach vergeben und nur im Todesfall belegt. Besonders wichtig für die lokale Suchintention nach Friedhof, Graves und cemetery graves ist auch die klare Struktur der städtischen Ordnung: Die Größe der Grabstätten und die Zahl der Plätze legt die Friedhofsverwaltung fest, und die Belegungspläne können dort eingesehen werden. Das macht Entscheidungen planbar und nachvollziehbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Zu den besonderen Formen gehört das Kolumbarium, das in einem historisch bedeutsamen Sandsteinbau untergebracht ist. Die alte Leichenhalle des früheren Friedhofs an der Nürnberger Straße wurde 1897 abgebaut und auf dem Gelände an der Erlanger Straße wieder aufgebaut; heute dient sie als Urnenhalle mit modernen Nischen für zwei oder vier Urnen sowie mit handgearbeiteten Wandüberurnen. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Urnenbiotop „Oase der Ruhe“, in dem Urnenbeisetzungen am kleinen Weiher und auf angrenzenden Rasenflächen möglich sind. Flache Kieselsteine mit eingraviertem Namen können als Erinnerung niedergelegt werden, Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Hinzu kommt die spezielle Grabstätte für „still geborenes Leben“, in der totgeborene oder während der Geburt verstorbene Leibesfrüchte, Embryonen und Föten aus Schwangerschaftsabbrüchen bestattet werden können. Auch Bestattungen nach islamischer Tradition sind möglich; dafür wurden Gräberfelder mit Ausrichtung nach Mekka angelegt. Besonders aktuell ist zudem die neue Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“, die der Hauptfriedhof seit 2025 anbietet und die mit Glasblättern, fränkischem Kalkstein und einer sehr ruhigen Lage nahe dem Nordeingang ein modernes, symbolstarkes Erinnerungsangebot schafft. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit
Für den praktischen Besuch ist der Hauptfriedhof in Fürth gut organisiert. Die Friedhofsverwaltung an der Erlanger Straße 97 ist unter der Woche mit festen Öffnungszeiten erreichbar: montags bis donnerstags von 7:30 bis 15:00 Uhr, freitags bis 14:00 Uhr. Der Friedhof selbst ist täglich geöffnet; die genauen Zeiten werden an den Eingängen bekannt gegeben. Für Besucherinnen und Besucher ist das wichtig, weil sich so sowohl kurzfristige Besuche als auch geplante Termine gut koordinieren lassen. Die Friedhofsverwaltung vergibt Bestattungs- und Trauerfeiertermine und berät bei der Auswahl des Grabes vor Ort. Wer also nach Informationen zu cemetery parking, Öffnungszeiten oder anfahrt sucht, findet hier eine verlässliche Verwaltungsstruktur. Zusätzlich verweisen die städtischen Seiten auf Routennavigation über Stadtplan, VGN und BayernInfo, was die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Auto erleichtert. Die Adresse Erlanger Straße 97 ist klar ausgewiesen und die gesamte Einrichtung ist auf den reibungslosen Besuch ausgelegt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Auch beim Thema Parken und Barrierefreiheit ist der Friedhof gut aufgestellt. Laut Stadt gibt es einen Behindertenparkplatz am Friedhof-Haupteingang und einen weiteren am Friedhof-Nordeingang in der Erlanger Straße. Der Friedhof ist barrierefrei zugänglich und verfügt über ein behindertengerechtes WC. Diese Details sind für viele Besucherinnen und Besucher entscheidend, insbesondere wenn ältere Angehörige oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu einer Beisetzung oder zu einem Gedenkbesuch kommen. Die Barrierefreiheit wird nicht nur technisch, sondern auch praktisch gedacht: Durch die Lage der Parkplätze, die klare Beschilderung und den Einsatz eines Elektro-Servicemobils wird der Zugang zu den Gräbern erleichtert. Damit wird der Friedhof seinem Anspruch gerecht, ein Ort des würdevollen Gedenkens für möglichst viele Menschen zu sein. Wer sich vorab informieren möchte, kann zusätzlich auf die städtischen digitalen Planungsangebote zurückgreifen. Gerade in emotional belastenden Situationen ist es hilfreich, wenn Parken, Wegführung und Zugang verständlich geregelt sind. Genau das bietet der Fürther Hauptfriedhof in bemerkenswerter Klarheit. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Friedhofsmobil, Beratung und Führungen vor Ort
Ein besonders hilfreicher Service ist das Friedhofsmobil. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität steht am Fürther Friedhof ein kostenloses Elektro-Servicemobil bereit, das zu den Gräbern der Angehörigen fährt. Laut Stadt kann die Fahrt montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch vereinbart werden; außerdem ist ein spontaner Start am Haupteingang möglich. Dieser Service ist nicht nur bequem, sondern in vielen Fällen auch emotional entlastend, weil weite Wege auf dem großen Gelände vermieden werden. Dass die Stadt den Service ausdrücklich kostenlos anbietet, unterstreicht den sozialen Charakter des Friedhofs als öffentlicher Ort, der allen zugänglich sein soll. Gerade bei einem Gelände mit rund 25 Hektar Fläche ist das ein wesentlicher praktischer Vorteil. Es zeigt außerdem, dass der Friedhof nicht als statische Anlage betrachtet wird, sondern als lebendiger, serviceorientierter Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Zusätzlich zur individuellen Unterstützung gibt es auch feste Führungen. Die Friedhofsverwaltung bietet am Hauptfriedhof regelmäßig kostenlose Friedhofsführungen an, bei denen nicht nur die Hallen für Trauerfeiern und Abschiednahmen gezeigt werden, sondern auch verschiedene Bestattungsformen erklärt werden. Treffpunkt ist jeweils am allgemeinen Denkmal zwischen Aussegnungshalle und Aufbahrungshalle, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der städtischen Broschüre wird außerdem beschrieben, dass diese Führungen jeden ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Das ist für alle interessant, die sich mit Friedhofskultur, Denkmalschutz oder den vielfältigen Grabarten vertraut machen möchten. Gerade weil der Hauptfriedhof sowohl historische als auch moderne Anlagen vereint, bieten solche Führungen einen guten Überblick über die Entwicklung des Ortes. Wer sich für die Frage interessiert, welche Grabform passt, wie die Anlage organisiert ist oder welche geschichtlichen Spuren sich hier finden, bekommt bei diesen Führungen sachliche Informationen direkt aus erster Hand. So wird aus dem Friedhof nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein Ort der Bildung und der Begegnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Denkmalschutz, Grünraum und stille Orte des Gedenkens
Der Fürther Hauptfriedhof ist in besonderer Weise von Denkmalschutz geprägt. Rund 350 Grabstätten stehen unter Schutz, ebenso die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Diese Schutzstellung ist nicht nur ein formaler Status, sondern Ausdruck eines kulturellen Bewusstseins: Grabmale, Bauwerke und historische Strukturen sollen als Zeugnisse der Stadtgeschichte bewahrt werden. Das gilt auch für das Kolumbarium, das in einer ehemaligen Leichenhalle aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Gerade diese Verbindung von Wiederverwendung, Bewahrung und neuer Funktion macht den Friedhof architektonisch interessant. Während das Gelände auf den ersten Blick von Ruhe und Grün geprägt ist, steckt in vielen Details eine lange Geschichte von Wandel und Anpassung. Wer den Friedhof besucht, begegnet daher nicht nur der Gegenwart, sondern auch einem Ort, an dem Vergangenheit bewusst sichtbar bleibt. Dies ist ein wesentlicher Teil dessen, was den Hauptfriedhof von einem rein funktionalen Bestattungsort unterscheidet. Er ist ein historisches Ensemble, das sich seiner Verantwortung gegenüber den Toten und den Lebenden gleichermaßen bewusst ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Gleichzeitig ist der Friedhof ein außergewöhnlich grüner Raum. Die städtische Broschüre beschreibt ihn als Teil einer durchgehenden Grünzone und betont den Baumbestand von über 3.600 Stück. Diese Grünfülle schafft eine Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher oft als beruhigend und tröstlich empfinden. Neben den alten Bäumen prägen auch neue Formen des Gedenkens die Anlage. Die Stadt hat auf dem Fürther Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle einen Baum für Sternenkinder aufgestellt, den Hinterbliebene mit Sternen schmücken können. Dieses Angebot zeigt, wie sensibel die Stadt auf besondere Trauersituationen reagiert. Ebenso fügt sich die 2025 geschaffene Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“ in dieses Bild ein: ein moderner Ort der Erinnerung, der symbolisch auf die Vergänglichkeit und Einzigartigkeit des Lebens verweist. So verbindet Cemetery Fürth historische Tiefe mit zeitgemäßen Formen des Abschieds. Wer hier einen Spaziergang macht, spürt schnell, dass dieser Ort mehr ist als eine Adresse für Bestattungen. Er ist ein ruhiger, geordneter und zugleich lebendiger Teil der Stadt Fürth, in dem Erinnerung, Natur und Fürsorge in einer seltenen Balance zusammentreffen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Quellen:
- Friedhofsverwaltung (Friedhof Fürth) - Stadt Fürth
- Städtischer Friedhof Fürth - Stadt Fürth
- Ratgeber für den Trauerfall - Stadt Fürth
- Bestattungs- und Friedhofssatzung [32-2] - Stadt Fürth
- Mit dem E-Mobil über den Friedhof - Stadt Fürth
- Neues Bestattungsangebot - Stadt Fürth
- Ein Baum gegen das Vergessen - Stadt Fürth
Cemetery Fürth | Bestattungen & Grabstätten
Der Städtische Friedhof Fürth an der Erlanger Straße 97 ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historisch gewachsener Ort der Ruhe, des Gedenkens und der würdevollen Abschiede, der seit seiner Einweihung am 29. Dezember 1881 das Bild der Stadt mitprägt. Heute umfasst der Hauptfriedhof rund 25 Hektar Fläche, etwa 25.000 Grabstätten und zahlreiche denkmalgeschützte Bereiche, darunter auch die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Die Friedhofsverwaltung hat hier ihren Sitz, ebenso der Betriebshof, sodass organisatorische und praktische Wege vor Ort kurz bleiben. Wer nach einem Friedhof in Fürth sucht, findet hier einen Ort, der Tradition, Pflege und moderne Bestattungskultur miteinander verbindet. Die Lage an der Erlanger Straße, die gute Erreichbarkeit und das breite Angebot an Grabarten machen den Friedhof zu einem zentralen Bestandteil des kommunalen Abschieds- und Erinnerungskonzepts der Stadt. Gleichzeitig prägen alte Bäume, gepflegte Wege und geschützte Grabmale die Atmosphäre. So entsteht ein Raum, der nicht nur für Trauerfeiern, sondern auch für stille Besuche, Erinnerungen und bewusste Spaziergänge geeignet ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Warum der Hauptfriedhof Fürth entstanden ist
Die Geschichte des Hauptfriedhofs ist eng mit dem Wachstum der Stadt verbunden. Als Fürth im Industriezeitalter immer stärker wuchs, reichte der frühere Friedhof an der Nürnberger Straße nicht mehr aus. Die Stadt suchte deshalb einen neuen, geeigneten Standort und fand ihn im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Vorort Ronhof. Dort wurde der heutige Friedhof an der Erlanger Straße schließlich eröffnet. Diese Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie stark sich die Bestattungskultur in Städten an den Wandel von Bevölkerung, Stadtstruktur und Raumplanung anpassen muss. Was damals als Ersatz für einen zu klein gewordenen Friedhof begann, ist heute ein innerstädtisch gut erreichbarer Ruheort geworden, der von einer großen Grünzone umgeben ist. Der Friedhof wird in städtischen Unterlagen sogar als eine Art grüne Lunge beschrieben, eingebettet in die durchgehende Grünverbindung von der Stadtgrenze Nürnbergs bis nach Vach. Mehr als 3.600 Bäume prägen das Gelände und verleihen ihm einen parkähnlichen Charakter, der sich deutlich von einer rein funktionalen Begräbnisstätte unterscheidet. Gerade diese Verbindung aus Stadtgeschichte, Natur und würdiger Nutzung macht den Hauptfriedhof zu einem besonderen Ort in Fürth. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Auch inhaltlich ist der Friedhof historisch vielschichtig. Auf dem Gelände befinden sich Grabstätten für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie für Opfer von Luftangriffen und Bombardierungen. Diese Felder sind keine bloßen Ergänzungen, sondern sichtbare Zeichen dafür, dass Friedhofskultur immer auch Erinnerungskultur ist. Hinzu kommen zahlreiche denkmalgeschützte Gräber, Skulpturen und Bauwerke, die den Friedhof zu einem Ort machen, an dem sich Stadtentwicklung und historische Verantwortung unmittelbar begegnen. Die rund 350 geschützten Grabstätten stehen beispielhaft für den hohen dokumentarischen und künstlerischen Wert vieler Anlagen. Wer den Friedhof besucht, begegnet also nicht nur der Gegenwart der Trauer, sondern auch den Spuren von mehr als einem Jahrhundert Stadtgeschichte. Für Familien, Angehörige und Interessierte entsteht dadurch ein Ort, der über die unmittelbare Bestattung hinaus Bedeutung hat: als Archiv aus Stein, Grün und Erinnerung, das den Wandel der Stadt Fürth sichtbar bewahrt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Trauerfeiern in Aussegnungshalle und Abschiedssaal
Für die letzte Abschiednahme bietet Cemetery Fürth eine besonders klare und zugleich würdevolle Infrastruktur. Die Friedhofsverwaltung stellt für Trauerfeiern eine große Aussegnungshalle sowie einen kleineren Abschiedssaal zur Verfügung. Die große Halle bietet Platz für maximal 100 Sitzplätze und eignet sich damit für größere Familien, Freundeskreise oder auch für feierliche Abschiede mit mehr Gästen. Für kleine, intime Zeremonien steht der Abschiedssaal bereit, in dem bis zu 25 Trauernde ohne Zeitdruck in einem ruhigen Rahmen zusammenkommen können. Beide Räume sind bewusst so gestaltet, dass die Abschiedszeremonie nicht nur organisatorisch funktioniert, sondern emotional getragen wird. In der Halle stehen eine Orgel und ein Mediaplayer zur Verfügung, im kleineren Raum ein elektronisches Klavier und ebenfalls ein Mediaplayer. Damit sind sowohl klassische musikalische Formen als auch moderne Begleitungen möglich. Die Stadt beschreibt diese Räume ausdrücklich als Bestandteil einer pietät- und würdevollen Abschiednahme, bei der die Bedürfnisse der Hinterbliebenen im Mittelpunkt stehen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Die Bestattungsordnung der Stadt Fürth regelt zugleich, wie eng Trauerfeier, Aufbahrung, Grabherstellung und Beisetzung miteinander verbunden sind. Die Friedhofsverwaltung übernimmt auf städtischen Friedhöfen die entsprechenden Leistungen und stellt die Räumlichkeiten samt Ausschmückung zur Verfügung. Das sorgt für einen verlässlichen Ablauf, der Angehörige entlastet und den Fokus auf das persönliche Gedenken lenkt. Auch wer eine Urnenbeisetzung oder eine Auswärtsüberführung organisiert, findet klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Regelungen. Wichtig ist dabei: Die Stadt Fürth verfügt nicht über einen eigenen städtischen Bestattungsdienst, deshalb wenden sich Hinterbliebene bei einem aktuellen Trauerfall an ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl. Diese Struktur schafft Transparenz und lässt gleichzeitig Raum für individuelle Wünsche. Gerade bei Abschiedsfeiern ist das hilfreich, weil jede Familie andere Bedürfnisse hat. Manche bevorzugen eine größere, formelle Feier, andere eine sehr persönliche, kleine Zusammenkunft. Die räumliche Ausstattung des Friedhofs bildet beide Situationen verlässlich ab und macht den Ort damit auch organisatorisch zu einem wichtigen Baustein der Fürther Bestattungskultur. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Grabarten, Kolumbarium und besondere Bestattungsformen
Die Vielfalt der Grabarten ist einer der stärksten Gründe, warum der Fürther Hauptfriedhof viele unterschiedliche Bedürfnisse abdecken kann. Laut Satzung stehen unter anderem Wahlgräber, Rasengräber, Reihengräber, Urnenbeisetzungsstätten, historische Gemeinschaftsgrabanlagen für Urnen- und Erdbestattungen, Grüfte sowie Ehrengrabstätten und Gräber für Kriegs- und Katastrophenopfer zur Verfügung. Das bedeutet: Wer eine klassische Erdbestattung wünscht, findet ebenso eine Lösung wie Menschen, die eine pflegeleichtere oder platzsparende Urnenform bevorzugen. Wahlgräber können anhand des Belegungsplans frei gewählt werden und eignen sich vor allem für Familien, die mehrere Beisetzungen an einem Ort zusammenführen möchten. Reihengräber werden dagegen der Reihe nach vergeben und nur im Todesfall belegt. Besonders wichtig für die lokale Suchintention nach Friedhof, Graves und cemetery graves ist auch die klare Struktur der städtischen Ordnung: Die Größe der Grabstätten und die Zahl der Plätze legt die Friedhofsverwaltung fest, und die Belegungspläne können dort eingesehen werden. Das macht Entscheidungen planbar und nachvollziehbar. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/32_2_bestattungs_und_friedhofssatzung.pdf))
Zu den besonderen Formen gehört das Kolumbarium, das in einem historisch bedeutsamen Sandsteinbau untergebracht ist. Die alte Leichenhalle des früheren Friedhofs an der Nürnberger Straße wurde 1897 abgebaut und auf dem Gelände an der Erlanger Straße wieder aufgebaut; heute dient sie als Urnenhalle mit modernen Nischen für zwei oder vier Urnen sowie mit handgearbeiteten Wandüberurnen. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Urnenbiotop „Oase der Ruhe“, in dem Urnenbeisetzungen am kleinen Weiher und auf angrenzenden Rasenflächen möglich sind. Flache Kieselsteine mit eingraviertem Namen können als Erinnerung niedergelegt werden, Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Hinzu kommt die spezielle Grabstätte für „still geborenes Leben“, in der totgeborene oder während der Geburt verstorbene Leibesfrüchte, Embryonen und Föten aus Schwangerschaftsabbrüchen bestattet werden können. Auch Bestattungen nach islamischer Tradition sind möglich; dafür wurden Gräberfelder mit Ausrichtung nach Mekka angelegt. Besonders aktuell ist zudem die neue Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“, die der Hauptfriedhof seit 2025 anbietet und die mit Glasblättern, fränkischem Kalkstein und einer sehr ruhigen Lage nahe dem Nordeingang ein modernes, symbolstarkes Erinnerungsangebot schafft. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Öffnungszeiten, Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit
Für den praktischen Besuch ist der Hauptfriedhof in Fürth gut organisiert. Die Friedhofsverwaltung an der Erlanger Straße 97 ist unter der Woche mit festen Öffnungszeiten erreichbar: montags bis donnerstags von 7:30 bis 15:00 Uhr, freitags bis 14:00 Uhr. Der Friedhof selbst ist täglich geöffnet; die genauen Zeiten werden an den Eingängen bekannt gegeben. Für Besucherinnen und Besucher ist das wichtig, weil sich so sowohl kurzfristige Besuche als auch geplante Termine gut koordinieren lassen. Die Friedhofsverwaltung vergibt Bestattungs- und Trauerfeiertermine und berät bei der Auswahl des Grabes vor Ort. Wer also nach Informationen zu cemetery parking, Öffnungszeiten oder anfahrt sucht, findet hier eine verlässliche Verwaltungsstruktur. Zusätzlich verweisen die städtischen Seiten auf Routennavigation über Stadtplan, VGN und BayernInfo, was die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Auto erleichtert. Die Adresse Erlanger Straße 97 ist klar ausgewiesen und die gesamte Einrichtung ist auf den reibungslosen Besuch ausgelegt. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Auch beim Thema Parken und Barrierefreiheit ist der Friedhof gut aufgestellt. Laut Stadt gibt es einen Behindertenparkplatz am Friedhof-Haupteingang und einen weiteren am Friedhof-Nordeingang in der Erlanger Straße. Der Friedhof ist barrierefrei zugänglich und verfügt über ein behindertengerechtes WC. Diese Details sind für viele Besucherinnen und Besucher entscheidend, insbesondere wenn ältere Angehörige oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu einer Beisetzung oder zu einem Gedenkbesuch kommen. Die Barrierefreiheit wird nicht nur technisch, sondern auch praktisch gedacht: Durch die Lage der Parkplätze, die klare Beschilderung und den Einsatz eines Elektro-Servicemobils wird der Zugang zu den Gräbern erleichtert. Damit wird der Friedhof seinem Anspruch gerecht, ein Ort des würdevollen Gedenkens für möglichst viele Menschen zu sein. Wer sich vorab informieren möchte, kann zusätzlich auf die städtischen digitalen Planungsangebote zurückgreifen. Gerade in emotional belastenden Situationen ist es hilfreich, wenn Parken, Wegführung und Zugang verständlich geregelt sind. Genau das bietet der Fürther Hauptfriedhof in bemerkenswerter Klarheit. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Friedhofsmobil, Beratung und Führungen vor Ort
Ein besonders hilfreicher Service ist das Friedhofsmobil. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität steht am Fürther Friedhof ein kostenloses Elektro-Servicemobil bereit, das zu den Gräbern der Angehörigen fährt. Laut Stadt kann die Fahrt montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch vereinbart werden; außerdem ist ein spontaner Start am Haupteingang möglich. Dieser Service ist nicht nur bequem, sondern in vielen Fällen auch emotional entlastend, weil weite Wege auf dem großen Gelände vermieden werden. Dass die Stadt den Service ausdrücklich kostenlos anbietet, unterstreicht den sozialen Charakter des Friedhofs als öffentlicher Ort, der allen zugänglich sein soll. Gerade bei einem Gelände mit rund 25 Hektar Fläche ist das ein wesentlicher praktischer Vorteil. Es zeigt außerdem, dass der Friedhof nicht als statische Anlage betrachtet wird, sondern als lebendiger, serviceorientierter Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aemter-von-a-bis-z/detail/friedhofsverwaltung-friedhof-fuerth-312013/))
Zusätzlich zur individuellen Unterstützung gibt es auch feste Führungen. Die Friedhofsverwaltung bietet am Hauptfriedhof regelmäßig kostenlose Friedhofsführungen an, bei denen nicht nur die Hallen für Trauerfeiern und Abschiednahmen gezeigt werden, sondern auch verschiedene Bestattungsformen erklärt werden. Treffpunkt ist jeweils am allgemeinen Denkmal zwischen Aussegnungshalle und Aufbahrungshalle, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der städtischen Broschüre wird außerdem beschrieben, dass diese Führungen jeden ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Das ist für alle interessant, die sich mit Friedhofskultur, Denkmalschutz oder den vielfältigen Grabarten vertraut machen möchten. Gerade weil der Hauptfriedhof sowohl historische als auch moderne Anlagen vereint, bieten solche Führungen einen guten Überblick über die Entwicklung des Ortes. Wer sich für die Frage interessiert, welche Grabform passt, wie die Anlage organisiert ist oder welche geschichtlichen Spuren sich hier finden, bekommt bei diesen Führungen sachliche Informationen direkt aus erster Hand. So wird aus dem Friedhof nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein Ort der Bildung und der Begegnung. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf))
Denkmalschutz, Grünraum und stille Orte des Gedenkens
Der Fürther Hauptfriedhof ist in besonderer Weise von Denkmalschutz geprägt. Rund 350 Grabstätten stehen unter Schutz, ebenso die Aussegnungshalle und die Aufbahrungshalle. Diese Schutzstellung ist nicht nur ein formaler Status, sondern Ausdruck eines kulturellen Bewusstseins: Grabmale, Bauwerke und historische Strukturen sollen als Zeugnisse der Stadtgeschichte bewahrt werden. Das gilt auch für das Kolumbarium, das in einer ehemaligen Leichenhalle aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Gerade diese Verbindung von Wiederverwendung, Bewahrung und neuer Funktion macht den Friedhof architektonisch interessant. Während das Gelände auf den ersten Blick von Ruhe und Grün geprägt ist, steckt in vielen Details eine lange Geschichte von Wandel und Anpassung. Wer den Friedhof besucht, begegnet daher nicht nur der Gegenwart, sondern auch einem Ort, an dem Vergangenheit bewusst sichtbar bleibt. Dies ist ein wesentlicher Teil dessen, was den Hauptfriedhof von einem rein funktionalen Bestattungsort unterscheidet. Er ist ein historisches Ensemble, das sich seiner Verantwortung gegenüber den Toten und den Lebenden gleichermaßen bewusst ist. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Gleichzeitig ist der Friedhof ein außergewöhnlich grüner Raum. Die städtische Broschüre beschreibt ihn als Teil einer durchgehenden Grünzone und betont den Baumbestand von über 3.600 Stück. Diese Grünfülle schafft eine Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher oft als beruhigend und tröstlich empfinden. Neben den alten Bäumen prägen auch neue Formen des Gedenkens die Anlage. Die Stadt hat auf dem Fürther Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle einen Baum für Sternenkinder aufgestellt, den Hinterbliebene mit Sternen schmücken können. Dieses Angebot zeigt, wie sensibel die Stadt auf besondere Trauersituationen reagiert. Ebenso fügt sich die 2025 geschaffene Urnengemeinschaftsanlage „Blätter im Wind“ in dieses Bild ein: ein moderner Ort der Erinnerung, der symbolisch auf die Vergänglichkeit und Einzigartigkeit des Lebens verweist. So verbindet Cemetery Fürth historische Tiefe mit zeitgemäßen Formen des Abschieds. Wer hier einen Spaziergang macht, spürt schnell, dass dieser Ort mehr ist als eine Adresse für Bestattungen. Er ist ein ruhiger, geordneter und zugleich lebendiger Teil der Stadt Fürth, in dem Erinnerung, Natur und Fürsorge in einer seltenen Balance zusammentreffen. ([fuerth.de](https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/ratgeber-trauerfall.pdf?utm_source=openai))
Quellen:
- Friedhofsverwaltung (Friedhof Fürth) - Stadt Fürth
- Städtischer Friedhof Fürth - Stadt Fürth
- Ratgeber für den Trauerfall - Stadt Fürth
- Bestattungs- und Friedhofssatzung [32-2] - Stadt Fürth
- Mit dem E-Mobil über den Friedhof - Stadt Fürth
- Neues Bestattungsangebot - Stadt Fürth
- Ein Baum gegen das Vergessen - Stadt Fürth
Bevorstehende Veranstaltungen

Eröffnung Friedhofs-Café
Ein besonderer Sonntag in Fürth: Das Friedhofs-Café startet kostenlos in die neue Saison. Kaffee, Kuchen und stille Begegnung am Friedhof. #Fürth #Gemeinschaft

Vogelstimmenexkursion für Senior*innen
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Ralf Bahrdt
18. November 2023
Natürlich kann man auch einfach durch den Friedhof schlendern. Er ist ziemlich schön. Da viele Eichen zwischen den Ufern und den Gräbern wachsen, trifft man tatsächlich recht leicht auf Eichhörnchen.
Martin Wening
27. Februar 2022
Ein 1881 gegründeter Friedhof, ursprünglich mitten im Wald in Ronhof, weit weg von der Stadt. Er umfasst 25 Hektar mit 25.000 Gräbern. Obwohl es ein Waldfriedhof ist, sind die Gräber in einem sehr geometrischen, rechteckigen Muster angelegt. Es gibt drei Gebäude: das Kolumbarium (für Urnenbestattungen), das ursprünglich 1855 auf dem Alten Friedhof erbaut und später hierher verlegt wurde; es ist ein sehr schönes Gebäude. Weiter im Süden befindet sich die Leichenschau und die Versammlungshalle, die beim Gründungszeitpunkt des Friedhofs erbaut wurde. Dort gibt es auch Toiletten. Es gibt spezielle Grabstätten für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs und für die Opfer von Bombenangriffen. Es ist ein schöner Ort für einen Spaziergang.
Rike Markmann
15. Mai 2023
Wir waren hier für einen Gedenkgottesdienst für totgeborene Kinder und haben Musik auf dem E-Piano und der Flöte gespielt. Ein Geistlicher der evangelischen Seelsorge im Fürther Krankenhaus leitete den Gottesdienst mit großer Sensibilität und bot Trost für die Trauernden, deren Kinder nie das Licht der Welt erblickten oder nur für sehr kurze Zeit. Es war sehr bewegend.
guenter reichart
11. Juli 2023
Der größte Friedhof der Stadt ist sehr beeindruckend. Der Fürther Friedhof wurde 1881 neu angelegt und wird seitdem von der Stadtverwaltung gepflegt. Auf 25 Hektar befinden sich etwa 20.000 Gräber. Es ist eine Oase des Friedens und der Besinnung. Hier gibt es eine Vielzahl von Bestattungsoptionen.
Ingrid Johnson
10. August 2020
Ich gehe hier gerne spazieren. Es gibt viele Bänke und Toiletten, von denen eine barrierefrei ist. Mein Favorit ist das Feld der Vielfalt, eine wunderbare Oase des Wohlbefindens.
